Zuletzt aktualisiert am 9. Februar 2026
Der Süden Deutschlands – vor allem Südbayern und der Bayerische Wald, aber auch Teile Oberschwabens – ist vom Tschornobyl-Fallout 1986 besonders betroffen. In den letzten Jahren wurden Werte von bis zu mehreren Tausend Becquerel pro Kilogramm bei Wild und bei bestimmten
Wo in Deutschland gibt es radioaktive Strahlungsquellen?
Es ist ein radioaktives Edelgas, das durch den Zerfall von Uran im Boden entsteht. In großen Teilen der Mittelgebirge von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kommt Radon besonders häufig vor, tritt aus dem Gestein aus und sammelt sich dann, weil es schwerer als normale Luft ist, in der Bodenluft.
Wo in Deutschland ist die Radonbelastung am höchsten?
In der süddeutschen Voralpenregion ist die Radonkonzentration mit ihren zahlreichen Klüften am höchsten. Außerdem ist die Radon Belastung in ostdeutschen Gebieten mit im Durchschnitt 75 Becquerel pro Kubikmeter signifikant höher als in westdeutschen Regionen mit 50 Bq/m³.
Wo ist die natürliche Strahlung am höchsten?
In einem Gebiet in Ramsar, in dem etwa 2000 Personen leben, wird eine der weltweit höchsten natürlichen Strahlenbelastungen gemessen. Der Grund sind heiße Quellen, die Radon und Radium aus dem Gestein im Untergrund an die Oberfläche bringen.
Welcher Ort ist heute am radioaktivsten?
Nr. 1 Tschernobyl – Ukraine
Die Katastrophe von Tschernobyl ist als schlimmste Atomkatastrophe in die Geschichte eingegangen und hat den zweifelhaften Ruf, der radioaktivste Ort der Welt zu sein.
Radioaktive Strahlung in Deutschland - So gehen wir damit um
Wo ist die höchste radioaktive Strahlung?
Fukushima: Höchste radioaktive Strahlung seit Atomkatastrophe. Tokio – Auf dem Gelände des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist nach Angaben des Betreibers die höchste radioaktive Strahlung seit der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe im März 2011 gemessen worden.
Ist in jedem Haus Radon?
Aus dem Baugrund gelangt Radon ins Freie und auch in Gebäude. Dadurch kommt Radon in allen Innenräumen vor. Alte Gebäude sind häufiger betroffen als neue Gebäude, Gebäude mit Keller häufiger als ohne Kellergeschoss.
Wo befinden sich Radon-Risikogebiete in Deutschland?
Radon-Risikogebiete in Deutschland finden sich vor allem im Schwarzwald, im Bayerischen Wald, im Fichtelgebirge, im Erzgebirge, am Alpennordrand und in den Mittelgebirgsregionen. Aber auch in anderen Gegenden kann der Wert deutlich erhöht sein.
Wie merkt man Radonbelastung?
Symptome von Radonbelastung
Die Gefährlichkeit von Radon ergibt sich nicht zuletzt daraus, dass wir das Gas selbst in hohen Konzentrationen nicht riechen oder schmecken können. Stattdessen kann die Radonbelastung aber körperliche Symptome wie Übelsein, Kopfschmerzen oder Erbrechen hervorrufen.
Wo ist es in Deutschland noch radioaktiv?
Der Süden Deutschlands – vor allem Südbayern und der Bayerische Wald, aber auch Teile Oberschwabens – ist vom Tschornobyl-Fallout 1986 besonders betroffen. In den letzten Jahren wurden Werte von bis zu mehreren Tausend Becquerel pro Kilogramm bei Wild und bei bestimmten Speisepilzen gemessen.
Welche künstliche sowie natürliche Strahlenbelastung hat in Deutschland den größten Anteil?
Der größte Anteil der natürlichen Strahlenbelastung entsteht durch das Gas Radon. Zur natürlichen Strahlenbelastung kommen noch einmal etwa 1,7 Millisievert künstlich erzeugte Strahlung im Jahr – vor allem durch medizinische Untersuchungen.
Wie hoch ist die Radioaktivität von Bananen?
Bananen sind radioaktiv: Ihre Äquivalenzdosis liegt bei 0,1 Mikrosievert. Der Grund für die Radioaktivität von Bananen ist ihr hoher Gehalt an Kalium. Kalium ist ein für uns wichtiger Mineralstoff, der von Natur aus immer einen geringen Anteil des radioaktiven Isotops Kalium-40 hat.
Welche Stadt ist verstrahlt?
Die Explosion von Reaktor 4 des Atomkraftwerks Tschornobyl in der heutigen Ukraine hat 150.000 Quadratkilometer Land stark verstrahlt. Das einst belebte Pripjat ist seit 1986 eine Geisterstadt. Eine Zone von 30 Kilometern um Tschornobyl bleibt für tausende Jahre unbewohnbar.
Ist mein Wohnort von Radon betroffen?
Ob ein bestimmtes Gebäude erhöhte Radonkonzentrationen aufweist, lässt sich in der Regel nur durch Messungen in der Innenraumluft feststellen. Radonmessungen in Gebäuden sind in der Regel kostengünstig und einfach durchzuführen. Ein Radonexposimeter hat die Form einer kleinen Plastikdose.
Wo sind die Endlager in Deutschland?
In Deutschland gibt es 16 Zwischenlager für radioaktive Abfälle. Die zentralen Zwischenlager befinden sich in Gorleben und Ahaus.
Welcher Ort ist der verstrahlteste der Welt?
Osjorsk ist eine Stadt von der sie vielleicht noch nie gehört haben, aber dieser Ort in Russland gilt als der verstrahlteste Ort der Welt.
Wo ist die Strahlenbelastung am höchsten?
Eine der höchsten natürlichen Strahlenbelastungen weltweit findet sich im iranischen Ramsar mit einer durchschnittlichen jährlichen effektiven Dosis von ca. 7 mSv und Spitzenwerten von bis zu 131 mSv.
Wie hoch ist die radioaktive Strahlung in Deutschland?
Die durchschnittliche natürliche Strahlenbelastung liegt in Deutschland bei 2,1 Millisievert pro Jahr, also 0,24 Mikrosievert pro Stunde. Im Schnitt kommen zwei Millisievert pro Jahr durch künstliche Quellen von Radioaktivität hinzu.
Wo ist Deutschland besonders radioaktiv?
Die radioaktive Wolke, die durch die atomare Katastrophe am 26. April 1986 in Tschernobyl freigesetzt worden war, kontaminierte in Deutschland bayerischen Boden am stärksten, vor allem im Bayerischen Wald, im Münchner Umland, in den Alpen und im Pfälzer Wald.
Wie lange bleibt ein Ort radioaktiv?
Die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle sind nach 500 Jahren nicht gefährlicher als normaler Phosphatdünger für die Landwirtschaft. Nach rund 30 000 Jahren haben sie die gleiche strahlungsbedingte Giftigkeit (Radiotoxizität) wie natürliches Granitgestein.
Welches Metall ist natürlich radioaktiv?
Uran ist ein in der Natur vorkommendes radioaktives Schwermetall, das natürlich in Form der Uranisotope Uran-238 (99,3 % -Anteil), Uran-235 (0,7 % -Anteil) und Uran-234 (0,006 % -Anteil) vorkommt. Uran ist radioaktiv und zerfällt vorwiegend unter Aussendung von Alphastrahlen, die besonders biologisch wirksam sind.
Welche Lebensmittel haben viel Radioaktivität?
Alle Nahrungsmittel enthalten natürliche radioaktive Stoffe, die Strahlung aussenden. Paranüsse enthalten manche natürliche Radionuklide in höherem Maße als andere Lebensmittel. Essen Menschen Paranüsse, nehmen sie unter anderem das darin enthaltene Radium zu sich, das in Knochen und Zähne eingelagert wird.
Kann man Bio-Bananen unbedenklich essen?
Möchten Sie in den Genuss der enthaltenen Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe kommen, sollten Sie aber einige Dinge beachten. Greifen Sie zu Bio-Bananen: So vermeiden Sie eine Belastung der Früchte mit Pestiziden und es ist uneingeschränkt gesund, die Bananenschale zu essen.