Wo liegt die Waldgrenze in der Schweiz?

Zuletzt aktualisiert am 11. Februar 2026

Die Waldgrenze liegt im Engadin auf 2300 m ü. Während sie am exponierten und niederschlagsreichen Alpennordhang auf 1600 bis 1800 m liegt, steigt sie im abgeschirmten Engadin bis auf 2300 m. Ähnliche Verhältnisse herrschen auch im Wallis.

Wo liegt die Waldgrenze?

Die « Waldgrenze » ist jene Linie, die entlang des oberen Randes eines geschlossenen Waldes gezogen werden kann, während die « Baumgrenze » die höchstgelegenen, aufrecht wachsenden Baumindividuen umfasst.

Wo befindet sich die Baumgrenze?

Die für Bäume kritischen Temperaturverhältnisse während der Vegetationsperiode - und damit auch die Lage der Baumgrenze - befindet sich weltweit je nach Klimaregion in unterschiedlicher Höhenlage: von wenigen 100 m in subpolaren Regionen bis zu über 4000 m - maximal 4900 m - in tropischen Hochgebirgen.

Auf welcher Höhe gibt es keine Bäume mehr?

In den gemäßigten Zonen, wie den Alpen oder den Rocky Mountains, liegt die Baumgrenze zwischen 1.800 und 2.500 Metern. In Polarregionen wie der Arktis oder Antarktis gibt es praktisch keine Bäume, da die Temperaturen dort zu niedrig sind.

Wo liegt Wald in der Schweiz?

Geographie. Wald (früher auch Wald an der Jona oder Wald an der Jonen) liegt im Zürcher Oberland, im oberen Tal der Jona, dem Einschnitt zwischen Brandegg, Batzberg und Bachtel, im höchstgelegenen Teil des Tössberglands, des voralpinen Grenzgebiets zu St. Gallen.

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In welchem Schweizer Kanton ist die Waldfläche am größten?

Und die Gewinner sind...

Die drei grössten Wälder der Schweiz liegen tatsächlich auf der Alpensüdseite sowie im Jura: Kanton Tessin, westlich des Flusses Ticino: Fläche 726 km2, Waldrandlänge 3772 km. Kantone Tessin und Graubünden, östlich des Flusses Ticino: Fläche 497 km2, Waldrandlänge 2477 km.

Wo ist die Baumgrenze in der Schweiz?

Die Waldgrenze liegt im Engadin auf 2300 m ü.

Während sie am exponierten und niederschlagsreichen Alpennordhang auf 1600 bis 1800 m liegt, steigt sie im abgeschirmten Engadin bis auf 2300 m. Ähnliche Verhältnisse herrschen auch im Wallis.

Wo liegt die Nadelwaldgrenze?

Bei 1.500 bis 2.000 m Höhe liegt die Nadelwaldgrenze. Hier wachsen nur noch Nadelbäume. Die Luft ist schon sehr kalt.

Wo liegt die Baumgrenze in Deutschland?

Als Baum- oder Waldgrenze bezeichnet man die obere Höhengrenze von geschlossenen Waldbeständen. Sie wird liegt in Deutschland etwa bei 1600-1800 m Höhe und wird dort meistens von der Fichte gebildet. Oberhalb dieser Baumgrenze findet man verschiedene Heide-, Gebüsch- und Grasland-Biotope.

Wo ist die Baumgrenze in Europa?

In Europa kennen wir die Baumgrenze im Wesentlichen aus dem Alpenraum. In den Zentralalpen liegt sie bei 2.100 m Höhe. Auf dem südamerikanischen Feuerland-Inseln, wo Gletscher ins Meer wachsen, liegt sie schon bei 300 m und damit so niedrig wie nirgendwo sonst.

Warum wachsen in Nordnorwegen keine Bäume?

Die Taiga kommt ausnahmslos auf der Nordhalbkugel vor, da auf der Südhalbkugel die großen Landmassen fehlen, die das für die borealen Wälder typische Klima ermöglichen. Der Begriff stammt aus der Geographie und bezeichnet verallgemeinernd einen bestimmten Landschaftstyp der globalen Maßstabsebene.

Warum berühren sich die Kronen der Bäume nicht?

Bäume im Wald halten oft eine deutlich sichtbare Distanz zueinander, besonders im oberen Bereich der Baumkronen. Dieses Phänomen wird „Crown Shyness“ genannt, was auf Deutsch so viel heißt wie „Kronenscheue“. Dies bedeutet, dass sich die Kronen der Bäume im Blätterdach nicht berühren.

Ab welcher Höhe beginnt die Baumgrenze?

Ab einer Höhe von rund 1800 m / 2000 m beginnt die Waldgrenze bzw. Baumgrenze. Darüber steht kein einziger Baum mehr, da hier Bäume, aufgrund der Kälte, nicht mehr gedeihen können.

Welches Bundesland hat die höchste Walddichte?

Einen überdurchschnitt- lichen Waldanteil bezogen auf die Landfläche haben Rheinland-Pfalz (42 %) und Hessen (42 %), gefolgt vom Saarland (40 %), von Baden-Württemberg (38 %), Bayern (37 %), Brandenburg mit Berlin (37 %) und Thüringen (34 %).

Wie finde ich die Waldgrenze?

Zum Nachbarsgarten sind die Grundstücksgrenzen meist klar durch Hecken, Zäune oder Mäuerchen markiert. Im Wald sind die Grenzen in der Regel nicht so offensichtlich. Hier finden sich oft Grenzgräben, Grenzwälle, Findlinge oder Eisenstangen. Offizielle Grenzzeichen in Feld und Wald sind die Grenzsteine.

Wem gehört der Wald in der Schweiz?

Ein Drittel der Schweizer Landesfläche ist bewaldet. 70 Prozent davon sind im Eigentum von rund 3'500 öffentlichen Waldeigentümern. Die restlichen 30 Prozent sind im Besitz von rund 245'000 privaten Waldeigentümern. Dieser Wald will bewirtschaftet, gepflegt und unterhalten werden.

Welches Land hat am meisten Wald in Europa?

... Wald hat Russland. Damit ist es das waldreichste Land der Welt. Mehr zum internationalen Wald erfahren Sie hier.

Wo liegt die Waldgrenze im Tessin?

In den inneralpinen Tälern geht die Waldgrenze kaum über 2100 m ü. M. hinaus, wo wir zum Teil nur noch Legföhren- oder Erlenbestände vorfinden, während in den eher mediterran exponierten Lagen die Wald- grenze nicht höher als etwa 1500 m liegt.

Wie viel Fläche der Schweiz ist mit Wald bedeckt?

Mit 1,3 Millionen Hektaren bedeckt der Wald 32 % der Landesfläche. Dabei gibt es grosse regionale Unterschiede. Besonders stark bewaldet ist die Alpensüdseite mit einem Waldanteil von knapp 55 %. Es folgen der Jura mit 40 %, die Voralpen mit 35 % und die Alpen mit 28 %.

Was ist der größte Wald in der Schweiz?

Mit seinen 2'200 Hektar ist der Risoud die grösste Waldkette Europas. So zieht er sich ungefähr 15 km über die gesamte Westseite des Vallée de Joux und bildet die natürliche Grenze zu Frankreich. Seine Fläche, seine Dichte und seine geografische Lage sind die Quelle von zahlreichen Mythen und Legenden über ihn.

Wie hoch liegt der Zürichberg?

Der Zürichberg (676 m ü. M.) ist einer der Zürcher Hausberge. Er liegt östlich der Innenstadt zwischen den Tälern der Limmat und der Glatt.

Warum wachsen ab 1900 m keine Bäume mehr?

An den thermischen Waldgrenzen wird das Baumwachstum aufgrund von Wärmemangel stark gebremst. Wegen der Kürze der Vegetationsperiode, aufgrund des hier meist stärker wehenden Windes und monatelangen Schneedrucks kommt es zu verkrüppelten Baumformen, die nur niedrig wachsen und dichte Gebüsche bilden.

Wie hoch liegt die Baumgrenze in Österreich?

2.500 bis 3.000 Meter: Grenze geschlossener Vegetation: Hier liegt die Baumgrenze. Weiter oben gibt es nur mehr alpinen Rasen, Flechten und Moose.

Was ist die Baumgrenze in der Schweiz?

Die höchstgelegenen Wald-Probeflächen des schweizerischen Landesforstinventars liegen in einer Höhe von 2289 m, aber vereinzelte Bäume kann man noch in grösseren Höhenlagen antreffen. Den Schweizer Rekord hält eine Arve, die in 2585 m Höhe oberhalb von Saas Fee (VS) wächst.