Zuletzt aktualisiert am 11. April 2026
Der Selbstbehalt, auch als Eigenanteil bekannt, ist der Betrag, den ein Versicherungsnehmer im Schadensfall selbst tragen muss, bevor die Versicherung einspringt. Die Selbstbeteiligung ist im Prinzip dasselbe wie der Selbstbehalt, es handelt sich lediglich um eine andere Bezeichnung für denselben Sachverhalt.
Wie hoch ist die Selbstbeteiligung pro Schadensfall?
Wie hoch sollte die Selbstbeteiligung sein? Die Höhe der Selbstbeteiligung legen Sie vertraglich fest. Es handelt sich für gewöhnlich um einen absoluten Betrag – wie 100 Euro pro Schadensfall. Übliche Beträge für die Selbstbeteiligung sind bei Teil- und Vollkasko 150 und 300 Euro.
Was bedeutet 1000 Euro Selbstbehalt?
Statt eines festen Betrags legt der Versicherer einen prozentualen Anteil an den Kosten als Selbstbehalt fest. Dieser ist jedoch meist gedeckelt. Beispiel: Der Versicherungsnehmer zahlt 10 Prozent der Kosten, maximal jedoch 1.000 Euro pro Jahr aus eigener Tasche.
Wie läuft das mit der Selbstbeteiligung?
Je höher die Selbstbeteiligung ist, desto günstiger wird der Versicherungsbeitrag. Für den Schadenfall bedeutet das: Sie zahlen für die Reparatur Ihren Eigenanteil, zum Beispiel 150 Euro. Der Schaden beläuft sich allerdings auf 500 Euro. Den Restbetrag in Höhe von 350 Euro übernimmt die Kfz-Versicherung.
Wann muss ich im Schadensfall einen Selbstbehalt zahlen?
Bei einem eingeschränkten Selbstbehalt in der Kaskoversicherung fällt ein Selbstbehalt nur bei Glasbruch, Parkschaden, Vandalismus und Unfall an. Damit fällt z.B. bei Naturgewalten oder Diebstahl kein Selbstbehalt an. Günstiger ist ein genereller Selbstbehalt, bei dem bei jedem Kaskoschaden ein Selbstbehalt anfällt.
Policenschreck erklärt: Der Selbstbehalt
Wie funktioniert das mit dem Selbstbehalt?
Der Selbstbehalt ist die prozentuale Kostenbeteiligung des Versicherten an Versicherungsleistungen. Sobald die Gesundheitsausgaben den Betrag der Franchise überschreiten, übernimmt die Krankenkasse in der Grundversicherung 90 Prozent der Kosten. Die restlichen 10 Prozent der Kosten bezahlen die Versicherten selber.
Wie viel teurer wird eine Versicherung nach einem Unfall?
Die Kosten für seine Haftpflicht-Versicherung steigen damit im Durchschnitt um 45 Prozent, die Kosten für die Vollkaskoversicherung um 24 Prozent. Tipp: Anstatt einen „geringen“ Schaden direkt selbst zu zahlen, sollten Versicherte einen Schadenrückkauf mit ihrem Versicherer vereinbaren.
Wo muss ich die Selbstbeteiligung bei meiner Versicherung bezahlen?
Je nach Versicherer und Tarif kann es aber unterschiedliche Regelungen geben, wofür Du die Selbstbeteiligung zahlen musst. In der Regel gilt bei allen Versicherungen: Im Schadenfall. Meldest Du einen Schaden, musst Du den Eigenbehalt selbst bezahlen – und zwar bei jedem gemeldeten Schaden.
Wann wird die Selbstbeteiligung erstattet?
Wann wird die Selbstbeteiligung erstattet ? Die vereinbarte Selbstbeteiligung erhalten Sie zurück, wenn Sie im Zilvilrecht oder Verwaltungsrecht einen Prozess gewonnen haben. Im Strafrecht muss ein Freispruch und eine Erstattung der Kosten und Auslagen über die Staatskasse erfolgen.
Was bedeutet 300 € Selbstbeteiligung?
Ein Beispiel: Durch einen Unfall verursachst du an deinem Auto einen schweren Schaden. Die Reparaturkosten belaufen sich auf 1.500 Euro und deine Selbstbeteiligung in der Vollkaskoversicherung liegt bei 300 Euro. In diesem Fall zahlt die Versicherung 1.200 Euro und du kommst für die verbleibenden 300 Euro selbst auf.
Was muss vom Selbstbehalt alles bezahlt werden?
Der Selbstbehalt besagt, wie viel Geld dem Unterhaltspflichtigen nach Abzug aller Unterhaltszahlungen und aller berücksichtigungsfähigen Schulden mindestens noch für sich selbst übrig bleiben muss.
Was ist der Selbstbehalt bei einem Schaden?
Der Selbstbehalt, auch als Eigenanteil bekannt, ist der Betrag, den ein Versicherungsnehmer im Schadensfall selbst tragen muss, bevor die Versicherung einspringt. Die Selbstbeteiligung ist im Prinzip dasselbe wie der Selbstbehalt, es handelt sich lediglich um eine andere Bezeichnung für denselben Sachverhalt.
Kann ich die Selbstbeteiligung in der Kfz-Versicherung von der Steuer absetzen?
Kommt es auf dem Arbeitsweg oder während einer Dienstfahrt zu einem Schaden, können Sie die Selbstbeteiligung als Werbungskosten von der Steuer absetzen.
Wie hoch ist die Selbstbeteiligung bei einem Schadensfall?
Wie hoch kann die Selbstbeteiligung ausfallen? Je nach Versicherungsart und Police können unterschiedlich hohe Beträge festgelegt sein. Üblich sind bei Teilkasko 150 Euro, bei der Vollkasko 300 Euro bzw. zwischen 500 und 1.000 Euro.
Welche Versicherung übernimmt die Selbstbeteiligung?
FAQ: Selbstbeteiligung
der Selbstbehalt den Teil der Kosten, den der Betroffene selbst übernimmt, sollte es zu einem Schaden kommen. Alles, was darüber hinausgeht, bezahlt die Kfz-Versicherung.
Wie hoch ist die Selbstbeteiligung bei Haftpflichtschaden?
Wie hoch liegt die Selbstbeteiligung bei Haftpflicht-Versicherungen? Die Höhe der Selbstbeteiligung variiert je nach Versicherungsunternehmen und Tarif. Gängige Summen belaufen sich auf Beträge zwischen 100 bis 300 Euro. In Ausnahmefällen können die Summen auf bis zu 1.000 Euro steigen.
Wie viele SF-Jahre verliert man bei einem Unfall?
Im Rahmen der Vollkaskoversicherung geht es bei einem Schaden von SF-Klasse 25 (25 bis 30 Prozent) in die Schadensfreiheitsklasse 20 (30 Prozent), bei zwei Schäden in die SF-Klasse 10 (40 Prozent) und bei drei Schäden in die SF-Klasse 5 (65 Prozent).
Wann lohnt es sich, einen Schaden selbst zu bezahlen?
Bis zu welcher Höhe es sich lohnt, einen Schaden selbst zu bezahlen, ist individuell unterschiedlich. Als Faustregel gilt: Es lohnt sich häufig, Haftpflichtschäden und Kaskoschäden in Höhe von circa 1000 bis 1500 Euro selbst zu bezahlen.
Wird man bei jedem Schaden hochgestuft?
Eine Hochstufung bei einem Unfall kann nur dann vorgenommen werden, wenn Sie eine Vollkasko– oder Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Da es bei einer Teilkasko keine Schadenfreiheitsklassen gibt, können Sie dementsprechend auch nicht hochgestuft werden.
Hat man bei Unfall Selbstbehalt?
Die Unfallversicherung vergütet medizinische Kosten im Zusammenhang mit dem Unfall. Sie müssen weder Franchise noch Selbstbehalt selber bezahlen. Aber Achtung: Wenn Sie bei der Krankenkasse gegen Unfall versichert sind, dann fallen Franchise und Selbstbehalt an.
Wann zahlt man keinen Selbstbehalt?
Keinen Kostenanteil zu bezahlen haben: Versicherte, die das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Kinder, welche als anspruchsberechtigte Angehörige bei den Eltern „mitversichert“ sind.
Was ist, wenn der Selbstbehalt nicht reicht?
Reicht der Selbstbehalt nicht zum Leben, können sowohl der notwendige als auch der angemessene Selbstbehalt erhöht werden, wenn Ihre Wohnkosten beim notwendigen Eigenbedarf 520 € und beim angemessenen Eigenbedarf 650 € übersteigen und nicht unangemessen sind.
Wann lohnt sich Teilkasko nicht mehr?
Ist dein Auto über 4.000 Euro wert, kann sich eine Teilkaskoversicherung lohnen. Ist der Fahrzeugwert geringer, rentiert sich eine Teilkasko oft nicht mehr.
Was übernimmt die Vollkasko nicht?
Wann zahlt die Vollkasko nicht? Die Vollkaskoversicherung zahlt nicht bei vorsätzlich verursachten Schäden. Wer beispielsweise absichtlich gegen eine Wand fährt, hat keinen Schutz durch die Vollkasko. Auch bei Fahrten unter Einfluss von Drogen und Alkohol leistet die Vollkaskoversicherung in der Regel nicht.
Wie viel Selbstbeteiligung macht Sinn?
Die aktuelle VERIVOX Studie zeigt: Mit einer Selbstbeteiligung wird die Kfz-Versicherung bis zu 42% günstiger. Für eine Teilkasko empfehlen wir 150 Euro Selbstbeteiligung, bei Vollkaskoversicherungen 300 Euro. In der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es keine Selbstbeteiligung.