Zuletzt aktualisiert am 24. August 2026
Die Höhe des
Was bekommt eine Witwe vom Beamten?
Witwen-/Witwergeld
erhalten Sie gemäß § 23 Hamburgisches Beamtenversorgungsgesetz (HmbBeamtVG) Witwen- beziehungsweise Witwergeld in Höhe von 55 Prozent des Ruhegehalts der verstorbenen Person.
Wer bekommt noch 60% Witwenpension?
Wer bekommt noch 60 Prozent Witwenrente? Für Paare, die vor 2002 geheiratet haben und bei denen ein Ehepartner oder eine Ehepartnerin vor dem 2. Januar 1962 geboren wurde, gilt das „alte Recht“.
Wie hoch ist die Witwenrente von Pensionären?
Die große Witwen- oder Witwerrente beträgt grundsätzlich 55 Prozent der Rente, die Ihr Ehepartner/Lebenspartner oder Ihre Ehepartnerin/Lebenspartnerin zum Zeitpunkt des Todes bezogen hat oder hätte.
Wie viel Pension bekommt die Frau, wenn der Mann stirbt?
Der Anspruch der Frau beträgt 60 Prozent der Pension ihres verstorbenen Mannes.
Wie wird die eigene Rente auf die Witwenrente angerechnet?
Wird meine eigene Rente gekürzt, wenn ich Witwenpension bekomme?
Grundsätzlich rechnet die Rentenversicherung die eigene Rente sowie sämtliche eigene Einkünfte auf die Witwenrente an. Dabei zählt jedoch nicht das gesamte Einkommen, sondern nur ein Teil davon. Abgezogen werden bis zu 40 Prozent.
Kann eine Beamtenwitwe mit eigener Rente Witwenrente erhalten?
Wichtig zu wissen: Nur wenn der oder die Hinterbliebene eine gesetzliche Rente erhält, gibt es keine Anrechnung. Die volle Höhe der Witwenpension bleibt bei einer Beamtenwitwe mit eigener gesetzlicher Rente erhalten.
Wie hoch darf die eigene Pension sein, damit die Witwenpension nicht gekürzt wird?
Ist bei einer nicht 60-prozentigen Witwenpension/Witwerpension das Gesamteinkommen der/des Überlebenden niedriger als 2 547,91 Euro brutto (Wert 2025), wird die Pension auf eine 60-prozentige Witwen-/Witwerpension erhöht; das Gesamteinkommen darf nach der Erhöhung 2 547,91 Euro brutto nicht übersteigen.
Wie lange muss man verheiratet sein, um 60% Witwenrente zu bekommen?
Damit Ihnen eine Witwenrente gezahlt werden kann, müssen Sie bis zum Tod Ihres Ehe- oder Lebenspartners mindestens ein Jahr lang mit ihm verheiratet gewesen sein. Waren Sie weniger als ein Jahr lang verheiratet, haben Sie keinen Anspruch, da der Rentenversicherungsträger von einer Versorgungsehe ausgeht.
Was passiert mit der Pension, wenn ein Beamter stirbt?
Verstirbt ein Beamter bzw. ein Ruhestandsbeamter, so wird ein Sterbegeld in Höhe des Zweifachen der im Sterbemonat zustehenden Dienstbezüge bzw. des Ruhegehaltes oder Unterhaltsbeitrages gezahlt.
Bei welchem Einkommen wird die Witwenpension gekürzt?
Hinterbliebene, also Witwen, Witwer sowie eingetragene Lebenspartner, können bis zu einem festgelegten Freibetrag dazuverdienen, ohne, dass die Hinterbliebenenrente gekürzt wird. Aktuell liegt der Freibetrag für die Einkommensanrechnung bei 1.038,05 Euro netto im Monat.
Wie hoch ist die große Witwenrente bei 60 Prozent der Rente des Verstorbenen?
Die große Witwenrente – oder große Witwerrente – beträgt 55 Prozent der Rente bzw. des Rentenanspruches des Partners. Wurde die Ehe vor 2002 geschlossen und wurde ein Partner vor dem 2. Januar 1962 geboren, beträgt die große Witwen- oder Witwerrente 60 Prozent statt 55 Prozent.
Wie hoch ist das Mindestwitwengeld für Beamte?
Das abgeleitete Mindestwitwengeld beträgt 60 Prozent des Mindestruhegehalts des verstorbenen Beamten vor Anwendung des Erhöhungsbetrages zum Mindestruhegehalt; der Erhöhungsbetrag von 30,68 Euro findet dagegen separat beim Mindestwitwengeld Anwendung.
Wie lange muss man verheiratet sein, um Witwenrente bei Beamten zu bekommen?
Hierzu gehört, dass eine Partnerschaft mindestens ein Jahr bestehen muss, ehe diese anerkannt wird. Im Zweifelsfall sind Einzelfallprüfungen möglich.
Welche Beihilfe erhält eine Witwe?
Verstirbt der verbeamtete Ehemann, wird in der Regel die Witwe mit ihrer Witwenpension zur Versorgungsempfängerin. Damit erhält sie Beihilfe. Ihr stehen somit 70 Prozent Erstattung durch die Beihilfe zu.
Was bekommt die Ehefrau, wenn der Mann stirbt?
Nach dem Tod des Ehepartners beziehungsweise Lebenspartners erhalten Sie dessen Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung drei Monate lang in voller Höhe. Danach besteht ein Anspruch auf die sogenannte große oder kleine Witwenrente beziehungsweise Witwerrente.
Wie hoch ist die höchste Witwenpension?
Anderenfalls kommt es zu einer Erhöhung, wenn die Summe aus Witwenpension und Einkommen weniger als € 2.547,91 beträgt. Die Pension wird dann so weit angehoben, dass dieser Grenzwert von € 2.547,91 erreicht wird, je- doch maximal bis auf 60 Prozent der Pension des Verstorbenen.
Ist eine Witwenpension steuerfrei?
Steuerpflichtige Versorgungsbezüge liegen vor, wenn eine Witwe/ein Witwer aus dem früheren Dienstverhältnis des verstorbenen Ehegatten eine Pension bezieht. Für diese Bezüge wird ein Versorgungsfreibetrag von 22,4 % gewährt, dabei bleiben jedoch maximal 2.184,– € steuerfrei.
Wie hoch ist die Beamtenwitwe?
Die Höhe des Witwen-/Witwergelds beträgt 55 Prozent (früher noch 60 Prozent) des Ruhegehalts, das die/der Verstorbene erhalten hat oder hätte erhalten können, wenn sie/er am Todestag in den Ruhestand getreten wäre.
Was passiert mit der Pension, wenn der Ehepartner stirbt?
Bei Hinterbliebenen von Ehepartnern, die Beamten waren, bleibt der Staat als Arbeitgeber in der Versorgungspflicht. Deswegen nennt man die Bezüge abweichend Witwengeld. Das Pendant zur Rente ist für Beamte die Pension, auch Ruhegehalt genannt.
Wie hoch ist die Witwenpension bei einem Altersunterschied von mehr als 25 Jahren?
Mindestdauer der Ehe für eine unbefristete Witwen*Witwerpension: 3 Jahre bei einem Altersunterschied bis zu 20 Jahre. 5 Jahre bei einem Altersunterschied von mehr als 20 bis zu 25 Jahre. 10 Jahre bei einem Altersunterschied von mehr als 25 Jahren.
Wie hoch ist die Witwenrente aus der Beamtenpension?
Höhe des Witwengelds. Das Witwen- oder Witwergeld beträgt in der Regel 55 Prozent des Ruhegehalts, das der verstorbene Beamte erhalten hat oder hätte erhalten können, wenn er am Todestag in den Ruhestand getreten wäre.
Wird eigene Pension auf Witwenpension angerechnet?
Ebenso werden eigene Altersrenten, die eine Witwe oder ein Witwer einer verstorbenen Ruhegehaltsempfängerin bzw. eines verstorbenen Ruhegehaltsempfängers erhält, nicht auf die Witwen- bzw. Witwerversorgung angerechnet.
Wie lange wird die Pension nach dem Tod bezahlt?
Das bedeutet, dass die Rente nach dem Tod für 3 Monate in voller Höhe als Einmalbetrag ausgezahlt wird. Dafür sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen und ein entsprechender Antrag ist erforderlich. Erfahren Sie hier mehr zum Sterbevierteljahr, zum Antrag und wie Sie für Ihre Angehörigen vorsorgen können.