Kienberg (650 m) – die höchste Erhebung der Fischauer Vorberge

Der Kienberg zählt wie der Größenberg zu den Fischauer Vorbergen. Diese mittlere Wanderung führt vom Strelzhof in Willendorf am Steinfelde direkt auf den Gipfel des Kienbergs und über den Irma-Steig und die Kienbergwiese zurück.

Für einen ersten Eindruck der Wanderung sieh‘ dir doch das Video an:

Zahlen & Fakten

  • mittlere Wanderung
  • Stationen: Strelzhof – Kienberg – Irma-Steig – Kienbergwiese – Strelzhof
  • Gesamtdauer der Tour: ca. 2 Stunden und 20 Minuten (ohne Pause)
  • Distanz: 5,49 km
  • Höhenmeter: 280
  • Einkehrmöglichkeiten am Weg: Schutzhütte Pony-Team Strelzhof

Hinweis: Ich bezeichne diese Wanderung als mittel und nicht als einfach, weil der Aufstieg zum Gipfel teilweise recht steil ist und der Irma-Steig am Rückweg sehr steinig und felsig ist.

Ausgangspunkt

Schutzhütte Pony-Team Strelzhof
Schloß Strelzhof 1 (Zufahrt auch über Julius Mayer-Weg möglich)
2732 Willendorf am Steinfelde (Strelzhof)

Gemeinsame Wanderung mit Martin von
gehlebt.at

Letzte Woche war ich mit Martin Moser von gehlebt.at auf dem wunderschönen Kienberg. Wie wir auf den 650 Meter hohen Gipfel hinaufgekommen sind und warum unser gemeinsames Wandervorhaben fast wieder nicht stattgefunden hat, kannst du in seinem Bericht nachlesen:

Überraschung am Kienberg – Die halbe G’schicht

In meinem Bericht erfährst du, wie es für mich auf dem Gipfel des Kienbergs war und wie wir wieder zurück zum Pony-Team Strelzhof gekommen sind.

Der Kienberggipfel auf 650 m

Da wir den Nebel bereits ein paar Höhenmeter zuvor hinter uns gelassen haben, erwartet uns der Kienberggipfel nebelfrei mit wunderschöner Aussicht auf den Schneeberg und die Hohe Wand.

Kienberg Willendorf Fischauer Vorberge Aussicht Wandern Wanderung Natur Wald Niederösterreich
Schneeberg und Hohe Wand vom Kienberg aus

Neben interessanten Gesprächen über’s Wandern und Bloggen hat es einen weiteren Vorteil, wenn man mit einem erfahrenen Weitwanderer unterwegs ist: Martin zeigt mir, wo der Sonnwendstein, der Semmering und die Bucklige Welt liegen (alles links vom Schneeberg). Ich freue mich sehr darüber, denn ich hätte nur die Hohe Wand und den Schneeberg erkannt!

Rückweg über den Irma-Steig

Am Gipfel folgen wir dem Schild Richtung „Kienbergwiese 15 Min.“ und gehen geradeaus Richtung Schneeberg hinunter. Der Weg ist rot markiert, der grün markierte Laufweg „Keltensteigrunde Wi2“ verläuft hier ebenfalls.

Nach wenigen Metern biegen wir bei einer Abzweigung rechts ab und erreichen kurz darauf den Irmafelsen, von dem wir eine fantastische Aussicht auf die gesamte Hohe Wand haben. Das Gasthaus Postl mit dem Skywalk und die Gasthäuser links und rechts davon sind ebenfalls zu sehen.

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Auf dem Irmafelsen

Ich war vorher schon sehr begeistert von der wunderschönen Aussicht auf den Schneeberg, aber dieser Platz ist atemberaubend, weil es durch den Nebel so aussieht, als wäre alles mit Wattebäuschen bedeckt und die Landschaft wirkt irgendwie unreal.

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Wie ein Schleier legt sich der Nebel über die Landschaft

Danach gehen wir zurück zum Weg und rechts bergab weiter. Am Ende des Felsvorsprungs entdecke ich eine Rastbank und wir genießen noch einmal die wunderschöne Aussicht auf den Schneeberg und die Hohe Wand, bevor es über den rot markierten Irma-Steig in den nebeligen Wald hinuntergeht.

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Weiter geht’s den Irma-Steig hinunter

Bei einer Weggabelung gehen wir rechts den steinigen Weg weiter und folgen der roten Markierung. Nach wenigen Minuten ist es weniger felsig und der schmale Pfad verläuft in Serpentinen bergab.

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Wieder im Nebel

Bei einer weiteren Weggabelung folgen wir ebenfalls der roten Markierung und gehen rechts weiter, bei der nächsten Weggabelung dann links weiter (rechts führt der schmale Weg nur zu den Felsen).

Kurz darauf haben wir die Kienbergwiese erreicht, bei der uns einige Schilder erwarten.

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Die Kienbergwiese

Von der Kienbergwiese zurück zum Strelzhof

Wir folgen dem Schild Richtung „Schloss Strelzhof 40 Min.“ und nehmen den flachen Weg geradeaus entlang der Wiese. Kurz darauf sind wir auch schon wieder im Wald, wo wir ein rotes Schild des Laufweges „Vital Club Runde Wi3“ entdecken.

Bei einer Weggabelung gibt es zwei Wege, die geradeaus führen. Wir nehmen den rechten Weg bergab und folgen dem roten Schild der „Vital Club Runde Wi3“.

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Dieser Baum wünscht sich besondere Aufmerksamkeit

Der breite Schotterweg verläuft angenehm leicht bergab. Nach wenigen Minuten mündet von rechts ein schmaler Pfad in unseren Weg, wir bleiben aber auf diesem Weg und gehen geradeaus weiter. Kurz darauf verlassen wir den breiten und flachen Weg und biegen links ab auf einen schmalen unmarkierten Weg.

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Hier sind wir links abgebogen

Bei einer Weggabelung gehen wir geradeaus auf dem schmalen Pfad weiter und entdecken kurz darauf ein gelbes Schild der „Löffler-Runde Wi4“.

Knapp zehn Minuten später erreichen wir eine Pferdekoppel auf der rechten Seite.

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Mit dem weißen Pony wirkt die Gegend noch märchenhafter

Links wäre ein Weg, wir gehen aber geradeaus entlang der Koppel weiter. Nach wenigen Metern leicht bergauf sind wir wieder am Parkplatz beim Strelzhof.

Gut zu wissen: Vom Gipfel bis zum Strelzhof sind wir ca. 1 Stunde und 5 Minuten gegangen.

Pony-Team Strelzhof

In der Schutzhütte des Pony-Teams Strelzhof, wo diese Wanderung beginnt und endet, gibt es Getränke und kleine Snacks. Highlight dieser Schutzhütte ist die breite Glasfront zur Halle, bei der man den Ponys beim Training zusehen kannn.

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Hier hat man alles im Überlick

Fazit

Eine sehr angenehme und schöne Wanderung, bei der man nach dem steilen Aufstieg mit einer fantastischen Aussicht auf den Schneeberg und die Hohe Wand belohnt wird. Der steinige Irma-Steig am Rückweg dauert nicht allzu lange und beim Strelzhof erwarten einen nicht nur mehrere freundliche Hunde, man kann auch den Ponys beim Training zusehen.

Karte und Höhenprofil

Fotogalerie

Wenn du Fotos vom Aufstieg bis zum Gipfel sehen möchtest, dann sieh‘ dir doch Martin’s Slideshow auf YouTube an und seinen Bericht auf gehlebt.at:

Wandertour auf den Kienberg in Niederösterreich, Diashow

Überraschung am Kienberg – Die halbe G’schicht

Und wenn du noch mehr Fotos von dieser Wanderung sehen möchtest, dann klicke auf den Link:

Fotogalerie Kienberg

Wie findest du diese Wanderung? Warst du schon auf dem Kienberg? Wenn nicht, könntest du dir vorstellen, diese Wanderung zu machen? Ich freue mich immer über Feedback!

Jasmin

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4 Gedanken zu “Kienberg (650 m) – die höchste Erhebung der Fischauer Vorberge

    • Hallo Herbert!
      Das freut mich, dass du mit ihr diese Tour auch schon gemacht hast! Bei Sonnenschein ist es sicher noch schöner! Super, dass du auch komoot verwendest! Ich hab‘ gerade gesehen, dass du schon über 80 Touren gemacht hast – das sind doppelt so viele wie ich! 🙂 Gratuliere!
      Danke für dein Kommentar!
      Liebe Grüße,
      Jasmin

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