Zuletzt aktualisiert am 2. August 2026
Meistens zahlt der Arbeitgeber die Steuern bei Minijobs. Der 556-Euro-Minijob (bis 2024: 538-Euro-Minijob) kann mit zwei Prozent versteuert werden. Diese sogenannte Pauschsteuer fließt an die Minijob-Zentrale.
Ist ein 538 Euro Job steuerfrei?
Du darfst in deinem Minijob entweder 556 € pro Monat verdienen oder 70 Tage im Jahr arbeiten. Seit dem 1. Januar 2025 ist die 538 € Grenze für das Arbeitsentgelt auf 556 € angestiegen. Die meisten Minijobs werden pauschal mit 2 % versteuert und müssen daher in der Steuererklärung nicht mehr erfasst werden.
Wie hoch sind die Steuern auf einen Minijob über 538 €?
Bei der aktuellen Verdienstgrenze von 538 Euro beträgt die Steuer 10,76 Euro. Übernimmt der Arbeitgeber die Steuer, ist der Minijob für den Arbeitnehmer steuerfrei. Daneben können noch weitere Einnahmen steuerfrei sein.
Wie viel darf ich im Minijob steuerfrei dazuverdienen?
Du arbeitest in einem Minijob, wenn Du 2025 nicht mehr als 556 Euro im Monat verdienst. 2024 waren es 538 Euro, 2023 noch 520 Euro und bis September 2022 nur 450 Euro.
Was bleibt von 538 Euro Minijob?
Die Untergrenze für Verdienste aus Beschäftigungen im sogenannten Übergangsbereich steigt im kommenden Jahr von monatlich 538 Euro auf 556,01 Euro. Die Obergrenze bleibt stabil bei 2.000 Euro im Monat. Beschäftigte, die regelmäßig zwischen 556,01 Euro und 2.000 Euro verdienen, gelten als Midijobber.
Minijob: So verdienst du bis zu 538€/Monat steuerfrei!
Was passiert, wenn man in einem Minijob mehr als 538 Euro verdient?
Minijobber dürfen in einem Zwölfmonatszeitraum maximal zwei Mal die monatliche Verdienstgrenze von 538 Euro überschreiten. Ansonsten ist das Arbeitsverhältnis nicht mehr als Minijob zu werten. Den Zeitraum ermitteln Arbeitgeber rückwirkend, und zwar vom Ende des Monats der Überschreitung zwölf Monate rückwirkend.
Wie viel darf ich 2025 steuerfrei dazuverdienen?
Im Jahr 2025 beträgt der Grundfreibetrag 12.096 Euro – ein deutlicher Anstieg in den vergangenen Jahren.
Welche Minijobs sind steuerfrei?
Minijob im Einzelhandel oder in der Gastronomie
Wenn du regelmäßig bis zu 556 Euro pro Monat verdienst und der Job als Minijob angemeldet ist, zahlt dein Arbeitgeber pauschal die Abgaben. Für dich bleibt der Lohn in der Regel steuerfrei.
Wird der Minijob abgeschafft 2026?
Verdienstgrenze für Minijobs steigt 2026 auf 603 Euro
Bereits seit Oktober 2022 wird die Grenze für Minijobs dynamisch ermittelt und entspricht jeweils einer Arbeitszeit von 10 Stunden pro Woche zum gesetzlichen Mindestlohn.
Werden Minijobs dem Finanzamt gemeldet?
Wenn Sie sich als Arbeitnehmer nebenberuflich etwas hinzuverdienen, müssen Sie dies grundsätzlich nicht beim Finanzamt anmelden und eventuell auch keine Steuern zahlen. Nämlich dann, wenn Ihre Nebentätigkeit ein sogenannter Minijob ist. Ihr Arbeitgeber muss den Minijob bei der Minijob-Zentrale anmelden!
Muss ich meinen Minijob in meiner Steuererklärung angeben?
Rentner*innen mit Hinzuverdiensten, zum Beispiel aus Minijobs, müssen eine Steuererklärung abgeben, wenn ihre gesamten Einkünfte bestimmte Steuerfreibeträge überschreiten. Diese Freibeträge umfassen unter anderem: Grundfreibetrag von 12.096 Euro pro Jahr (Stand: 2025)
Was passiert, wenn die Minijob-Grenze überschritten wird?
Wenn die Verdienstgrenze eines Minijobs überschritten wird, gelten die Beschäftigung rechtlich nicht mehr als Minijob, sondern als sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. In diesem Fall müssen sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber volle Sozialversicherungsbeiträge entrichten.
Was bedeutet es, wenn ein Minijob 538 Euro verdient?
Die Minijobzentrale hat übersichtlich zusammengestellt, welche Einnahmen Arbeitgeber zur Berechnung der Verdienstgrenze berücksichtigen müssen. Es ist immer dann ein Minijob, wenn die beschäftigte Person im Monat durchschnittlich bis zu 556 EUR (2024: 538 EUR) verdient.
Wie viele Minijobs sind steuerfrei?
Hinweis: Haben Sie zwei Minijobs und überschreiten Sie mit diesen nicht die Grenze von 520 Euro im Monat, bleiben beide Jobs abgabenfrei. Ein Beispiel: Herr Müller übt keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus, geht aber zwei Minijobs bei verschiedenen Arbeitgebern nach.
Muss ich meinen Minijob in der Steuererklärung angeben?
Minijobs müssen nicht in der Steuererklärung angegeben werden, da sie pauschal besteuert werden. In der Regel liegt dir dazu auch keine Lohnsteuerbescheinigung vor. Nicht mit Gehaltsabrechnug verwechseln. Wurde dein Minijob individuell besteuert, gehört er in die Steuererklärung.
Wie viel darf ich im Jahr steuerfrei verdienen 2025?
Grundfreibetrag 2025
2025 liegt der Grundfreibetrag bei 12.096 Euro für Ledige und 24.192 Euro für Verheiratete.
Wie viel darf man im Jahr steuerfrei mit einem Minijob verdienen?
Aufs Jahr gesehen dürfen Minijobber:innen höchstens 6.672 Euro verdienen. Solange diese jährliche Grenze eingehalten wird, darf das Monatsentgelt auch höher als 556 Euro sein: Ein nur gelegentliches und nicht vorhersehbares Überschreiten der Arbeitsentgeltgrenze ist unschädlich.
Wie viel darf ich steuerfrei dazuverdienen?
Sofern Sie als Arbeitnehmer:in lediglich geringe Nebeneinkünfte in Höhe von maximal 410 Euro erzielen, die nicht dem Lohnsteuerabzug unterliegen, müssen Sie nicht zwangsläufig eine Einkommensteuererklärung abgeben. Diese Einkünfte müssen Sie damit nicht versteuern.
Ist ein Minijob mit 538 € steuerfrei?
Meistens zahlt der Arbeitgeber die Steuern bei Minijobs. Der 556-Euro-Minijob (bis 2024: 538-Euro-Minijob) kann mit zwei Prozent versteuert werden. Diese sogenannte Pauschsteuer fließt an die Minijob-Zentrale. Kurzfristige Minijobs werden nach der individuellen Lohnsteuerklasse oder pauschal mit 25 Prozent versteuert.
Wie oft darf ich bei einem Minijob mehr als 556 Euro verdienen?
Bei einem unvorhersehbaren und gelegentlichen Überschreiten gibt es jedoch eine Ausnahme: Minijobberinnen und Minijobber dürfen dann auch mal mehr als 556 Euro im Monat verdienen. Der Verdienst in diesen Monaten darf jedoch das Doppelte der monatlichen Verdienstgrenze – also 1.112 Euro – nicht überschreiten.
Welche Nachteile hat ein Minijob?
Wer einen Minijob ausübt, muss keine Beiträge an die Arbeitslosenversicherung abführen. Darin besteht ein grundlegender Nachteil des Minijobs: Minijobberinnen und Minijobber erwerben keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Weitere Nachteiler ergeben sich bei den Sozialversicherungen und oft auch im Arbeitsrecht.
Wie oft darf man die Minijob-Grenze überschreiten 2025?
Menschen in einem Minijob dürfen 2025 durchschnittlich 556 Euro im Monat verdienen. Das sind 18 Euro mehr als im Vorjahr. Und in Ausnahmefällen darf die Grenze sogar um das Doppelte überschritten werden.
Wie hoch ist der Verdienst für Minijobs ab 2027?
Das Ergebnis wird jeweils auf volle Eurobeträge aufgerundet. Auf die Verdienstgrenze von Minijobs wirkt sich die geplante Erhöhung des Mindestlohns konkret wie folgt aus: Im Jahr 2026 steigt die Verdienstgrenze im Minijob auf 603 Euro. Im Jahr 2027 erfolgt eine erneute Anpassung auf 633 Euro.
Warum sollen Minijobs abgeschafft werden?
Als Begründung verweist die Linksfraktion darauf, dass geringfügige Beschäftigungsverhältnisse „nicht krisensicher“ seien. Laut Bundesagentur für Arbeit zeigten sich bei der geringfügig entlohnten Beschäftigung (Minijobs) „deutliche Auswirkungen der Corona-Krise“.