Wie sind die Arbeitszeiten eines Busfahrers?

Zuletzt aktualisiert am 13. Februar 2026

Nach 4,5 Stunden Lenkzeit müssen Busfahrer eine 45-minütige Lenkzeitunterbrechung einlegen. Diese kann aber auch aufgeteilt werden. In diesem Fall muss die erste Pause 15 Minuten und die darauffolgende Pause 30 Minuten andauern. Insgesamt werden die 45 Minuten also trotzdem nicht überschritten.

Wie sind die Arbeitszeiten als Busfahrer?

Ihre Lenkzeit ist Arbeitszeit. Die tägliche Lenkzeit beträgt grundsätzlich 9 Stunden! Zwei Mal pro Woche darf sie auf 10 Stunden erhöht werden. Die wöchentliche Lenkzeit darf maximal 56 Stunden, in zwei aufeinanderfolgenden Wochen höchstens 90 Stunden betragen.

Wie sind die Schichten als Busfahrer?

Die "Schichtzeit" darf demnach im Regelfall maximal 13 Stunden betragen - in den Fällen an denen die Ruhezeit auf bis zu 9 Stunden verkürzt wurde kann die Schichtzeit sogar maximal 15 Stunden betragen. Befinden sich zwei Fahrer auf dem Fahrzeug ist grundsätzlich eine Ruhezeit von mindestens 9 Stunden verpflichtend.

Wie lange dauert die Schicht eines Busfahrers?

Ruhe- und Pausenvorschriften

Busfahrer müssen regelmäßig Pausen einlegen, um Ermüdung vorzubeugen. Bei Schichten von mehr als 8,5 Stunden dürfen sie nicht länger als 7 Stunden und 45 Minuten fahren, ohne die vorgeschriebenen Pausen einzulegen.

Wie viele Stunden darf ein Busfahrer pro Tag fahren?

Die Einsatzzeit des Fahrers pro Tag (Tagesschicht) darf maximal 15 Stunden betragen (Wenn während der Einsatzzeit eine ununterbrochene Pause von mind. 3 Stunden eingelegt wurde). Die An- und Abfahrtzeiten sind in die Einsatzzeit mit einzurechnen.

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Ist eine verkürzte Wochenruhezeit für Busfahrer möglich?

Die Wochenruhezeit beträgt für Busfahrer mindestens 45 Stunden. Eine Verkürzung auf 24 Stunden ist möglich, wenn die Zeit in den folgenden drei Wochen nachgeholt wird. Das ist möglich, wenn an eine Ruhezeit von neun Stunden die 21 Stunden der Wochenruhezeit angehängt werden.

Was ist die 1/6-Regel?

Im Linienverkehr sind folgende Pausenzeiten möglich: Fahrtunterbrechungen von 3 × 15 min, 2 × 20 min oder 1 × 30 min. Im Linienverkehr mit einem durchschnittlichen Haltestellenabstand unter 3 km kann auch die 1/6-Regelung angewendet werden, die besagt, dass die Wendezeiten 1/6 der reinen Lenkzeit betragen müssen.

Wie lange dauert es, Busfahrer zu werden?

Wie lange dauert die Busfahrer-Ausbildung? Wenn du ausschließlich Bus fahren möchtest, dann dauert die Busfahrer-Ausbildung zwischen fünf und sechs Monate. Machst du eine duale Ausbildung, wo du danach etwas mehr Aufgaben übernehmen darfst, bist du nach drei Jahren fertig.

Wie viel Ruhezeit nach Schicht?

Da Arbeitnehmer in verschiedenen Schichten arbeiten, müssen Arbeitgeber darauf achten, dass zwischen den Schichten immer eine ausreichende Ruhezeit eingehalten wird. Auch hier gilt die Regel von 11 Stunden ununterbrochener Regenerationszeit zwischen den Schichten.

Wie viele Stunden hat eine Schicht?

Dabei arbeiten die Beschäftigten in der Regel entweder in einer Früh- oder Spätschicht. Jede Schicht dauert typischerweise acht Stunden. Oft wechseln sich die beiden Schichtgruppen dabei wöchentlich zwischen Früh- und Spätschicht ab. Dieses Modell wird vor allem dann genutzt, wenn keine Nachtarbeit anfällt.

Wann müssen Busfahrer aufstehen?

Hinsichtlich der täglichen Ruhezeiten ist Folgendes zu beachten: Ein Busfahrer muss nach seiner Tagesschicht eine Ruhezeit von mindestens 11 Stunden einlegen. Diese kann er in zwei Blöcke aufteilen, allerdings erhöht sich die tägliche Ruhezeit dann auf mindestens 12 Stunden.

Welchen Abschluss braucht man für Busfahrer?

Voraussetzungen für die Busfahrer-Ausbildung

Damit du dich für einen Ausbildungsplatz zum Busfahrer bzw. Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb oder zum Berufskraftfahrer im Personenverkehr (m/w/d) bewerben kannst, benötigst du einen sehr guten Hauptschulabschluss, einen Realschulabschluss oder die Hochschulreife.

Wann beginnt ein Arbeitstag?

Werktag ist nicht der Kalendertag von 0:00 bis 24:00 Uhr, sondern der 24-stündige Arbeitstag des einzelnen Arbeitnehmers. Der Werktag beginnt für den Arbeitnehmer mit dem Beginn der Arbeit und endet 24 Stunden später. Das Arbeitszeitgesetz geht folglich von einem individuellen Werktag des Arbeitnehmers aus.

Was darf ein Busfahrer nicht?

Das Weisungsrecht hat klare Grenzen. Busfahrer dürfen keine unverhältnismäßigen Maßnahmen ergreifen oder die Rechte der Fahrgäste missachten. Die Anwendung von Gewalt ist nur in absoluten Ausnahmefällen zur Selbstverteidigung erlaubt.

Wie viel Gehalt hat ein Busfahrer pro Stunde?

In Hamburg kannst du, wenn du als Busfahrer/in tätig bist, mit einem durchschnittlichen Lohn von 38.100 € rechnen. Der Stundenlohn beläuft sich folglich auf ca. 13 € und monatlich kannst du um die 3.175 € verdienen. * Hierbei bewegt sich die Gehaltsspanne zwischen 32.300 € und 42.700 €.

Ist Lenkzeit gleich Arbeitszeit?

Doch gerade hinsichtlich der Pausenzeiten ist es wichtig, in gewissen Grenzen zu arbeiten. Lenkzeiten gehören somit logischerweise zur Arbeitszeit. Ruhezeiten nicht.

Ist spät früh Wechsel erlaubt?

Unzulässig ist zudem der Rückwärtswechsel von der Spät- auf die Früh- oder von der Nacht- auf die Spätschicht. Denn hier fehlt das Minimum von elf Stunden Ruhezeit, die nach Paragraf 5 Arbeitszeitgesetz vorgeschrieben ist.

Wird bei 3 Schichten Pause bezahlt?

Wechselschicht liegt vor, wenn in 2 Schichten (z.B. Früh- und Spätschicht), oder in 3 Schichten (z.B. Früh-, Spät- und Nachtschicht) in regelmäßigem Wechsel gearbeitet wird. Die Schichtpausen bei 3-Schichtbetrieb betragen ½ Std. und werden bezahlt.

Wie viele Tage sind nach 7 Nachtschichten frei?

Die Nachtdienste sind häufig im 7 Tage-Block geplant. Nach 7 Nachtdiensten, je 10 Stunden, sind 7 Tage frei. Das ist eine positive Bedingung, die die Nachtdienststellen insgesamt interessant macht.

Wie lange dauert der Busfahrer?

Wie lange darf ein Busfahrer in der Woche fahren? Die maximale wöchentliche Lenkzeit für Busfahrer beträgt 56 Stunden, wobei sie in zwei aufeinanderfolgenden Wochen höchstens 90 Stunden hinter dem Steuer des Busses sitzen dürfen.

Wie viel verdient man als Busfahrer netto?

Hinweis: Das Medianentgelt für den Beruf "Busfahrer/in" in der Berufsgattung "Bus- & Straßenbahnfahrer/innen - fachlich ausgerichtete Tätigkeiten" beträgt 3.522 €. Das untere Quartil liegt bei 3.190 € und das obere Quartil beträgt 3.926 €.

Wie lange arbeitet ein Busfahrer am Tag?

Die tägliche Lenkzeit darf 9 Stunden nicht überschreiten. In dieser Zeit müssen Busfahrer Pausen einlegen. Nach 4,5 Stunden ist eine Pause von mindestens 45 Minuten vorgeschrieben.

Was ist die 1 zu 60 Regel?

Die Regel lautet: Bei einem Kursfehler von 1° hat ein Flugzeug nach 60 NM Flugstrecke eine Ablage von 1 NM vom Sollkurs. Mit der 1:60 Regel lässt sich der Winkel bestimmen, um den der Steuerkurs geändert werden muss, damit man von der versetzten Position aus zum Zielort gelangt.

Was ist die 1. Mendelsche Regel?

Die 1. Mendelsche Regel lautet folgendermaßen: Kreuzt man zwei reinerbige (homozygote) Eltern, die sich in einem Merkmal voneinander unterscheiden, so erhält man in der ersten Filialgeneration Nachkommen, die bezüglich dieses Merkmals untereinander gleich – also uniform – sind.

Ist im Stau stehen Lenkzeit?

Als Lenkzeit gelten alle Zeiten, die mit der Fahrtätigkeit in Zusammenhang stehen (vgl. VO EG 561/2006, Art. 4 ff.) Dazu rechnen u.a. Aufenthalte an Ampeln, Bahnübergängen oder bei Staus, auch wenn diese Zeiten im Kontrollgerät als Arbeitszeit dokumentiert werden.