Warum hat man die Rügenbrücke gebaut?

Zuletzt aktualisiert am 4. August 2026

Mit einer Gesamtlänge von 4.097 Metern (davon 2.831 Meter Brückenbau) verbindet die dreispurig befahrbare Brücke, die größte Insel Deutschlands mit dem Festland. Sie entlastet den Rügendamm der bis dahin die einzige Verbindung zur Insel war.

Warum wurde die Rügenbrücke gebaut?

Die Rügenbrücke dient ausschließlich dem Kraftfahrzeugverkehr. Als Hochbrücke mit einer dreispurigen Fahrbahn konzipiert und errichtet, wurde sie nach dreijähriger Bauzeit (Beginn 31.08.2004) schließlich am 20.10.2007 durch Bundeskanzlerin Merkel der Nutzung übergeben.

Was war vor der Rügenbrücke?

Ziegelgrabenbrücke. Der Bau der Ziegelgrabenbrücke begann im März 1934. Das Widerlager auf der Festlandseite und die Pfeiler der Ziegelgrabenbrücke wurden auf einer 28 Meter tiefen Pfahlgründung errichtet.

Kann man den Rügendamm zu Fuß überqueren?

Der Rügendamm ist die erste feste befahrbare Strelasundquerung, über die sowohl die alte B 96, die Bahnstrecke Stralsund-Sassnitz aber auch ein Fuß- und Radweg führen.

Wer hat die neue Rügenbrücke gebaut?

Am 22. Oktober 2007 wurde die 2.830 Meter lange Rügenbrücke für den Straßen- und Fußgängerverkehr freigegeben. Die Gestaltung der Schrägseilbrücke und aller anderen Teilabschnitte stammt aus dem Architekturbüro Keipke in Rostock, die Ingenieurgesellschaft Schüßler-Plan aus Berlin erbrachte alle Ingenieurleistungen.

Bau der neuen Rügenbrücke Strelasundquerung MV

Wie viel hat der Bau der Rügenbrücke gekostet?

Nach einer dreijährigen Bauzeit (August 2004 bis Oktober 2007) wurde die Rügenbrücke Ende 2007 durch die Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet. Die Baukosten beliefen sich auf rund 125 Millionen Euro.

Wer hat die Brücke erfunden?

Brücken wurden im Laufe der Geschichte immer wieder von Menschen geschaffen. Die größten Brückenbauer der Antike waren die alten Römer, die viele langlebige Rundbogenbrücken errichteten. Die Renaissance im Europa des 16. Jahrhunderts brachte einen neuen Schwerpunkt auf Wissenschaft und Technik, was zu stärkeren Brücken mit größeren Spannweiten führte.

Ist die Rügenbrücke alt?

Die alte Zugbrücke (Ziegelgrabenbrücke) ist 133 m lang und verbindet das Festland mit der Insel Dähnholm. Sie besteht aus drei Teilen: Zwei feste Brücken und dem klappbaren Mittelteil. Die Stahlkonstruktion des Mittelteils wird täglich zu festgelegten Zeiten für den Straßen- und Schienenverkehr gesperrt.

Ist die Rügenbrücke klappbar?

Der Rügendamm quert den Strelasund und die darin liegende Insel Dänholm auf einer Strecke vom 1,8 Kilometern. Über den 1936/37 eröffneten Damm führen die alte B 96, die Bahnstrecke Stralsund-Sassnitz und ein kombinierter Fuß- und Radweg. Zum Rügendamm gehört auch die 133 Meter lange klappbare Ziegelgrabenbrücke.

Was kostet die Rügenbrücke?

Die Baukosten beliefen sich auf rund 125 Millionen Euro. Mit einer Gesamtlänge von 4.097 Metern (davon 2.831 Meter Brückenbau) verbindet die dreispurig befahrbare Brücke, die größte Insel Deutschlands mit dem Festland.

Kann man noch über die alte Rügenbrücke fahren?

Die Rügenbrücke sowie die Zu- und Abfahrten der Anschlussstellen Stralsund-Altstadt und Hafen/Ozeaneum bleiben befahrbar. Eine Vollsperrung der Rügenbrücke ist für die Durchführung der Maßnahme von Mittwoch, 7. Mai 2025, bis Donnerstag, 5. Juni 2025, und von Mittwoch, 11.

Warum ist die Rügenbrücke so hoch?

Die Rügenbrücke ist selbstverständlich nicht nur wichtig, um Menschen vom Festland auf die Insel zu bringen. Sie muss obendrein hoch genug errichtet sein, damit auch hohe Schiffe problemlos darunter hindurchfahren können. Auch hierauf wurde beim Bau der Rügenbrücke daher geachtet.

Wie heißt der Damm nach Rügen?

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Die rund 70.000 Einwohner zählende Ostseeinsel ist mit dem Festland durch den Rügendamm und die Rügenbrücke verbunden, die über den Strelasund aufs Festland führen. Diese beiden Verbindungen sind unter dem Begriff Strelasundquerung bekannt.

Wer hat den Rügendamm gebaut?

Die 540 m lange Eisenbahnbrücke wurde 1936 als erste voll geschweißte Großbrücke von der Firma Krupp erbaut. Nach der Sprengung durch die flüchtende deutsche Wehrmacht konnte der Damm erst ab Oktober 1947 wieder benutzt werden. 1961 baute man am Widerlager A (Dänholm) ein 42 m langes Überbauteil neu ein.

Welche Alternativen gibt es zur Rügenbrücke?

Die Glewitzer Fähre verbindet die pommersche Festlandküste via Stahlbrode mit der Halbinsel Zudar im Süden Rügens. Sie ist eine Alternative zum Rügendamm oder zur Rügenbrücke. Als Personen- und Autofähre verkehrt sie in der Hauptsaison mehrmals je Stunde, je nach Bedarf auch im Pendelverkehr.

Was ist die längste Brücke in Deutschland?

Hochstraße Elbmarsch. Die Hochstraße Elbmarsch ist mit 4258 m die längste Straßenbrücke Deutschlands.

Ist die Brücke nach Rügen kostenlos?

Die Nutzung der Rügenbrücke ist kostenfrei, eine Maut ist nicht vorgesehen. Seit dieser zusätzlichen Anfahrtsoption hat sich die Verkehrslage zur Hauptreisezeit deutlich entspannt, denn vorher waren lange Wartezeiten vor dem Rügendamm keine Seltenheit.

Wie hoch ist die Steigung der Rügenbrücke?

Der Regelquerschnitt (RQ) beträgt 15,5 m, die Steigung 4%. Die gesamten Baukosten betragen etwa 112 Mio. euro, etwa 85 Mio. euro davon entfallen auf die Brückenbauwerke.

Welche ist die älteste Brücke der Welt?

Seit 3300 Jahren in Benutzung! Die älteste Brücke der Welt. Die älteste Brücke der Welt wird noch heute genutzt. Wir erzählen, wieso die Kazarma-Brücke in Griechenland heute noch steht und wo Sie die Sehenswürdigkeit besuchen können.

Wie hat man im Mittelalter Brücken gebaut?

Man begnügte sich im frühen Mittelalter in der Regel mit Holzbrücken, die aber häufig durch Hochwasser zerstört wurden. Zu den wenigen neu gebauten Steinbrücken zählten die im 11. Jahrhundert über den Arga am Jakobsweg gebaute Puente la Reina und die Drususbrücke über die Nahe bei Bingen am Rhein.

Für was steht die Brücke?

In der Literatur ist die Brücke neben dem Fluss eine der bedeutendsten Metaphern der Grenze und Grenzüberschreitung, Symbol der Verbindung zwischen Bewusstem und Unbewusstem ebenso wie für den Übertritt vom Diesseits ins Jenseits.

Wie konnte die Brücke einstürzen?

Zu Personenschäden kann es dann aber trotzdem kommen, etwa bei Arbeitenden oder durch herabstürzende Brückenteile. Neben dem Menschen gilt die Natur als Hauptursache – wobei das auch nicht ganz so einfach zu sagen ist. Neben Erdbeben kann Extremwetter wie Starkregen und Hochwasser zum Einstürzen von Brücken führen.