Was übernimmt die private Haftpflichtversicherung nicht?

Zuletzt aktualisiert am 9. Juli 2026

Die private Haftpflichtversicherung zahlt nur bei Schäden außerhalb des eigenen Haushalts. Damit sind sowohl Schäden am eigenen Besitz als auch Schäden von Angehörigen des Haushalts nicht mitversichert.

Welche Schäden sind durch eine private Haftpflichtversicherung abgedeckt?

Die private Haftpflichtversicherung schützt dich vor den finanziellen Folgen bei an Dritten verursachten Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden. Je nach Police kommt sie beispielsweise auch für Kosten durch Mietsachschäden, Schäden an geliehenen und gemieteten Sachen und Schlüsselverlust auf.

Was ist in der Haftpflichtversicherung nicht versichert?

Für folgende genannte Schäden besteht in der Haftpflichtversicherung kein Versicherungsschutz: Schäden die durch Vorsatz eingetreten sind. Schäden an gemieteten oder geliehenen Sachen mit Ausnahme der eigenen Wohnung (Geliehene Sachen sind bei einigen Versicherern durch Klauselvereinbarung versicherbar)

Wann übernimmt die Versicherung den Schäden nicht?

Grundsätzlich gilt: Bei absichtlich verursachten Schäden wird nicht gezahlt. Auch bei grober Fahrlässigkeit, wie bei Unfällen infolge von Alkohol- oder Drogenkonsum, kann die Versicherung ihre Leistung reduzieren.

Zahlt die private Haftpflichtversicherung bei Schäden durch Eigenverschulden?

Die Privathaftpflichtversicherung zahlt für eigens verschuldete Schäden. Dabei kommt sie jedoch nicht für Eigenschäden auf, die der Verursacherin oder dem Verursacher selbst entstehen.

Private Haftpflichtversicherung: Tipps für Deckungssumme, Haustiere, Kinder & Co.

In welchen Fällen zahlt die private Haftpflichtversicherung nicht?

Die private Haftpflichtversicherung zahlt nicht, wenn der Geschädigte im Haushalt des Verursachers wohnt oder bei ihm mitversichert ist. Schadensereignisse, die sich bei der Arbeit ereignen, sind nicht versichert.

Zahlt die Versicherung, wenn ich selbst schuld bin?

Die Vollkaskoversicherung deckt Schäden am eigenen Auto sowie an anderen Fahrzeugen oder Eigentum des Halters bzw. Fahrers ab, unabhängig davon, ob er ein Verschulden trifft .

Was sind typische Haftpflichtschäden?

Typische Beispiele sind Unfälle, bei denen jemand ärztliche Versorgung oder Reha-Maßnahmen benötigt. In solchen Fällen übernimmt die Privathaftpflichtversicherung die Heilbehandlungskosten sowie mögliche Schmerzensgeldansprüche. Gerade Personenschäden können schnell sechs- bis siebenstellige Summen kosten.

Was wird normalerweise nicht von der Versicherung abgedeckt?

Wichtige Erkenntnisse. Die Krankenversicherung deckt in der Regel die meisten Arzt- und Krankenhausbesuche, verschreibungspflichtige Medikamente, Wellness-Behandlungen und medizinische Geräte ab. Die meisten Krankenversicherungen decken jedoch keine Wahl- oder kosmetischen Eingriffe, Schönheitsbehandlungen, den Off-Label-Einsatz von Medikamenten oder brandneue Technologien ab.

Welche Versicherung zahlt bei Selbstverschulden?

Grobe Fahrlässigkeit

Bei grober Fahrlässigkeit kommt es zunächst darauf an, ob diese in Ihrem Tarif versichert ist. Prüfen Sie dazu am besten Ihre Versicherungsunterlagen. Ist die Abdeckung grober Fahrlässigkeit in Ihrer Police enthalten, übernimmt die Hausratversicherung die Kosten bei Eigenverschulden.

Wann springt die Haftpflichtversicherung ein?

Die Privathaftpflichtversicherung springt ein, wenn Sie Dritten Schäden zufügen und übernimmt für Sie die Kosten. Sollte es von der gegnerischen Seite zu unberechtigten Schadenersatzansprüchen kommen, wehrt die Versicherung diese außerdem ab.

Kann die Haftpflichtversicherung einen Schaden ablehnen?

Haftpflichtversicherung verweigert die Zahlung

Wenn der Versicherungsnehmer seine vertraglich vereinbarten Pflichten verletzt, darf die Versicheurng die Leistungen kürzen oder verweigern. Zu den Pflichten des Versicherungsnehmers gehören den Schaden so schnell wie möglich der Versicherung zu melden.

Welche Versicherung zahlt, wenn ich etwas kaputt mache?

Wenn Sie wie in diesem Fall die Sachen einer anderen Person beschädigen oder zerstören, müssen Sie für den Schaden aufkommen. Die Private Haftpflichtversicherung übernimmt dann die entstandenen Kosten für Sie – auch bei Gefälligkeitshandlungen wie einem Umzug oder Blumengießen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Privathaftpflicht und einer Haftpflichtversicherung?

Oft werden umgangssprachlich die Worte „Privathaftpflicht“ und „Haftpflicht“ synonym genutzt. Dabei ist das nicht ganz richtig: Die Privathaftpflicht ist lediglich eine Art von Haftpflichtversicherung. Denn es gibt ein ganzes Spektrum von Haftpflichtversicherungen sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen.

Was übernimmt die Haftpflichtversicherung in der Wohnung?

Die Haftpflichtversicherung übernimmt die Kosten für einen Ersatz oder die Reparatur der Mietsache bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme. Die Kosten werden direkt an den Vermieter erstattet.

Zahlt meine Versicherung, wenn mein Kind mein Handy kaputt macht?

Die Haftpflichtversicherung erstattet Schäden, die Sie am Handy einer dritten Person verursachen. Wenn Ihr Kind oder ein mit Ihnen versichertes Familienmitglied Ihr Handy kaputt macht, greift die Haftpflichtversicherung jedoch nicht. Sie können eine spezielle Handyversicherung abschließen.

Welche Versicherungen sind auf jeden Fall sinnvoll?

Diese Versicherungen sollten Sie auf jeden Fall besitzen:
  • Krankenversicherung.
  • private Haftpflichtversicherung.
  • Hausrat- und Wohngebäudeversicherung bei Eigentum.
  • Berufsunfähigkeitsversicherung.
  • Kfz-Versicherung (wenn Sie ein Auto besitzen)
  • Altersvorsorge.

Welche Schäden sind nicht durch die Betriebshaftpflichtversicherung abgedeckt?

Reine Vermögensschäden: Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt keine finanziellen Schäden, die ohne vorherigen Personen- oder Sachschaden entstehen, sogenannte „echte“ Vermögensschäden. Ein Beispiel dafür wäre ein Beratungsfehler, der Ihrem Kunden einen finanziellen Verlust einbringt.

Welche Versicherungen sind überflüssig?

Welche Versicherungen sind unnötig?
  • Ausbildungsversicherung.
  • Brillen-, Handy-, Geräteversicherung.
  • Garantieverlängerung.
  • Insassenunfallversicherung.
  • Krankenhaustagegeldversicherung.
  • Kreditversicherung (Restschuldversicherung)
  • Reisegepäckversicherung.
  • Sterbegeldversicherung.

Was zählt als Schaden?

Im juristischen Sinne bezeichnet der Schaden jeden unfreiwilligen Nachteil an einem Rechtsgut – sei es körperlicher, finanzieller oder ideeller Natur.

Welche Reparaturkosten werden von der Haftpflichtversicherung übernommen?

Reparatur statt Ersatz

In vielen Fällen übernimmt die Haftpflichtversicherung die Kosten für die Reparatur eines beschädigten Gegenstands, anstatt den Zeitwert zu ersetzen. Wenn die Reparaturkosten jedoch den Zeitwert übersteigen, wird in der Regel nur der Zeitwert erstattet.

Was sind Beispiele für Sachschäden?

Typische Beispiele für einen Sachschaden:
  • Ein Mitarbeiter stößt beim Kunden einen Laptop vom Tisch.
  • Eine Reinigungskraft beschädigt versehentlich teure Technik.
  • Ein Elektriker verursacht beim Einbau einen Brandschaden.
  • Eine Kamera oder Drohne fällt und beschädigt fremdes Eigentum.

Was zahlt die Versicherung bei Eigenverschulden?

Ist der Unfall selbstverschuldet, zahlt die Kfz-Vollkaskoversicherung die Schäden an deinem Auto dennoch. Die Vollkasko zahlt auch bei Parkschaden mit Eigenverschulden. Zu beachten ist die individuelle Selbstbeteiligung bei dieser Kaskoversicherung, die du dennoch tragen musst.

Wann lohnt es sich, einen Schäden selbst zu bezahlen?

Bis zu welcher Höhe es sich lohnt, einen Schaden selbst zu bezahlen, ist individuell unterschiedlich. Als Faustregel gilt: Es lohnt sich häufig, Haftpflichtschäden und Kaskoschäden in Höhe von circa 1000 bis 1500 Euro selbst zu bezahlen.

Was passiert, wenn die Versicherung den Schäden nicht zahlt?

Verweigert die Versicherung weiterhin eine Leistungsübernahme, haben Sie das Recht, Verzugszinsen zu fordern. Zahlen Versicherungen verspätet, erwirtschaften sie mit dieser Verzögerungstaktik Zinsgewinne – auf Kosten der Versicherten. Das müssen Sie nicht hinnehmen.