Zuletzt aktualisiert am 2. August 2026
- Frühere Venenthrombose.
- Gerinnungsstörungen.
- Krebserkrankungen.
- Höheres Lebensalter.
- Thrombosen bei Familienmitgliedern.
- Herzschwäche.
- Bewegungsmangel.
- Übergewicht.
Welche Menschen sind besonders gefährdet, eine Thrombose zu bekommen?
WER IST BESONDERS GEFÄHRDET? Raucher, Übergewichtige und Menschen, die sich zu wenig bewegen, gehören zur Risikogruppe. Aber auch in der Schwangerschaft oder bei Einnahme der Pille steigt die Gefahr, eine Thrombose zu erleiden. Bluthochdruck- und Diabetespatienten sind ebenfalls häufiger betroffen.
Wer hat ein hohes Thromboserisiko?
Personen mit Übergewicht haben ein deutlich erhöhtes Risiko, eine Thrombose oder eine Lungenembolie zu entwickeln. Eine Gewichtsreduktion kann das Risiko also senken.
Welche drei Hauptursachen begünstigen eine Thrombose?
- Unfallbedingte Verletzungen.
- Operative Eingriffe,
- Bettruhe bzw. ...
- Ruhigstellung eines Beins (Schiene, Gips)
- Innere Erkrankungen (Krebs, Herzschwäche oder Vorhofflimmern und/oder deren Therapien)
- Entzündungen.
Welche Risikogruppen gibt es für Thrombose?
- bei längerem Liegen, z.B. während eines Krankenhausaufenthaltes.
- nach einer Operation.
- bei einer Krebserkrankung.
- bei vererbter Thromboseneigung.
- bei verändertem Hormonhaushalt, etwa aufgrund einer Schwangerschaft oder der Einnahme der Anti-Baby-Pille.
Risiken für eine Thrombose und was man dagegen tun kann
Wer zählt zu den Risikogruppen?
- ältere Menschen (65+) – insbesondere mit chronischen Erkrankungen.
- Menschen mit chronischen Erkrankungen.
- als chronische Erkrankungen, nach aktueller Evidenz, gelten: – (chronische) Atemwegs- bzw. Lungenerkrankungen inkl. COPD. – Diabetes. – Herzkreislauferkrankungen.
Welche 3 Faktoren spielen bei der Entstehung einer Thrombose eine wesentliche Rolle?
Ursachen einer Thrombose
Die Virchow-Trias setzen sich aus drei Gruppen zusammen: Veränderung der Blutzusammensetzung (durch Medikamente oder erbliche Faktoren) Veränderung der Gefäße (durch Verletzungen oder Entzündungen) Verminderte Strömungsgeschwindigkeit (durch Krampfadern oder Bettlägerigkeit)
Was sind die ersten Anzeichen für Thrombose?
- Schmerzen im Bein, im Becken oder im Rücken.
- betroffene Region ist druckempfindlich.
- Schwere- und Spannungsgefühl.
- gerötete oder bläulich verfärbte Haut.
- Schwellungen.
- die betroffene Körperregion ist wärmer als andere.
Wo bekommt man meistens Thrombose?
Dabei können sich Thromben sowohl in Arterien, als auch in Venen bilden. Am häufigsten tritt die Thrombose jedoch im Bein auf, wobei zwischen oberflächlichen und tiefen Beinvenenthrombosen unterschieden wird.
Kann Thrombose durch Stress entstehen?
Stress hat einen tiefgreifenden Einfluss auf die Gefäßgesundheit. Er kann nicht nur die Entstehung von Krampfadern und Thrombosen begünstigen, sondern auch bestehende Gefäßprobleme verschärfen.
Welche Blutgruppe neigt zu Thrombose?
Blutgruppe als Marker für Thromboserisiko bei KrebspatientInnen. (Wien, 14. April 2022) – Eine Studie der MedUni Wien fand Hinweise, dass Menschen mit Krebs und Nicht-0-Blutgruppen wie A, B und AB einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, venöse Thromboembolien (VTE), also Blutgerinnsel in den Venen, zu entwickeln.
Was kann man machen, um keine Thrombose zu bekommen?
- Bewegung. Bewegung im Alltag: Regelmäßiges Aufstehen, Gehen und Bewegen der Beine. ...
- Flüssigkeitszufuhr und Ernährung. Flüssigkeitszufuhr: Täglich 1,5 bis 2 Liter Wasser trinken. ...
- Risikofaktoren vermeiden. Nikotinverzicht: Rauchen kann das Thromboserisiko drastisch erhöhen. ...
- Medizinische Maßnahmen.
Sind Frauen anfälliger für Thrombose?
Frauen erkranken deutlich öfter an einer Thrombose
Grundsätzlich steigt das Risiko für eine tiefe Beinvenenthrombose oder eine Lungenembolie mit zunehmendem Alter. Weitere Risikofaktoren sind längere Bettlägerigkeit nach größeren Operationen, schwere Begleit- und aktive Tumorerkrankungen.
Wer hat ein höheres Thromboserisiko?
Frauen haben ein erhöhtes Risiko, an einer Beinvenenthrombose zu erkranken. Ein wesentlicher Risikofaktor für Thrombose bei Frauen sind hormonelle Einflüsse. "Diese beeinflussen die Blutgerinnung und erhöhen das Thromboserisiko deutlich", so Schick.
Kann Alkohol Thrombosen auslösen?
Die häufigste Ursache für Thrombosen ist jedoch die Inanspruchnahme von Medikamenten oder bestimmten Substanzen, wie etwa Rauchen oder Alkohol. Thrombosen können an verschiedenen Stellen im Körper entstehen und unterscheiden sich in ihrer Größe und Ausprägung.
Kann man trotz viel Bewegung eine Thrombose bekommen?
Eine Thrombose kann sogar bei gesunden Menschen auftreten, die lange Zeit sitzen, z. B. bei langen Fahrten oder Flügen; jedoch passiert dies selten in diesem Zusammenhang und meistens bei Personen mit anderen Risikofaktoren.
Wer neigt zur Thrombose?
Gefährdet sind, wenn überhaupt, Passagiere, die ohnehin ein größeres Risiko haben, an Thrombose zu erkranken. Dazu gehören insbesondere ältere Menschen, Personen mit Krampfadern oder die, die bereits eine Venenthrombose erlitten haben und mehr als acht Stunden unbeweglich sitzen müssen.
Wo sind die meisten Thrombosen?
Die meisten Thrombosen entstehen im Unterschenkel und steigen dann im Bein auf. Die meisten Menschen beschreiben das Gefühl wie Muskelkater, der nicht weggeht. Das zweite Symptom ist dann die Schwellung des Beins.
Ist Kaffee bei Thrombose empfehlenswert?
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Es ist wichtig, genügend zu trinken, um das Blut nicht unnötig einzudicken, was das Risiko für Thrombosen erhöhen könnte. Wasser und verdünnte Fruchtsäfte sind empfehlenswert, während Kaffee, schwarzer Tee oder Alkohol vermieden werden sollten.
Wie lange vorher kündigt sich eine Thrombose an?
Beschwerden treten oftmals erst Wochen oder sogar Monate nach der Thrombose auf. In der Folge staut sich das Blut über einen längeren Zeitraum in den Beinen, die Beine schwellen an und es kommt zu einem Schweregefühl und Schmerzen.
Wie kann ich selber testen, ob ich eine Thrombose habe?
Übe leichten Druck auf die Wade aus. Treten dabei Schmerzen oder ein stechendes Gefühl auf, könnte dies auf eine Thrombose hinweisen. Messen mit einem Maßband den Umfang beider Waden. Ein Unterschied von mehr als 3 cm zwischen den Waden kann ein Warnsignal sein, dass Du nicht ignorieren solltest.
Was löst Thrombose aus?
Venöse Thrombosen entstehen häufig, wenn das Blut sich in Bein- oder Beckenvenen staut, weil die Vene ganz- oder teilweise durch ein Blutgerinnsel verstopft wird. Folgende Thrombose Anzeichen sollten medizinisch dringend untersucht werden: Ziehende Schmerzen im Bein. Krampfartige Schmerzen im Bein.
Welche Tipps gibt es, um Thrombose zu vorbeugen?
- Kompressionsverbände oder -strümpfe.
- Bewegung (zum Beispiel Schwimmen oder Radfahren)
- Frühmobilisation nach einer OP.
- Genügend Flüssigkeit.
- Ausgewogene Ernährung.
- Übergewicht vermeiden.
Welche Tabletten gibt es zur Thrombosevorbeugung?
Die erste komfortable Tablette zur Thrombosevorbeugung ist da: Sie heißt Ximelagatran und wurde von der Firma AstraZeneca in Kooperation mit der Pharmazie der Kieler Universität entwickelt. Das Produkt wurde kürzlich von der europäischen Zulassungsbehörde für die Thromboseprophylaxe nach Operationen anerkannt.
Ist eine Thrombose trotz Blutverdünner möglich?
Leider treten trotz Blutverdünnung und AV-Fistel manchmal auch erneute Verschlüsse der Venen auf. In der Regel werden Sie nach der Operation für einige Stunden im Aufwachraum betreut, wo Blutdruck und Herz überwacht werden und der Verband regelmäßig überprüft wird.