Naturpark Sparbach

Der Naturpark Sparbach liegt im Wienerwald und ist der älteste Naturpark Österreichs. Dieser idyllische Naturpark wurde 1962 eröffnet und hat neben den freilaufenden Wildschweinen und den Tiergehegen noch einiges mehr zu bieten.

Für einen ersten Eindruck der Wanderung sieh‘ dir doch das Video an:

Zahlen & Fakten

  • Eintritt: 5 Euro für Erwachsene
  • einfache Wanderung
  • Stationen: Naturpark Sparbach Eingang – Lenauteich – Ruine Johannstein – Köhlerhausruine – Dianawiese – Dianatempel – Naturpark Sparbach Eingang
  • Gesamtdauer der Tour: ca. 2 Stunden und 30 Minuten (ohne Pause)
  • Distanz: 8,08 km
  • Höhenmeter: 220
  • Einkehrmöglichkeiten am Weg: nein, am Eingang kann man kleine Snacks kaufen

Ausgangspunkt

Naturpark Sparbach
2393 Sparbach 6

Rundwanderung durch den Naturpark Sparbach

Durch ein Holztor betreten wir den Naturpark und sind sofort von zahlreichen Bäumen umgeben. Auf dem flachen und breiten Weg geht es immer geradeaus und schon nach kurzer Zeit erreichen wir das Kleintiergehege mit Hasen, Ziegen, Schafen und Eseln.

Der Weg führt uns am interaktiven Naturparkhaus vorbei, wo man einiges über die Waldbewohner lernen kann und bald darauf erreichen wir den Lenauteich. Auf dem Hügel vor uns sehen wir die Ruine Johannstein.

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Der Lenauteich

Tipp: Wenn du beim Lenauteich bist, dann gehe rechts zur Brücke. Auf der rechten Seite gibt es eine schöne Wassermühle.

Beim Lenauteich folgen wir dem gelben Schild Richtung „Ruine Johannstein 30 Min.“ und gehen geradeaus weiter. Auf der linken Seite entdecken wir ein großes Wildgehege mit Dam- und Muffelwild.

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Rehe haben’s mir angetan

Beim Spielplatz gibt es die nächsten gelben Schilder. Wir folgen dem Schild Richtung „Baumriesen, Ruine Johannstein“ und gehen geradeaus weiter.

Gut zu wissen: Beim Spielplatz gibt es eine Toilette.

Kurz darauf kommen wir zu einer Weggabelung, bei der wir den rechten Weg geradeaus Richtung „Baumriesen, Ruine Johannstein“ weitergehen.

Die Baumriesen und die Ruine Johannstein

Ungefähr fünf Minuten später stehen wir vor dem Hügel, auf dem sich die Ruine Johannstein befindet. Hier gibt es eine Übersichtskarte und einige gelbe Schilder. Wir folgen den Schildern Richtung „Baumriesen 10 Min.“ und „Ruine Johannstein 15. Min.“ und gehen rechts weiter. Rechts gibt es zwei Wege, wir nehmen den linken bergauf zur Ruine.

Bald darauf erreichen wir die Baumriesen mit den Holzliegen darunter. Auch ohne Blätter ist dieser mächtige Baum sehr beeindruckend.

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Die mächtigen Wurzeln des Baumriesen im Vergleich zu meinen Beinen

Knapp fünf Minuten später sind wir bei der Ruine Johannstein, von der wir eine schöne Aussicht auf den Wienerwald und den Naturpark Sparbach haben.

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Die Ruine Johannstein

Gut zu wissen: Vom Naturpark Eingang bis zur Ruine Johannstein sind wir ungefähr 40 Minuten gegangen.

Nächstes Ziel: die Köhlerhausruine

Vor der Ruine Johannstein gibt es einige gelbe Schilder. Wir folgen dem Schild Richtung „Köhlerhausruine 45 Min.“ und „Dianawiese über Wandersteig 20 Min.“ und nehmen den ganz linken Weg bergauf.

Ungefähr zehn Minuten später kommen wir zu einer Weggabelung, bei der wir den linken Weg Richtung „Dianaquelle und Fürstenföhre Dianatempel 10 Min.“ nehmen. Ein paar Meter weiter gibt es eine Abzweigung mit gelben Schildern und hier ist auch wieder die „Köhlerhausruine Steig 20 Min.“ angeschrieben. Wir folgen diesem Schild und gehen links weiter.

Das nächste gelbe Schild verrät uns, dass es nur noch 10 Minuten zur Köhlerhausruine sind. Wir nehmen hier den rechten Weg. Es geht durchgehend bergauf und die letzten Meter vor der Köhlerhausruine sind ziemlich steinig.

Gut zu wissen: Von der Ruine Johannstein bis zur Köhlerhausruine haben wir nur 25 Minuten statt 45 Minuten gebraucht.

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Die Köhlerhausruine

Von der Köhlerhausruine haben wir eine fantastische Aussicht auf die Rax, einige andere Berge und den Wienerwald. Wenn nicht gerade die Sonne auf den schneebedeckten Schneeberg strahlt, so ist dieser sehr gut zu sehen.

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Aussicht von der Köhlerhausruine

Tipp: Wenn du bei der Köhlerhausruine links vorbeigehst, kommst du auf den Vorplatz der Ruine. Dort gibt es einen sehr schönen Rastplatz.

Dianawiese und Dianatempel

Nach einer ausgiebigen Pause (die vielen kleinen Eidechsen haben mich aufgehalten) machen wir uns auf den Weg zur Dianawiese. Vor der Ruine zeigt uns ein gelbes Schild Richtung „Dianawiese über Forstweg 30 Min.“ den richtigen Weg. Dieser ist nun ziemlich flach.

Bei einer Weggabelung biegen wir rechts ab („Dianawiese 20 Min.“), kommen immer weiter hinunter und sind nach knapp 20 Minuten bei der Dianawiese.

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Dianawiese

Bei der Dianawiese folgen wir dem gelben Schild Richtung „Dianatempel, Fürstenföhre“, biegen links ab und gehen über die große Wiese.

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Der Dianatempel

In der Nähe des Dianatempels entdecken wir einen Weg quer über die Wiese. Über diesen Weg kommen wir zur Dianaquelle.

Über den Schacherplatz zurück zum Kleintiergehege

Nachdem wir auch die Dianaquelle besichtigt haben, gehen wir geradeaus hinauf durch den Wald und dann rechts auf dem breiten Weg weiter.

Nach kurzer Zeit sind wir bei der Weggabelung, bei der wir die Dianawiese anfangs erreicht haben. Hier folgen wir dem gelben Schild und nehmen den rechten Weg Richtung „Schacherplatz, Besucherzentrum Ausgang“. Dieser Weg führt entlang der Dianawiese und danach in den Wald hinein.

Tipp: Wenn du die Dianawiese erreichst, dann kannst du auch zuerst rechts zur Dianaquelle gehen. Dann über die Wiese zum Dianatempel und dann den Weg links am Rand der Wiese weitergehen.

Bei der nächsten Weggabelung erfahren wir, dass es noch 55 Minuten zum Besucherzentrum Ausgang und 15 Minuten zum Schacherplatz sind. Wir folgen den Schildern und gehen links weiter.

Ungefähr zehn Minuten später biegen wir rechts ab, weil dort die nächsten gelben Schilder auf uns warten. Geradeaus wäre auch ein Weg, aber dieser führt zum Wildschutzgebiet, das man nicht betreten darf.

Nachdem wir abgebogen sind, erreichen wir auch schon den Schacherplatz. Der Schacherplatz ist ein großer Rastplatz mit einigen Rastbänken und einer Toilette direkt gegenüber des Wildschutzgebiets.

Auch der restliche Weg zurück zum Eingang des Naturparks ist dank den gelben Schildern gut gekennzeichnet. Der Waldweg ist ziemlich flach und kurz vor der Wassermühle biegen wir links ab (gelbes Schild Richtung „Besucherzentrum Ausgang“. Auf diesem Weg kommen wir sozusagen von hinten zum Kleintiergehege. Über eine kleine Brücke gelangen wir zum vorderen Teil des Kleintiergeheges und links ist auch schon der Eingang des Naturparks zu sehen.

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Die immer hungrigen Tiere des Naturparks Sparbach

Gut zu wissen: Von der Dianawiese bis zum Eingang des Naturparks sind wir ungefähr eine Stunde gegangen.

Fazit

Die Wanderung im Naturpark Sparbach hat mir sehr gut gefallen, da sie sehr abwechslungsreich ist und einige Highlights zu bieten hat. Die Aussicht von der Köhlerhausruine ist fantastisch und durch die gute Beschilderung kann man sich eigentlich nicht verlaufen.

Die Homepage des Naturparks Sparbach findest du hier.

Karte und Höhenprofil

Fotogalerie

Und wenn du noch mehr Fotos von dieser Wanderung sehen möchtest, dann klicke auf den Link:

Fotogalerie

Wie findest du diese Wanderung? Warst du schon einmal im Naturpark Sparbach?

Jasmin

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1 Gedanke zu “Naturpark Sparbach

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