Warum tut mir im Urlaub alles weh?

Zuletzt aktualisiert am 24. Januar 2026

Das „Krank statt Urlaub“- Phänomen, im Fachjargon Leisure Sickness genannt, ist keine Seltenheit. Schuld daran ist oftmals Stress. Er wirkt sich auf das Immunsystem aus. Der Grund: Durch chronischen Stress bleibt das Stresshormon Kortisol dauerhaft erhöht und schwächt so die Immunabwehr.

Warum fühlt man sich im Urlaub unwohl?

Warum wird man im Urlaub krank? Die Gründe für die Freizeitkrankheit sind noch nicht eindeutig geklärt. „Die vorherrschende Theorie geht allerdings davon aus, dass es sich dabei um ein Zusammenspiel von Stressphasen und der physiologischen Reaktion des Körpers darauf handelt“, sagt Mandy Ziermann.

Was ist das Urlaubs-Syndrom?

"Beim Post-Holiday-Syndrom - auch Urlaubsblues genannt - handelt es sich nicht um eine anerkannte Krankheit oder Diagnose, sondern um ein vorübergehendes Stimmungstief beziehungsweise einen Erschöpfungszustand in den ersten Arbeitstagen nach dem Urlaub", sagt Dipl. Psychologin Yvonn Semek.

Warum bin ich im Urlaub so erschöpft?

Das passiert im Körper bei Leisure Sickness

Cortison und Adrenalin werden bei dieser Überaktivierung vermehrt ausgeschüttet und schwächen das Immunsystem. Folgt auf langanhaltenden Stress dann eine Erholungsphase, setzen Symptome wie Erschöpfung oder Kopfschmerzen ein.

Wie heißt das Syndrom, wenn man im Urlaub krank wird?

Das Poststress-Syndrom tritt häufig auf, wenn stressbelastete Menschen in den Urlaub gehen und plötzlich krank werden. Forscher der Universität Trier haben herausgefunden, dass insbesondere Personen mit hohen Stressleveln betroffen sind, was sich in Symptomen wie Migräne, Infekten oder Magenproblemen äußert.

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Warum werde ich im Urlaub oft krank?

Das „Krank statt Urlaub“- Phänomen, im Fachjargon Leisure Sickness genannt, ist keine Seltenheit. Schuld daran ist oftmals Stress. Er wirkt sich auf das Immunsystem aus. Der Grund: Durch chronischen Stress bleibt das Stresshormon Kortisol dauerhaft erhöht und schwächt so die Immunabwehr.

Wie lange dauert das Post-Holiday-Syndrom im Durchschnitt?

Rund 65 % der Rückkehrer:innen fallen in ein Stimmungstief. Etwa 20 % erholen sich innerhalb von zwei Tagen. Bei 35 % dauert es bis zu zwei Wochen, bis sie sich wieder eingewöhnt haben.

Wie lange braucht man Urlaub, um sich richtig zu erholen?

"Ich empfehle mindestens einmal im Jahr zwei Wochen Urlaub am Stück, besser drei. Bis wirklich eine Erholung eintritt und die Stresshormone im Körper abgebaut werden, können bis zu 14 Tage und in Einzelfällen auch mehr als 14 Tage vergehen", sagt der Psychotherapeut Gerhard Zimmermann.

Wie wirkt sich Urlaub auf die Psyche aus?

Urlaub und Reisen bieten mit ihrer Alltagsflucht und ihrem Raum für Erholung großes Potenzial, das psychische Wohlbefinden zu fördern. Besonders die Natur und ihre blauen und grünen Flächen spielen hier eine entscheidende Rolle und bilden den Erholungsfaktor schlechthin.

Was ist das Holiday-Heart-Syndrom?

Das Holiday-Heart-Syndrom (HHS) wurde erstmals 1978 von Philip Ettinger beschrieben und bezeichnet Herzrhythmusstörungen, die typischerweise innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach exzessivem Alkoholkonsum bei ansonsten gesunden Personen auftreten.

Warum kriege ich im Urlaub immer Depressionen?

Nach Meinung eines US-amerikanischen Psychiaters handelt es sich dabei um eine Stressreaktion. Sie wird durch verschiedene Faktoren ausgelöst, beispielsweise durch Schlafmangel, Jetlag und Anpassungsschwierigkeiten an Klima, Ernährung und Sitten fremder Länder.

Was ist das Travel-Syndrom?

Das sogenannte Post-Holiday-Syndrom – auch Urlaubsblues genannt – ist keine anerkannte Erkrankung oder Diagnose. Es handelt sich vielmehr um ein vorübergehendes Stimmungstief, das viele Menschen nach einem Urlaub erleben.

Was ist Post-Urlaubsdepression?

„Post-Urlaubsdepression“: Was ist das „Post-Holiday-Syndrom“? Man kommt nach dem Urlaub zurück nach Hause und empfindet eine gewisse Leere – manche Menschen bezeichnen dieses Gefühl als „Post-Holiday-Syndrom“. Andere sprechen vom Post-Holiday-Blues oder dem Post-Vacation-Syndrome.

Warum fühlt man sich nach dem Urlaub komisch?

Nach dem Urlaub kann man sich traurig fühlen, weil der Kontrast zwischen der entspannten Urlaubszeit und dem Alltag groß ist. Diese Gefühle sind normal und können durch den Stress der Rückkehr in den gewohnten Rhythmus verstärkt werden.

Wie macht sich Reisefieber bemerkbar?

Wanderlust, Fernweh, Reisefieber – all diese Begriffe könnte man auch mit dem mittlerweile weit verbreiteten Phänomen Itchy Feet, übersetzt „juckende Füße“, zusammenfassen, denn sie beschreiben alle den gleichen Zustand. Gemeint ist das Gefühl, unbedingt verreisen und die weite Welt entdecken zu wollen.

Was hilft gegen Reisestress?

Diese Tipps können Ihnen helfen, die Angst vorm Fliegen besser zu bewältigen:
  1. Stress vermeiden. Wenn allein der Gedanke ans Fliegen schon Stress auslöst, ist es wichtig, das „Drumherum“ möglichst entspannt zu gestalten. ...
  2. Fakten, Fakten, Fakten. ...
  3. Andere einweihen. ...
  4. Entspannen lernen. ...
  5. Ablenkung suchen. ...
  6. Aktiv Hilfe suchen.

Wie erholt man sich im Urlaub am besten?

  1. Bei der Vorbereitung der Reise einen Gang zurückschalten. ...
  2. Erreichbarkeit im Urlaub: Das sollte man vorher abklären. ...
  3. Dem Körper tut es gut: Gewohnheiten durchbrechen. ...
  4. In der Auszeit ein Kontrastprogramm zum Alltag schaffen. ...
  5. Urlaubslänge ist abhängig vom Typ. ...
  6. Erholung heißt auch: Sich selbst mal auf die Schulter klopfen.

Warum bin ich nach dem Urlaub so erschöpft?

Das liegt daran, dass unser Körper und unsere Seele etwa zwei bis drei Tage brauchen, bis sie sich wieder an den bewährten Arbeitsrhythmus gewöhnt haben. Je länger der Urlaub war, desto schwerer fällt es uns, uns wieder in die tägliche Routine einzufinden.

Was ist das Poststress-Syndrom?

Bei gestressten Menschen schlägt das Poststress-Syndrom – auch Leisure-Sickness-Syndrom genannt – immer dann zu, wenn sie in den Erholungsmodus schalten. Auf einen Blick: Das Poststress-Syndrom tritt häufig auf, wenn stressbelastete Menschen in den Urlaub gehen und plötzlich krank werden.

Wie lange dauert Leisure Sickness?

Leisure Sickness dauert in der Regel wenige Stunden bis maximal zwei Tage an und tritt häufig zu Beginn von Wochenenden oder Urlauben auf. Die Symptome klingen meist ab, sobald sich der Körper auf die Entspannung eingestellt hat.

Kann Stress ständig krank machen?

Anhaltender Stress kann zu chronischer Erschöpfung, dem sogenannten Burn-out-Syndrom, führen. Die Erkrankung steht oft am Ende einer Spirale aus jahrelanger Überforderung und Stress. Mögliche Alarmsignale sind ständige Müdigkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Ängste und sozialer Rückzug.

Was macht man, wenn man im Urlaub krank wird?

Wenn die Krankheitstage nicht auf den Jahresurlaub angerechnet werden sollen, müssen Beschäftigte zwingend ein ärztliches Attest bei einer Ärztin oder einem Arzt am Urlaubsort einholen. Liegt dies vor, haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber.

Was macht Urlaub mit der Psyche?

Während einer Urlaubsreise sind wir überwiegend glücklicher und zufriedener als zu Hause, das wurde in zahlreichen Untersuchungen bestätigt. Im Idealfall bietet ein Urlaub beide Arten von Wohlbefinden, die die positive Psychologie unterscheidet: die hedonistische Freude und eudämonisches Wohlgefühl.

Warum bin ich im Urlaub traurig?

Legen sich Traurigkeit und Antriebslosigkeit nicht von selbst, kann das auf ein ernsthaftes psychisches Problem hindeuten. Wenn ein Stimmungstief länger als zwei Wochen durchgehend fortbesteht, liegt möglicherweise eine Depression vor. Die Rückkehr aus dem Urlaub allein löst allerdings selten eine Depression aus.

Was ist Leisure Sickness?

Leisure Sickness bezeichnet ein Phänomen, bei dem Menschen genau dann Krankheitssymptome wie Kopfschmerzen, Erschöpfung oder Erkältungssymptome entwickeln, wenn sie Freizeit haben – etwa am Wochenende oder im Urlaub.