Zuletzt aktualisiert am 4. November 2026
Malaria kommt in tropischen und subtropischen Regionen von etwa 80 bis 100 Ländern vor. Rund 95% aller Fälle weltweit entfallen auf den afrikanischen Kontinent, insbesondere auf die Region südlich der Sahara. Außerhalb Afrikas sind Teile von Süd- und Südostasien sowie Südamerika betroffen.
Welches sind die drei Länder mit den meisten Malariafällen?
Die WHO-Region Afrika verzeichnet weltweit 94% aller Malariafälle und 95% aller Todesfälle. Drei Länder – Nigeria (31,9%), die Demokratische Republik Kongo (11,7%) und Niger (6,1%) – sind für die Hälfte aller Todesfälle in der Region verantwortlich. In Afrika starben 75% der Kinder unter fünf Jahren an Malaria.
Wo sind Malaria-Risikogebiete?
Verbreitung. Malaria ist in den tropischen und subtropischen Gebieten Afrikas, Asiens, Südamerikas und Zentralamerikas verbreitet.
In welchem afrikanischen Land gibt es keine Malaria?
Malariafreie Safaris in Namibia
Namibia zählt zu den sicheren Safari-Destinationen Afrikas, wenn es um Malaria geht. Große Teile des Landes wie das zentrale Hochland, die Namib-Wüste, die Skelettküste, die Kalahari und sogar der Kgalagadi Transfrontier Park gelten als malariafrei oder -arm.
Wo sterben die meisten Menschen an Malaria?
Die meisten Malaria-Infektionen gab es im Jahr 2024 in Nigeria, gefolgt von den Ländern Demokratische Republik Kongo, Uganda, Äthiopien und Mosambik. Die Zahl der Malaria-Todesopfer ist noch immer erschreckend hoch: So starben im Jahr 2024 weltweit 610.000 Menschen an Malaria.
Neue Malariamücke breitet sich in Städten Afrikas aus - WELT
Welches Land hat am meisten Malaria?
Rund 92% der Malariafälle ereigneten sich in Afrika (ca. 200 Mio.). Nahezu die Hälfte der Malariafälle weltweit konzentrierte sich in nur 5 Ländern: Nigeria (25%), Demokratische Republik Kongo (11%), Mosambik (5%), Uganda (4%) und Indien (4%). 93% der Todesfälle an Malaria wurden aus Afrika gemeldet.
Wo treten 90 % der Malariafälle auf?
Die Weltgesundheitsorganisation schätzt die Zahl der Malariafälle weltweit auf 300 bis 500 Millionen, wobei 90% davon in Afrika auftreten. Darüber hinaus liegt die geschätzte jährliche Sterblichkeitsrate durch Malaria weltweit zwischen 700.000 und 2,7 Millionen, und mehr als 75% der Todesopfer sind afrikanische Kinder und Schwangere.
Ist eine Malariaprophylaxe notwendig?
Eine medikamentöse Prophylaxe kann für bestimmte Risikogebiete zwar sinnvoll sein, jedoch ist es kein sicherer Schutz vor einer Infektion. Daher ist es wichtig, dass Sie sich trotzdem bestmöglich vor Stichen der Anopheles-Mücken schützen. Auswärtiges Amt: Malaria, 16.01.2023.
Welches afrikanische Land hat die schlimmste Malaria-Situation?
Den Großteil der Malariafälle in Afrika verursachen Nigeria und die Demokratische Republik Kongo. Die Verteilung der Malariafälle in Afrika konzentriert sich stark auf die bevölkerungsreichsten Länder: 28% der Malariafälle des Kontinents entfallen auf Nigeria und weitere 13% auf die Demokratische Republik Kongo (DRK).
Wo in Afrika benötigt man Malariatabletten?
Risikogebiete
In den tiefer gelegenen Gebieten von Mpumalanga und Limpopo, insbesondere in den an Mosambik, Eswatini und Simbabwe grenzenden Gebieten, besteht ein Malariarisiko; dazu gehört auch der Kruger-Nationalpark: Atovaquon/Proguanil ODER Doxycyclin ODER Mefloquin werden nur während der Übertragungssaison von September bis Mai empfohlen.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, durch einen Mückenstich an Malaria zu erkranken?
Die meisten Menschen erkranken an Malaria durch den Stich einer infizierten Mücke, die den Malariaerreger in sich trägt. Nur weibliche Anopheles-Mücken können Malaria von Mensch zu Mensch übertragen. Damit eine Anopheles-Mücke infektiös wird, muss sie eine bereits mit dem Malariaerreger infizierte Person stechen oder deren Blut saugen.
Für welche Länder braucht man Malariaprophylaxe?
- Namibia.
- Nepal.
- Nicaragua.
- Niger.
- Nigeria..
- Oman..
- Pakistan.
- Panama.
Wie schützen sich Afrikaner vor Malaria?
Die empfohlene Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Anti-Mücken-Mittel), Mosikonetzen und Kleidung mit Insektenschutz, die sog. Expositionsprophylaxe, sowie. Die Prophylaxe durch die Einnahme von Medikamenten, die sog. medikamentöse Prophylaxe.
Ist Malaria zu 100 % heilbar?
Andere Malariaformen verlaufen weniger schwerwiegend, können aber dennoch zum Tod führen. Malaria lässt sich jedoch verhindern und heilen, wenn die Erkrankung frühzeitig erkannt wird.
Wo ist das hohe Malariarisiko?
Malaria wird überwiegend in Ländern Afrikas, Asiens und Südamerikas erworben, wobei Afrika mit etwa 90% der Fälle am meisten betroffen ist. In den letzten Jahren sind auch vereinzelt autochthone Fälle von Malaria tertiana in Südeuropa aufgetreten (z.B. Spanien, Griechenland).
Wie viele Deutsche sterben an Malaria?
Zwischen 500 bis 900 Malaria-Fälle werden jedes Jahr in Deutschland gemeldet: 896 Malariafälle mit 3 Todesfällen in 2018 mit 81% Malaria tropica; 523 Malariafälle mit 3 Todesfällen in 2009, 617 mit 2 Todesfällen in 2010 und 562 mit einem Todesfall in 2011. Die Dunkelziffer ist bis zu viermal so hoch.
Wie viele Menschen sterben jährlich an Malaria in Afrika?
Starben 2012 etwa 619.000 Menschen an Malaria, waren es 2022 rund 608.000. Die Opfer der von weiblichen Anopheles-Stechmücken übertragenen Krankheit leben zu über 90 Prozent in Afrika.
Wann wurde Malaria in Deutschland ausgerottet?
Seit Mitte der 1950er Jahre gilt die Malaria in Deutschland als ausgerottet. Entscheidend war die Verwendung des Insektizids DDT. Vereinzelt wieder aufgetretene Fälle sind durch den weltweiten Tourismus und Warentransport und das damit einhergehende Einschleppen von infizierten fremden Vektoren bedingt.
Wie viele Kinder sterben jedes Jahr an Malaria?
Fast jede Minute stirbt ein Kind unter fünf Jahren an Malaria. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar und behandelbar. Im Jahr 2022 gab es weltweit 249 Millionen Malariafälle, die insgesamt 608.000 Todesfälle zur Folge hatten. 76 Prozent dieser Todesfälle betrafen Kinder unter fünf Jahren.
Wie schädlich sind Malaria Tabletten?
Nebenwirkungen sind selten und können sich in Übelkeit, Durchfall, Schwindel und Mundulzerationen oder Hautreaktionen äußern. Vor allem Schwangere und Kleinkinder dürfen Proguanil ohne Bedenken einnehmen. Bei chronisch nierenkranken Personen ist die Einnahme nicht uneingeschränkt zu empfehlen.
Kann man trotz Malariaprophylaxe an Malaria erkranken?
Wenn Sie Malariaprophylaxe einnehmen und sich vor Mückenstichen schützen, ist eine Malariaerkrankung sehr unwahrscheinlich. Dennoch besteht immer ein geringes Restrisiko. Es ist wichtig, dass Sie dies berücksichtigen und die Symptome von Malaria kennen, um im Ernstfall richtig handeln zu können.
Wie lange vor dem Urlaub muss man eine Malaria-Impfung machen?
6-Wochen vor Abreise
Damit ein optimaler Impfplan erstellt und eingehalten werden kann, sollten Sie sich möglichst mehrere Wochen vor der Abreise reisemedizinisch beraten lassen.
Kann Malaria das Gehirn befallen?
Die Erkrankung kann das Gehirn befallen (zerebrale Malaria) und dort zur Verstopfung kleiner Blutgefäße führen. So können Funktionsstörungen und Schäden im Gehirn verursacht werden. Dies kann auch zu Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.
Welche Gebiete gelten als typische Malariagebiete?
Malaria ist eine schwere und mitunter tödliche Krankheit, die durch einen Parasiten verursacht wird, der bestimmte Mückenarten befällt. Man kann sich mit Malaria anstecken, wenn man von einer infizierten Mücke gestochen wird. Malaria ist in einigen Gebieten Südafrikas endemisch, insbesondere im nordöstlichen KwaZulu-Natal sowie in Teilen von Mpumalanga und Limpopo.
Wie hoch ist die Sterblichkeitsrate bei unbehandelter Malaria?
Schwere Malaria wird in der Regel durch Plasmodium falciparum verursacht und verläuft unbehandelt fast immer tödlich. Selbst mit Behandlung liegt die Sterblichkeitsrate schätzungsweise zwischen 13% und 20%, und Überlebende leiden häufig unter Langzeitfolgen.