Zuletzt aktualisiert am 21. Juli 2026
Neu ist auch: Volljährige Kinder, also Erwachsene, können einmalig ihren Geburtsnamen ändern, also zum Beispiel statt des Namens des Vaters den der Mutter oder einen
Kann man als Erwachsener den Namen der Mutter annehmen?
Wenn die Mutter neu heiratet und der neue Ehemann den Namen der Mutter als Ehenamen annimmt, kann auch das Kind diesen Ehenamen erhalten. Voraussetzung ist aber, dass der andere Elternteil, dessen namen das Kind trägt, zustimmt.
Kann ein volljähriges Kind den Geburtsnamen der Mutter annehmen?
Künftig können Volljährige ihren Geburtsnamen einmalig durch Erklärung gegenüber dem Standesamt neu bestimmen, ohne dass ein familienrechtliches Ereignis wie Eheschließung oder Scheidung hinzutreten muss.
Wie viel kostet es, den Nachnamen der Mutter anzunehmen?
Je nach Aufwand können für die Namensänderung Gebühren zwischen 2,50 bis 1.022 Euro entstehen. Hierin noch nicht inbegriffen ist die Erneuerung der Ausweispapiere etc.
Wie ändere ich meinen Nachnamen in den meiner Mutter?
Schritt 1: Reichen Sie eine verifizierte Beschwerde zur Namensänderung ein
Sie (oder Ihr Elternteil/Erziehungsberechtigter, wenn Sie minderjährig sind) müssen beim Obersten Gericht Ihres Wohnbezirks eine Klage einreichen. Diese verifizierte Klage enthält: Ihren aktuellen Namen und den vorgeschlagenen neuen Namen. Ihren Grund für die Namensänderung.
Kinder dürfen auch den Namen der Mutter annehmen
Kann ich meinen Nachnamen in den meiner Mutter ändern?
Sie können den Nachnamen eines Kindes nicht eigenmächtig ändern, ohne die Zustimmung des anderen Elternteils oder einer anderen Person, die die elterliche Verantwortung für das Kind trägt. Wenn die Zustimmung erteilt wird, muss diese schriftlich erfolgen, damit die Änderung des Nachnamens durchgeführt werden kann.
Kann ich meinen Nachnamen zu dem meiner Mutter ändern?
Neu ist auch: Volljährige Kinder, also Erwachsene, können einmalig ihren Geburtsnamen ändern, also zum Beispiel statt des Namens des Vaters den der Mutter oder einen Doppelnamen wählen.
Kann man als Erwachsener seinen Nachnamen ändern?
Eine Beliebigkeit zur Namensänderung besteht nicht. Grundsätzlich beurteilt sich der Name einer Person nach den privatrechtlichen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches. Danach kommt eine Namensänderung nur in einigen Ausnahmefällen, wie etwa im Falle einer Eheschließung, Scheidung oder Adoption, in Betracht.
Welche Gründe rechtfertigen eine Namensänderung für Vor- und Nachnamen?
Grundsätzlich ist es rechtlich nicht ohne Weiteres möglich, den Vor- oder Nachnamen zu ändern („Ausnahmecharakter der Namensänderung“). Der eigene Name steht nicht zur freien Disposition des Namensträgers, er ist unveränderlich – abgesehen von der Namensänderung durch Heirat. Zu diesem Grundsatz gibt es Ausnahmen.
Was ist ein wichtiger Grund für eine Namensänderung?
Gründe für die Änderung des Familiennamens können sein: Familiennamen, die anstößig oder lächerlich klingen oder die zu unangemessenen oder frivolen Wortspielen Anlass geben. Schwierigkeiten in Schreibweise und Aussprache, die über das Normalmaß hinausgehend behindern.
Ist es möglich, mit 18 Jahren den Nachnamen zu ändern?
Der volljährige Erwachsene möchte seinen Familiennamen ändern. Es gilt nicht mehr das Namensrecht des BGB zu Familiensachen, §§ 1616 ff BGB.
Welche Änderungen gibt es im deutschen Namensrecht ab 2025?
Änderungen im deutschen Namensrecht
Seit dem 1. Mai 2025 ist im deutschen Recht sowohl für Ehenamen als auch für den Geburtsnamen von Kindern die Bestimmung eines Doppelnamens aus den Namen beider Eheleute bzw. Eltern möglich. Der Name darf jedoch nicht aus mehr als zwei Teilen bestehen.
Wer muss der Namensänderung meines Kindes zustimmen?
Zustimmung durch das Gericht ersetzen
Normalerweise benötigen Namensänderungen bei Kindern, deren Eltern beide das gemeinsame Sorgerecht haben oder deren Name betroffen ist, die Zustimmung beider Elternteile. Wenn ein Elternteil die Zustimmung verweigert, können Sie einen Antrag beim Familiengericht stellen.
Kann ein volljähriges Kind den Nachnamen der Mutter annehmen?
Eine Einwilligung Ihrer Eltern ist nicht erforderlich. Wenn Ihre Eltern erst einen Ehenamen bestimmt bzw. geändert haben, als Sie bereits volljährig waren, können Sie sich dieser Namensänderung anschließen und auch den neuen Ehenamen Ihrer Eltern führen. Eine Einwilligung Ihrer Eltern ist nicht erforderlich.
Kann ich verlangen, dass meine Ex-Frau meinen Namen ablegt?
Namensänderung kann nicht erzwungen werden
Oftmals wünschen sich Ex-Partner, dass ihr ehemaliger Gatte den Ehenamen wieder ablegt. Der Ehegatte, der den Namen des anderen angenommen hat, kann jedoch nicht dazu gezwungen werden, ihn wieder abzulegen.
Wie kann ich meinen Nachnamen wieder in meinen Geburtsnamen ändern?
Wenn der Geburtsname nach einer Scheidung wieder angenommen werden soll oder der Familienname aus anderen Gründen geändert wird, müssen Sie dies bei Ihrem zuständigen Standesamt beantragen. Dazu benötigen Sie im Regelfall folgende Dokumente: Personalausweis bzw. Reisepass.
Wann wird ein Antrag auf Namensänderung abgelehnt?
Auch wenn Ihr Name änderungsfähig ist, wird der Antrag in der Regel abgelehnt, wenn Sie im Schuldnerverzeichnis eingetragen, Strafverfahren gegen Sie anhängig oder Sie erheblich oder wiederholt vorbestraft sind.
Was kostet es, den Nachnamen zu ändern?
Für die Änderung oder Feststellung eines Familiennamens können Gebühren zwischen 50,00 und 1.500,00 EUR anfallen. Für die Änderung von Vornamen können Gebühren zwischen 25,00 und 500,00 EUR anfallen. Für eine Voranfrage zu einer Namensänderung werden keine Gebühren erhoben.
Welche Voraussetzungen braucht man für eine Namensänderung?
- aktueller und gültiger Lichtbildausweis (Pass oder Personalausweis)
- Geburtsurkunde des Antragstellers (etwa bei Antrag auf Rückkehr zum Geburtsnamen)
- Eheurkunde (auch bei neuer Ehe der Kindesmutter)
- Scheidungsurkunde.
Kann man als Erwachsener den Mädchennamen der Mutter annehmen?
Volljährige Personen können den Geburtsnamen, den sie als Minderjährige erworben haben, gem. § 1617i einmalig im Sinne der neuen Wahlmöglichkeiten neu bestimmen. Neben der Erklärung der volljährigen Person ist auch die Zustimmung des Elternteils erforderlich, dessen Name angenommen werden soll.
Kann ich meinen Nachnamen nach dem neuen Namensrecht ändern?
Volljährige mit mehr Entscheidungsfreiheit
Nach einer Erwachsenenadoption gibt es künftig keinen Zwang mehr, den Familiennamen zu ändern. Die adoptierte Person kann ihren bisherigen Familiennamen behalten, den Namen der annehmenden Person annehmen oder den bisherigen mit dem neuen kombinieren.
Kann man einen neuen Nachnamen erfinden?
Gründe für Namensänderungen
Nach den Grundsätzen des deutschen Namensrechts steht der Name einer Person grundsätzlich nicht zur freien Verfügung des Namensträgers. Deshalb darf ein Familienname oder Vorname nur dann geändert werden, wenn hierfür ein wichtiger Grund vorliegt.
Wie kann ich den Nachnamen meiner Tochter ändern?
Soll der Nachname des Kindes geändert werden, bedarf es der Einwilligung der Eltern. Ist das Kind bereits älter als 5 Jahre, bedarf es zudem der ausdrücklichen Erklärung des Kindes (Anschlusserklärung). Weiterhin kann eine Änderung des Namens aufgrund der Gefährdung des Kindeswohls durchgeführt werden.
Welche Änderungen gibt es im Namensrecht ab 2025?
Seit dem 1. Mai 2025 gilt das neue Namensrecht. Es erleichtert die Namenswahl und Änderung für Ehepaare, eingetragene Lebenspartnerschaften und Kinder. Es gibt nun mehr Möglichkeiten, den Familiennamen flexibel zu gestalten – auch in besonderen Lebenssituationen.
Kann ich den Nachnamen von meinem Vater annehmen?
Wenn der Elternteil, bei dem das Kind lebt, wieder seinen früheren Namen annimmt, kann auch das Kind diesen Namen annehmen – ohne ein langes Verwaltungsverfahren. Entscheidend ist, dass das Kind im Haushalt dieses Elternteils lebt. Kinder ab fünf Jahren müssen der Änderung zustimmen.