Zuletzt aktualisiert am 17. September 2026
Die Haftpflichtversicherung bietet Schutz vor den finanziellen Folgen von Schäden, die Sie mit Ihrem Fahrzeug Anderen zufügen. Sie sichert Verkehrsopfer finanziell ab und schützt Sie selbst vor Ansprüchen, wenn durch Ihr Auto Personen- oder Sachschäden verursacht worden sind oder ein Vermögensschaden eingetreten ist.
Was deckt die Haftpflichtversicherung für mein Auto ab?
Was ist eine Kfz Haftpflichtversicherung? Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine Pflichtversicherung, die jedes Auto braucht, um auf der Straße fahren zu dürfen. Sie haftet bei Personen- und Sachschäden, die Sie mit Ihrem eigenen Fahrzeug verursachen, aber nicht bei Schäden am eigenen Fahrzeug.
Was zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung nicht?
FAQ – häufig gestellte Fragen zur Kfz-Haftpflicht
Eine Kfz-Haftpflichtversicherung muss nicht zahlen, wenn der Schaden vorsätzlich vom Versicherungsnehmer verursacht wurde oder wenn grobe Fahrlässigkeit, wie das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, nachgewiesen wird.
Welche Schäden deckt die Kfz-Haftpflichtversicherung ab?
Deine Kfz-Haftpflicht zahlt bei Schäden, die Du mit Deinem Auto anderen Menschen, deren Sachen im Sinne von Gegenständen oder deren Vermögen zufügst. Ohne Kfz-Haftpflichtvertrag darf Dein Auto nicht auf die Straße. Für Schäden an Deinem eigenen Wagen zahlt nicht die Haftpflicht.
Welche Kosten übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung?
Sie deckt alle Schäden ab, die Sie anderen Verkehrsteilnehmenden durch einen von Ihnen verursachten Verkehrsunfall zufügen. Dazu gehören Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Zusätzlich wehrt die Haftpflicht für Ihr Kfz ohne Extra-Kosten unberechtigte Schadenersatzforderungen für Sie ab.
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Welche Schäden übernimmt die Haftpflichtversicherung?
Die private Haftpflichtversicherung schützt dich vor den finanziellen Folgen bei an Dritten verursachten Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden. Je nach Police kommt sie beispielsweise auch für Kosten durch Mietsachschäden, Schäden an geliehenen und gemieteten Sachen und Schlüsselverlust auf.
Was steht mir bei einem Kfz Haftpflichtschaden zu?
Die Ansprüche können vielfältig sein, hierzu zählen der Sachschaden am Fahrzeug, Wertminderung, Nutzungsausfallentschädigung, Leihwagen, Abschleppkosten, Standgebühren, Verdienstausfall, Schmerzensgeld, Gutachterkosten, Rechtsanwaltskosten und weitere.
Welche Schäden bezahlt eine Kfz-Haftpflichtversicherung?
Eine Kfz-Haftpflichtversicherung hat zwei Funktionen: Einerseits bezahlt sie Schäden, die aus der Verwendung des versicherten Fahrzeugs entstehen. Andererseits kommt sie auch für jene Kosten auf, die mit der Abwehr von ungerechtfertigten Ansprüchen von Unfallgegner:nnen verbunden sind (z.B. Prozesskosten).
Welche Schäden werden von der Kfz-Haftpflichtversicherung ersetzt?
Die Kfz -Haftpflichtversicherung kommt für alle Fälle auf, bei denen durch ein versichertes Fahrzeug Menschen verletzt oder getötet, Sachen beschädigt oder zerstört werden oder Vermögensschäden entstehen. Sie wehrt außerdem unberechtigte Forderungen ab. Die Kaskoversicherung ist keine Pflichtversicherung.
Wann reicht die Kfz-Haftpflicht?
Die Mindestdeckungssummen in der Kfz-Haftpflicht sind gesetzlich wie folgt geregelt: 7,5 Millionen Euro für Personenschäden. 1,12 Millionen Euro für Sachschäden. 50.000 Euro für Vermögensschäden.
Wann zahlt die Autohaftpflicht nicht?
Was nicht gedeckt ist
Alle Schäden am eigenen Wagen, eigenen mitgeführten Sachen oder der eigenen Person fallen hier nicht unter den Versicherungsschutz.
Ist es sinnvoll, ein 10 Jahre altes Auto vollkasko zu versichern?
Neuwagen oder Autos bis zu 3 Jahren sollten vollkaskoversichert werden. Bei Fahrzeugen bis zu 5 Jahren kann eine Vollkasko sinnvoll sein. Für Autos zwischen 6 und 10 Jahren sollten Sie den Wert und die Prämien vergleichen. Bei Fahrzeugen über 10 Jahren ist eine Vollkasko oft nicht mehr rentabel.
Welche Versicherung zahlt Schäden am eigenen Auto?
Grundsätzlich zahlt die Vollkaskoversicherung alle selbstverschuldeten unfallbedingten Schäden an Ihrem Fahrzeug. Ein paar Ausnahmen gibt es jedoch. Beispielsweise ist hier das Fahren unter Alkoholeinfluss zu nennen.
Was ist der Unterschied zwischen Kfz-Haftpflicht und Teilkasko?
Haftpflicht, Vollkasko oder Teilkasko: Wer hat wann die Nase vorn? Eine Kfz-Haftpflicht sichert Schäden ab, die Dritte erleiden, wenn du einen Unfall mit dem Auto verursachst. Eine Vollkasko und eine Teilkasko decken hingegen viele Schäden am eigenen Fahrzeug ab, die im Alltag leider schnell entstehen können.
Was tun, wenn man ein fremdes Auto beschädigt?
- Polizei kontaktieren.
- Vor Ort nach Zeugen suchen.
- Wenn der Täter sich nicht nach 24 Stunden gemeldet hat, Anzeige gegen Unbekannt erstatten.
- Ggf. Gutachten eines Sachverständigen erstellen lassen.
- Ggf. Vollkasko-Versicherung informieren.
Wann zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung nicht?
Grob fahrlässig und vorsätzlich herbeigeführte Schäden: Je nach Schwere der Fahrlässigkeit werden Leistungen gekürzt. Falsche oder nicht gemeldete Angaben, versäumter TÜV: Falsche Angaben zu Fahrern, Umbauten und auch versäumte Hauptuntersuchungen führen dazu, dass Versicherungen nicht zahlen.
Welche Schäden werden von der Kfz-Haftpflichtversicherung übernommen?
Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt zum einen für Schäden am Fahrzeug des Unfallgegners auf. Zum Beispiel übernimmt die Auto-Haftpflicht die Reparaturkosten bzw. bei einem Totalschaden den Wiederbeschaffungswert. Sie kommt auch für Abschlepp- und Mietwagenkosten auf, wenn diese angefallen sind.
Was zahlt die Haftpflichtversicherung bei Autoschaden?
Die eigene Privathaftpflichtversicherung zahlt nur Schäden, die Sie einem anderen Wagen zufügen, wenn Ihr Auto nicht beteiligt ist - also z. B., wenn Sie Radfahren, Ihre Drohne auf ein parkendes Auto geflogen ist oder ein Dachziegel von Ihrem Einfamilienhaus auf ein Kfz gefallen ist.
Welche Schäden werden von der Haftpflicht übernommen?
Die Private Haftpflichtversicherung zahlt immer dann die Kosten für Entschädigung oder Reparatur, wenn Sie fahrlässig einer Person einen Schaden zufügen. Das kann die Person selbst betreffen, also bei einem Unfall. Dann spricht man von einem Personenschaden. Diese Schäden gehen teilweise in die Millionen Euro.
Was zahlt die Versicherung bei Kfz-Schäden?
Autoreparatur: Die Versicherung zahlt dem Geschädigten die Instandsetzung seines Fahrzeuges bis zu 130 Prozent des Wiederbeschaffungswertes. Der Reparaturaufwand kann fiktiv erstattet werden. Das bedeutet, er erhält den Wert des Reparaturaufwandes, den der Gutachter festgestellt hat.
Was ist der Eigenschaden in der Kfz-Versicherung?
Die Eigenschadendeckung kommt am häufigsten in der Kfz-Versicherung vor. Sie trägt die Kosten, die der Versicherungsnehmer mit seinem Fahrzeug an einem anderen auf ihn zugelassenen Fahrzeug durch einen Unfall verursacht. Einige Versicherer dehnen den Eigenschaden auf weiteres Eigentum des Versicherungsnehmers aus.
Welche Kosten kann ich bei einem Kfz Haftpflichtschaden geltend machen?
- Sachverständigen- bzw. Gutachterkosten. ...
- Sachschäden am Fahrzeug / Reparaturkosten. ...
- Nutzungsausfallentschädigung / Mietwagenkosten. ...
- Wiederbeschaffungswert. ...
- Abschleppkosten. ...
- Haushaltsführungsschaden. ...
- Heilbehandlungskosten / Arztkosten. ...
- Schmerzensgeld.
Wie lange hat man Zeit, einen Kfz-Haftpflichtschaden zu melden?
Wann müssen Sie einen Verkehrsunfall der Versicherung im Kaskofall melden? Um den selbst verursachten Kaskoschaden nach einem Autounfall bei der Versicherung zu melden, gilt dieselbe Frist wie bei einer Haftpflichtversicherung, nämlich eine Woche.
Was tun bei Kfz-Schaden als Geschädigter?
Schadensmeldung & Vorgehen nach einem Autounfall als Geschädigter? Zuerst muss die Unfallstelle gesichert werden, dann sind bei Bedarf Rettungswagen und Polizei zu rufen (bei Verletzten). Erst nach dem Leisten Erster Hilfe geht es an die formale Unfallaufnahme.