Von Würflach über die Ruine Schrattenstein zur Johannesbachklamm

Die Johannesbachklamm mit einer Tiefe von 60 Metern und einer Länge von 1000 Metern ist sehr schön, für eine Wanderung jedoch ein bisschen zu kurz. Ich stelle dir heute eine einfache und abwechslungsreiche Wanderung mit einer Ruine, einer wunderschönen Aussicht und zum Abschluss einem Rundgang durch die Johannesbachklamm vor.

 

Für einen ersten Eindruck zu dieser Wanderung sieh‘ dir doch das Video an:

Zahlen & Fakten

Ausgangspunkt

Würflacher WellnessWelt
Badgasse 110
2732 Würflach

 

Bei der Wellness Welt in Würflach starten wir unsere Wanderung

Die Wellness Welt in Würflach haben wir problemlos gefunden. Gegenüber gibt es einen Parkplatz. Und hier gibt es auch eine übersichtliche Wanderkarte und unsere Markierung für heute – der orangene Pfeil der Klammrunde. Gelbe Schilder geben uns Auskunft darüber, wie lange es zu den diversen Stationen ist. Als erstes werden wir das Rote Kreuz erreichen, danach das Lärbaumkreuz und anschließend die Ruine Schrattenstein.

Bereits nach wenigen Metern staune ich über die wunderschöne Aussicht auf das Leithagebirge über dem Bad. Wir gehen die asphaltierte Straße geradeaus hinauf. Nach ungefähr zehn Minuten wird der Forstweg zu einem Schotterweg. Links und rechts sind nur Bäume zu sehen und wir genießen beide die Ruhe in der Natur.

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Es fühlt sich sehr gut an, nur von Bäumen umgeben zu sein

Immer wieder kommen wir an orangenen Schildern vorbei, wo sogar die bereits gegangenen Kilometer zu sehen sind. Es geht fast durchgehend leicht bergauf.

Wir erreichen das Rote Kreuz auf 663 Metern Seehöhe

Nach ungefähr einer Stunde Gehzeit erreichen wir das Rote Kreuz. Dieses braune Holzkreuz ist mit Blumen geschmückt, daneben befindet sich eine Rastbank mit Tisch. Wir machen hier eine kurze Pause und folgen danach dem gelben Schild Richtung Lärbaumkreuz.

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Das Rote Kreuz

Eine halbe Stunde nach dem Roten Kreuz kommen wir zu einer weitläufigeren Stelle, wo wir eine herrliche Aussicht auf die Berge gegenüber haben.

Das Lärbaumkreuz

Ungefähr eine Viertelstunde später erreichen wir das Lärbaumkreuz. Bis jetzt haben wir die Zeitangaben der gelben Schilder eingehalten. Normalerweise brauchen wir immer viel länger, als angeschrieben steht. Neben dem Lärbaumkreuz steht eine Art Bilderrahmen. Dies motiviert uns sofort, eine kurze Fotosession zu machen.

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Das Lärbaumkreuz

 

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In diesen Bilderrahmen musste ich mich einfach stellen

 

Eine wunderschöne Aussicht bei der Ruine Schrattenstein

Nach dem Lärbaumkreuz folgen wir dem Schild Richtung Ruine und biegen rechts in den Wald ab. Der Waldweg ist anfangs ziemlich flach und etwas später geht es sogar bergab. Nach einer halben Stunde Gehzeit erreichen wir die Ruine Schrattenstein. Am Eingang befindet sich ein Schild mit Informationen über die Ruine sowie eine Rastbank mit Tisch.

Wir starten unsere Ruinenbesichtigung links bei der Metallbrücke und kommen immer weiter hinauf. Oben angekommen, sehen wir uns alles an. Am höchsten Punkt angekommen erwartet uns eine herrliche Aussicht auf die Hohe Wand.

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Ruine Schrattenstein

 

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Hier haben wir eine herrliche Aussicht auf die Hohe Wand

Runter geht es dann auf der anderen Seite über einen mit Stahlseilen gesicherten, schmalen Steig, der uns zur Rastbank zurück führt.

Weiter geht’s nach Schrattenbach

Nach einer kurzen Pause auf der Rastbank gehen wir den Weg wieder zurück bis zur Abzweigung. Dort folgen wir dem orangenen Pfeil und biegen rechts ab. Wir gehen weiter den Wald hinunter und erreichen am Ende des Waldes ein großes Wildgehege mit vielen neugierigen Rehen. Kurz darauf entdecken wir noch ein Hirsch- und ein Schafgehege. Wenig später erreichen wir das ehemalige Gasthaus zum alten Schlossteich in Schrattenbach.

Gut zu wissen: Von der Ruine bis zum Gasthaus sind wir eine halbe Stunde gegangen.

Über Greith zur Johannesbachklamm

Beim ehemaligen Gasthaus wandern wir geradeaus weiter. Nach wenigen Metern entdecken wir auf der rechten Seite den Schlossteich und dann ist die Ortschaft Schrattenbach auch schon wieder zu Ende.

Die asphaltierte Straße führt uns zu einer Kreuzung. Wir folgen dem gelben Schild Richtung Johannesbachklamm und wandern noch einige Zeit entlang der Straße.

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Die Gegend ist wirklich sehr schön

Im Ort Greith angekommen, biegen wir bei einem orangenen Schild rechts ab. Beim nächsten orangenen Schild biegen wir wieder rechts ab und kommen zu einer Schotterstraße. Die Schotterstraße führt uns direkt durch das Grundstück von einem Karl, der uns vor seinen Tieren warnt.

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Der lustige Koarl

Der Schotterweg führt wieder in den Wald, wo wir dann ein gelbes Schild entdecken – es sind nur noch 10 Minuten bis zur Klamm.

Ungefähr 45 Minuten, nachdem wir das Gasthaus verlassen hatten, erreichen wir noch vor Einbruch der Dunkelheit den hinteren Teil der Johannesbachklamm. Leider ist es ziemlich düster und es beginnt zu regnen. Mir gefällt das Gefühl, ganz allein in der Klamm zu sein und tatsächlich begegnen uns nur zwei Läufer. Es ist sehr angenehm, in absoluter Stille durch die Klamm zu gehen.

Gut zu wissen: Die Klamm ist kostenlos begehbar.

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Die Johannesbachklamm bei schönerem Wetter

Anmerkung: Ich bin an einem anderen Tag noch einmal durch die Johannesbachklamm gegangen, weil die Fotos so kurz vor Einbruch der Dunkelheit und noch dazu bei Regen nicht wirklich gut geworden sind.

Über den Andreas-Steig zur Wellness Welt

Am Eingang der Klamm angekommen, führt uns der Weg noch einige Minuten durch den Wald. Auf der Straße biegen wir bei einer Holzbrücke rechts ab. Dort gehen wir den schmalen Weg in den Wald hinauf Richtung Freizeitzentrum und Andreas-Steig. Der Weg durch den Wald verläuft durchgehend bergauf, es dauert jedoch nicht allzu lange. Der Andreas Steig führt uns direkt zum Parkplatz der Wellness Welt.

Fazit

Da die Johannesbachklamm nur ca. einen Kilometer lang ist, wollte ich sie mit einer längeren Wanderung verbinden. Die Route über die Ruine und danach als Abschluss durch die Johannesbachklamm ist sehr abwechslungsreich und hat mir sehr gut gefallen. Bis zur Ruine geht es meist leicht bergauf, danach nur noch bergab (bis auf das letzte Stück im Wald zum Parkplatz). Bei schönerem Wetter ist die Klamm sicher noch beeindruckender.

Karte und Höhenprofil

Fotogalerie

Und hier gibt es noch mehr Fotos von dieser Wanderung:

Fotogalerie Ruine Schrattenstein und Johannesbachklamm

Wie findest du diese Wanderung? Warst du schon einmal in der Johannesbachklamm? Wenn nicht, könntest du dir vorstellen, diese Wanderung zu machen? Ich freue mich immer über Feedback!

Jasmin

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8 Gedanken zu “Von Würflach über die Ruine Schrattenstein zur Johannesbachklamm

  1. Ich war im Sommer das erste Mal in der Johannesbachklamm. Hat mir sehr gut gefallen – allerdings hab ich sie mir größer vorgestellt und war erstaunt, wie schnell wir durch waren. Deine Wanderung ist eine gute Idee mehreres zu verbinden. Werd ich mir für nächsten Sommer vormerken 😉

  2. Zu Nikolo gibt’s in der Johannisbachklamm einen schönen Adventmarkt. Auf der Würflacher Seite.
    Wenns da noch schneit ist die Stimmung perfekt.

  3. Hallo, Bin heute die Tour mal gegangen. Sehr schöne und relativ einfache Strecke mit wunderbarer Aussicht. Tadellose Wegbeschreibung von dir. Nur das Gasthaus beim Teich hatte geschlossen und es schaut auch nicht so aus als ob sich das bald ändert. Aber der Schlossteich ist sehr idyllisch. Alles in allem aber ein sehr schöner Nachmittagsausflug

    • Hallo Christof!
      Danke für dein Kommentar! Freut mich, dass du die Tour gegangen bist und sie dir gefallen hat! Und danke für die Info wegen dem Gasthaus. Ich war gerade auf deren Homepage. Anscheinend haben sie wirklich bis auf Weiteres geschlossen. Ich werd‘ die Beschreibung aktualisieren, danke!
      Liebe Grüße,
      Jasmin

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