Welcher warme Wind weht in Südfrankreich?

Zuletzt aktualisiert am 20. Juli 2026

Der Marin (französisch für „der Seemann“) ist ein warmer, starker Wind aus Südost, der relativ gleichmäßig und das ganze Jahr über im Küstengebiet Südfrankreichs weht. Er entsteht über dem Meer und ist dadurch sehr feucht.

Welche Winde wehen in Südfrankreich?

Der Mistral kann zuerst recht sanft und durch die Landmasse noch aufgewärmt und deshalb warm wehen. Nach einigen Stunden oder gar Tagen kann er sich zu einem starken bis stürmischen Wind entwickeln, der aus nordwestlicher Richtung über Frankreich in den Mittelmeerraum weht.

Welcher Wind weht im Mittelmeer in Frankreich?

Der Mistral ist ein kräftiger, kalter und trockener Nordwestwind, der in der Region Provence in Frankreich entsteht und sich bis zum Mittelmeer erstreckt. Seine Einflüsse sind nicht nur in der Meteorologie spürbar, sondern prägen auch das alltägliche Leben und die Kultur der Regionen, durch die er weht.

Wann weht der Mistral in Südfrankreich?

Diese meteorologischen Bedingungen treten vor allem in den Winter- und Frühlingsmonaten auf (November-April), können aber das ganze Jahr über vorkommen. Selbst an sonnigen Tagen kann er die gefühlte Temperatur stark senken, was ihn vor allem in den kühleren Monaten unangenehm macht.

Welche warmen Winde wehen am Mittelmeer?

Der Scirocco [ʃiˈrɔkko] (auch Sirocco, Schirokko oder Scilocco) ist ein heißer Wind aus südlichen bis südöstlichen Richtungen, der von der Sahara in Richtung Mittelmeer weht. Er ist ein gleichmäßiger, heißer Wüstenwind, der oft im Frühjahr, frühen Sommer und Herbst weht.

Kaltluft bis ins Mittelmeer - Mistral weht in Südfrankreich

Welche Winde gibt es im Mittelmeerraum?

Zu den häufigsten Windsystemen, die im Mittelmeer auftreten, gehören:
  • Der Meltemi.
  • Die Bora.
  • Der Scirocco.
  • Der Mistral.
  • Der Marin.
  • Die Tramontana.
  • Der Libeccio.
  • Der Levante.

Welche Winde sind warm?

Winde können auch die Temperatur an einem Ort beeinflussen: Auf der Nordhalbkugel der Erde ist Nordwind im Allgemeinen kalt, während Südwind warm ist.

Wann ist die schönste Reisezeit für Südfrankreich?

Reisezeit Herbst

September und Oktober sind gegenüber dem Spätnovember und Winter noch sehr regenarm und zählen wegen der abgekühlten Temperaturen und wieder heimgekehrten französischen Sommerurlaubern zu den besten Reisezeiten für aktive Urlauber in Südfrankreich, etwa für Wanderer.

Wo in Südfrankreich ist es am windigsten?

Die Tramontana weht von den Pyrenäen in den Golfe du Lion, den Löwengolf. Betroffen sind das Roussillon und der westliche Teil des Languedoc, insbesondere bei Leucate. An der die Küste des Languedoc entlang führenden Autobahn A9 warnen große Tafeln die Autofahrer vor den gefährlichen Seitenwinden.

Wie heißt der Wind in der Camargue?

Die Tramontane ist ein Wind an der französischen Mittelmeerküste, im Languedoc von der Mündung der Rhone (Camargue) bis zu den Pyrenäen, und im südlich anschließenden Katalonien.

Wann weht die Tramuntana?

Wann tritt die Tramontana auf? Im Winter weht die Tramontana häufig auch mit Sturmstärke, jedoch hat sie meist nur eine kurze Dauer. Hierdurch unterscheidet sie sich von den meisten anderen Winden, wie z.B. dem Meltemi, der Bora, etc., die im Winter oft wochenlang und ohne Pause wehen.

Warum ist das Mittelmeer in Südfrankreich so kalt?

Mehr Erfrischungsmomente im östlichen Teil des Mittelmeers

Der Grund hierfür ist die Lage des Gewässers, das über die Straße von Gibraltar mit dem Atlantik verbunden ist. An dieser Stelle strömt das kühlere Wasser des Atlantiks in Richtung Osten.

Wie lange dauert ein Mistral in der Regel?

Jahreszeitlich hat der Mistral im Winter klar seine Hochsaison, aber auch den Rest des Jahres ist man vor ihm nicht sicher. Durchschnittlich kann man im Sommer die Dauer einer Mistralphase mit 3 – 4 Tagen ansetzen, ehe der Wind wieder abflaut.

Welcher Wind weht in der Provence?

Über 100 Tage treibt der Mistral durchschnittlich im Jahr sein Unwesen in der Provence und erreicht dabei nicht selten Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h. Auf dem Mont Ventoux, mit 1909 Metern die höchste Erhebung der Provence, wurden sogar Geschwindigkeiten von bis zu 260 km/h gemessen.

Was ist das Gegenteil von Levante?

Poniente (von spanisch poner ‚setzen', ‚stellen' oder ‚legen', wo sich die Sonne „hinsetzt“, also untergeht) wird der Westwind an der Südspanischen und Nord-marokkanischen Küste bezeichnet. Er ist das Gegenteil des Levante, dem Ostwind, oder des Tramontana/Terral, dem Nordwind mit Föhneinfluss.

Welche Winde gibt es im Mittelmeer?

Besonders bekannte Winde des Mittelmeerraumes sind unter anderem der "Schirokko" oder aber auch die "Bora" und der "Mistral".

Wie heißt der warme Wind?

Der Föhn oder Föhnwind ist ein warmer trockener Fallwind, der häufig auf der der Windrichtung abgewandten Seite – der Leeseite – von größeren Gebirgen auftritt. Er entsteht meist großräumig bei Wetterlagen mit Druckgradienten quer zum Gebirge.

Wo weht der Passatwind?

Passatwinde wehen stets in derselben Richtung. Im Atlantik erstrecken sie sich bis 28°, im Pazifik bis 25° nördlicher Breite. Wenn er nicht durch Gebirgsmassive abgelenkt wird, ist seine Richtung auf der Nordhalbkugel stets nordöstlich und auf der Südhalbkugel südöstlich.

Wie heißen die Winde an der Adria?

Die häufigsten Winde an der Adria sind die Bura,Jugo und Maestral. Selten bläst Ostro, Lebic, Pulenat, Tramontana und Levante, sowie Winde der Küstenzirkulation wie Burin oder Zmorac. Während des Sommers dominieren die Winde Mistral und Tramontana. In den Wintermonaten dominieren die Winde Bura und Jugo.

Wo weht der Wind Schirokko?

Der Schirokko ist ein heißer Wind, der aus dem Süden bis Südosten kommt. Er weht von der Sahara in Richtung Mittelmeer und kann in Ausnahmefällen auch mit der Geschwindigkeit eines tropischen Wirbelsturms wehen.

Wo ist es im Mittelmeerraum am wärmsten?

Unter der Sonne Tunesiens

Auch die vor der Küste Tunesiens gelegene Insel Djerba zählt mit über 3.200 Sonnenstunden im Jahr zu den wärmsten Orten rund ums Mittelmeer.

Warum ist das Wasser in der Camargue rot?

Die mikroskopische Alge Dunaliella Salina gedeiht gerne in stark salzhaltigen Gewässern und färbt so die Becken. Je höher der Salzgehalt, desto stärker wächst die Alge und die Farbe der Salztische wechselt von hellgrün auf intensiv rot.

Welcher Wind weht im östlichen Mittelmeer?

Der Meltemi (griechisch μελτέμι meltémi) ist der vorherrschende Wind der Sommermonate in der Ägäis. Er weht von April bis Oktober als trockener Nordwest-, Nord- und Nordostwind vom griechischen Festland in Richtung Kreta im östlichen Mittelmeer.

Ist der Mistralwind kalt?

Der Mistral ist ein rauher, meist trockener und kalter, aus nördlichen Richtungen wehender Fallwind in Südfrankreich (Rhonetal, Provence), der durch die Düsenwirkung des Rhonetales verstärkt wird und häufig vor allem im Winter und Frühjahr als Sturm auftritt.