Zuletzt aktualisiert am 14. August 2026
In ungefähr 1-5 Prozent der Fälle nimmt die Krankheit einen schweren Verlauf (innere Blutungen, Schock) und es kann zu einem tödlichen Ausgang kommen. Der schwere Verlauf tritt oft erst bei einer wiederholten Ansteckung mit Dengue-Virus auf. Es gibt 4 unterschiedliche Serotypen des Dengue-Virus.
Ist Dengue-Fieber gefährlich?
Die schwere Form des Dengue-Fiebers kann zu Kreislaufversagen und Organversagen führen. Wird Dengue-Fieber früh erkannt und behandelt, liegt die Sterblichkeit bei unter 1%. In Deutschland werden schwere Erkrankungsformen und Dengue-Todesfälle extrem selten verzeichnet.
In welchen Ländern tritt Dengue-Fieber auf?
Das Dengue-Fieber ist in den Tropen und Subtropen weltweit verbreitet, vor allem in Südostasien, immer häufiger aber auch in Mittel- und Südamerika mit Rekordzahlen in Ländern wie Brasilien.
Ist Dengue-Fieber heilbar?
Ist Dengue heilbar? Dengue-Fieber ist nicht direkt heilbar, da es keine spezifische antivirale Therapie gibt. Mit symptomatischer Behandlung und ausreichender medizinischer Versorgung heilt die Krankheit jedoch in den meisten Fällen vollständig aus. Komplikationen können durch frühzeitige Betreuung vermieden werden.
Wann beginnt die kritische Phase bei Dengue-Fieber?
Das Fieber, das in der Regel 2 bis 7 Tage anhält, ist dabei meist recht hoch und kann sogar 40° C überschreiten. Nach der Fieberphase tritt eine kritische Phase von 1 bis 2 Tagen ein.
Dengue-Fieber in 100 Sekunden erklärt
Wie hoch ist die Sterberate bei Dengue-Fieber?
Ein schwerer Blutdruckabfall bedingt durch Flüssigkeitsverlust bedarf umgehender medizinischer Behandlung. Ohne adäquate Behandlung enden 40 bis 50 Prozent der Fälle tödlich; wird die Behandlung rechtzeitig eingeleitet, liegt die Sterberate bei einem Prozent und darunter.
Wann muss man bei Dengue-Fieber ins Krankenhaus?
Eine Behandlung im Krankenhaus ist ebenfalls notwendig bei: Mangelhafter Flüssigkeitsaufnahme oder nachlassender Urinausscheidung. Verschlechterung des Allgemeinzustands, Unruhe oder Apathie. Niedriger Thrombozytenzahl oder Blutungen.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, Dengue zu bekommen?
Eine bereits in der Vergangenheit durchgemachte Infektion mit dem Dengue-Virus erhöht zudem das Risiko, bei einer Zweitinfektion schwer an Dengue zu erkranken. Die Inzidenz symptomatischer Fälle unter Reisenden ist sehr schwer zu schätzen; sie beträgt ca. 0,2-1,3% pro Reisemonat bei nicht-immunen Personen.
Was passiert, wenn man Dengue-Fieber nicht behandelt?
Die Symptome dauern normalerweise 2–7 Tage nach einer Inkubationszeit von 3–14 Tagen nach dem Biss einer infizierten Mücke. Ein kritischer Dengue-Verlauf ist eine potenziell tödliche Komplikation aufgrund von Plasmaleckage, Flüssigkeitsansammlung, Atemnot, schweren Blutungen oder Organschäden.
Woher weiß ich, ob ich Dengue-Fieber habe?
Symptome des Dengue-Fiebers
Das Dengue-Fieber unterscheidet sich im Ausmaß der Symptome. Meist beginnt es plötzlich und verursacht Fieber, Schüttelfrost, starke Kopfschmerzen bei Bewegung der Augen, starke Abgeschlagenheit und starke allgemeine Körperschmerzen, vor allem im Rücken, in den Beinen und in den Gelenken.
Ist die Dengue-Impfung sinnvoll?
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt aktuell eine Dengue-Impfung für Menschen, die in ein Endemiegebiet reisen ab einem Alter von 4 Jahren und stattgehabter Dengue-Infektion.
Welches Schmerzmittel hilft gegen Dengue?
Da es bei einer Dengue-Infektion zu Blutgerinnungstörungen kommen kann, sollten bei Schmerzen oder Fieber keine Medikamente eingesetzt werden, welche die Blutplättchen hemmen (z.B. Aspirin®). Wir empfehlen stattdessen Paracetamol auf eine Reisen mitzunehmen.
Ist Dengue meldepflichtig?
In Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht eine Meldepflicht bei Verdacht, Erkrankung, Tod, direktem und indirektem Erregernachweis oder hämorrhagischem Krankheitsverlauf.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit in Thailand Dengue-Fieber zu bekommen?
So wurden in der Hauptstadt Bangkok seit Anfang 2025 insgesamt 787 Dengue-Fälle und ein Todesfall registriert. Laut dem neuesten Update der BMA für die KW22 (1. Januar – 31. Mai 2025) lag die Infektionsrate in Bangkok bei 14,43 Fällen pro 100.000 Einwohner.
Wo sind die Risikogebiete für Dengue-Fieber?
Risikogebiete für eine Dengue-Infektion für Reisende und Reiserückkehrer sind nach wie vor hauptsächlich tropische und subtropische Regionen: Mittel- und Südamerika, die Karibik, tropische Länder Afrikas, Indien, Südostasien sowie die südpazifischen Inseln.
Was sollte man tun, wenn man Dengue-Fieber hat?
Denguefieber ist eine mückenübertragene Virusinfektion, die vorrangig in den Tropen und Subtropen vorkommt. Es existiert keine ursächliche Therapie. Wichtig sind adäquate Schutzmaßnahmen gegen Mücken. Impfstoffe mit eingeschränkter Impfempfehlung stehen zur Verfügung.
Wie viele Tage nach einem Mückenstich tritt Dengue-Fieber auf?
Krankheitsbild. Dengue-Fieber tritt meist 4 bis 7 Tage (selten 3 bis 14 Tage) nach dem Stich durch eine infizierte Mücke auf. Eine Infektion verläuft in ca. 40 bis 80 Prozent der Fälle asymptomatisch.
Wie ist die Prognose bei Dengue-Fieber?
Der Krankheitsbeginn kann von einem feinfleckigen Hautausschlag und Juckreiz begleitet sein. In der Regel ist die Prognose gut und die Krankheit heilt über eine lang dauernde Erholungsphase langsam aus.
Wie hoch ist die Letalität von Dengue-Fieber?
Eine Infektion kann auch asymptomatisch (ohne jegliche Krankheitszeichen) verlaufen. In ca. 2 bis 4 % der Fälle kommt es mit dem Dengue-Hämorrhagischen-Fieber (DHF) zu einer sehr schweren Verlaufsform des Dengue-Fiebers. Die Sterblichkeitsrate (Letalität) des Dengue-Hämorrhagischen-Fieber liegt bei 1 bis 5 %.
Kann die Tigermücke in Deutschland Dengue-Fieber übertragen?
Die Asiatische Tigermücke ist grundsätzlich in der Lage, verschiedene Krankheitserreger wie beispielsweise das Dengue- oder das Zika-Virus zu übertragen. Hier vorkommende Asiatische Tigermücken sind in der Regel jedoch keine Überträger der Erreger, da diese hierzulande nicht verbreitet sind.
Wie lange dauert es, bis Dengue-Fieber ausbricht?
Die Krankheitszeichen treten meist 3-10 Tage, selten bis zu 14 Tage, nach dem Stich auf. Typisch ist die sogenannte Dengue-Trias: Fieber, Ausschlag sowie Kopf-, Muskel-, Glieder-, Knochen- oder Gelenkschmerzen.
Warum ist Dengue-Fieber so gefährlich?
Dengue-Fieber: gefährlich, aber behandelbar. Dengue-Fieber ist eine Infektionskrankheit, die von Mücken übertragen wird. Bei schweren Verläufen kann sie zum Tod führen. Welche Symptome typisch sind und welche Maßnahmen der Vorbeugung dienen.
Was darf man bei Dengue-Fieber nicht nehmen?
Nehmen Sie weder Aspirin noch Ibuprofen ein, da diese Mittel Blutungen auslösen oder verschlimmern können. Während der Erkrankung werden Sie unter einem Moskitonetz isoliert, damit die Infektion nicht durch Stechmücken auf weitere Personen übertragen werden kann.
Ist eine Dengue-Impfung sinnvoll?
Es gibt vier Dengue-Virusvarianten. Wird man erstmals infiziert, entwickelt das Immunsystem Antikörper gegen diesen einen Serotyp. Wird man ein weiteres Mal von einem anderen Serotypen infiziert, kann das zu einem schweren Krankheitsverlauf führen. Mit einer Impfung kann man dem vorbeugen.