Zuletzt aktualisiert am 1. Januar 2026
Legionellen sind Bakterien, die beim Menschen in der Regel Lungenentzündungen verursachen. Legionellen sind weltweit verbreitete Umweltkeime, die natürlicher Bestandteil von feuchten Biotopen und Gewässern sind. Für den Menschen ist vor allem relevant, dass sie in technischen Wassersystemen, wie z. B.
Wie heißen die Bakterien im Wasser?
Zu den Bakterien, die im Trinkwasser vorkommen können, zählen unter anderem Enterokokken, Legionellen, Pseudomonaden, coliforme Keime wie E. coli und auch Pseudomonaden wie Pseudomonas aeruginosa.
Was passiert, wenn man Legionellen im Wasser hat?
Fazit: Legionellen stellen beim Trinken von Leitungswasser kaum eine Gefahr dar. Erst wenn Wassertröpfchen in die Atemwege gelangen, die mit Erregern belastet sind, ist eine Ansteckung möglich. Folgen einer Infektion können das Pontiac-Fieber oder eine Lungenentzündung sein, die ärztlich behandelt werden muss.
Warum sind Legionellen so gefährlich?
Legionellen sind Bakterien, die sich über fein zerstäubtes Wasser in der Luft verbreiten. Gelangen sie in die Lunge, können sie eine schwere Lungenentzündung (Legionärskrankheit) auslösen.
Was ist der Wasserkeim?
Aeromonas hydrophila ist ein bewegliches stäbchenförmiges Bakterium, das zellschädigen- de Giftstoffe bilden kann. Es ist in der Natur weit verbreitet und findet sich vor allem in ober- flächlichen Gewässern (Seen, Flüsse), daher der Ausdruck „Wasserkeim“.
Bakterien im Wasser
Wie kann man Wasserkeime abtöten?
Darum wird jede Zapfstelle mit über 60 °C heißem Wasser gespült. Bei dieser Temperatur sterben die Keime ab. Das Problem: Um ein Abtöten der Legionellen zu gewährleisten, müssen die Zapfstellen über einen Zeitraum von mindestens drei Minuten mit dem heißen Wasser gespült werden.
Was sind Nasskeime?
Nasskeime (auch als Feuchtkeime, Pfützenkeime oder Hospitalismuskeime bezeichnet) werden Bakterien genannt, die sich bei Temperaturen unter 37 Grad Celsius und geringen Nährbodenansprüchen in feuchten Umgebungen vermehren und die resistent gegen viele Desinfektionsmittel sind.
Warum darf man bei Legionellen nicht Duschen?
Legionellen werden via Wasserdampf übertragen, beispielsweise beim Duschen. In hoher Konzentration können die Bakterien die gefährliche Legionärskrankheit auslösen.
Wer stirbt an Legionellen?
Die Lungenentzündung klingt erst nach etwa vier Wochen wieder ab. Etwa jeder 20. Patient stirbt. Von Legionellen gibt es verschiedene Arten.
Wie merkt man, dass man Legionellen hat?
Sie kann sich durch Husten, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, schweres Krankheitsgefühl und hohes Fieber äußern. Dabei kann es auch zu Bauchschmerzen, Durchfall oder Verwirrtheitszuständen kommen. Bei Behandlung mit geeigneten Antibiotika bestehen gute Heilungsaussichten.
Woher weiß ich, ob ich Legionellen im Wasser habe?
Wie funktioniert eine Analyse auf Legionellen
Hierzu gibt es spezielle Test-Kits zu kaufen, mit denen Sie die Probe selbst aus dem hauseigenen Leitungswasser entnehmen und im Anschluss direkt an das angegebene Labor senden. Anschließend prüft das Labor Ihr Leitungswasser auf mögliche enthaltene Legionellen.
Wie lange muss ich meine Dusche laufen lassen, damit ich keine Legionärskrankheit bekomme?
Ab einer Wassertemperatur von 60 Grad wird das Bakterienwachstum gestoppt, und bei 70 Grad werden die Bakterien zuverlässig abgetötet. Lassen Sie das Wasser etwa zwei Minuten so heiß wie möglich laufen, um Legionellen abzutöten, und reduzieren Sie danach die Temperatur nach Bedarf.
Ist es sicher, mit einem Mundschutz zu Duschen, wenn man Legionellen hat?
Warum ein Mundschutz bei Legionellenbefall nicht ausreicht
Bei einem Legionellenbefall kann die Konzentration in den Aerosolen beim Duschen sehr hoch sein. Während des Duschens kann nicht sichergestellt werden, dass ein normaler Mundschutz die Infektion verhindert.
Was passiert bei Legionellen im Wasser?
Legionellen im Trinkwasser können grippeähnliche Erkrankungen und schwere Lungenentzündungen hervorrufen. Immer wieder gibt es Todesfälle. Mit der richtigen Temperatur lässt sich vorbeugen. Die Erreger gedeihen in warmem Süßwasser und werden über Wasserleitungen übertragen.
Wie bekommt man Legionellen weg?
Das Erhitzen von Wasser und wasserführenden Systemen gilt als sicherer Weg zur Bekämpfung von Legionellen. Bei 70°C werden die Keime schon nach wenigen Sekunden abgetötet. Der Warmwasserspeicher sollte durch eine automatische Schaltung mindestens einmal wöchentlich auf 60°C erhitzt werden (Legionellenschaltung).
Wie spülen ich die Wasserleitungen gegen Legionellen?
- Warmwasser dauerhaft auf mindestens 60 °C im Speicher halten.
- In allen Leitungen mindestens 55 °C sicherstellen.
- Bei Verdacht: „Thermische Desinfektion“ durch Spülen der Wasserleitungen mit heißem Wasser (>71 °C).
Welche Organe befallen Legionellen?
Eine Legionelleninfektion von anderen Organen anstelle der Lunge ist äußerst selten, verläuft allerdings sehr problematisch und tritt fast nur in Krankenhäusern auf. Meistens sind Herz oder Nieren betroffen. Solche Infektionen erfolgen vermutlich über verunreinigte Operationswunden oder Versorgungsschläuche.
Sind Legionellen wirklich so gefährlich?
Im Leitungswasser vorhandene Legionellen führen nicht direkt zu einer Gesundheitsgefährdung, erst die Aufnahme von Erregern in den menschlichen Organismus durch das Einatmen bakterienhaltigen Wassers als Aerosol kann zu einer Infektion führen.
Wer ist schuld an Legionellen?
Die Frage nach einer Schuld der Mieter an Legionellen ist schnell beantwortet: Die Verantwortung für die Trinkwasserinstallation liegt fast ausnahmslos beim Vermieter.
Kann in einer Solardusche Legionellen entstehen?
Platziere deine Solar-Gartendusche an einem sonnigen Standort. Die direkte Sonneneinstrahlung kann dazu beitragen, dass das Wasser Temperaturen erreicht, die das Wachstum von Legionellen hemmen. Zudem trocknet die Dusche schneller ab, was die Keimbildung weiter reduziert.
Wie lange muss man Wasser aus der Leitung laufen lassen, um Legionellen abzutöten?
Ute Gröblinghoff, vor dem ersten Duschgang nach dem Urlaub für drei bis fünf Minuten das Wasser laufen zu lassen – und zwar heiß. Die Temperatur muss mindestens 60 Grad betragen, um die Legionellen verlässlich abzutöten.
Kann man Leitungswasser trotz Legionellen trinken?
Das Wasser zu trinken ist im Regelfall unbedenklich. Beim Trinken ist eine Ansteckung mit Legionellen nur möglich, wenn zum Beispiel Wasser beim Verschlucken versehentlich über die Luftröhre in die Lunge gelangt. Gelangen die Erreger in hoher Konzentration in die Lunge, können sie krank machen.
Wie macht sich ein Keim im Körper bemerkbar?
Auch Organentzündungen mit folgenden Symptomen sind bei Infektionen mit dem Krankenhauskeim möglich: Harnwegsinfektionen: häufiger Harndrang, schmerzhaftes Brennen beim Wasserlassen. Hirnhautentzündungen: Fieber, Kopfschmerzen, Nackensteife, Fieber. Lungenentzündungen: Husten, Fieber, Schmerzen beim Atmen.
Sind Bakterien und Keime das Gleiche?
Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten können bei Menschen und Tieren Infektionskrankheiten auslösen. Daher nennt man sie auch Krankheitserreger oder Keime. Wenn Krankheitserreger in den Körper eindringen, können sie vom körpereigenen Immunsystem als fremd erkannt und bekämpft werden.
Was sind Hospitalismuskeime?
Nasskeime (auch als Feuchtkeime, Wasserkeime, Pfützenkeime oder Hospitalismuskeime bezeichnet) werden Bakterien genannt, die sich auch mit geringen Nährstoffangebot vorwiegend in feuchten Umgebungen vermehren.