Kann ich die Kosten für die Gebäudeversicherung auf meinen Mieter umlegen?

Zuletzt aktualisiert am 5. Januar 2026

13 klar geregelt: „Kosten der Versicherung des Gebäudes gegen Feuer-, Sturm-, Wasser- sowie sonstige Elementarschäden“ dürfen auf die Mietergemeinschaft umgelegt werden. In den Nebenkosten darf die Gebäudeversicherung also angesetzt werden; sie gehört damit zu den sogenannten umlagefähigen Kosten.

Wie viel Prozent der Gebäudeversicherung kann ich auf den Mieter umlegen?

Wie hoch darf die Gebäudeversicherung in den Nebenkosten sein? Die Umlage muss dem Anteil der vermieteten Fläche an der Gesamtfläche des Gebäudes entsprechen (Verteilungsschlüssel). Hat ein Haus 200 Quadratmeter und fallen davon 50 Quadratmeter auf die vermietete Wohnung, darf die Höhe der Umlage 25 Prozent betragen.

Wie kann ich die Kosten für die Gebäudeversicherung auf meine Mieter umlegen?

Die Kosten für die Gebäudeversicherung dürfen Immobilieneigentümer auf die Mieter umlegen. Bei Mehrfamilienhäusern erfolgt die Umlage meist je nach Anteil der einzelnen Wohnungen an der gesamten Wohnfläche. Vermieter müssen beim Abschluss einer Gebäudeversicherung darauf achten, dass die Prämie nicht überhöht ist.

Kann ich die Gebäudeversicherung in der Mietnebenkostenabrechnung auf den Mieter umlegen?

Die Gebäudeversicherung zählt laut § 2 der Betriebskostenverordnung zu den umlagefähigen Nebenkosten. Das bedeutet, Eigentümer können sie über die Nebenkostenabrechnung auf den Mieter oder die Mieterin umlegen. Info: Der Abschluss einer Gebäudeversicherung ist immer Sache des Vermieters bzw. Hauseigentümers.

Kann ich die Kosten für die Gebäudeversicherung in meinem Mietshaus auf den Mieter umlegen?

Für den Schutz des Gebäudes müssen grundsätzlich Sie als Vermieter sorgen. Nur Sie können eine Gebäudeversicherung abschließen. Der Mieter hat diese Möglichkeit nicht. Er kann sich im Rahmen einer Hausratversicherung lediglich gegen Folgeschäden an seinem Eigentum, wie etwa an Möbeln oder Elektrogeräten, schützen.

Nebenkosten Wohnung - was darf der Vermieter auf Mieter umlegen? | Baufinanzierung leicht gemacht

Kann ich die Kosten für die Gebäudeversicherung auf den Mieter umlegen?

Hier ist in § 2 Nr. 13 klar geregelt: „Kosten der Versicherung des Gebäudes gegen Feuer-, Sturm-, Wasser- sowie sonstige Elementarschäden“ dürfen auf die Mietergemeinschaft umgelegt werden. In den Nebenkosten darf die Gebäudeversicherung also angesetzt werden; sie gehört damit zu den sogenannten umlagefähigen Kosten.

Welche Nebenkosten dürfen nicht auf den Mieter umgelegt werden?

Was sind nicht umlagefähige Nebenkosten?
  • Instandhaltungskosten.
  • Reparaturkosten.
  • Verwaltungskosten.
  • Wach- und Schließgesellschaft.
  • Bank- und Kontoführungsgebühren, Zinsen, Porto, Telefon.
  • Kosten für Fernseh-, Antennen- oder Kabelanschluss.
  • Andere Versicherungen als die Gebäude- und Haftpflichtversicherung.

Kann ich die Grundsteuer und die Gebäudeversicherung auf meinen Mieter umlegen?

Um es gleich vorwegzunehmen: Ja, als Vermieter dürfen Sie die Grundsteuer auf Ihre Mieter umlegen! Grundvoraussetzung hierfür ist eine Klausel im Mietvertrag, die die Umlage der Grundsteuer und anderer umlagefähiger Kosten beispielsweise für Gebäudeversicherung und Heizung festschreibt.

Welche Versicherungen dürfen nicht auf den Mieter umgelegt werden?

Generell gilt: Versicherungen, die nichts mit der Bewirtschaftung der Immobilie zu tun haben, sind nicht umlagefähig. Das gilt auch für eine private Hausratversicherung des Vermieters und sogar für die Vollkaskoversicherung eines Dienstwagens, auch wenn dieser nur für Fahrten innerhalb der Anlage genutzt wird.

Kann ich die Kosten für die Heizungswartung auf meinen Mieter umlegen?

Vermieter können die Kosten für die Heizungswartung grundsätzlich auf ihre Mieter umlegen. Wartungskosten zählen zu den Betriebskosten und sind daher umlagefähig, sofern der Mietvertrag eine Klausel zur Betriebskostenumlage enthält. Für Zentralheizungen sind die Wartungskosten Bestandteil der Heizkostenabrechnung.

Kann der Vermieter die Grundsteuer auf den Mieter umlegen?

Ja, die Grundsteuer gehört zu den umlagefähigen Betriebskosten (§ 556 Abs. 1 BGB). Es kann also sein, dass höhere Grundsteuern die Nebenkostenabrechnungen belasten. ABER: Es ist wichtig zu beachten, dass die Umlage der Grundsteuer nur dann zulässig ist, wenn sie im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart wurde.

Kann ich die Kosten des Schornsteinfegers auf den Mieter umlegen?

Sowohl Schornsteinreinigung und Kehrgebühren als auch Immissionsmessung können auf die Mieter umgelegt werden. Diese Kosten gehören zu den laufenden öffentlichen Lasten und sind somit gemäß § 2 der Betriebskostenverordnung grundsätzlich umlagefähig.

Kann der Vermieter den Selbstbehalt der Gebäudeversicherung auf den Mieter umlegen?

Sie dürfen nur die Versicherungsprämie auf Ihre Mieter umlegen, nicht aber den Selbstbehalt. Bei Einfamilienhäusern zahlt ein Mieter den vollen Betrag, bei Mehrfamilienhäusern verteilen Sie die Prämie meist nach Wohnfläche.

Wie kann ich die Gebäudeversicherung auf meine Mieter umlegen?

Vermieter können die Kosten für die Gebäudeversicherung auf ihre Mieter umlegen, wenn dies im Mietvertrag oder in einer Betriebskostenvereinbarung vereinbart wird. Dabei müssen sie die gesetzlichen Vorgaben beachten und eine transparente und nachvollziehbare Abrechnung vorlegen.

Warum muss der Mieter die Gebäudeversicherung bezahlen?

Gebäudeversicherung in den Nebenkosten: Warum muss ich bezahlen? Kurzum: Weil Mieter*innen von der Gebäudeversicherung profitieren. Dass Vermieter*innen ihre Ausgaben für Müllabfuhr, Hauswartung oder Wasser weiterreichen, ist für die meisten Mieter*innen nachvollziehbar.

Wer zahlt die Gebäudeversicherung bis zum Grundbucheintrag?

Wer zahlt Gebäudeversicherung bis zum Grundbucheintrag

In der Regel hat der Verkäufer die Prämie für das laufende Versicherungsjahr bereits vor dem Eintrag des Käufers im Grundbuch beglichen. Dieses Vorgehen sichert den Versicherungsschutz für die gesamte Laufzeit.

Kann ein Vermieter Anwaltskosten auf den Mieter umlegen?

Rechts- und Beratungskosten: Kosten für Rechtsberatung, Anwaltskosten oder Gerichtskosten kann der Vermieter nicht auf den Mieter umlegen. Kosten für die Durchführung von Eigenleistungen: Wenn der Vermieter selbst Arbeiten am Gebäude durchführt, können die Kosten dafür nicht auf den Mieter umgelegt werden.

Ist die Gebäudeversicherung umlagefähig?

Welche Kosten sind umlagefähig? Bei der Umlage der Kosten einer Gebäudeversicherung gilt ein eindeutiges Prinzip: Umlagefähig sind nur solche Kosten, die unmittelbar der Versicherung des Gebäudes oder der Haftung des Vermieters für Gefahren, die vom Gebäude ausgehen, dienen.

Welche Hausgeldkosten kann ich auf meine Mieter:innen umlegen?

Zu den typisch umlagefähigen Kosten gehören unter anderem die Wasserversorgung und -entsorgung, Heizkosten, Kosten für den Betrieb des Aufzugs, Straßenreinigung und Müllabfuhr, Gartenpflege, Beleuchtung der gemeinsamen Bereiche, Schornsteinreinigung, Gebäudesicherheitsdienste sowie die Grundsteuer.

Welche Nebenkosten sind nicht umlagefähig?

Nicht umlagefähige Kosten bei der Vermietung

Zu den nicht umlagefähigen Kosten gehören die Instandhaltung des Gebäudes, die Verwaltergebühren und die Bankgebühren. Sie stehen nicht in einem direkten Zusammenhang mit dem Mieter und werden nicht von ihm verursacht. Deshalb sind sie vom Vermieter zu zahlen.

Wo kann man kostenlos die Nebenkostenabrechnung prüfen lassen?

Du hast das Recht, alle Rechnungen und Belege einzusehen und kannst innerhalb von zwölf Monaten nach Erhalt der Abrechnung Widerspruch einlegen. Du kannst deine Nebenkostenabrechnung bei Verbraucherzentralen und Mietervereinen prüfen lassen.

Wie hoch sind die Kosten für die Gebäudeversicherung für ein Mehrfamilienhaus?

In der Regel beginnen die Preise für Mehrfamilienhäuser bei etwa 400 Euro pro Jahr, können aber schnell steigen, insbesondere wenn das Gebäude in einer risikoreichen Umgebung liegt oder zusätzliche Leistungen gewünscht werden (zum Beispiel Elementarschäden, Photovoltaikanlage, Wallboxen, Nebengebäude usw.).

Kann die Grundsteuer auf den Mieter umgelegt werden?

Ja, der Vermieter darf die Grundsteuer in voller Höhe auf den beziehungsweise die Mieter umlegen. Voraussetzung: Im Mietvertrag ist die Zahlung von Nebenkosten, zu denen gemäß Betriebskostenverordnung (BetrkV § 2 Nr. 1) auch die Grundsteuer zählt, festgehalten.

Kann ich die Kosten für die Gebäudeversicherung in meiner Mietwohnung auf den Mieter umlegen?

Das Wichtigste in Kürze. Mieter müssen keine eigene Gebäudeversicherung abschließen, da dies in die Verantwortung des Vermieters fällt. Mieter tragen jedoch über die Nebenkostenabrechnung einen Teil der Kosten. Ist die Gebäudeversicherung unverhältnismäßig teuer, können Mieter Widerspruch einlegen.

Wer zahlt den Selbstbehalt der Gebäudeversicherung?

Kommt es in einer Wohnungseigentümergemeinschaft zu einem Schaden am Gebäude, müssen alle Eigentümer*innen die Selbstbeteiligung (Selbstbehalt) gemeinsam aufbringen, sofern eine solche im Versicherungsvertrag vereinbart ist – unabhängig davon, ob der Schaden am Sonder- oder Gemeinschaftseigentum aufgetreten ist.