Zuletzt aktualisiert am 12. Februar 2026
Ebenfalls typisch ist ein gestörter REM-Schlaf (Traumschlaf). Die Erkrankten leben ihre Träume regelrecht aus, was sich durch unruhigen Schlaf, vermehrte Bewegungen und Sprechen im Schlaf bemerkbar macht. Dieses Symptom tritt auch im Frühstadium der Parkinson-Krankheit auf, was die Diagnose erschwert.
Welche Schlafstörung kündigt Demenz an?
Ein wichtiges Abgrenzungskriterium zwischen der selteneren Lewy-Körper-Demenz und der Alzheimer-Demenz ist das Vorliegen einer REM-Schlaf-Verhaltensstörung bei der Demenz vom Lewy-Körper-Typ. Mit REM-Schlaf wird der Teil des Schlafes bezeichnet, in dem wir träumen.
Was sind erste Anzeichen einer beginnenden Demenz?
Am Anfang der Demenz sind häufig Kurzzeitgedächtnis und Merkfähigkeit gestört, im weiteren Verlauf verschwinden auch bereits eingeprägte Inhalte des Langzeitgedächtnisses. Menschen mit Demenz verlieren so mehr und mehr die während ihres Lebens erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Welche Warnsignale im Schlaf können bei Demenz auftreten?
Die Veränderung des Tagesrhythmus hin zu nächtlichen Aktivitäten kommt bei etwa 40 % der Demenzerkrankten vor. Besonders im mittleren Stadium der Erkrankung treten Schlafstörungen auf, die sich manifestieren können und in einem gestörten Tag-Nacht-Rhythmus enden.
Kann man Demenz im Gesicht erkennen?
Schwächen zeigen sich beispielsweise beim Erkennen von Farben und Kontrasten, beim Lesen oder beim Wiedererkennen bekannter Gesichter. Normale altersbedingte Veränderung: Verändertes oder vermindertes Sehvermögen, zum Beispiel durch Trübung der Augenlinse.
Demenz & Alzheimer: Treten diese Anzeichen bereits auf? Typische Symptome von Demenz selbst erkennen
Wie erkennt man Demenz an den Augen?
Veränderung des Sehvermögens durch grauen Star. Für manche Menschen ist Fehlsichtigkeit ein Zeichen von Alzheimer. Sie können Schwierigkeiten beim Lesen, Einschätzen von Entfernungen und bei der Bestimmung von Farben oder Kontrast haben.
Was vergisst man als erstes bei Demenz?
Die Person hat deutlich Mühe, sich neue Informationen wie etwa Namen zu merken. Sie vergisst etwa Verabredungen oder dass sie an wichtigen Ereignissen wie einem Familientreffen teilgenommen hat. Zu Beginn ist vor allem das Kurzzeitgedächtnis betroffen, im weiteren Verlauf dann auch das Langzeitgedächtnis.
Wie macht sich Demenz nachts bemerkbar?
Schlafstörungen und die zunehmende Unfähigkeit, Tag und Nacht zu unterscheiden, führen häufig dazu, dass sich „Gehen“ und „Wandern“ auch auf die Nacht ausdehnen. Das ständige Hin-und-her-Laufen kann die Nerven der betreuenden Personen stark strapazieren.
Ist Müdigkeit ein Anzeichen für Demenz?
Schläfrigkeit als Warnsignal: Ausgeprägte Tagesmüdigkeit könnte das Zeichen einer beginnenden Alzheimer-Erkrankung sein. Denn wie eine Studie nahelegt, werden schon in frühen Stadien der Demenz für Wachheit wichtige Regionen im Gehirn angegriffen.
Was fehlt dem Körper bei Demenz?
Dabei ist ein Vitamin-B12-Mangel eng mit dem Risiko verbunden, eine Demenz zu entwickeln; besonders, wenn bereits eine leichte kognitive Störung besteht. Dies zeigte diese Studie, die einen niedrigen Vitamin-B12-Spiegel mit Gedächtnisstörungen und einem frühen Stadium der Alzheimer-Demenz in Verbindung bringt.
Wie kann ich testen, ob ich Demenz habe?
Besonders bekannt und ziemlich zuverlässig sind „DemTect“, der „Mini-Mental-Status-Test (MMST)“, der „MoCa-Test“ und der „Uhrentest“. All diese Tests können aber nur Hinweise auf eine mögliche Demenz geben. Die Diagnose Demenz können ausschließlich Ärzte nach umfangreicher Untersuchung stellen.
Was ist die Vorstufe von Demenz?
MCI - Vorstufe zur Demenz? MCI – Vorstufe zur Demenz? Die leichte kognitive Beeinträchtigung, oder MCI, gilt häufig als Vorstufe einer beginnenden Demenz.
Was ist typisch für Menschen mit Demenz?
Die Schwierigkeit, sich Dinge zu merken, steht in der Regel am Beginn einer Demenzerkrankung. Den Betroffenen gelingt es nicht mehr, neue Informationen im Langzeitgedächtnis zu speichern – sie vergessen Termine, verlegen Gegenstände oder erinnern sich nicht an die Namen entfernter Bekannter.
Ist viel Schlaf bei Demenz gut?
Schlaf ist mehr als Ruhe.
Gerade für Menschen mit Demenz kann guter Schlaf helfen, innere Anspannung zu verringern und die kognitiven Fähigkeiten zu stabilisieren – zumindest vorübergehend.
Wie viele Jahre vorher kündigt sich Demenz an?
Alzheimer-Anzeichen schon 25 Jahre vor Ausbruch. Die Alzheimer-Demenz kündigt sich in einigen Formen offenbar schon lange vor dem eigentlichen Krankheitsbeginn an. Das bringt Zeit, um die Erkrankung zu verhindern - womöglich sogar bis zu 20 Jahre.
Warum verwechseln Demenzkranke Tag und Nacht?
Bei Menschen mit Alzheimer oder Demenz kommt es oft zu einer Veränderung des Tag-Nacht-Rhythmus vor. Eine der Ursachen für das Tag-Nacht verwechseln kann sein, dass der Betroffene tagsüber zu wenig ausgelastet ist und zu wenig körperlich aktiv ist und daher Tagsüber gerne mal einschläft.
Was sind Vorboten von Demenz?
Eine Demenz beginnt schleichend: Erste Anzeichen können Kraftlosigkeit, leichte Ermüdbarkeit, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen oder Schlafstörungen sein. Betroffenen fällt es bei allen Demenzformen zunehmend schwer, Neues zu behalten oder sich in ungewohnter Umgebung zu orientieren. Ihr Urteilsvermögen lässt nach.
Welches Schlafverhalten deutet auf Demenz hin?
Schlaflosigkeit gehört zu den häufigsten und unangenehmsten Begleiterscheinungen einer Demenz. Über 70 Prozent der Betroffenen leiden darunter. Sie können abends nur schwer einschlafen, liegen nachts oft wach und verlassen, von Angst sowie Orientierungslosigkeit getrieben, nicht selten sogar das Bett.
Welche Stuhlgangprobleme sind bei dementen Menschen häufig?
Das Risiko für einen beschleunigten kognitiven Abbau war demnach bei Verstopfung um 73 Prozent erhöht. Das ist insofern besorgniserregend als kognitiver Abbau ein frühes Anzeichen für Alzheimer und andere Demenzerkrankungen sein kann. Aber auch zu häufiger Stuhlgang erwies sich als unvorteilhaft.
Kann man Demenz am Gesichtsausdruck erkennen?
Bestimmte Anzeichen und Persönlichkeitsmerkmale können zwar bei einer Demenz auftreten oder werden von Angehörigen beschrieben, sie gelten aber nicht als typisch für die Erkrankung. So gibt es beispielsweise keinen für die Demenz charakteristischen Gesichtsausdruck.
Warum ziehen sich Menschen mit Demenz nachts oft aus?
Menschen mit Alzheimer fallen oftmals aus Langeweile und Unterforderung tagsüber in einen Dämmerschlaf und benötigen somit nachts weniger Schlaf. Werden die Betroffenen am Tage ausreichend gefordert und aktiviert, kann dafür gesorgt werden, dass sie tagsüber nicht mehr und dafür nachts besser und länger schlafen.
Wie kündigt sich der Tod bei Demenz an?
Wenige Tage bis mehrere Wochen vor dem Tod tritt die Terminalphase ein, die durch fortschreitenden körperlichen Verfall, Bettlägerigkeit und den Kontrollverlust über Blase und Darm gekennzeichnet ist. Dazu können Symptome wie Angst, Atemnot, Übelkeit und Verstopfung, aber auch Durchfälle auftreten.
Wie teste ich, ob jemand Demenz hat?
Als bildgebende Verfahren bezeichnet man Untersuchungen wie MRT (Magnetresonanztomografie) oder CT (Computertomografie). Mit diesen Methoden lässt sich untersuchen, ob die Demenz eine heilbare Ursache hat, etwa eine Entzündung im Gehirn. Die Bildgebung hilft auch dabei, zwischen den Demenz-Formen zu unterscheiden.
Wann ist Vergesslichkeit nicht mehr normal?
Ab wann Vergesslichkeit über das normale Maß hinausgeht, ist schwer zu sagen. Hellhörig sollten Sie werden, wenn die verminderte Gedächtnisleistung über ein halbes Jahr anhält oder Sie von Freunden oder Ihrer Familie daraufhin gewiesen werden. Dann ist es ratsam, die Vergesslichkeit ärztlich abklären zu lassen.