Gibt es Raubtiere in der Ostsee?

Zuletzt aktualisiert am 27. Januar 2026

Die Kegelrobbe ist Deutschland größtes Raubtier. Vor 100 Jahren wurde sie von uns gnadenlos gejagt und deshalb fast ausgerottet. Heute leben an den Küsten der Ostsee dank eines Jagdverbotes und besserer Wasserqualität wieder 30.000 Tiere.

Was ist das größte Lebewesen in der Ostsee?

Finnwale sind mit bis zu 22 m Länge die zweitgrößten Tiere und folglich von den bisherigen Irrgästen in der Ostsee die größte Art. Allerdings gab es seit 2001 nur drei oder vier Sichtungen dieser Furchenwale. Sie ernähren sich hauptsächlich von Plankton, aber auch kleinen Fischen.

Gibt es Raubtiere in der Ostsee?

Auswirkungen von Kegelrobbe und Kormoran

Die Studie zeigte auch, dass der positive Effekt der Nähe der Laichgebiete, also die Konnektivität, bei hoher lokaler Dichte von Kegelrobben und Kormoranen verschwand. Diese beiden Spitzenprädatoren haben in der Ostsee zugenommen und können in manchen Gebieten Hechte und Barsche in Hülle und Fülle fressen.

Welche Tiere leben in der Ostsee?

In der Ostsee sind Schweinswale, Kegelrobben, Seehunde, die Ostseeringelrobbe und Fischotter heimisch. Fischotter sind keine direkten Meeressäuger, ihr Lebensraum schließt die Ostseeküste aber stark mit ein. Andere Meeressäugerarten, die hin und wieder gesichtet werden, sind nur gelegentlich auftretende Irrgäste.

Was kann in der Ostsee stechen?

Petermännchen-Stich – ein medizinischer Notfall

An den deutschen Küsten werden jährlich 30 bis 40 Menschen von Petermännchen gestochen. Petermännchen haben an der vorderen Rückenflosse mit Giftdrüsen versehene Stachel sowie einen giftigen Dorn am Kiemendeckel.

Die Ostsee – Von Dänemark bis Lettland | Erlebnis Erde

Was ist das giftigste Tier in der Ostsee?

In der Ostsee lebt eines der gefährlichsten Gifttiere Europas: das Petermännchen. Die Fische haben eine ähnliche Farbe wie Sand. Sie graben sich in den Grund ein und warten dort auf Beute – oder auf einen unbedacht gesetzten Fuß. Jedes Jahr treten an deutschen Küsten 30 bis 40 Menschen auf den Fisch.

Was hat mich am Strand gebissen?

Sandflöhe – kleine Krebstiere, die sich in den Sand graben und Strandbesucher beißen können. Sandfliegen – winzige, stechende Insekten, die sich von Blut ernähren und in der Morgen- und Abenddämmerung am aktivsten sind. Strandhüpfer – garnelenartige Lebewesen, die Seetang durchwühlen.

Leben Haie in der Ostsee?

In der Ostsee ist dies nicht der Fall und Knorpelfische (Haie, Rochen und Chimären) tauchen in der Ostsee allenfalls als Irrgäste auf. Nur das Verbreitungsgebiet des Dornhais (Squalus acanthias) erstreckt sich (je nach Quelle) über das Kattegat hinaus bis in die westliche Ostsee.

Welches ist das größte Tier in der Ostsee?

Kegelrobben erkennt man an ihrer langen Nase und ihrer Größe – sie können bis zu zweieinhalb Meter lang und bis zu 300 kg schwer werden. Sie sind die größten Säugetiere der Ostsee.

Was ist das Petermännchen in der Ostsee?

Sein Name klingt harmlos, beinahe niedlich – doch das Petermännchen (Trachinus draco) ist der giftigste Fisch in der Nord- und Ostsee.

Gibt es Kraken in der Ostsee?

Einer der bekanntesten Kopffüßer in skandinavischen Gewässern ist der Gemeine Krake (Octopus vulgaris). Diese Kraken kommen in der Nordsee, der Ostsee sowie im Skagerrak und Kattegat vor . Sie bewohnen felsige und sandige Böden und kommen in Tiefen von bis zu 200 Metern vor.

Hat Ostsee Delfine?

Delfine in der Ostsee? In den letzten Jahren wurden mehrfach einzelne Große Tümmler in der Ostsee gesichtet. Da Große Tümmler – wie die meisten Delfin-Arten – normalerweise in Familiengruppen leben, nennt man diese einzelnen Individuen "Solitärdelfine".

Was wurde unter der Ostsee gefunden?

Brücherts Analyse der Proben ergab, dass es sich bei den meisten um Granite, Gneise und Sandsteine ​​handelt. Unter den Proben befand sich ein loses Stück Basaltgestein (Vulkangestein), das für viele Proben an diesem Standort typisch ist und auf dem Meeresboden fehl am Platz wirkt, aber nicht ungewöhnlich ist.

Sind Orcas in der Ostsee?

Bei der Suche nach Nahrung können Orcas in wenigen Wochen mehrere 1000 Kilometer zurücklegen. Dabei gelangen sie auch in die Gewässer der Nordsee oder über den Skagerrak und Kattegat in die Ostsee.

Was ist der größte Hai in der Ostsee?

Diese Haise gibt es in der Ostsee

Der größte im Baltischen Meer anzutreffende Hai ist der Walhai. Er kann eine Länge von durchschnittlich 12 Metern erreichen und ist damit der größte Fisch der Welt.

Was sollte man tun, wenn man auf ein Petermännchen tritt?

Was passiert, wenn man von einem Petermännchen gestochen wird? Das Gift, das die Tiere absondern, verursacht extreme Schmerzen und führt zu Schwellungen und Rötungen. Nach einem Stich muss der Stachel sofort entfernt werden. Zur weiteren Behandlung ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

Was sind das für kleine weiße Käfer auf meiner Haut, die mich beißen?

Körperläuse sind winzige Insekten, etwa so groß wie ein Sesamkorn. Körperläuse leben in Ihrer Kleidung und Bettwäsche und wandern mehrmals täglich auf Ihre Haut, um sich von Blut zu ernähren. Die häufigsten Bissstellen befinden sich im Nacken-, Schulter-, Achsel-, Hüft- und Leistenbereich – also an den Stellen, an denen Kleidungsnähte am wahrscheinlichsten die Haut berühren.

Was passiert, wenn ein Kugelfisch Ihre Hand sticht?

Die Haut des Kugelfisches ist mit Stacheln und Dornen bedeckt, die äußerst gefährlich sind. Sie enthalten das Gift Tetrodotoxin (TTX), das für andere Fische und Menschen tödlich ist. Vermeiden Sie es, einen Kugelfisch zu berühren, insbesondere wenn er aufgebläht ist. Ihre Hände könnten verletzt werden und Sie könnten sterben.

Was kann im Meer beißen?

Überblick über Bisse und Stiche von Meerestieren
  • Nesseltiere (Cnidaria, wie Quallen und Seeanemonen)
  • Mollusken.
  • Seeigel.
  • Stachelrochen.

Ist die Ostsee gefährlicher als die Nordsee?

Eigentlich zählt die Ostsee zu den „sichersten Gewässern“, informiert „Ostsee.de“. Die Ufer sind zum Großteil flach und das Wasser wird nur langsam tief. Auch gibt es im Gegensatz zur Nordsee praktisch keine Ebbe und Flut, und auch gefährliche Tiere kommen kaum in dem Gewässer vor.

Gibt es Haie in der Ostsee?

Welche Haie gibt es wo in der Ostsee?
  • Glatter Hammerhai. Unglaublich, aber wahr – es gibt in der Ostsee manchmal sogar den einen oder anderen Hammerhai. ...
  • Heringshai. ...
  • Dornhai. ...
  • Grönlandhai. ...
  • Kleingefleckter Katzenhai. ...
  • Hundshai. ...
  • Riesenhai. ...
  • Das solltet ihr bei Kontakt mit Haien tun.

Was ist das gefährlichste Tier am Strand?

Abhängig von der Größe und Art der Quallen können die Folgen unterschiedlich gravierend sein. Aus der Untersuchung geht jedenfalls hervor, dass Quallen zu den tödlichsten Meerestieren gehören. Es ist bekannt, dass von Seewespe, portugiesischer Galeere, Gelber Haarqualle, Kompassqualle und Co.

Wann sind Petermännchen am Strand?

Petermännchen sind typische Sommerfische. Ab Juni, wenn die Wassertemperatur steigt, rücken sie zur Laichzeit näher an die Strände. Die meisten Vorfälle ereignen sich tagsüber in flachen Uferzonen - also genau dort, wo viele Menschen barfuß laufen oder baden.

Ist die Ostsee durch die oder verseucht?

Das Hauptproblem der Ostsee ist die starke Überdüngung durch Landwirtschaft und Abwässer, die immer wieder zu starken Algenblüten und Absterben weiter Bereiche des Meeresbodens führt. Die Ostsee gilt als überfischt – lange nicht nur legal, sondern auch durch illegale Fischerei.

Ist der Knurrhahn in der Ostsee giftig?

Bei Kontakt mit dem Stachel der Rückenflosse sondert der Knurrhahn auch ein Gift ab, das zu Schmerzen und Lähmungserscheinungen führt. Diese Schmerzen kann man übrigens durch das Abdrücken der Einstichstelle mit einem heißen Gegenstand kurzfristig lindern. Dann sollte man aber den nächsten Arzt aufsuchen.