Wo war der Tsunami 2004 am stärksten?

Zuletzt aktualisiert am 29. November 2025

Der schlimmste Tsunami in der Geschichte war am 26. Dezember 2004 durch ein schweres Seebeben der Stärke 9,1 vor der Westküste der indonesischen Insel Sumatra ausgelöst worden. Nach Angaben der internationalen Katastrophendatenbank EM-DAT gab es insgesamt 226.408 Tote.

Welche Inseln waren vom Tsunami 2004 betroffen?

Etwa 15 bis 30 Minuten später, gegen 2:30 Uhr MEZ, erreichen bis zu 20 Meter hohe Tsunami-Wellen das Festland: Betroffen sind zunächst die Nordküste der indonesischen Insel Sumatra mit der Provinz Aceh sowie die Nikobaren im Golf von Bengalen, die zu Indien gehören.

Wie viele deutsche Touristen starben beim Tsunami 2004?

Der Tsunami vom 26. Dezember 2004 kostete etwa 230.000 Menschen das Leben, darunter waren auch 537 Deutsche. Die Fotos von einem Besuch in Khao Lak im Februar 2005 zeigen das Ausmaß der Zerstörung.

Wie hoch war die Welle beim Tsunami 2004 in Thailand?

Es war die bislang größte Katastrophe im Indischen Ozean: Am 26. Dezember 2004 gegen 8 Uhr Ortszeit brach eine mehr als 30 Meter hohe Tsunami-Welle über die Küsten des Indischen Ozeans.

Wie lange dauerte der Tsunami 2004?

Das Ende der Welt

Binnen weniger Minuten reißt der Tsunami 80 bis 90 Prozent aller Gebäude der Stadt mit sich oder beschädigt sie irreparabel. Die Welle ergießt sich mehr als drei Kilometer weit ins Land. Zwei Tage lang steht ein großer Teil der Stadt unter Wasser.

Der Tsunami von 2004: Satellitenbilder von damals zeigen das Ausmass der Zerstörung

Wie viele Tote hat der Tsunami 2004 gefordert?

Im Jahr 2004 bildete sich im Indischen Ozean ein Tsunami, der neben Indonesien weite Teile Südostasiens und Afrika traf. Er ist der bis dato tödlichste Tsunami weltweit. Insgesamt starben rund 228.000 Menschen. Häufigste Auslöser eines Tsunamis sind Seebeben.

Welcher Tsunami gilt als der tödlichste Tsunami?

Kurzinfo: Erdbeben und Tsunami im Indischen Ozean 2004

Bei dem Erdbeben und Tsunami im Indischen Ozean im Jahr 2004 kamen rund 230.000 Menschen ums Leben. Es handelt sich um eine der tödlichsten Katastrophen der modernen Geschichte.

Wie viele Menschen wurden in Bayern durch den Tsunami 2004 vermisst?

230.000 Menschen verloren bei dem Tsunami-Unglück vor 20 Jahren ihr Leben, darunter 86 österreichische Urlauberinnen und Urlauber. 19 Personen aus Niederösterreich starben, fast alle in Thailand. Viele galten zunächst als vermisst.

Wie hoch war die höchste Welle der Welt?

Am 8. November 2017 surfte der Brasilianer Rodrigo Koxa in Nazaré eine 24,38 Meter hohe Welle. Dies wurde von der WSL als Weltrekord anerkannt und mit einem Big Wave Awards ausgezeichnet. Auch das Guinness-Buch der Rekorde übernahm Koxa als Weltrekordhalter in dieser Disziplin.

Was war die schlimmste Naturkatastrophe der Welt?

Die schlimmste Naturkatastrophe der vergangenen Jahrzehnte war der Tsunami im Indischen Ozean im Jahr 2004. Durch das Erdbeben, den ausgelösten Tsunami und mehrere Nachbeben kamen insgesamt rund 230.000 Menschen ums Leben. Über 100.000 wurden verletzt und mehr als 1,7 Millionen Küstenbewohner verloren ihr Zuhause.

Warum waren die Malediven 2004 vom Tsunami betroffen?

Die Atolle schützen zwar vor extremer Zerstörung durch den Tsunami 2004, aber die Inselns sind großflächig betroffen. Günther Geiger war einer unserer Delegierter vor Ort und berichtet vom Wiederaufbau.

Was sollte man bei einem Tsunami tun?

Der einzig sichere Ort auf dem Land ist bei einem Tsunami eine Erhöhung wie ein Berg oder Hügel, auf den man sich so schnell wie möglich flüchten sollte. Ist keine natürliche Erhöhung in der Nähe, kann man sich auch auf Dächer stabiler, robuster Gebäude retten.

Wie viele Kinder starben beim Tsunami 2004?

SOS-Kinderdörfer zum 20. Jahrestag Tsunami. Am zweiten Weihnachtstag vor zwanzig Jahren ereignete sich der bislang tödlichste Tsunami. Über 230.000 Menschen starben, darunter zehntausende Kinder.

Wie viele Deutsche sind beim Tsunami 2004 ums Leben gekommen?

Laut EM-DAT kamen in Sri Lanka mehr als 35.000 Menschen ums Leben, in Indien 16.389 und in Thailand 8345. In Thailand waren unter den Todesopfern auch zahlreiche Touristen im Weihnachtsurlaub, darunter 534 Deutsche.

Ist ein Tsunami auf Mallorca möglich?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Tsunamigefahr für Mallorca im Vergleich zu anderen Regionen der Welt gering ist, jedoch nicht völlig ausgeschlossen werden kann. Historische Vorkommnisse wie der Tsunami von 1755 und 2003 zeigen, dass die Insel gelegentlich von solchen Ereignissen betroffen sein kann.

Wo ist die Tsunami-Gefahr am höchsten?

Länder entlang des Pazifischen Feuerrings sind am häufigsten von Tsunamis betroffen. Beim Pazifischen Feuerring handelt es sich um einen Vulkangürtel, der die Kontinentalgrenzen Asiens, Nord- und Südamerikas umgibt. Er ist das tektonisch aktivste Gebiet der Erde.

Wie hoch war der höchste Tsunami, den es jemals gab?

Der mit einer Auflaufhöhe – der Höhe über dem Meeresspiegel, die der Tsunami nach dem Auftreffen an Land erreichte – von 524 Metern größte Tsunami mindestens der letzten 100 Jahre ist am 9. Juli 1958 durch einen Erdrutsch in der Lituya Bay (Alaska) ausgelöst worden.

Wo gibt es 30 Meter hohe Wellen?

Bis zu 30 Meter hohe Wellen! Die gibt es nicht nur auf Hawaii oder in Kalifornien, sondern auch in Europa: an der portugiesischen Atlantikküste.

Wie hoch kann eine Monsterwelle werden?

Forschende schätzen heute: Eine Monsterwelle kann sogar bis zu 35 Meter hoch werden.

Wie lange dauert ein Tsunami?

Bei einer Tsunami-Laufzeit von weniger als zehn Minuten bestehen allerdings nur wenig Chancen für eine Warnung. Beim dem katastrophalen Tsunamui vom 26.12.2004 lag das Epizentrum ca. 350 Kilometer vor der Küste von Nord-Sumatra. Der Tsunami erreichte die Küste nach etwa 30 Minuten.

Warum schwappt das Wasser bei einem Tsunami zurück?

Wenn große Hangabrutschungen oder das Herunterbrechen einer Kontinentalplatte einen Tsunami auslösen, so wird Wasser zunächst nach unten hin beschleunigt. Die Wassermassen werden zeitgleich verdrängt, und es entsteht zunächst ein Wellental. Danach schwappt das Wasser wieder zurück und der Wellenberg entsteht.

Kann ein Tsunami in Deutschland passieren?

Vielen ist nicht bewusst, dass auch hier bei uns an den Küsten der Nord- und Ostsee sogenannte „Meteo–Tsunamis“ auftreten können. Küstenbewohnerinnen und -bewohner sowie erfahrene Seeleute nennen sie „Seebären“. Lange galten sie als Seemannsgarn – bis Messsysteme sie erstmals erfassen konnten.

Kann ein Tsunami verhindert werden?

Nicht verhindern, aber womöglich aufhalten

„An den Ursachen eines Tsunamis – in der Regel sind das Seebeben, manchmal aber auch Hangrutschungen an der Küste oder Vulkanausbrüche – lässt sich meist nicht viel ändern“, sagt David Schürenkamp, Forscher am Leichtweiß-Institut für Wasserbau der TU Braunschweig.

Ist Bali-Tsunami gefährdet?

Die Forscher des AWI stellen damit die Datenprodukte des Sundagrabens zur freien Verfügung – eine der gefährlichsten Subduktionszonen der Erde, in der auch die bekannte Ferieninsel Bali liegt. Indonesien ist das Land mit der größten Tsunami-Gefährdung weltweit.