Zuletzt aktualisiert am 12. Februar 2026
Fakt ist: Es gab und gibt keine "Pause" der Erderwärmung – der Langfristtrend ist lediglich durch natürliche Schwankungen verdeckt worden. Antwort: Auch nach 1998 hat sich die Erde weiter erwärmt, allerdings zwischen 1998 und 2012 etwas langsamer als in den Jahren davor und danach.
Hat es den Klimawandel schon immer gegeben?
Natürlich bedingte Veränderungen des Klimas hat es in der Erdgeschichte schon immer gegeben: Längere Perioden mit hohen Temperaturen haben sich im Laufe der Zeit mit kälteren Perioden abgewechselt. Diese Tatsache nutzen Klimaskeptiker*innen für ihre Argumentation aus, um aktuelle Entwicklungen zu verharmlosen.
War es schon mal wärmer auf der Erde?
Auf der Erde kühlte es etwas ab, aber es war immer noch wärmer als heute. Eine erneute ausgeprägte Warmphase vor etwa 55 Millionen Jahren wurde vermutlich durch die Freisetzung großer Mengen Methan, einem starken Treibhausgas, aus dem Meeresboden ausgelöst.
Wann war der letzte große Klimawandel?
Seit den 1980er Jahren war jedes Jahrzehnt wärmer als das vorangegangene. Die zehn Jahre von 2015 bis 2024 sind (Stand 2024) die zehn heißesten Jahre seit Aufzeichnungsbeginn. Ein vergleichbares Temperaturniveau gab es zuletzt am Ende der Eem-Warmzeit vor 115.000 Jahren.
Wann gab es den ersten Klimawandel?
Der Beginn der globalen Erwärmung kann bereits auf das Ende des 19. Jahrhunderts datiert werden. Die starke Verstädterung der damaligen Zeit zeigt sich am Beispiel Stuttgarts besonders gut.
Thesencheck: Diese 8 Behauptungen über den Klimawandel sind fragwürdig
Ist die Erde heute heißer als vor 100 Jahren?
Highlights: Die Temperatur der Erde ist seit 1850 durchschnittlich um 0,11° Fahrenheit (0,06° Celsius) pro Jahrzehnt gestiegen , also insgesamt um etwa 2° F. Die Erwärmungsrate seit 1982 ist mehr als dreimal so hoch: 0,36° F (0,20° C) pro Jahrzehnt.
Wann war die Erde zuletzt eisfrei?
Noch vor 50 Millionen Jahren war die Erde eisfrei, und der globale Meeresspiegel lag ca. 50 m höher als heute. Mit Beginn des Eiszeitalters vor 2,5 Millionen Jahren fiel der Meeresspiegel dann deutlich ab.
Wie viele Jahre des Klimawandels bleiben uns auf der Erde noch?
Die Folge sind steigende Temperaturen, die das verbleibende Kohlenstoffbudget (die Menge an Treibhausgasen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums ausgestoßen werden kann) rapide aufzehren. Bei den derzeitigen Emissionswerten wird dieses Budget in weniger als drei Jahren erschöpft sein.
Wie lange wird es die Erde noch geben Klimawandel?
Selbst bei einer Stabilisierung der Treibhausgaskonzentrationen bis 2100 wird sich das Klima über das 21. Jahrhundert hinaus ändern und insbesondere der Meeresspiegel weiter steigen. Der Meeresspiegel reagiert wegen der großen Wärmeaufnahmekapazität langsamer auf den Klimawandel.
Wann tritt die nächste Eiszeit ein?
In spätestens 11.000 Jahren kommt die nächste Eiszeit. Einer neuen Studie zufolge sind unsere pleistozänen Gletscher-Zyklen kein Zufall. Sie unterliegen vielmehr einem "orbitalen Antrieb" aus Bewegung und Neigung der Erdachse sowie Geometrie der Erdumlaufbahn.
Wie warm war es schon mal auf der Erde?
Es war eine der dramatischsten Klimaveränderungen der Erdgeschichte: Vor rund 55,5 Millionen Jahren erwärmte sich die Erde innerhalb weniger tausend Jahre um fünf bis acht Grad Celsius. Dadurch erhöhte sich die globale Mitteltemperatur auf rund 23 Grad – sieben Grad wärmer als heute.
War es vor 8000 Jahren wärmer?
Das Papier zeigt zwei Perioden schnellen Bevölkerungswachstums als Reaktion auf eine Klimaphase, die als Holozän-Temperaturmaximum bezeichnet wird und vor etwa 8.000 Jahren begann. Damals stiegen die Temperaturen in Europa, Nordamerika und der Atlantikregion um etwa 2,5 °C .
Ist es wirklich wärmer als früher?
Sommer heute: Fast drei Grad wärmer als früher
"Global hat sich Stand 2025 der Planet um 1,4 Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit erwärmt. Alles menschengemacht, daran gibt es keinen Zweifel mehr."
Ist der Klimawandel real, ja oder nein?
Es gibt eindeutige Beweise dafür, dass sich die Erde mit beispielloser Geschwindigkeit erwärmt. Menschliche Aktivitäten sind die Hauptursache.
Ist es zu spät für den Klimawandel?
Im Unrecht sind beide. Denn selbst, wenn wir uns heute auf einem Kurs befinden, der uns eine Erwärmung um 4 Grad und mehr bis zum Ende des Jahrhunderts bescheren wird: Es ist nie zu spät, irgendetwas zu tun. Sehr wahrscheinlich ist es zwar zu spät, die Erwärmung unter 2 oder gar 1,5 Grad Celsius zu halten.
Was sagte Albert Einstein zum Klimawandel?
Albert Einstein sagte einmal: „ Wir können unsere Probleme nicht mit derselben Denkweise lösen, mit der wir sie verursacht haben .“ Dies unterstreicht die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels im Umgang mit der Klimakrise.
Sind wir in der Eiszeit oder Warmzeit?
Die Klimageschichte unseres Planeten ist eine Geschichte natürlicher Klimaschwankungen. Vorherrschend war das Warmklima, sozusagen der „Normalzustand“ der Erde. Wenig bewusst ist uns aber die Tatsache, dass wir – trotz steigender Temperaturen – heute in einem Eiszeitalter leben.
Ist die Erde überfällig für eine Eiszeit?
Vor etwa 2,5 Millionen Jahren begann für die Erde eine Ära, die von aufeinanderfolgenden Eiszeiten und Zwischeneiszeiten geprägt war. Die letzte Eiszeit endete vor etwa 11.700 Jahren. Eine neue Analyse legt nahe, dass mit dem Beginn der nächsten Eiszeit in 10.000 Jahren zu rechnen ist .
Wie warm war die Erde zur Zeit der Dinosaurier?
Als die Dinosaurier auf der Erde lebten, lag die globale Durchschnittstemperatur bei etwa 25 Grad und damit um 10 Grad höher als heute. Am Anfang des Erdmittelalters, vor etwa 252 Millionen Jahren, sah die Erde völlig anders aus als heute.
War die Erde im Mittelalter wärmer als heute?
Antwort: Es stimmt, dass während der sogenannten Mittelalterlichen Warmzeit in manchen Regionen der Erde ungewöhnlich hohe Temperaturen beobachtet wurden, diese lagen vor allem auf der Nordhalbkugel. Doch in vielen anderen Erdgegenden und auch insgesamt war die Welt damals kühler als heute.
Wird es 2025 noch heißer als 2024?
Nach der Halbzeit dürfte 2025 das zweit- oder drittwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werden, wie eine Analyse von Carbon Brief zeigt. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass 2024 das heißeste Jahr wird . Dies ist nicht überraschend, da die Rekordtemperaturen von 2024 durch ein starkes El Niño-Ereignis begünstigt wurden, das inzwischen abgeklungen ist.
Welches war die wärmste Periode in der Erdgeschichte?
Das Eozän , das vor 56,0 bis 33,9 Millionen Jahren stattfand, war die wärmste Temperaturperiode der Erde seit 100 Millionen Jahren. Im späten Eozän wurde die „Super-Treibhausperiode“ jedoch schließlich zu einer Eiszeit.
Kann eine Eiszeit wiederkommen?
Nach dem jetzigen Kenntnisstand spricht nichts für eine kommende Eiszeit; nach den Milankovich-Zyklen ist erst in ca. 30,000-50,000 Jahren mit einer neuen Vereisung zu rechnen.
Ist der Klimawandel natürlich?
Der Treibhauseffekt ist tatsächlich ein natürlicher Vorgang. Ohne ihn wäre Leben auf der Erde unmöglich; er erhöht die globale Mitteltemperatur um 33 °C von minus 18 auf plus 15 °C. Zu den Treibhausgasen, welche die Temperaturen auf der Welt beeinflussen, gehören Kohlendioxid, Methan und Wasserdampf.
Was passiert in Deutschland, wenn der Golfstrom versiegt?
Mit dem Versiegen des Golfstroms würde in Europa die Warmwasserheizung ausfallen. Der Golfstrom führt wärmeres Meerwasser vom Süden in den Norden an uns vorbei. Deswegen ist er für uns in Europa wie eine Art Warmwasserheizung.