Schöpfl (893 m) – der höchste Berg im Wienerwald

Der Schöpfl ist mit 893 Metern die höchste Erhebung im Wienerwald. Von der Matraswarte hat man an klaren Tagen eine herrliche, weitläufige Sicht auf den Schneeberg, die Rax, den Ötscher und die Donau. Diese einfache Wanderung führt von St. Corona auf den Schöpfl und wieder retour.

Zahlen & Fakten

  • einfache Wanderung
  • Stationen: Parkplatz – Martraswarte – Schöpfl-Schutzhaus – Sternwarte – Parkplatz
  • Gesamtdauer der Tour: ca. 2 Stunden und 30 Minuten (ohne Pause)
  • Distanz: 7,39 km
  • Höhenmeter: 370
  • Einkehrmöglichkeiten am Weg: Schöpfl-Schutzhaus, Gasthof St. Corona am Ende der Tour

Wandervideo Schöpfl

 

Ausgangspunkt

Gasthof St. Corona
Schöpfl 25
2572 St. Corona

Dank Sally auf den Schöpfl

Ende Oktober war Sally für ein paar Tage zu Gast bei meiner Mutter. Sally lieferte uns in diesen Tagen ordentlich Motivation, sodass wir an einem stark bewölkten Sonntag endlich auf den Schöpfl gegangen sind. Auf unseren beiden Wanderlisten stand der Schöpfl nämlich schon länger.

Wir stellen das Auto am kleinen Parkplatz beim Gasthof St. Corona ab. In der Nähe des Parkplatzes entdecken wir das erste Holzschild Richtung „Schöpfl“. Wir gehen die asphaltierte Straße geradeaus und an einer Gedenktafel vorbei.

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Beim Parkplatz einfach geradeaus Richtung steile Gasse gehen

Am Beginn der steilen Gasse folgen wir den Schildern Richtung „Schöpflhütte, Matraswarte“ und gehen entsprechend der blauen Markierung die steile Gasse hinauf. Nach wenigen Metern kommen wir an einem Kriegerdenkmal und am Heiligen Brunnen vorbei.

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Das Kriegerdenkmal

Kurz darauf biegen wir beim nächsten Schild Richtung „Schöpfl“ links zwischen den Häusern ab. Es geht weiterhin bergauf. Die blaue Markierung führt uns an einem Schafgehege vorbei und schon bald sind wir hinter der Kirche. Immer geradeaus geht es nun relativ steil den asphaltierten Weg weiter hinauf.

Eine große Überraschung

Die blaue Markierung führt uns zu einem kleinen Kreuz, dahinter befindet sich eine Wiese mit einem großen Kreuz in der Mitte. Wir gehen rechts auf dem flachen Weg entlang der Wiese weiter und entdecken schon bald wieder die blaue Markierung. Am Rand der Wiese kommen wir noch an einigen weiteren Kreuzen vorbei. Von hier aus haben wir eine sehr schöne Aussicht auf die Wälder. Als wir ungefähr auf Höhe des großen Kreuzes sind, entdecken wir eine Rastbank am Wiesenrand.

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Auf der großen Wiese gibt es mehrere Kreuze

Durch den Wald zur Matraswarte

Wir gehen geradeaus weiter, am Ende der Wiese führt uns die blaue Markierung leicht bergauf in den Wald. Der Weg wird zunehmend steiniger.

Nach ein paar Minuten erreichen wir eine Weggabelung mit einer Rastbank, bei der wir der blauen Markierung folgen und geradeaus bergauf weitergehen.

Knapp fünf Minuten später nehmen wir bei der nächsten Weggabelung den linken Weg, es geht nur leicht bergauf. Kurz nachdem wir uns für den linken Weg entschieden haben, entdecken wir erneut die blaue Markierung.

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Hier den linken Weg nehmen

Bei der nächsten Weggabelung wäre rechts ein Weg, wir gehen aber geradeaus weiter und halten uns an die blaue Markierung. Im dichten Wald geht es nur ganz leicht bergauf und der Weg ist gut markiert.

Bei der darauffolgenden Weggabelung folgen wir der blauen Markierung und biegen links ab. Kurz darauf führen zwei Wege geradeaus weiter. Wir entscheiden uns für den rechten, blau markierten Weg bergauf.

Schon bald wird der Weg ziemlich flach und wir erreichen einen großen beschilderten Platz. Wir folgen den Schildern Richtung „Matraswarte“ und „Schöpflhütte“ und gehen geradeaus weiter, die blaue Markierung gilt weiterhin. Auf der linken Seite gibt es eine Rastbank mit einem Gedenkkreuz.

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Sally kennt den Weg

Nach wenigen Metern führen zwei Wege geradeaus, wir nehmen den linken. Bergauf und blau markiert geht es weiter. Bei einer Weggabelung nehmen wir den rechten Weg und halten uns an die blaue Markierung.

Nach knapp zehn Minuten erreichen wir eine Wiese, von der wir auf der rechten Seite die 17 Meter hohe Matraswarte sehen. Bei der Rastbank am Ende der Wiese gehen wir rechts zur Matraswarte.

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Die Matraswarte

Wunderschöne Aussicht auf 893 m

Obwohl es heute ziemlich windig und bewölkt ist, bin ich überwältigt von dieser wunderschönen, weitläufigen Aussicht.

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Auch ohne Sonne eine herrliche Aussicht

Von der Matraswarte zum Schöpfl-Schutzhaus

Der schmale Pfad rechts neben der Matraswarte und am Denkmal vorbei bringt uns in wenigen Minuten zu einem Gipfelkreuz und zum Schöpfl-Schutzhaus.

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Die Schöpflhütte

Gut zu wissen: Vom Parkplatz bis zum Schöpfl-Schutzhaus sind wir ca. 1 Stunde und 20 Minuten gegangen.

Heute ist die Schöpflhütte sehr gut besucht und wir sind froh, dass wir mit Sally noch einen Platz bekommen. Nach einem wärmenden Tee machen wir uns auf den Rückweg.

Der Rückweg

Vom Schöpfl-Schutzhaus gehen wir den selben Weg zurück zur Matraswarte und danach über die Wiese hinunter. Wir folgen der blauen Markierung und nehmen bei der Weggabelung den linken Weg.

Kurz darauf sind wir wieder bei der großen Kreuzung mit dem Gedenkkreuz. Geradeaus gibt es zwei Wege: vom rechten Weg sind wir gekommen. Ein Zettel auf einem Baum verrät uns, dass der linke Weg zur Sternwarte führt, also nehmen wir diesen Weg.

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Rechts kommt man zurück nach St. Corona, links geht’s zur Sternwarte

Die größte Sternwarte Österreichs

Der breite Weg ist mit einem blauen Streifen markiert und verläuft leicht bergauf. Nach ein paar Minuten kommen wir an einem EVN-Häuschen vorbei. Dahinter sehen wir schon die Sternwarte, der Weg ist nun ziemlich flach. Kurz darauf sind wir beim Leopold Figl Observatorium für Astrophysik (einmal im Jahr gibt es einen Tag der offenen Tür!), der größten Sternwarte Österreichs.

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Das Leopold Figl Observatorium

Gut zu wissen: Vom Schöpfl-Schutzhaus bis zur Sternwarte sind wir ca. 20 Minuten gegangen.

Von der Sternwarte zurück zum Parkplatz

Da man die Sternwarte nicht betreten darf, machen wir hier nur eine kurze Pause und gehen den selben Weg zurück Richtung große Kreuzung.

Als wir das EVN-Häuschen erreichen, entdecke ich links einen unmarkierten Weg bergab. Ein Blick auf meine komoot-App verrät mir, dass dies eine Abkürzung sein müsste, also biegen wir links ab und gehen nicht zurück zur großen Kreuzung.

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Direkt gegenüber des EVN-Häuschens gibt es eine Abkürzung
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Diesen Weg sind wir beim EVN-Häuschen weitergegangen

Nach knapp zehn Minuten erreichen wir eine Forststraße. Hier gibt es keine Markierungen und wir gehen rechts weiter. Kurz darauf erreichen wir die Weggabelung mit der Rastbank, bei der wir am Hinweg bereits waren. Nun biegen wir scharf links ab und gehen auf dem Weg weiter, auf dem wir am Hinweg schon gegangen sind und folgen ab jetzt wieder der blauen Markierung.

Ungefähr eine Viertelstunde später folgen wir bei der nächsten Weggabelung dem Schild Richtung „St. Corona Ortsmitte“ und gehen geradeaus den blau markierten Weg weiter. Von hier aus haben wir eine sehr schöne Aussicht auf die Berge.

Bald darauf sind wir wieder bei der großen Wiese mit dem großen Kreuz, das wir uns nun in Ruhe ansehen. Die Aussicht auf die waldige Gegend ist sehr schön.

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Die Gegend um St. Corona ist sehr schön

Wir gehen geradeaus quer über die Wiese hinunter. Am Ende der Wiese nehmen wir nicht den Weg geradeaus, den wir am Beginn der Wanderung schon gegangen sind, sondern gehen rechts weiter Richtung Kirche und Friedhof.

Nach dem kurzen Stück zwischen Kirche und Friedhof gehen wir links zur Kirche und dann geradeaus den asphaltierten Weg hinunter. Auf der rechten Seite sehen wir in einiger Entfernung das Gasthaus St. Corona und den Parkplatz.

Gleich nach der Kirche gibt es einen Spielplatz mit Rutschen und Schaukeln. Der asphaltierte Weg führt uns zum Heiligen Brunnen und zum Kriegerdenkmal, bei dem wir rechts bergab weitergehen und nach wenigen Minuten geradeaus wieder beim Parkplatz sind.

Gut zu wissen: Vom Schöpfl-Schutzhaus bis zum Parkplatz sind wir ca. 1 Stunde und 10 Minuten gegangen.

Fazit

Eine sehr schöne und angenehme Wanderung mit atemberaubender Aussicht von der Matraswarte. Der Abstecher am Rückweg zur Sternwarte ist nicht unbedingt notwendig, aber dadurch ist der Rückweg ein bisschen anders als der Hinweg.

Karte und Höhenprofil

Fotogalerie

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Fotogalerie

Wie findest du diese Wanderung? Warst du schon einmal bei der Matraswarte auf dem Schöpfl? Wenn nicht, könntest du dir vorstellen, diese Wanderung zu machen? Ich freue mich auf dein Feedback!

Jasmin