Wie hoch ist das Sterbegeld für eine Beamtenwitwe?

Zuletzt aktualisiert am 19. Juni 2026

Nach Eintreten eines Todesfalls erhalten enge Angehörige von Beamten und Beamtinnen ein Sterbegeld in Höhe von 2 Monatsbezügen. Wenn Anspruch auf Witwen-/Witwergeld besteht, wird dieses im Anschluss dauerhaft zur Absicherung des hinterbliebenen Ehe- oder Lebenspartners bezahlt.

Wie hoch ist das Sterbegeld, wenn ein Beamter verstirbt?

Verstirbt ein Beamter bzw. ein Ruhestandsbeamter, so wird ein Sterbegeld in Höhe des Zweifachen der im Sterbemonat zustehenden Dienstbezüge bzw. des Ruhegehaltes oder Unterhaltsbeitrages gezahlt.

Was zahlt die Beihilfe beim Tod eines Beamten?

Der überlebende Ehegatte und die Kinder des Verstorbenen erhalten beim Tod des Beamten, bzw. Ruhestandsbeamten, ein Sterbegeld in zweifacher Höhe der Dienstbezüge aus Vollbeschäftigung, der Anwärterbezüge, des Ruhegehalts oder des Unterhaltsbeitrages.

Was bekommt eine Ehefrau, wenn der Beamter stirbt?

Witwen-/Witwergeld

erhalten Sie gemäß § 23 Hamburgisches Beamtenversorgungsgesetz (HmbBeamtVG) Witwen- beziehungsweise Witwergeld in Höhe von 55 Prozent des Ruhegehalts der verstorbenen Person.

Was zahlt die Beihilfe bei Beamtenwitwen?

Beamtenwitwen in der privaten Krankenversicherung (PKV)

Ihr stehen somit 70 Prozent Erstattung durch die Beihilfe zu.

Sterbegeldversicherung für Beamte

Wie hoch ist die Beamtenwitwe?

Die Höhe des Witwen-/Witwergelds beträgt 55 Prozent (früher noch 60 Prozent) des Ruhegehalts, das die/der Verstorbene erhalten hat oder hätte erhalten können, wenn sie/er am Todestag in den Ruhestand getreten wäre.

Was kann ich als Witwe beantragen?

Große Witwen- und Witwerrente: Sie erhalten 55 Prozent der Rente, die der oder die Verstorbene zum Zeitpunkt des Todes bekommen hatte oder bekommen hätte. Kleine Witwen- und Witwerrente: Sie erhalten 25 Prozent der Rente, die der oder die Verstorbene zum Zeitpunkt des Todes bekommen hatte oder bekommen hätte.

Wer bekommt noch 60% Witwenpension?

Wer bekommt noch 60 Prozent Witwenrente? Für Paare, die vor 2002 geheiratet haben und bei denen ein Ehepartner oder eine Ehepartnerin vor dem 2. Januar 1962 geboren wurde, gilt das „alte Recht“.

Wie hoch ist das Mindestwitwengeld für Beamte?

Das abgeleitete Mindestwitwengeld beträgt 60 Prozent des Mindestruhegehalts des verstorbenen Beamten vor Anwendung des Erhöhungsbetrages zum Mindestruhegehalt; der Erhöhungsbetrag von 30,68 Euro findet dagegen separat beim Mindestwitwengeld Anwendung.

Welche Beihilfeleistungen gibt es im Todesfall der Ehefrau?

Für den Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartner und ggf. für berücksichtigungsfähige Kinder konnte der Beihilfeberechtigte zu Lebzeiten Beihilfe beantragen. Für den Zeitraum vom Todestag bis zum Ende des Sterbemonats haben diese Hinterbliebenen einen eigenen Beihilfeanspruch für ihre Aufwendungen.

Ist eine Witwe beihilfeberechtigt?

Beihilfeberechtigte Personen können pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung sein, vor allem versorgungsberechtigte Personen wie Witwen, Witwer und Waisen.

Wie lange wird die Witwenpension nach dem Tod bezahlt?

Der Witwengeldanspruch endet mit dem Tod oder der Wiederverheiratung der Witwe. Anspruch auf Waisengeld besteht für leibliche und angenommene Kinder eines verstorbenen Beamten/Ruhestandsbeamten bis zum vollen- deten 18. Lebensjahr.

Kann man Beerdigungskosten bei der Beihilfe einreichen?

Die Höhe der Beihilfe richtet sich nach dem Bemessungssatz, welcher der/dem Verstorbenen am Tage vor dem Ableben zugestanden hat. Zu den Aufwendungen für die Bestattung kann keine Beihilfe gewährt werden.

Wie viel Sterbegeld bekommt man von der Krankenkasse?

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt seit 1. Januar 2004 kein Sterbegeld mehr. Der Gesetzgeber hat die Leistung zum 1. Januar 2004 mit dem Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gestrichen.

Wann wird die Witwenpension gekürzt?

Wie schon erwähnt, wird Ihre Witwenrente um einen Abschlag gekürzt, wenn Ihr/e Ehepartner/in vor dem 65. Geburtstag stirbt. Wie hoch der Abschlag ausfällt, ist vom Lebensalter abhängig: Beginnt die Witwenrente vor dem 62.

Was zahlt die Debeka im Sterbefall?

Ihre Kinder nach Ihrem Tod ein Sterbegeld in doppelter Höhe Ihrer monatlichen Dienstbezüge bzw. Ihres monatlichen Ruhegehalts. Bei Landesbeamten gilt diese Regelung in einigen Bundesländern allerdings nur für den Ehepartner, die Kinder erhalten dort keine Unterstützung.

Wie hoch ist das Witwengeld bei Beamten?

Gesetz über die Versorgung der Beamten und Richter des Bundes (Beamtenversorgungsgesetz - BeamtVG) § 20 Höhe des Witwengeldes. (1) Das Witwengeld beträgt 55 Prozent des Ruhegehalts, das der Verstorbene erhalten hat oder hätte erhalten können, wenn er am Todestage in den Ruhestand getreten wäre.

Wie hoch ist die niedrigste Pension bei Beamten?

Dienstunfähigen Beamten auf Lebenszeit steht eine sogenannte Mindestversorgung zu, wenn sie mindestens fünf Dienstjahre geleistet haben. Diese stellt das Minimum an Ruhegehalt dar, welches Beamten bei Dienstunfähigkeit erhalten. Derzeit beträgt die Mindestversorgung 1.866 Euro.

Welche Beamten haben die Besoldungsgruppe B?

In der B-Besoldungsgruppe finden sich nur wenige Beamte. In den Besoldungsgruppen B1 bis B11 finden sich Spitzenbeamte und Soldaten des höheren Dienstes. Die Besoldungsgruppe B9 bis B11 gilt für hochrangige Posten wie Präsidenten, Oberbürgermeister, Botschafter, Vizeadmiräle und Staatssekretäre.

Wird meine eigene Rente gekürzt, wenn ich Witwenpension bekomme?

Grundsätzlich rechnet die Rentenversicherung die eigene Rente sowie sämtliche eigene Einkünfte auf die Witwenrente an. Dabei zählt jedoch nicht das gesamte Einkommen, sondern nur ein Teil davon. Abgezogen werden bis zu 40 Prozent.

Wann bekommt man die volle Witwenpension?

Die Witwen-/Witwerpension steht Ihnen dann in voller Höhe zu, wenn • die Ehe mindestens 15 Jahre gedauert hat und • der geschiedene Ehepartner bei Rechtskraft der Scheidung schon 40 Jahre alt war.

Wer bekommt die große Witwenrente 60%?

Ausnahme: Wer vor 2002 geheiratet hat oder wessen Lebenspartner/in vor dem 2. Januar 1962 geboren ist, für den greift eine alte Rechtslage und die große Witwenrente beträgt 60 Prozent anstelle von 55 Prozent.

Was bekommt die Ehefrau, wenn der Mann stirbt?

Nach dem Tod des Ehepartners beziehungsweise Lebenspartners erhalten Sie dessen Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung drei Monate lang in voller Höhe. Danach besteht ein Anspruch auf die sogenannte große oder kleine Witwenrente beziehungsweise Witwerrente.

Bekommt eine Witwe einen Teil der staatlichen Rente ihres Mannes?

Wenn Sie verwitwet sind, können Sie möglicherweise zusätzlich zu Ihrer neuen staatlichen Rente eine zusätzliche Zahlung erben. Sie können nichts erben, wenn Sie vor Erreichen des Rentenalters erneut heiraten oder eine neue Lebenspartnerschaft eingehen.

Welche Anspruche hat eine Witwe auf Pension?

Das Witwen-/Witwergeld beträgt grundsätzlich 55 vom Hundert des Ruhegehalts, das die/der Verstorbene zum Zeitpunkt ihres/seines Todes erhalten hat oder hätte erhalten können, wenn sie/er am Todestage in den Ruhestand getreten wäre.