Was kann man bei leichter Höhenkrankheit tun?

Zuletzt aktualisiert am 22. Januar 2026

Der Abstieg in niedrigere Höhenlagen ist die beste Behandlung für alle Formen von Höhenkrankheit. Personen mit Schwellungen der Hände, Füße und des Gesichts, aber keinen anderen Symptomen brauchen keine Behandlung. Die Schwellungen verschwinden nach einigen Tagen oder nach dem Abstieg von selbst wieder.

Was kann man tun, wenn man die Höhe nicht verträgt?

Was bei Höhenkrankheit zu tun ist

Wenn Sie erste Anzeichen einer Höhenkrankheit bemerken, sollten Sie den Aufstieg sofort unterbrechen. Bessern sich die Symptome nicht innerhalb weniger Stunden, ist es wichtig, mindestens 500 Höhenmeter abzusteigen und dem Körper Zeit zur Erholung zu geben.

Wie trainiert man gegen Höhenkrankheit?

Die effektivste Maßnahme, um Symptome der Höhenkrankheit zu vermeiden, ist der langsame Aufstieg. Nur so kann sich der Körper nach und nach auf den sinkenden Luftdruck und den Sauerstoffmangel einstellen. Die langsame Gewöhnung an die Höhe wird auch als Höhenakklimatisation bezeichnet.

Welche Tabletten helfen gegen Höhenkrankheit?

Folgende Medikamente sind zur Behandlung der akuten Bergkrankheit hilfreich:
  • Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente: zum Beispiel Ibuprofen, Paracetamol oder Aspirin.
  • Steroide: Das Mittel wirkt entzündungshemmend bei schwerer akuter Bergkrankheit und beim Höhenhirnödem.

Kann man sich gegen Höhenkrankheit vorbereiten?

Es empfiehlt sich für eine gute Vorbereitung, eine ausreichende Akklimatisation einzuplanen. Dies ist vor allem dann notwendig, wenn man sich über einen längeren Zeitraum in den entsprechenden Höhen aufhält.

SCHWINDEL | 79% aller Betroffenen werden ihn SO los

Was hilft bei leichter Höhenkrankheit?

Der Abstieg in niedrigere Höhenlagen ist die beste Behandlung für alle Formen von Höhenkrankheit. Personen mit Schwellungen der Hände, Füße und des Gesichts, aber keinen anderen Symptomen brauchen keine Behandlung. Die Schwellungen verschwinden nach einigen Tagen oder nach dem Abstieg von selbst wieder.

Wie atmet man, um Höhenkrankheit zu vermeiden?

Langsames, tiefes Atmen verbessert die Belüftungseffizienz für Sauerstoff, wie sich durch eine erhöhte Sauerstoffsättigung des Blutes zeigt, und senkt den systemischen und pulmonalen Blutdruck in großen Höhen, verändert jedoch nicht die pulmonale Gasdiffusion.

Welches rezeptfreie Medikament ist gut gegen Höhenkrankheit?

Ibuprofen . Neuere Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von 600 mg Ibuprofen alle 8 Stunden AMS vorbeugen kann, wenn auch nicht ganz so wirksam wie Acetazolamid. Ibuprofen ist rezeptfrei erhältlich, preiswert und gut verträglich.

Kann Ibuprofen Höhenkrankheit vorbeugen?

Zum Schutz vor der akuten Höhenkrankheit sollten sie bis zu ihrer Ankunft in Lobuche (4940 m) dreimal täglich entweder 1 g Paracetamol oder 600 mg Ibuprofen einnehmen.

Welche Mittel helfen gegen Höhenangst?

Diese Tipps helfen dir:
  • Atmung verlangsamen: Wenn die Angst kommt, vergisst du schnell, auszuatmen. ...
  • Ablenken: Du kannst dich auch ablenken, indem du einfach etwas anderes machst. ...
  • Entspannen: Spanne bewusst ein Körperteil nach dem anderen an und lasse es gezielt los.
  • Akzeptanz: Klar, die Angst ist unangenehm.

Was bringt eine Höhenkammer?

Eine Höhenkammer simuliert die Bedingungen von großer Höhe und ist optimal für Sportler, Mediziner und Wissenschaftler. Sie ermöglicht Höhentraining ohne Maske, was gerade für aktives Training sehr viel angenehmer ist und Trainingseinheiten unter Hypoxie den Stoffwechsel noch vielfältiger anregen kann.

Ist Aspirin bei Höhenkrankheit hilfreich?

Bei leichterer Höhenkrankheit lassen die Symptome durch Ruhe und Akklimatisierung in der Regel innerhalb von ein oder zwei Tagen nach. Ibuprofen, Aspirin oder Paracetamol können die Kopfschmerzen lindern.

Was sollte man bei Höhenkrankheit trinken?

Der Coca-Tee hat eine positive Wirkung und wird auch von Einheimischen gerne getrunken. Aus Erfahrung empfiehlt Markus Mathys in Höhen über 3000 m.

Wie viele Höhenmeter untrainiert?

Als Faustregel gilt: Untrainierte sollten sich an maximal 300–500 Hm pro Tag orientieren. Etwas Geübte schaffen auch 600–800 Hm, wenn die Strecke nicht zu steil ist. 1000 Höhenmeter und mehr sind für Einsteiger meist zu ambitioniert – vor allem bergauf!

Wie kann ich meinen Körper an Höhe gewöhnen?

Durch erhöhte Flüssigkeitszufuhr und Zeit zum Akklimatisieren kann der menschliche Körper sich an Höhenlagen zwischen 2.500 und 5.500 Metern gewöhnen bzw. anpassen. Plane genügend Zeit zum Akklimatisieren ein, dann brauchst Du keine Panik vor der Höhenkrankheit zu haben.

Welcher Tee hilft gegen Höhenkrankheit?

Cocatee als Mittel gegen die Höhenkrankheit in den Anden

Dafür werden die Blätter der Coca-Pflanze mit heißem Wasser übergossen. Für die Bergvölker in den Anden spielt das Gewächs als Tee – mit Kalk oder Asche vermengt als eine Art Mischung zwischen Kautabak und Kaugummi – eine zentrale Rolle.

Kann man sich auf Höhenkrankheit vorbereiten?

Eine ausreichende Akklimatisation kann Symptome verhindern

Sie macht sich besonders durch Kopfschmerzen in den Bergen bemerkbar. Mit guter Vorbereitung können Bergsportler Symptome verhindern. Das gelingt vor allem durch eine langsame Anpassung an die Höhe.

Welche Medikamente helfen bei Höhenkrankheit?

Gegen Kopfschmerzen kann ein Schmerzmittel (Analgetikum, beispielsweise Ibuprofen) eingenommen werden. Bei fortschreitenden Beschwerden kann auch ein Kortikosteroid (Dexamethason) eingenommen werden, immer verbunden mit einem Abstieg um mindestens 500 Höhenmeter, am besten auf die letzte symptomfreie Schlafhöhe.

Wie schlimm ist die Höhenkrankheit?

Das Höhenhirnödem führt zu Störungen der Bewegungskoordination, Gehunfähigkeit, Verwirrtheitszuständen und einer fortschreitenden Bewusstseinsstörung, die in Koma und Tod enden kann. Beim Höhenlungenödem kommt es zu einem übermäßigen Leistungsverlust und das Atmen wird zunehmend schwerer.

Wie lange dauert die Anpassung an die Höhe?

Auch für die hohen Achttausender, 8500 m und mehr, empfehle ich eine minimale Akklimatisationszeit von 4 Wochen, sie sollte nicht länger als sechs Wochen dauern. “ Erfahrungen bei zahllosen Expeditionen und Trekkingtouren zeigen, dass Schlafhöhen um 4000 m nach etwa einer Woche erreicht werden sollten.

Wann verschwindet Höhenkrankheit?

Diese Symptome treten in der Regel 6-12 Stunden nach raschem Aufstieg in Höhen über 2000 m auf und verschwinden meist wieder innerhalb von 1-3 Tagen, sofern der Betroffene nicht weiter aufsteigt. Sollte sich der Zustand des Betroffenen nicht verbessern oder gar verschlechtern, so muss sofort abgestiegen werden.

Ist Diamox ein präventives Medikament gegen Höhenkrankheit?

Klinische Studien haben gezeigt, dass eine erhöhte Dosierung auf 500 mg pro Tag, 250 mg pro Dosis, ebenfalls wirksam ist zur Vorbeugung von akuter Höhenkrankheit. Diese erhöhte Dosis wird für Personen empfohlen, deren Körpergewicht 80 kg übersteigt. Dosen über 500 mg pro Tag werden zur Behandlung verwendet.

Wie kann man sich auf Höhe vorbereiten?

Als Vorbereitung eigenen sich Sportarten wie Jogging, Nordic Walking und Bergwandern natürlich am besten. Diese beanspruchen genau die Muskulatur, die ihr dann auch bei der Hochtour benötigt. Aber auch mit Radfahren, Skilanglauf oder Schwimmen könnt ihr an eurer Kondition arbeiten.

Ab welcher Höhe bekommt man keine Luft mehr?

Ab 5.000 m: Die Luft wird dünn: Der Sauerstoffgehalt schrumpft bei rund 5.500 m auf die Hälfte zusammen. Ab 6.000 m: Man spricht von extremer Höhe: Die Leistungsfähigkeit nimmt rapide ab. 7.000-8.000 m: Spätestens mit der Überschreitung der 8.000 m-Marke hat man die sogenannte Todeszone erreicht.

Was passiert mit dem Blut, wenn man in die Höhe steigt?

Mit der Höhe fällt der Luftdruck, und der Sauerstoffpartialdruck in der Luft sinkt. Damit nimmt auch der arterielle Sauerstoffpartialdruck ab. Der Körper reagiert mit erhöhter Atem- und Herzfrequenz. Er kompensiert damit den verringerten Sauerstoffgehalt im Blut pro Herzschlag.