Wo sitzen die Fluglotsen in Deutschland?

Zuletzt aktualisiert am 27. Juli 2026

Die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) mit Sitz im hessischen Langen ist für die Flugverkehrskontrolle in Deutschland zuständig. Sie ist ein privatrechtlich organisiertes Unternehmen, das zu 100 Prozent dem Bund gehört.

Wo sitzen die Fluglotsen am Flughafen?

Es gibt zwei Arten von Fluglotsen. Ein Teil der Lotsen sitzt am Flughafen, in einem Kontroll-Turm. Der andere Teil der Lotsen sitzt in den Kontroll-Zentralen. Die Fluglotsen im Kontroll-Turm sitzen hoch über dem Flughafen.

Wo werden in Deutschland Fluglotsen ausgebildet?

Die schulische Ausbildung zum Fluglotsen gliedert sich in Theorie und Praxis. Die theoretische Ausbildung wird an der Flugsicherungsakademie in Langen bei Frankfurt am Main durchgeführt und dauert zwölf bis 15 Monate.

Wo ist der Einsatzort eines Fluglotsen?

Ein Beruf – zwei Einsatzorte

Als Fluglotse arbeiten Sie entweder im Cen- ter am Radarschirm oder im Tower eines Flughafens. Die Centerlotsen übernehmen die Kontrolle auf allen Strecken, die sich nicht in unmittelbarer Flughafennähe befin- den.

Wo sitzt die deutsche Flugsicherung?

Die DFS hat ihren Hauptsitz in Langen, zwischen Frankfurt und Darmstadt. Neben der Unternehmenszentrale, dem Technikzentrum und dem IT-Bereich findet sich hier die Flugsicherungsakademie, in der wir unseren eigenen Lotsen-Nachwuchs ausbilden.

Flugsicherung: Was ist der Unterschied zwischen Center und Tower?

Was verdient ein Fluglotse bei der deutschen Flugsicherung?

Du verdienst 1.450€ brutto/ Monat + 400€ monatliches Wohngeld. Alle Ausbildungskosten übernehmen wir.

Wie viele Fluglotsen gibt es in Deutschland?

Die größte Berufsgruppe stellen die rund 2.200 Fluglotsen, die in den Kontrollzentralen und Kontrolltürmen im Einsatz sind. Ihre Kollegen in Flugberatung und Fluginformation kümmern sich um die Piloten der Allgemeinen Luftfahrt.

Wie hoch ist das Gehalt eines Fluglotsen in Deutschland?

Ein typischer Lohn liegt in der Regel zwischen CHF 26 880 und CHF 245 000, basierend auf 21 Lohnangaben. Der tatsächliche Jahreslohn kann je nach Erfahrung, Unternehmensgrösse und Standort variieren.

Welche Rente bekommen Fluglotsen?

Fluglotsen und Fluglotsinnen gehen deshalb früher in den Ruhestand als andere Arbeitnehmer*innen: Regulär hören Fluglotsen zwischen 55 und 57 Jahren auf, als Lotsen tätig zu sein, und bekommen bis zum Renteneintritt eine Übergangsversorgung (in der Regel rund 60 bis 70 Prozent des früheren Gehalts).

Wie viele Stunden am Tag arbeiten Fluglotsen?

Als Fluglotse hast du keine typischen Arbeitszeiten von 8 Uhr bis 17 Uhr. Du arbeitest im Schichtdienst und musst auch Feiertags ran – denn geflogen wird immer. Deine beruflichen Möglichkeiten sehen durch das ausbildungsintegrierende duale Studium vielfältig aus.

Wie hoch ist die Frauenquote bei den Fluglotsen?

Etwa 35 Prozent von ihnen sind Frauen. Wer Fluglotse werden möchte, darf nicht älter als 24 Jahre sein und muss über die Allgemeine Hochschulreife verfügen – der Notenschnitt spielt keine Rolle.

Wie viel Urlaub hat man als Fluglotse?

Fluglotsinnen und Fluglotsen haben zur Erholung im Schnitt 30 Tage Urlaub.

Sind Fluglotsen Beamte?

Heute sind die Fluglotsen nicht mehr verbeamtet. Sie werden von der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) vertreten, deren Motto lautet: „Wir lassen Euch nicht in der Luft hängen“.

Wie lange geht die Ausbildung als Fluglotse?

Die schulische Ausbildung findet an einer Flugsicherungsakademie statt, wo du die Grundlagen in Bereichen wie Navigation, Luftrecht, Meteorologie und Flugzeugtypenkunde lernst. Diese Phase dauert in der Regel 12 bis 16 Monate und beinhaltet neben klassischen Unterrichtseinheiten auch praxisnahe Simulationen.

Wie viele Fluglotsen arbeiten an einem Flughafen?

80 Fluglotsen/Innen an diversen deutschen Flughäfen in Deutschland nach. Dort sorgen unsere Kollegen/Innen für die sichere Abwicklung des An- und Abflugverkehrs.

Warum gehen Fluglotsen so früh in Rente?

Als besonders stressig und daher auch belastend wird der Job von Fluglotsen eingeschätzt. Sie können deswegen relativ früh in den Ruhestand. Dabei gilt auch ein Sicherheitsgedanke: Je höher das Alter, desto schwerer wird es für Fluglotsen, den hohen Ansprüchen gerecht zu werden.

Wie schwer ist es, Fluglotse zu werden?

Insgesamt gilt das Einstellungsverfahren zum Fluglotsen als sehr herausfordernd, weswegen nur etwa sieben Prozent der Bewerber den Einstellungstest bestehen.

Wie viel verdient ein Fluglotse netto?

Abzüglich Steuern und Sozialabgaben bleiben einem Fluglotsen von 9.500 Euro brutto rund 5.500 Euro netto im Monat (Steuerklasse 1, keine Kinder, ohne Kirchensteuer). Aufs Jahr gerechnet verdienen Fluglotsen damit zwischen 65.000 und 70.000 Euro netto.

Wer verdient mehr, ein Pilot oder ein Fluglotse?

Wer verdient mehr - Pilot oder Fluglotse? Das durchschnittliche Jahresgehalt von Piloten und Fluglotsen ist ähnlich. Beide gehören zu den bestbezahlten Berufen in Deutschland. Tatsächlich ist das Durchschnittsgehalt von Fluglotsen jedoch oft etwas höher als das von Piloten.

Welchen Abschluss braucht man für Fluglotse?

Bewerber für die Ausbildung zum Fluglotsen müssen eine Aufnahmeprüfung bestehen und folgende Voraussetzungen erfüllen: Allgemeine Hochschulreife. Mindestens 18 Jahre alt. Nachweis der medizinischen, geistigen und psychologischen Eignung.

In welchem Alter gehen Fluglotsen in Rente?

Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren. Wann geht man als Fluglotse in Rente? Da der Job des Fluglotsen extrem anspruchsvoll ist und Du körperlich und geistig mental fit sein musst, ist das Rentenalter entsprechend gering. Die meisten Fluglotsen gehen mit 55 in Rente.

Wie viel Prozent schaffen Fluglotse?

Erfolgreiche Kandidaten erhalten ein Angebot für einen Ausbildungsvertrag zum Fluglotsen. Das schaffen allerdings nur die wenigsten. Die Durchfallquote beim Auswahlverfahren liegt bei 95 Prozent.

Wie lange arbeitet ein Fluglotse am Stück?

Auf zwei bis zweieinhalb Stunden Pause kommt ein Lotse täglich. Die faktische Arbeitszeit beträgt also um die fünf Stunden. Maximal dürfen es fünf Stunden und fünfundvierzig Minuten sein. Viele Menschen stellen sich vor, dass Fluglotsen permanent unter extremem Druck stehen.