Warum ist die Jura gesunken?

Zuletzt aktualisiert am 28. Januar 2026

Am 12. Februar 1864 sinkt das Dampfschiff «Jura» nach einem Zusammenstoss mit der «Stadt Zürich» auf den Grund des Bodensees. Das Unglück gerät bald in Vergessenheit. Erst nach rund 100 Jahren wird das Wrack wieder entdeckt.

Wann ist die Jura gesunken?

Am 12. Februar 1864 stiess die „Jura“ bei dichtem Nebel mit der „Zürich“ zusammen und sank.

War die Jura ein Schiff, das auf dem Bodensee gebaut wurde?

Die Jura war ein Glattdeck-Schaufelraddampfer in Holzbauweise, der für den Schiffsverkehr auf dem Neuenburgersee gebaut, nach siebenjähriger Dienstzeit an den Bodensee verkauft wurde und 1864 nach einer Kollision mit der Stadt Zürich sank.

Wie viele Wracks liegen im Bodensee?

Bei wissenschaftlichen Untersuchungen im Bodensee haben Fachleute 31 bislang unbekannte Wracks entdeckt. Darunter ein nahezu vollständig erhaltenes Lastsegelschiff aus dem 19. Jahrhundert, die Rümpfe von Schaufelraddampfern aus der Zeit des Deutschen Kaiserreichs sowie gut erhaltene Holzfässer einer Schiffsladung.

Was ist im Bodensee versunken?

Wissenschaftler haben auf dem Grund des Bodensees bislang unbekannte Überreste von Schiffen geortet. Sie entdeckten unter anderem metallene Schiffsrümpfe, die vermutlich zu zwei Schaufelraddampfern gehören, und ein Segelschiff. Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am 13.08.2025 um 09:00 Uhr .

Das Geheimnis um die Jura

Was war das schlimmste Schiffsunglück der Welt?

Versenkung der "Gustloff" kein Kriegsverbrechen

Rund 1.200 Menschen können beim größten Schiffsunglück aller Zeiten gerettet werden, doch mehr als 9.000 finden den Tod - sechsmal so viele wie beim Untergang der "Titanic". Die Versenkung der "Gustloff" ist nach Meinung von Experten kein Kriegsverbrechen.

Warum wurde die Säntis im Bodensee versenkt?

Das Dampfschiff "Säntis"

Die "Säntis" ist 49 Meter lang, 126 Tonnen schwer, sie konnte 400 Passagiere befördern. 1933 wurde sie ausgemustert und am 2. Mai mitten auf dem Bodensee versenkt, um die Entsorgungskosten zu sparen.

Was wurde alles im Bodensee gefunden?

Kuriose Funde am Grund des Bodensees: Von der englischen Telefonzelle bis zu Fliegerbomben. Taucher entdeckten 2021 zwischen Arbon und Romanshorn eine englische Telefonkabine in klassischem Rotton. Auch Fliegerbomben, Tresore, Motorboote, Fahrräder und Mofas sind schon aus dem Bodensee gefischt worden.

Wo ist der größte Schiffsfriedhof der Welt?

Die so genannte Skelettküste ist ein bis 40 km breiter und 500 km langer Küstenabschnitt Namibias, ein sehr lebensfeindliches, aber faszinierendes Gebiet.

Wie viele Personen ertrinken jährlich im Bodensee?

Die Zahl der tödlichen Unfälle auf dem Bodensee ist im Jahr 2024 wieder gestiegen. Wie die See- und Wasserschutzpolizeien mitteilten, verloren 17 Menschen ihr Leben auf dem See oder dem Hochrhein – im Jahr zuvor waren es 11 Tote gewesen. Zudem seien 41 Menschen verletzt worden (2023: 33).

Was liegt auf dem Grund vom Bodensee?

Unzählige Schiffswracks aus verschiedenen Epochen befinden sich am Grund des Bodensees. Darunter auch große Dampfer, die mehrere hundert Menschen transportieren konnten. Manche wurden bereits gefunden oder sogar geborgen. Der Bodensee - Dreiländereck, Trinkwasserspeicher und vor allem ein Urlaubsidyll.

Was war vor dem Bodensee?

Die letzte Eiszeit und vor allem der gewaltige Rheingletscher haben den Bodensee bis vor ca. 12.000 Jahren in seiner heutigen Form geschaffen. Und auch noch heute ist der Alpenrhein der wichtigste Zufluss des Bodensees. Er durchfließt den Bodensee von Ost nach West.

Wie endete die Jura?

Der Jura folgte auf die Trias und wurde von der Kreide abgelöst.

Wie tief liegt die Jura im Bodensee?

Erst nach rund 100 Jahren wird das Wrack wieder entdeckt. Die «Jura» liegt in 40 Metern Tiefe und ist eines der anspruchsvollsten Tauchziele des Bodensees.

Wie viele fallen bei Jura durch?

Die Niete: Durchgefallen!

Nicht vergessen darf man, dass 30 Prozent der Jurastudierenden nach dem ersten Durchlauf bzw. 10 Prozent auch im zweiten Durchlauf das Examen nicht bestehen. Nach fünf Jahren Studium steht man dann am Ende ohne einen Abschluss da.

Was soll mit der Säntis passieren?

Geisterschiff im Bodensee: "Säntis" soll geborgen werden

Seit mehr als 90 Jahren liegt die "Säntis" in 210 Metern Tiefe im Bodensee. Jetzt will ein Verein den Stahl-Koloss an die Oberfläche holen.

Wann sank die Säntis?

"Säntis" wurde 1933 im Bodensee versenkt

Sie war am 2. Mai 1933 mit Schweizerfahne am Heck und Rauchpatrone im Kamin kurzerhand im See versenkt worden, um die Kosten der Verschrottung zu sparen.

Auf welchem Schiff starben die meisten Menschen?

Katastrophen Die Todesfahrt der "Gustloff"

Es war die größte Schiffskatastrophe aller Zeiten: Rund 10.000 Menschen starben, als ein sowjetisches U-Boot am 30.

Welches Passagierschiff ist am tödlichsten gesunken?

RMS Titanic – Ein britischer Ozeandampfer und damals das größte Schiff der Welt. Auf seiner Jungfernfahrt rammte er am 14. April einen Eisberg, wodurch ein Teil seines Rumpfes abknickte und das Schiff in den frühen Morgenstunden des 15. April sank. Von den 2.240 Passagieren überlebten etwas mehr als 700.

Welches Schiff ist im Jahr 2025 gesunken?

Die Ölpest von Kerala im Jahr 2025 ereignete sich, nachdem das unter liberianischer Flagge fahrende Schiff MSC Elsa 3 am 25. Mai im Arabischen Meer nahe Kochi aufgrund einer Überflutung in einem seiner Abteile kenterte. Das Schiff transportierte neben Diesel und Heizöl 640 Container, darunter auch gefährliche Stoffe wie Calciumcarbid und Schwefel.

Ist der Gardasee größer als der Bodensee?

Der Bodensee ist, wenn man Obersee und Untersee zusammenrechnet, mit 536 km² nach dem Plattensee (594 km²) und dem Genfersee (580 km²) flächenmäßig der drittgrößte See Mitteleuropas, gemessen am Wasservolumen (48,5 km³) nach dem Genfersee (89 km³) und dem Gardasee (49,3 km³) ebenfalls der drittgrößte.

Wann wird der Bodensee verschwinden?

Normalerweise würde der Bodensee demnach pro Jahr 2,5 Hektar Fläche einbüßen und in 19.000 Jahren verschwunden sein.

Wie hieß der Bodensee früher?

Im Laufe der Jahrhunderte wurde aus dem damaligen lateinischen Lacus Bodamicus das deutsche Wort podmensê, das sich über bodmensê, Bodmensee und Bodemsee zum heutigen Bodensee weiter entwickelte. Bei den Römern prägte übrigens noch das Kastell Brigantium (Bregenz) den Namen des Obersees: Lacus Brigantinus.