Zuletzt aktualisiert am 12. Januar 2026
Die 2. Mendelsche Regel wird auch Spaltungsregel genannt. Kreuzt man die Individuen der F1-Generation (mischerbig, alle gleich) miteinander, dann spalten sich die Merkmale der Nachkommen (F2-Generation) nach festen Zahlenverhältnissen auf. Bei einem dominant-rezessiven Erbgang erfolgt die Aufspaltung im Verhältnis 3:1.
Wie lautet die Spaltungsregel?
Spaltungsregel (Segregationsregel)
Werden zwei Individuen der F1-Generation gekreuzt (oder zwei Individuen, die in Bezug auf ein Merkmal gleichartig mischerbig sind), so sind die Nachkommen (F2-Generation oder 'Enkel') nicht mehr uniform. Hier kommen die unterschiedlichen Merkmale der P-Generation wieder zum Vorschein.
Was besagt die 3. Mendelsche Regel?
Die 3. mendelsche Regel besagt, dass zwei betrachtete Merkmale immer dieselbe Verteilung in der Generation der Nachkommen haben. Die 3. mendelsche Regel besagt, dass zwei betrachtete Merkmale unabhängig voneinander vererbt werden, solange ihre Gene auf verschiedenen Chromosomen liegen.
Was ist die 2. Mendelsche Regel?
Die 2. Mendelsche Regel, oder auch Spaltungsregel, besagt: Bei einer Kreuzung von identischen mischerbigen Individuen der F1-Generation spaltet sich die Merkmalsverteilung der Nachkommen in der F2-Generation nach festen Zahlenverhältnissen auf. Der dominant-rezessive Erbgang folgt dem Verhältnis 3:1.
Was ist die Neukombinationsregel?
Die Unabhängigkeitsregel oder Neukombinationsregel beschreibt die Vererbung von zwei Merkmalen (dihybrider Erbgang), die gleichzeitig vorhanden sind, bei der Kreuzung reinerbiger Individuen und deren Nachkommen.
2. Mendel'sche Regel - Spaltungsregel
Was ist das Mendelsche Gesetz der Neukombination?
mendelsche Regel auch als Unabhängigkeitsregel oder Regel von der Neukombination der Gene bezeichnet. Werden zwei reinerbige Eltern gekreuzt, die sich in mehreren Merkmalen unterscheiden, so werden die Erbanlagen (Gene) frei kombiniert und unabhängig voneinander vererbt.
Was ist die Produktionsregel?
Eine Produktionsregel (auch Regel, Produktion oder Ersetzungsregel genannt) ist in der Theorie formaler Grammatiken eine Regel, die angibt, wie aus Wörtern durch eine Grammatik neue Wörter bzw. Symbolfolgen produziert werden.
Was besagt die 1. Mendelsche Regel?
Mendelsche Regeln Zusammenfassung
Die 1. Medelsche Regel, auch Uniformitätsregel genannt, besagt, dass die Nachkommen (F1-Generation) in einem Merkmal alle gleich sind, wenn man zwei Lebewesen kreuzt, die sich in einem Merkmal unterscheiden, aber reinerbig sind.
Was ist ein Phänotyp?
Definition
Als Phänotyp bezeichnet man das Erscheinungsbild eines Organismus, d.h. seine tatsächlichen morphologischen und physiologischen Eigenschaften - unabhängig davon, ob sie vererbt oder erworben wurden.
Was ist die Parentalgeneration?
Definition
Als Parentalgeneration wird in der klassischen Genetik die Elterngeneration einer Kreuzung bezeichnet (Also die Kreuzungspartner).
Wie lautet die 4. Mendelsche Regel?
Die Nachkommen in erster Generation von zwei Elternteilen, die sich in einem Merkmal unterscheiden und in diesem Merkmal jeweils reinerbig sind, tragen alle das gleiche Merkmal.
Was ist Rezessiv einfach erklärt?
Der Begriff rezessiv beschreibt in der Genetik die Eigenschaft eines Allels (siehe: Gen), in der Ausprägung gegenüber dem anderen Allel zurückzutreten. Das entsprechende Substantiv ist Rezessivität. Das Gegenteil von rezessiv ist dominant.
Was ist die F1-Generation?
Als Filialgeneration wird in der klassischen Genetik die Folgegeneration aus der Kreuzung zweier Individuen (weiblich x männlich) bezeichnet. Die erste Generation wird dabei als F1 Generation bezeichnet.
Wie lautete die 3. Mendelsche Regel?
gelb-runde Früchte. Das Spaltungsverhältnis war 9:3:3:1. In seiner dritten Regel, der Unabhängigkeitsregel, formulierte Mendel das so: »Kreuzt man zwei Eltern, die sich in mehreren Merkmalen unterscheiden, so werden die einzelnen Erbanlagen unabhängig voneinander vererbt. Diese Erbanlagen können sich neu kombinieren«.
Was ist ein Begriff für die Vererbungslehre?
Die Genetik (moderne Wortschöpfung zu altgriechisch γενεά geneá „Abstammung“ und γένεσις génesis, deutsch ‚Ursprung') oder Vererbungslehre (früher auch Erblehre und Erbbiologie) ist die Wissenschaft von der Vererbung und ein Teilgebiet der Biologie.
Was ist ein dominant-rezessiver Erbgang?
Bei dominant-rezessiven Erbgängen sind beide Allele gleich stark ausgeprägt. Bei dominant-rezessiven Erbgängen ist bei der Ausprägung eines Merkmals ein Allel dominant, während das andere rezessiv ist. Bei dominant-rezessiven Erbgängen gibt es nur ein Allel, das für das Merkmal verantwortlich ist.
Was ist der Phänotyp?
Der Phänotyp (von altgriechisch φαίνω phaíno „ich erscheine“ und τύπος týpos „Gestalt“) oder das Erscheinungsbild ist in der Genetik die Menge aller Merkmale eines Organismus. Er bezieht sich nicht nur auf morphologische, sondern auch auf physiologische Eigenschaften und ggfs. auf Verhaltensmerkmale.
Was ist Epigenetik?
Eine der Forschungsdisziplinen, die sich in der letzten Dekade rasant entwickelt hat, ist die Epigenetik. Die Epigenetik untersucht vererbbare Änderungen der Genaktivität, die nicht auf Veränderungen der primären DNA-Sequenz beruhen.
Ist die Blutgruppe ein Phänotyp?
AB0-System. Das AB0-System ist das wichtigste Hauptmerkmal für Bluttransfusionen. Es beinhaltet die vier Phänotypen A, B, AB und 0, welche jeweils für eine andere Kohlenhydratkette an der Erythrozytenmembran stehen. In Europa ist der häufigste Typ Blutgruppe A (42%), gefolgt von Blutgruppe 0 (37%).
Was bedeutet reinerbig?
Wenn beide Allele eines Individuums für ein bestimmtes Merkmal gleich sind, ist das Erbgut, bezogen auf dieses Merkmal, „reinerbig“ oder homozygot. Liegen dagegen zwei verschiedene Allele vor, wird dies als Mischerbigkeit oder Heterozygotie bezeichnet.
Was ist Genotyp und Phänotyp?
Der Genotyp bezeichnet die genetische Zusammensetzung, eines Organismus. Der Phänotyp beschreibt das äußere Erscheinungsbild eines Organismus.
Warum gilt die 3. Mendelsche Regel nicht immer?
Warum gilt die 3. mendelsche Regel nicht immer? Wenn die betrachteten Merkmale auf demselben Chromosom nah beieinander liegen, werden sie nicht unabhängig voneinander vererbt, sondern die Vererbung erfolgt gekoppelt.
Was ist ein Tupel in der Grammatik?
Ein Tupel besteht aus vier Teilen: Eine Menge von Nonterminalsymbolen, eine Menge von Terminalsymbolen, eine Menge von Produktionsregeln und einem Startsymbol. Jede formale Grammatik kann als Tupel G = ( N , T , P , S ) dargestellt werden.
Was ist eine linkslineare Grammatik?
Definition Eine linkslineare Grammatik ist ein kontextfreie Grammatik G = (N,T,P,S) mit Produktionen der Form A → aB, C → b und D → mit A,B,C,D ∈ N und a,b ∈ T. Theorem Linkslineare Grammatiken erzeugen genau die regulären Sprachen. Jede linkslineare Grammatik erzeugt eine reguläre Sprache.
Was sind Terminale und Nichtterminale?
Syntaxbäume in der Linguistik, die die grammatikalische Struktur eines Satzes darstellen, enthalten als Terminalsymbole die Wörter des Satzes und als Nichtterminale die grammatikalischen Konstituenten. Ein Satz besteht häufig aus einer Nominalphrase und einer Verbalphrase.