Zuletzt aktualisiert am 6. Januar 2026
Die allgemeine Grundregel für Buchungssätze lautet: „Soll an Haben, Betrag“. Werden also beispielsweise 100 Euro von der Kasse auf das Betriebskonto überwiesen, lautet der Buchungssatz für diese Transaktion: Bank an Kasse, 100 Euro.
Was ist die Grundlage einer Buchung?
Der Buchungssatz ist eine der Grundlagen für die doppelte Buchführung: Dank ihm kann jede Buchung erfasst und registriert werden. Als „Buchung“ gelten in diesem Fall alle Einnahmen und Ausgaben, die im Unternehmen anfallen – Kosten für Rohstoffe, Gehalt für Mitarbeitende oder Umsatz durch Produktverkäufe zum Beispiel.
Soll und haben erklärt für Dummies?
In der Buchführung werden die Begriffe: „Soll und Haben“ ähnlich definiert: Soll: Stellt in der Buchhaltung Vermögenswerte dar, zum Beispiel verfügbares Vermögen aus Bank- und Barvermögen. Haben: Stellt in der Buchhaltung Verbindlichkeiten dar. Beispiel hierfür lang- und kurzfristige Kredite und Schulden.
Wie lauten die Buchungsregeln für Passivkonten?
- Auf Aktivkonten werden Zugänge (Mehrungen) im Soll, Abgänge (Minderungen) im Haben eingetragen.
- Auf Passivkonten werden Zugänge (Mehrungen) im Haben, Abgänge (Minderungen) im Soll eingetragen.
Wie bildet man Buchungssätze richtig?
Die allgemeine Grundregel für Buchungssätze lautet: „Soll an Haben, Betrag“. Werden also beispielsweise 100 Euro von der Kasse auf das Betriebskonto überwiesen, lautet der Buchungssatz für diese Transaktion: Bank an Kasse, 100 Euro.
Buchungssätze - Beispielaufgaben zum Rechnungswesen
Was ist die goldene Buchungsregel?
Eine Buchung erfolgt dabei stets nach der „goldenen Regel“: Soll an Haben. Bei den einzelnen Buchungskonten spricht man auch von sogenannten T-Konten, da sie – ähnlich einer Bilanz (linke Spalte: Aktiva, rechts: Passiva) – eine linke und eine rechte Seite haben.
Welche Arten von Buchungssätzen gibt es?
Es gibt vier Kontoarten: Aktiv-, Passiv-, Ertrags- und Aufwandskonten. Einfache Buchungssätze betreffen zwei Konten, zusammengesetzte Buchungssätze mehrere. Die Buchung hängt davon ab, ob es sich um Zugänge oder Abgänge handelt.
Ist die Kasse aktiv oder passiv?
Aktivkonten sind alle Konten, die sich auf der Aktivseite der Bilanz befinden. Dazu zählen Konten wie z.B. Gebäude, Maschinen, Fuhrpark oder Kasse.
Soll und Haben Eselsbrücke?
Eine bekannte Eselsbrücke für Soll und Haben lautet: „Wo ein per ist, ist auch ein an.
Wird die Umsatzsteuer im Soll oder Haben gebucht?
Die korrekte Buchführung erfolgt anhand eines Umsatzsteuerkontos. Dazu werden für Vorsteuer und Umsatzsteuer eigene Konten geführt. Die Vorsteuer wird im Soll gebucht, die Umsatzsteuer im Haben.
Was ist ein T-Konto?
Das T-Konto ist die übliche grafische Darstellungsform für ein Konto in der doppelten Buchführung. Das T-Konto ist ein gängiges buchhalterisches Kontoblatt, welches in der grafischen Form dem Buchstaben T entspricht. Das T-Konto ist eine Darstellungsform für ein Konto in der doppelten Buchführung.
Was ist die Grundlage für eine Buchung?
Die grundlegende Form eines Buchungssatzes lautet „Soll an Haben“. Das Festlegen eines Buchungssatzes wird als „Kontierung“ bezeichnet. Eine Übersicht darüber, welche Konten man für eine Buchung zur Verfügung hat, bietet der Kontenplan, der auf dem Kontenrahmen basiert.
Wie lauten die drei Arten der Buchführung?
- die doppelte Buchführung (Doppik)
- die einfache Buchführung mittels Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)
Wie buche ich eine Eingangsrechnung in der Buchhaltung?
Eine Eingangsrechnung wird in der Kreditorenbuchhaltung des Empfängers gebucht. Beim Buchen einer Eingangsrechnung werden verschiedene Konten im Soll und im Haben angesprochen und mit dem gleichen Betrag bebucht. Die Forderungen des Lieferanten werden auf dem Kreditorenkonto als Verbindlichkeit im Haben eingestellt.
Was ist ein T-Kreuz in der Buchhaltung?
In den Schulbüchern wird die Buchhaltung meistens mittels sogenannten «T-Kreuzen» erklärt. Damit kann man Geschäftsvorfälle einfach abbilden und nachvollziehen. Bei einem Aktivkonto sieht das T-Kreuz wie folgt aus: Auf Linken Seite nimmt das Vermögen zu und auf der Rechten Seite nimmt das Vermögen des Unternehmen ab.
Wie schließe ich T-Konten in der Buchhaltung ab?
Wenn man T-Konten abschließen möchte, muss man die Schlussbestände in die Bilanz übertragen. Dabei schließt man zunächst die Bestands- und Erfolgskonten jeweils über das Schlussbilanz- und das GuV-Konto ab. Anschließend schließt man das GuV-Konto über das Eigenkapitalkonto ab.
Ist Eigenverbrauch ein Ertrag oder ein Aufwand?
Umsatzsteuer bei Eigenverbrauch
Das Eigenverbrauchkonto ist als Ertragskonto über GuV abzuschließen, das Privatkonto ist ein Unterkonto des Eigenkapitalkontos und wird folglich hierüber abgeschlossen.
Soll ich Verbindlichkeiten auf Soll oder Haben buchen?
Auf aktiven Bestandskonten sind die Vermögenswerte erfasst. Bei ihnen werden Zugänge im Soll gebucht und Abgänge im Haben. Auf passiven Bestandskonten sind die Verbindlichkeiten erfasst sowie die Rückstellungen und das Eigenkapital. Zugänge werden im Haben gebucht und Abgänge im Soll.
Wie lautet der Buchungssatz, wenn ich eine Rechnung bezahle?
Wenn also ein Kunde eine Rechnung per Überweisung bezahlt, wird dein Bankguthaben größer, die Forderungen kleiner. Der Buchungssatz lautet demnach: Bank an Forderungen. Überweist der Unternehmer eine Kreditrate, verringern sich Bankkonto und auch der Kredit, also heißt es: Kredit an Bank.
Wie lautet die Formel für Buchungssätze?
Alle Geschäftsvorfälle werden als Buchungssatz auf dem Sollkonto und dem Habenkonto erfasst. Die allgemeine Formel für Buchungssätze lautet: Soll an Haben. Zum Beispiel, wenn 100 Euro von der Kasse auf das Betriebskonto überwiesen werden, lautet der Buchungssatz: Bank 100 Euro an Kasse 100 Euro.
Wie lautet die wichtigste Regel in der Buchhaltung?
Grundsatz der Vollständigkeit: Die Buchführung muss vollständig, d. h. lückenlos sein. Grundsatz der Ordnungsmäßigkeit: Alle Geschäftsvorfälle müssen zeitnah und chronologisch verbucht werden. Grundsatz der Sicherheit: Alle Unterlagen müssen ordnungsgemäß archiviert werden.
Was ist die silberne Bilanzregel?
Der Anlagendeckungsgrad 2, auch bekannt als „silberne Bilanzregel“ oder „Deckungsgrad B“ ist eine Bilanzkennzahl, die das Anlagevermögen ins Verhältnis zu Eigenkapital und langfristigem Fremdkapital setzt. Investoren können die Kennzahl beispielsweise zur Liquiditätsanalyse verwenden.
Was ist eine Bilanzanalyse leicht erklärt?
Die Bilanzanalyse, oder auch Jahresabschlussanalyse, setzt sich aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang zusammen. Bei Kapitalgesellschaften fließt auch der Lagebericht in die Bilanzanalyse ein. Bilanzierende Unternehmen müssen ihre derzeitige und zukünftige Lage darstellen.