Zuletzt aktualisiert am 23. März 2026
Der 13. Monatslohn ist Teil des Jahreslohns und wird somit in die Berechnung einbezogen, wenn es darum geht, ob die BVG-Eintrittsschwelle erreicht wird oder nicht. Dementsprechend müssen Unternehmen den 13. Monatslohn auch für die Berechnung der BVG-Abzüge berücksichtigen.
Ist der 13. Monatslohn pensionskassenpflichtig?
Ab welchem Lohn ist die Pensionskasse obligatorisch? Bezieht ein Arbeitnehmer einen AHV-pflichtigen Jahreslohn (inkl. Gratifikation und 13. Monatslohn) von mehr als CHF 22'680.00, muss ihn sein Arbeitgeber bei einer Pensionskasse versichern (Stand 2025).
Welche Abzüge gibt es beim 13. Monatslohn?
Monatslohn gelten die normalen Abzüge wie beim regulären Monatslohn. Das heisst auch beim 13. Monatslohn werden die AHV, ALV, NBU, KTG etc. abgezogen.
Wird die BVG vom Lohn abgezogen?
Aber was genau ist der koordinierte Lohn? Der koordinierte Lohn ist der Teil Ihres Einkommens, der für die Berechnung der Beiträge zur beruflichen Vorsorge (BVG) verwendet wird. Er wird berechnet, indem der Koordinationsabzug von Ihrem Bruttolohn abgezogen wird.
Wie berechne ich das 13. Monatsgehalt?
Beispiel zur Berechnung des anteiligen 13. Monatsgehalts: Ein Mitarbeitender beginnt zum 1. August seinen neuen Job und erhält einen Monatslohn in Höhe von 4.000 Euro, damit verdient er in diesem Eintrittsjahr ein Jahresgehalt von 20.000 Euro. Diese Summe teilen Sie durch 12 und erhalten so das anteilige 13.
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Was beinhaltet das 13. Monatsgehalt?
Beim 13. Monatsgehalt handelt es sich dagegen um die Gegenleistung des Arbeitgebers für laufend erbrachte Arbeitsleistungen durch den Arbeitnehmer. Es stellt eine zeitanteilig verdiente Gegenleistung für die Arbeitsleistung dar, die lediglich erst am Ende eines Kalenderjahres ausgezahlt wird.
Wie wird das 13. Gehalt im öffentlichen Dienst berechnet?
TVöD Bund - Weihnachtsgeld (Jahressonderzahlung)
Diese richtet Sich nach der Entgeltgruppe und beträgt in den Gruppen 1 bis 8 neunzig Prozent, in den Gruppen 9a bis 12 achtzig Prozent, und in den Gruppen 13 bis 15 sechzig Prozent des durchschnittlichen Monatseinkommens der Monate Juli, August und September.
Wann muss ich BVG bezahlen?
Wer ist versichert? Das BVG- Obligatorium gilt für alle Arbeitnehmer/-Innen, die schon in der 1. Säule versichert sind und mindestens 22'050 Franken (ab 2025: 22'680 Franken) pro Jahr verdienen.
Was zählt zum BVG-Lohn?
Koordinierter Lohn (BVG-Lohn)
Nach BVG zu versichern ist der Teil des Jahreslohnes von CHF 26'460 bis und mit CHF 90'720. Dieser Teil wird koordinierter Lohn genannt.
Wie viel Prozent meines Lohns werden für Sozialleistungen abgezogen?
Rund 20 % Ihres Bruttolohns werden für Sozialleistungen abgezogen, davon 9,3 % für die Rentenversicherung, 1,2 % für die Arbeitslosenversicherung, 2,6 % bis 1,7 % für die Pflegeversicherung und 7,3 % für die Krankenversicherung, ohne die individuellen Zusatzbeiträge.
Wie wird ein 13. Gehalt besteuert?
Das Weihnachtsgeld muss als Sonderzahlung voll versteuert werden. Es ist steuerlich gesehen kein Arbeitslohn, sondern zählt wie Abfindungen und Urlaubsgeld zu den sogenannten „sonstigen Bezügen“.
Wie berechnet man BVG Abzug?
Die Berechnung der BVG-Beiträge erfolgt auf der Basis des Lohnanteils, der von der AHV abgedeckt ist und als koordinierter Lohn bezeichnet wird (7/8 der AHV-Höchstrente, also 25 725 CHF im Jahr 2024) und dem Beitragssatz, der je nach Alter des Versicherten variiert: 25 bis 34 Jahre: 7 % 35 bis 44 Jahre: 10 %
Was ist der Unterschied zwischen BVG und Pensionskasse?
Die berufliche Vorsorge (BVG), auch Pensionskasse genannt, bildet die 2. Säule im Schweizer Vorsorgesystem. Zusammen mit der 1. Säule (AHV/IV) soll sie den gewohnten Lebensstandard sichern und zusammen mit der AHV-Rente ein gesamtes Renteneinkommen von rund 60% des bisherigen Einkommens ermöglichen.
Welche Abzüge fallen bei der Auszahlung der Pensionskasse an?
Neben den Steuern fallen bei der Auszahlung der Pensionskasse Sozialabgaben an. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Betrag als monatliche Rente, Teil- oder Einmalzahlung ausgeschüttet wird. Der Beitragssatz für die Sozialabgaben, also Kranken- und Pflegeversicherung, liegt bei circa 18,00 %.
Was ist steuerlich besser, 12 oder 13 Gehälter?
Der Betrag wird meist im November oder Dezember ausgezahlt. So muss das 13. Monatsgehalt genauso wie das normale Monatsgehalt versteuert werden. Da es eine Sonderzahlung ist, ist der Steuersatz häufig höher.
Wie wird das 13. Monatsgehalt bei einer Neueinstellung berechnet?
Monatsgehalt bei Neueinstellung. Bei einer Neueinstellung wird das 13. Monatsgehalt oft anteilig berechnet, basierend auf dem Zeitpunkt der Einstellung innerhalb des Kalenderjahres. Dies bedeutet, dass ein Mitarbeiter, der mitten im Jahr beginnt, einen anteiligen Betrag des 13.
Wie hoch ist das 13. Monatsgehalt bei TVöD?
TVöD VKA - Jahressonderzahlung
Die Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) beträgt im Bereich der kommunalen Arbeitgeberverbände VKA ab dem Jahr 2026 einheitlich 85%. Dies gilt neben den Beschäftigen der allgemeinen Entgelttabelle ("E-Tabelle") auch für Beschäftigte der Tabellen P und S.
Wie berechnet man den 13. Monatslohn?
Wenn du einen Stundenlohn erhältst und dir der 13. Monatslohn jeden Monat ausbezahlt wird, beträgt der Zuschlag dafür 8.33 Prozent des Bruttolohns.
Welche Abzüge gibt es auf den 13. Monatslohn?
Allgemein gilt: Da es sich beim 13. Monatslohn um einen festen Lohnbestandteil handelt, werden auch die AHV, ALV, NBUV, KTG und PK in Abzug gebracht.
Was ist der Unterschied zwischen 13 Gehalt und Weihnachtsgeld?
Monatsgehalt – aber aus rechtlicher Sicht gibt es Unterschiede. Das Weihnachtsgeld ist oftmals eine freiwillige Sonderzahlung des Arbeitgebers, die zumindest auch die Betriebstreue belohnen soll. Das 13. Monatsgehalt ist dagegen regelmäßig ein vertraglich vereinbartes Entgelt für erbrachte Arbeitsleistung.
Ist das 13. Monatsgehalt eine Einmalzahlung in der Sozialversicherung?
In der Sozialversicherung ist das 13. Monatsgehalt beitragsrechtlich als Einmalzahlung zu behandeln und dem Entgeltabrechnungszeitraum der Auszahlung zuzuordnen.
Wird die BVG vom Bruttolohn abgezogen?
BVG-Beiträge nach Alter
Das heisst, einem 30-jährigen Mitarbeitenden werden 3.5 Prozent von seinem Bruttolohn für den BVG-Beitrag abgezogen und der Arbeitgeber bezahlt gesamthaft betrachtet zusätzlich mindestens den gleich hohen Betrag wie seine Arbeitnehmenden in die Pensionskasse ein.
Wer bezahlt BVG-Beiträge?
Der Arbeitgeber und die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer teilen sich die Beiträge der beruflichen Vorsorge. Der Arbeitgeber übernimmt aber mindestens 50 Prozent der Gesamtbeiträge.
Wann muss die BVG bezahlt werden?
Damit eine Person obligatorisch gemäss BVG versichert ist, muss sie bei einem Arbeitgeber einen Jahreslohn von mindestens 22'050 Franken erzielen (bis Ende 2024 und 22'680 Franken ab 2025). Man bezeichnet diesen Mindestlohn als Eintrittsschwelle.