Zuletzt aktualisiert am 29. März 2026
Nach einem Herzinfarkt hängt die Flugreisetauglichkeit u. a. von der Infarktgröße ab. Kardiologen unterscheiden zwischen niedrigem, mittlerem und hohem Risiko. Bei niedrigem Risiko kann ca. fünf bis acht Tage nach einem kleinen Infarkt geflogen werden.
Wie lange sollte man nach einem Herzinfarkt nicht Fliegen?
Wenn Sie innerhalb von zwei Wochen nach dem Herzinfarkt reisen müssen, empfiehlt Ihr Arzt Ihnen möglicherweise, aufgrund der Risiken, die mit einem niedrigen Sauerstoffgehalt in der Kabine verbunden sind, mit einer medizinischen Begleitperson zu reisen.
Bei welcher Herzerkrankung darf man nicht Fliegen?
"Patienten mit schweren Herzrhythmusstörungen und Patienten, die gerade eine Herzoperation hinter sich haben, dürfen auf keinen Fall in ein Flugzeug steigen", warnt Dr. Markus Flesch.
Ist Fliegen mit Stent gefährlich?
Flugreise nach Herzkatheter, Stent und Bypassoperation
Nach einer diagnostischen Herzkatheteruntersuchung mit unauffälliger Einstichstelle können Sie nach 24 Stunden eine Flugreise antreten. Nach einem Stent ist das je nach Komplexität des Eingriffes nach 2 bis 3 Tagen möglich.
Wie wirkt sich Fliegen auf das Herz aus?
Wer ein akutes Herzereignis hatte, sollte die Flugtauglichkeit ärztlich abklären lassen, rät ein Experte. „Viele unterschätzen, dass ein Flug den Kreislauf stärker beansprucht, weil Luftdruckschwankungen und Sauerstoffmangel die Herz-Kreislauf-Belastung deutlich erhöhen,“, sagt Prof.
Wie geht es weiter nach einem Herzinfarkt? – Dr. Heart erklärt
Was darf man nicht nach einem Herzinfarkt?
Zum Leben nach einem Herzinfarkt gehört immer eine Lebensstiländerung. Rauchen, Alkohol meiden, Essen: Es gilt, an verschiedenen Stellschrauben zu drehen, um einen zweiten Infarkt zu vermeiden.
Bei welchen Krankheiten sollte man nicht Fliegen?
- Atemwegsinfekte. ...
- Lungen- und Atemwegserkrankungen. ...
- Akute Magen-Darm-Erkrankungen. ...
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen. ...
- Fieber. ...
- Chirurgische Eingriffe oder Operationen. ...
- Thrombosegefahr. ...
- Schwangerschaft.
Kann man trotz Blutverdünner Fliegen?
Blutverdünnende Medikamente vor Antritt der Reise und das Tragen von Kompressionsstrümpfen während des Flugs können dem entgegenwirken. Insgesamt ist das Risiko an einer sogenannten Reisethrombose zu erkranken relativ gering.
Kann sich ein Stent durch Fliegen lösen?
Fliegen nach einer Angioplastie und Stentimplantation ist unter Beachtung der entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen in der Regel sicher . Wichtig ist, sich medizinisch untersuchen zu lassen, während des Fluges aktiv zu bleiben und Stress und Flüssigkeitszufuhr zu managen. Bei Reisebedenken wenden Sie sich bitte rund um die Uhr an einen Kardiologen von Apollo, um eine persönliche Beratung zu erhalten.
Wie hoch ist die Lebenserwartung mit Stents?
Wenn der Herzmuskel vor der Ballondilatation/ Stentimplantation nicht bereits durch einen Herzinfarkt geschädigt war, ist nach dem erfolgreichen Eingriff die körperliche Leistungsfähigkeit wieder voll hergestellt. Die Lebenserwartung nach der Ballondilatation/Stentimplantation entspricht dann der von gesunden Menschen.
Ist man nach einem Herzinfarkt herzkrank?
Langfristige Folgen eines Herzinfarkts
Ist zu viel Zeit vergangen und erfolgte die Behandlung zu spät, kann es sein, dass viel Herzmuskelmasse durch den Infarkt abgestorben ist. Daraus kann sich eine dauerhafte Herzschwäche (chronische Herzinsuffizienz) entwickeln.
Welche Höhe nach Herzinfarkt?
Patienten mit ischämischen Herzkrankheiten
Patienten nach einem Herzinfarkt/Koronararterien-Bypass sich frühestens nach 6 Monaten in Höhenlagen begeben sollten. Patienten nach einer Stentimplantation einen Höhenaufenthalt die ersten 6–12 Monate vermeiden sollten.
Was darf man nicht mit Stents?
Radfahren, das Heben schwerer Lasten, Bauchpressen oder intensiver Sport sollten zunächst allerdings noch gemieden werden. Ebenso ist zur Vermeidung von Infektionen im Punktionsbereich der Verzicht auf Baden (Badewanne), Schwimmen und Saunieren sinnvoll. Die volle Belastbarkeit besteht in der Regel nach einer Woche.
Wie lange dauert es, bis man nach einem Herzinfarkt vollständig erholt ist?
Eine pauschale Aussage, wann sich ein Patient nach einem Herzinfarkt vollständig erholt, können Mediziner vorab nicht treffen. Viele Betroffene fühlen sich allerdings nach einer 3 bis 5-wöchigen Rehamaßnahme deutlich besser. Wann eine Person nach einem Herzinfarkt wieder arbeiten kann, ist ebenfalls unterschiedlich.
Bei welchen Herzproblemen sollte man nicht fliegen?
(Frankfurt am Main, 4. August 2025) Menschen mit Herzkrankheiten wie koronare Herzkrankheit (KHK), Herzrhythmusstörungen, Klappenerkrankungen und Herzschwäche (Herzinsuffizienz) müssen in der Regel nicht aufs Reisen verzichten.
Wie lange nach einem Herzinfarkt kann man fliegen?
Patienten mit einem kürzlich erlittenen Herzinfarkt können nach 7 bis 10 Tagen reisen, sofern keine Komplikationen auftreten. Ein Belastungstest, der keine Restischämie oder Symptome zeigt, kann hilfreich sein, ist aber keine zwingende Voraussetzung.
Ist Fliegen nach einem Herzinfarkt gefährlich?
Hinweis. Direkt nach einem Herzinfarkt sollten Sie mindestens 6 Wochen warten, bis Sie sich zu einer Flugreise aufmachen.
Muss ich die Fluggesellschaft über meinen Stent informieren?
Informieren Sie vor dem Flug ausführlich über Ihren Gesundheitszustand, kürzlich durchgeführte Eingriffe, Allergien und spezielle medizinische Bedürfnisse . Diese Informationen helfen dem medizinischen Personal, im Falle einer Komplikation die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Es ist außerdem wichtig, dass Sie Ihren Stentausweis immer bei sich tragen.
Wie hoch ist die Lebenserwartung eines Stents nach einer Angioplastie?
Wie lange hält ein Stent normalerweise? Stents sind kleine Röhrchen, die in den Körper eingesetzt werden, um eine verengte Arterie wieder zu öffnen. Sie sind dauerhaft – einmal eingesetzt, bleibt ein Stent dort. Sollte sich eine Koronararterie mit einem Stent erneut verengen, geschieht dies in der Regel innerhalb von 1 bis 6 Monaten nach der Platzierung.
Ist es sicher zu fliegen, wenn man Blutverdünner einnimmt?
Ist es sicher, während der Einnahme eines Antikoagulans zu fliegen? Die Einnahme dieser Medikamente ist während des Fluges unbedenklich . Lange Flüge können das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln in den Venen erhöhen.
Wie hoch ist die Thrombosegefahr bei Flugreisen?
Die gute Nachricht vorneweg: Das Risiko, auf langen Flugreisen eine tiefe Beinvenenthrombose zu entwickeln, ist geringer als angenommen. Laut Studien bekamen nach einem Langstreckenflug ab mindestens vier Stunden zirka 2 von 10'000 Passagieren eine Reisethrombose.
Was darf man nicht, wenn man Blutverdünner nimmt?
Blutverdünnende Medikamente und Alkohol vertragen sich nicht. Denn Alkohol kann die Gerinnungsfähigkeit des Blutes beeinflussen, damit wird die Wahrscheinlichkeit zu bluten erhöht. Patienten mit Gerinnungshemmern sollten daher keinen oder nur wenig Alkohol trinken.
Bei welcher Krankheit ist das Flugverbot?
Bei akuter Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündung solltest du eine Flugreise grundsätzlich verschieben. Das Gleiche gilt bei schweren Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder Lungenentzündung – ausgenommen ein medizinisches Attest bestätigt das Gegenteil. Vorsicht bei Hautausschlag!
Welche Personen dürfen nicht fliegen?
- Babys, die weniger als 7 Tage alt sind.
- Frauen innerhalb der letzten 4 Wochen der Schwangerschaft (8 Wochen bei Mehrlingsschwangerschaften) und innerhalb der ersten 7 Tage nach der Entbindung.
Bei welchen Krankheiten ist man fluguntauglich?
Erkrankungen, die zur Fluguntauglichkeit führen: Urolithiasis (Nierensteine), Nierenkoliken und andere relevante Nierenerkrankungen. Diagnostik: Tests zur Sehschärfe (Nah- intermediär- und Fernvisus beidäugig 1.0; maximal +/- 5 dpt), der Farberkennung und dem Gesichtsfeld. Jede Abweichung macht untauglich.