Was ist eine Tempo-30-Zone in der StVO?

Zuletzt aktualisiert am 29. Januar 2026

Die neue StVO erleichtert Tempo 30 an Schulen, Kitas und Krankenhäusern – auch auf Bundesstraßen. Neu sind Tempo-30-Zonen an Spielplätzen und Zebrastreifen. Zwischen bestehenden Tempo-30-Strecken können jetzt Lücken bis 500 Meter geschlossen werden.

Was gilt in Tempo-30-Zonen?

Geblitzt in einer Tempo-30-Zone: Das sind die Bußgelder

Beispiel: Wird ein Autofahrer in der Tempo-30-Zone mit 50 km/h geblitzt, droht ein saftiges Bußgeld von 70 Euro. Dasselbe gilt jedoch auch, wenn er anderswo innerorts die Geschwindigkeit um 20 km/h überschreitet.

Was ist eine Tempo-30-Zone?

Eine Tempo-30-Zone ist ein Bereich des öffentlichen Straßenverkehrs, innerhalb dessen sich alle Fahrzeuge höchstens mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h fortbewegen dürfen. Zonen dieser Art dienen der Verkehrsberuhigung. Besonders häufig sind sie in Wohngebieten zu finden.

Was ist der Unterschied zwischen einer Tempo-30-Zone und einer Tempo-30-Zone?

In einer Tempo-30-Zone gilt generell Rechtsvortritt. Auf einer Tempo-30-Strecke hingegen kann den zuführenden Strassen der Vortritt entzogen werden. Damit haben die Benützer auf der Tempo-30-Strecke Vortritt.

Was gilt in einer Tempo-30-Zone?

Beim Parken und Halten in einer Tempo-30-Zone sind die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StVO) für innerorts zu beachten. Grundsätzlich gilt: Parken ist nur dort erlaubt, wo keine Behinderung entsteht. Das Abstellen von Fahrzeugen auf Gehwegen, vor Einfahrten oder abgesenkten Bordsteinen ist untersagt.

Die 30er-Zone 💡 - Kennt ihr den Unterschied zum normalen Tempo-30-Schild?

Wie erkenne ich eine Tempo-30-Zone?

Der Beginn der Tempo-30-Zone wird mit Zeichen 274.1 (Bild 1), das Ende mit Zeichen 274.2 (Bild 2) gekennzeichnet. Hier gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt seit der Ausschilderung mit Zeichen 274.1 fortlaufend an und wird erst ab dem Zeichen 274.2 aufgehoben.

Ist es erlaubt, in einer Tempo-30-Zone ohne Gehweg zu parken?

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Zone 30

In einer Tempo-30-Zone dürfen Sie grundsätzlich dort parken, wo es die StVO erlaubt – auch außerhalb markierter Flächen. Voraussetzung ist, dass Sie keine Einfahrten, Feuerwehrzufahrten, Gehwege oder Radwege blockieren und der Verkehr nicht behindert wird.

Welche Vor- und Nachteile hat Tempo 30?

Ein strengeres Tempolimit würde den Ausstoß von CO2 bei Verbrennungsmotoren und den Reifenabrieb bei allen Autos verringern, argumentieren die Befürworter von Tempo 30 in den Städten. Kritiker halten dagegen, Tempo 30 steigere den CO2-Austoß sogar, da Motoren bei diesem Tempo oft eine geringe Effizienz hätten.

Wo erkennt man das Ende einer Tempo-30-Zone?

Fahren Sie an einem solchen Schild vorbei, gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung solange, bis sie an dem Schild vorbeifahren, dass das Ende der Zone markiert (darauf ist die 30-Zone durchgestrichen). Ansonsten bleibt die Höchstgeschwindigkeitsvorgabe bestehen – auch wenn Sie abbiegen oder eine Kreuzung überfahren.

Was passiert, wenn man in einer Tempo-30-Zone mit 50 km/h geblitzt wird?

In der Tempo-30-Zone geblitzt mit 40 km/h: 30 Euro Bußgeld. In der Tempo-30-Zone geblitzt mit 45 km/h: 50 Euro Bußgeld. In der Tempo-30-Zone geblitzt mit 50 km/h: 70 Euro Bußgeld. In der Tempo-30-Zone geblitzt mit 55 km/h: 115 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

Wie lange gilt Tempo-30-Zone?

Gekennzeichnet wird das Tempolimit durch das Zeichen 274.53 und wieder aufgehoben mit dem Zeichen 278.53. Außerdem endet das Tempolimit, wenn Sie die Straße verlassen und die Geschwindigkeitsbeschränkung nicht wiederholt wird. Umgekehrt hebt weder eine Einmündung noch eine Kreuzung das Tempolimit auf.

Ist ein Radweg in einer Tempo-30-Zone zulässig?

Tempo-30-Zone (Verkehrszeichen 274.1-50 StVO)

Es dürfen zudem keine benutzungspflichtigen Radwege ausgewiesen werden. Tempo 30 Zonen dürfen nur Straßen ohne Fahrstreifenbegrenzungen und Leitlinien umfassen, weshalb auch die Anlage von Schutzstreifen unzulässig ist.

Wer hat Vorrang in einer Tempo-30-Zone?

Wer aus einem verkehrsberuhigten Bereich auf eine Straße in einer Tempo-30-Zone fährt, muss immer die Vorfahrt gewähren – unabhängig davon, ob dort „rechts vor links“ oder eine andere Regelung gilt.

Was ist eine zeitlich begrenzte Tempo-30-Zone?

Zulässig sind an der Stelle nur 30 km/h. Die Beschränkung ist per Zusatzeichen auf "Mo - Fr, 6 - 18 h" begrenzt. Der Raser war um kurz vor 16 Uhr ertappt worden. Dennoch sah er sich nicht in der Schuld und weigerte sich, die verhängte Geldbuße von 160 Euro zu zahlen.

Was bringen Tempo-30-Zonen wirklich?

Tempo 30 bringt weniger Lärm und Emissionen

Tempo 30 sorgt laut Roland Stimpel vom Fachverband Fußverkehr für einen gleichmäßigeren Verkehrsfluss. Die niedrigere Geschwindigkeit reduziere nicht nur den Lärmpegel, sondern auch den Benzinverbrauch und die Abgasbelastung.

Wer entscheidet über Tempo-30-Zone?

Gemeinden spielen eine wichtige Rolle bei der Einrichtung von Tempo 30-Zonen. Sie können Tempo 30-Zonen beantragen und müssen bei vor der Einrichtung einer Tempo 30-Zone zustimmen. Die Straßenverkehrsbehörden sind für die Anordnung der Beschilderung zuständig.

Was ist der Unterschied zwischen einer Tempo-30-Zone und einer Tempo-30-Strecke?

Worin unterscheiden sich Tempo-30-Zone und -Strecke? Die Hauptunterschiede sind vor allem rechtliche und gestalterische. So gilt innerhalb einer Tempo-30-Zone grundsätzlich Rechtsvortritt. Auf einer Tempo-30-Strecke hingegen ist dies nicht zwingend der Fall und Autolenkende haben auf dem Abschnitt Vorfahrt.

Wie hoch ist das Bußgeld in einer Tempo-30-Zone?

11 bis 15 km/h: 50 Euro. 16 bis 20 km/h: 70 Euro. 21 bis 25 km/h: 115 Euro und ein Punkt in Flensburg. 26 bis 30 km/h: 180 Euro und ein Punkt in Flensburg.

Was ist ein verkehrsberuhigter Bereich in einer Tempo-30-Zone?

Ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich ist in Deutschland – in Anlehnung an die Festlegungen der Tempo-30-Zone – laut § 45 Abs. 1d der StVO eine Tempozone mit einer Höchstgeschwindigkeit von weniger als 30 km/h.

Was ist die Tempo 30-Zonenverordnung?

Das Signal «Tempo-30-Zone» (2.59.1) kennzeichnet Strassen in Quartieren oder Siedlungsbereichen, auf denen besonders vorsichtig und rücksichtsvoll gefahren werden muss. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 30 km/h.

Welche Städte haben Tempo 30?

Um dies vom Bund zu fordern, haben die Städte Aachen, Augsburg, Freiburg, Hannover, Leipzig, Münster und Ulm im Juli 2021 die Initiative gegründet.

Wie viel Toleranz bei Tempo 30?

Bis zu 100 km/h: Es wird ein Toleranzabzug von 3 km/h vorgenommen. Das bedeutet, wenn du mit 50 km/h in einer 30er-Zone geblitzt wirst, wird für den Bußgeldkatalog eine Geschwindigkeit von 47 km/h herangezogen. Ab 100 km/h: Hier beträgt der Toleranzabzug 3 % deiner gefahrenen Geschwindigkeit.

Ab welcher Entfernung löst ein Blitzer aus?

Ab wann lösen Blitzer aus? Die Entfernung ist entscheidend. Je nachdem, welches Gerät zur Messung der Geschwindigkeit eingesetzt wird, ändert sich in der Regel die Reichweite des Blitzers. Daher kann keine pauschale Aussage dazu getroffen werden, ab welcher Entfernung tatsächlich geblitzt wird.

Wann endet eine 30er-Zone ohne Schild?

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung, deren Länge nicht durch ein Verkehrsschild ausdrücklich geregelt ist, endet dort, wo die Gefahr aus Sicht eines Ortsunkundigen vorüber ist.

Wann löst Blitzer in der 30er-Zone aus?

Ab welcher Geschwindigkeit wird man in einer 30er Zone geblitzt? In einer 30er-Zone wird man normalerweise ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von etwa 3 bis 5 km/h geblitzt, nachdem die gesetzliche Toleranz abgezogen wurde (die gibt's ja quasi immer, damit man sich nicht über jede Kleinigkeit ärgert).