Welche Blutdrucksenker verursachen Schlafstörungen?

Zuletzt aktualisiert am 14. Juni 2026

Es ist bekannt, dass es unter der Einnahme des Betablockers Metoprolol bei manchen Menschen zu Nebenwirkungen wie Schlafstörungen und Alpträumen kommt. Für Betroffene kann dies sehr quälend sein. Nicht selten verliert der Schlaf dabei seine erholsame Wirkung. Eine entsprechende Müdigkeit am nächsten Tag ist die Folge.

Welche Medikamente führen zu Schlafstörungen?

Dagegen wird die Nebenwirkung Schlafstörungen bzw. Insomnie beispielsweise bei Perphenazin, Fluphenazin, Chlorprothixen, Risperidon, Ziprasidon und Haloperidol aufgeführt. Als mögliche Mechanismen für das Auftreten von Insomnie werden ein 5-HT1A-Antagonismus und eine Restless-Legs-Symptomatik postuliert.

Kann Ramipril Schlafstörungen verursachen?

Die Ramipril-Erfahrungen einiger Anwender lassen Rückschlüsse auf diese gelegentlichen Nebenwirkungen (1 von 100 Behandelten) zu: Hautreaktionen wie Hautausschlag und Juckreiz. Appetitlosigkeit. Schlafstörungen, Angst, depressive Verstimmung und Unruhe.

Hat Schlafstörungen etwas mit Bluthochdruck zu tun?

Ist die regelmäßige Nachtruhe beeinträchtigt, hat das nicht nur Auswirkungen auf das Befinden am nächsten Tag. Dauerhafte Schlafstörungen begünstigen zudem organische wie auch psychische Erkrankungen, darunter auch Bluthochdruck. Das heißt, wer gesund und leistungsfähig bleiben will, braucht einen gesunden Schlaf.

Welche Betablocker verursachen keine Schlafstörungen?

Ausschlaggebend für das Insomnie-Risiko scheinen die Lipophilie und die Selektivität der Wirkstoffe zu sein. β1-selektive Blocker wie Bisoprolol und Atenolol sind mit dem geringsten Risiko für Schlafstörungen assoziiert, während das unselektive Propranolol das höchste Risiko aufweist (s.

Herztag 2021: Was hat der Schlaf mit Bluthochdruck zu tun?

Welches Blutdruckmedikament verursacht Schlaflosigkeit?

Es ist bekannt, dass es unter der Einnahme des Betablockers Metoprolol bei manchen Menschen zu Nebenwirkungen wie Schlafstörungen und Alpträumen kommt. Für Betroffene kann dies sehr quälend sein. Nicht selten verliert der Schlaf dabei seine erholsame Wirkung. Eine entsprechende Müdigkeit am nächsten Tag ist die Folge.

Welcher Betablocker ist am besten zum Schlafen geeignet?

Wasserlösliche Betablocker, z. B. Atenolol , verursachen mit geringerer Wahrscheinlichkeit Nebenwirkungen auf das zentrale Nervensystem (z. B. Schlafstörungen) und sind daher für Patienten, bei denen diese Nebenwirkungen bei der Einnahme fettlöslicher Betablocker, z. B. Metoprolol, auftreten, möglicherweise vorzuziehen.

Kann Bisoprolol Schlafstörungen verursachen?

Es kann auch Herzrhythmusstörungen, Schwindel, Schuppenflechte, Atemwegsverkrampfungen und Schlafstörungen verursachen. Selten treten Halluzinationen, Stimmungsschwankungen und Erektionsstörungen auf.

Wie kann ich bei Bluthochdruck am besten schlafen?

Auf welcher Körperseite sollte ich bei hohem Blutdruck schlafen? Bei einem zu hohen Blutdruck sollten Sie auf der Niederdruckseite schlafen, das heißt in der Körperposition, in der der Blutdruck niedriger ist.

Wie testen Ärzte auf Schlafstörungen?

Die Polysomnographie, auch als Schlafstudie bekannt , ist ein Test zur Diagnose von Schlafstörungen. Bei der Polysomnographie werden Ihre Gehirnströme, der Sauerstoffgehalt in Ihrem Blut sowie Ihre Herzfrequenz und Atmung während des Schlafs aufgezeichnet. Außerdem werden Augen- und Beinbewegungen gemessen.

Kann Valsartan Schlafstörungen verursachen?

Kopfschmerzen, Schwindel und Entzündungen von Rachenschleimhaut, Augenbindehaut oder Gelenken sind weitere Nebenwirkungen von Valsartan. In schweren Fällen kommt es zu Bewusstlosigkeit oder Herzversagen. Außerdem kann Valsartan Depressionen und Schlafstörungen verursachen.

Welcher Blutdrucksenker ist besser als Ramipril?

Der blutdrucksenkende Wirkstoff Telmisartan bietet kardiovaskulären Hochrisikopatienten den gleichen Schutz wie die bisherige Standardtherapie mit Ramipril – er ist allerdings deutlich verträglicher. Eine Kombination der beiden Präparate mit unterschiedlichem Wirkmechanismus bringt hingegen keinen zusätzlichen Vorteil.

Welche Nebenwirkungen hat Candesartan?

Die häufigsten Nebenwirkungen von Candesartan sind Atemwegsinfektionen, Benommenheit und Schwindel. Bei allergischen Reaktionen (Atemnot, Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge, Rachen oder starkem Juckreiz) sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Was wirkt sofort bei Schlafstörungen?

Naturmedizin: Ein Spaziergang vor dem Schlafengehen, ein Fußbad, um die Füße zu wärmen, vier Stunden vor dem Schlafen nichts essen oder Heilpflanzen wie Passionsblume, Hopfen, Lavendel, Baldrian und Melisse wirken leicht schlafanregend.

Welches Schlafmittel bei Bluthochdruck?

Am besten eignen sich Baldrian, Melisse, Hopfen und Passionsblume, da diese auch schlaffördernde Substanzen enthalten. Sie können zudem bei stressbedingtem Bluthochdruck helfen.

Welches Medikament, wenn man nicht schlafen kann?

Benzodiazepine müssen von einer Ärztin oder einem Arzt verschrieben werden. Aktuell werden vor allem Lormetazepam, Temazepam, Nitrazepam und Flunitrazepam angewendet. Studien zeigen, dass Benzodiazepine bei Schlafstörungen für kurze Zeit helfen können.

Warum sollte man Betablocker nicht am Abend einnehmen?

Die Einnahme am Abend birgt auch das Risiko der Schlafstörungen in sich. Betablocker können die Melatoninfreisetzung beeinträchtigen und somit auch das Schlafverhalten.

Welche Betablocker helfen bei Unruhe?

Betablocker wie Propranolol können manchmal zur Behandlung der körperlichen Symptome von Angstzuständen eingesetzt werden. Die empfohlene Dosis für Erwachsene im Vereinigten Königreich beträgt 40 mg einmal täglich, die bei Bedarf auf dreimal täglich 40 mg erhöht werden kann.

Warum macht Betablocker müde?

Weil Betablocker die Herzrate senken, reduzieren sie möglicherweise auch Ihre körperliche Belastbarkeit (Belastungsgrenze). Dies bedeutet, dass bei Ihnen anstrengende körperliche Tätigkeiten zu rascher Erschöpfung führen können. Diese Wirkung geht gewöhnlich vorüber und dann kann Ihr Arzt die Dosis langsam erhöhen.

Welche Medikamente können Schlafstörungen hervorrufen?

Diese Medikamente verursachen häufig Schlafprobleme
  • Betablocker. Die bei Bluthochdruck eingesetzten Betablocker senken nicht nur den Blutdruck, sondern auch das Schlafhormon Melatonin. ...
  • Diuretika. ...
  • Antidepressiva. ...
  • Antiparkinsonmittel. ...
  • Hormonelle Medikamente. ...
  • Kortikosteroide. ...
  • Anticholinergika. ...
  • Koffeinhaltige Schmerzmittel.

Wann sollte man Blutdrucksenker absetzen?

Wann absetzen? Wenn unerwünschte Wirkungen, die man für gefährlich einschätzt auftreten, ist es am besten, das Medikament nicht mehr einzunehmen. Wenn nicht Gefahr im Verzug ist, ist es sinnvoll, mit dem behandelnden Arzt einen Therapiewechsel zu vereinbaren, weil durch das Weglassen der Arznei der Blutdruck steigt.

Ist Schlaflosigkeit ein Symptom von Bluthochdruck?

Welche Symptome entstehen bei einem zu hohen Blutdruck? Hoher Blutdruck lässt sich durch dauerhafte Symptome wie u.a. Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühle, starke Müdigkeit, Schlaflosigkeit und Nasenbluten erkennen.

Was macht der Hausarzt bei Schlafstörungen?

Ob Insomnie vorliegt oder ob es sich lediglich um eine vorübergehende Ein- oder Durchschlafstörung handelt, kann im Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin geklärt werden. Dabei werden konkrete Fragen zum persönlichen Schlafverhalten erfasst. Dafür können Schlaftagebücher und weitere Hilfsmittel eingesetzt werden.

Welche Blutwerte sollte man bei Schlafstörungen checken?

Vitamin B12 Test

Ein Vitamin-B12-Mangel verursacht langfristig häufig Schlafstörungen und ständige Müdigkeit. Mit dem Bluttest prüfen Sie Ihren Spiegel des aktiven Vitamin B12.

Was untersucht der Neurologe bei Schlafstörungen?

Die klassische neurologische Diagnostik bei Schlafstörungen umfasst neben der EEG-Diagnostik den multiplen Wachbleibe- und multiplen Schlaflatenz-Test sowie die Polysomnographie.