Zuletzt aktualisiert am 13. September 2026
Schettino wurde nach dem Unglück auf Antrag der italienischen Staatsanwaltschaft in der südtoskanischen Provinzhauptstadt Grosseto, zu deren Region die Insel Giglio gehört, in Untersuchungshaft genommen. Bereits wenige Tage später wurde er unter Hausarrestauflage aus dem Gefängnis wieder entlassen.
Was macht Kapitän Schettino heute?
Schettino wurde 2015 zu 16 Jahren Haft verurteilt, die er, nach mehreren Revisionsversuchen, 2017 antreten musste. Bis heute sieht er sich nur als teilschuldig und kämpft gegen das Urteil, mittlerweile vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
Was geschah mit dem Kapitän des Kreuzfahrtschiffes, das in Italien sank?
Schettinos Handlungen während der Costa-Concordia-Katastrophe führten zu einer 16-jährigen Haftstrafe wegen Totschlags . Schettino war am 13. Januar 2012 der verantwortliche Kapitän der Costa Concordia, als das Schiff versuchte, an Giglio vorbeizusegeln, ein Manöver, das er schon oft durchgeführt hatte, sogar vor Giglio.
Ist Schettino wieder frei?
Vor zehn Jahren steuerte der Kapitän die Costa Concordia gegen einen Felsen. Jetzt darf der Antiheld die Haftanstalt verlassen. Weltweit ist er als "Kapitän Feigling" bekannt.
Wie starben die Passagiere der Costa Concordia?
Das Schiff kollidierte am 13. Januar 2012 vor der Insel Giglio im Mittelmeer mit einem Felsen, schlug leck und wurde manövrierunfähig vom Wind in Richtung Insel gedrückt, wo es unmittelbar nördlich des kleinen Hafens der Insel auf Grund lief und mit der Zeit auf 65 Grad Schlagseite kippte.
Doku: Costa Concordia - Darum sank das Schiff
Wurden alle Leichen auf der Costa Concordia gefunden?
Arbeiter, die die Costa Concordia abwracken, haben die vermutlich letzte Leiche der Toten gefunden – mehr als zwei Jahre und neun Monate, nachdem das italienische Kreuzfahrtschiff vor der Mittelmeerinsel Giglio auf einen Felsen aufgelaufen und gekentert war.
Was war das Schiffsunglück in Italien, bei dem Francesco Schettino Kapitän war?
Schettino war der Kapitän des Passagierschiffes Costa Concordia, das am 13. Januar 2012 um 21:45 Uhr vor der italienischen Insel Giglio nahe am Ufer an Felsen entlangschrammte, leckschlug und bald darauf mit erheblicher Schlagseite auf Grund lag. Bei dem Unglück waren 4229 Personen an Bord.
Was wurde aus dem Wrack der Costa Concordia?
Am 23. Juli 2014 wurden die Reste der "Costa Concordia" nach Genua geschleppt. In Genua wurde das Wrack im Hafen zurückgebaut und dann verschrottet.
Warum ist der Kapitän der letzte, der ein Schiff verlässt?
Das Konzept bedeutet wörtlich, dass der Kapitän die letzte Person ist, die ein Schiff verlässt, bevor dieses sinkt oder vollkommen zerstört wird, und dass er, wenn er nicht in der Lage ist, seine Besatzung und die Passagiere zu retten, auch auf die Rettung seines eigenen Lebens verzichten muss.
Ist das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia gesunken?
Am 13. Januar 2012 verunglückte das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor der Insel Giglio, 32 Menschen starben. Zwar konnte die große Umweltkatastrophe, die ein Austreten der 2.400 Tonnen Schwer- und Dieselöl ausgelöst hätte, abgewendet werden, dennoch hat die Havarie die Insel verändert.
Welche Haftstrafe hat Francesco Schettino?
Als Schuldiger wurde Kapitän Francesco Schettino zu 16 Jahren Haft verurteilt und inhaftiert. Seit 2017 sitzt der 63-Jährige im römischen Hochsicherheitsgefängnis Rebibbia, nun hat Schettino eine sogenannte bedingte Entlassung beantragt.
Wie viele Kreuzfahrtschiffe sind in den letzten 111 Jahren gesunken?
In den letzten 111 Jahren sind insgesamt 24 Kreuzfahrtschiffe/Ozeanliner gesunken.
Wie alt ist Schettino?
32 Menschen starben im Wrack des Unglücksschiffs, darunter zwölf Deutsche, 157 Menschen wurden verletzt, viele traumatisiert. Francesco Schettino, damals 52 Jahre alt, ein stolzer Neapolitaner, war der Kapitän des Unglücksschiffs, „nach Gott der wichtigste Mann an Bord“, wie er später sagen würde.
Wie lange sitzt Schettino?
Längst ist auch Schettino eine tragische Figur. Er sitzt seit knapp acht Jahren im Gefängnis. Im Mai wird der inzwischen 64 Jahre alte Neapolitaner die Hälfte seiner insgesamt 16 Jahre langen Haftstrafe verbüßt haben. Wegen guter Führung gibt ihm das die Möglichkeit, in den offenen Vollzug zu gehen.
Wann ging das letzte Kreuzfahrtschiff unter?
Es ist der 13. Januar 2012, an dem die Costa Concordia sinkt. 32 Menschen – auch Deutsche – starben damals vor der Insel Giglio. Bis heute ist "den Schettino machen" ein geflügeltes Wort in Italien für Feigheit.
Warum ist die Costa Concordia nicht gesunken?
Bei der Costa Concordia trat das Unglück exakt 105 Minuten nach dem Ablegen ein. Als sich das Schiff um 20.45 Uhr mit voller Wucht in den Felsen an der Südostseite der Insel Giglio rammte. Nur dem Wind ist es zu verdanken, dass die Zahl der Opfer nicht ganz andere Dimensionen annahm.
Wer hat die Bergung der Costa Concordia bezahlt?
Der Reederei-Chef kündigt an, nun seinerseits Kapitän Schettino auf Schadenersatz zu verklagen. Für die Bergung des havarierten Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ und Entschädigungszahlungen muss die italienische Reederei Costa Crociere nach eigenen Angaben mindestens 1,5 Milliarden Euro aufbringen.
Wie lange lag die Costa Concordia im Wasser?
Zweieinhalb Jahre lang lag die „Costa Concordia“ wie ein riesiger gestrandeter Wal vor dem Hafen, bis sie im Juli 2014 nach der größten und teuersten Bergungsaktion in der Geschichte der Seefahrt wieder aufgerichtet und nach Genua zur Verschrottung abgeschleppt wurde.
Wie viele Todesopfer forderte das Schiffsunglück der Costa Concordia im Jahr 2012?
Die Costa Concordia war ein Kreuzfahrtschiff der italienischen Reederei Costa Crociere. Das Schiff schlug 2012 vor der Insel Giglio im Mittelmeer an einem Felsen leck und kenterte. 32 Menschen starben bei dem Unglück.
Wo wurde die Costa Concordia verschrottet?
Es dauerte über zwei Jahre bis die „Costa Concordia“ in der ligurischen Hafenstadt Genua verschrottet werden konnte. Das Unglücksschiff wird dabei hauptsächlich mit dem Schweißbrenner zerlegt.
Was war der Schiffsunfall in Italien?
Kapitän Francesco Schettino hatte sein Schiff, auf dem sich 4229 Personen befanden, in der sternenklaren Nacht des 13. Dezembers 2012 mit großer Geschwindigkeit viel zu nahe an die Insel Giglio gesteuert. Die Costa Concordia kollidierte mit einer Klippe, die den Rumpf auf einer Länge von 70 Metern aufriss.
Wer ist der Kapitän der Costa Diadema?
Die Promenade werde das Highlight sein, „die Kirsche auf der Torte“, sagt Massimo Calisto Garbarino. Er redet nicht von einer Hafenstadt, sondern von einem Kreuzfahrtschiff. Garbarino ist der Kapitän der „Costa Diadema“, die jetzt auf große Fahrt geht. Ein Besuch an Bord des neuen Costa-Flaggschiffs.
Warum ist die AIDA gesunken?
Ausflugsboot aufgrund Sturm gekentert
Laut Angaben der Küstenwache waren im Boot 36 deutsche und 2 österreichische Gäste von AIDAbella. Alle 38 Gäste des Ausflugsbootes sowie die beiden Besatzungsmitglieder konnten glücklicherweise unversehrt gerettet werden. Das Ausflugsboot sank kurz danach.
Haben Kreuzfahrtschiffe Leichenhallen an Bord?
Viele Kreuzfahrtschiffe beherbergen auf ihren untersten Decks eine Einrichtung, die viele Urlauber nicht auf ihrer Reise erwarten würden: eine Leichenhalle.
Warum ist die AIDA 2012 gesunken?
Mehr als 3.000 Menschen sind an Bord des Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“, als es am 13. Januar 2012 im Tyrrhenischen Meer einen Felsen rammt und leck schlägt. Noch während die Evakuierung der Passagiere läuft, verlässt Kapitän Francesco Schettino das Schiff.