Wie wird man Linienpilot?

Zuletzt aktualisiert am 16. Oktober 2026

Um Linienpilot (Verkehrsflugzeugführer) zu werden, absolvieren Sie eine anspruchsvolle theoretische und praktische Ausbildung, die meist 18 bis 24 Monate dauert. Voraussetzung sind ein guter Schulabschluss (meist Abitur oder Fachabitur), das Medical-Klasse-1-Flugtauglichkeitszeugnis, gute Englischkenntnisse sowie das Bestehen strenger Eignungstests (wie dem DLR-Test).

Was braucht man, um Linienpilot zu werden?

Körperliche Voraussetzungen für Piloten

  • Mindestalter von 17 Jahren zum Bewerbungszeitpunkt.
  • Körpergröße zwischen 1,65 m und 1,98 m (Aufgrund der räumlichen Bedingungen im Cockpit)
  • fließend Deutsch und Englisch sprechen.
  • Gute gesamte körperliche Verfassung.
  • Sehvermögen: höchstens +/- 3,0 Dioptrien.

Wie viel verdient man als Linienpilot?

Ein Linienpilot in Deutschland verdient im Durchschnitt etwa 92.400 Euro brutto im Jahr. Das Einstiegsgehalt als Co-Pilot liegt bei großen Airlines meist zwischen 4.000 und 7.000 Euro brutto pro Monat, während erfahrene Flugkapitäne Spitzengehälter von bis zu 18.000 Euro brutto oder mehr monatlich erreichen können.

Wie lange dauert es Linienpilot zu werden?

Die Pilot:innenausbildung absolvierst du entweder bei einer Fluggesellschaft (Airline) oder an einer privaten Flugschule. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen 10 und 24 Monaten und gliedert sich in Theorie- und Praxisphasen.

Kann man mit 40 noch Airline-Pilot werden?

Ja, man kann mit 40 Jahren noch Airline-Pilot werden. Es gibt gesetzlich kein Höchstalter für die Ausbildung oder die Lizenz. Da das gesetzliche Renten- und Flugtauglichkeitslimit im Linienflugdienst bei 65 Jahren liegt, verbleiben nach einer ca. zweijährigen Ausbildung noch rund 23 aktive Berufsjahre im Cockpit. ·ANNA | PILOTIN

Pilot training – how do you pay for it? AeroNews

Was verdient ein 40-jähriger Pilot bei der Lufthansa?

Je nach Berufserfahrung, Ausbildung und Wohnort kann dein Gehalt zwischen 31.100 € und 226.600 € schwanken. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Gehalt in Deutschland liegt bei 92.400 € – bei Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft verdient man als Pilot:in im Schnitt also rund 17% mehr.

Wie alt darf ein Pilot maximal sein?

Die gesetzliche Altersgrenze für Verkehrspiloten im gewerblichen Linien- und Charterverkehr liegt bei 65 Jahren. Ab dem 60. Lebensjahr gibt es zudem Einschränkungen für internationale Mehr-Piloten-Besatzungen, während für den Einstieg in den Beruf oder die Lizenzierung im Privatbereich andere Bedingungen gelten.

Was disqualifiziert Sie als Pilot?

Leider können bestimmte Erkrankungen oder gesundheitliche Probleme dazu führen, dass Sie die umfangreichen medizinischen Untersuchungen, die für die Pilotenausbildung erforderlich sind, nicht bestehen. Dazu gehören bestimmte Herzerkrankungen, Erkrankungen wie Epilepsie, Hör- oder Sehschwäche und sogar häufige Allergien, da bestimmte Allergie-Medikamente Schläfrigkeit verursachen können.

Wie viel Prozent schaffen die Pilotenausbildung?

Nur etwa 7,5% bis 10% der Bewerber bestehen das schwere Auswahlverfahren (wie den DLR-Test) am Anfang, während die eigentliche Durchfallquote während der darauffolgenden Ausbildung bei guten Flugschulen recht gering ist und meist unter 10% bis 15% liegt.

Was für ein Abi braucht man als Pilot?

Für eine Ausbildung als Pilot ist rechtlich kein bestimmtes Abitur vorgeschrieben. In der Praxis verlangen große Fluggesellschaften oder werksinterne Flugschulen jedoch meist das Abitur (allgemeine Hochschulreife) oder die Fachhochschulreife (Fachabitur). Bei manchen privaten Flugschulen reicht formal auch ein mittlerer Schulabschluss (Realschule), wenn man die Eignungstests besteht. ·ANNA | PILOTIN

Was verdient ein A380 Pilot?

Ein A380-Pilot verdient je nach Fluggesellschaft, Berufserfahrung und Position grob zwischen 150.000 und 280.000 Euro (oder mehr) brutto im Jahr. Da der Airbus A380 ausschließlich auf der Langstrecke eingesetzt wird, fliegen ihn fast nur erfahrene Kapitäne (First Officers bzw. Co-Piloten seltener auf diesem spezifischen Muster zu Beginn) bei großen Airlines.

Kann ein Pilot Millionär werden?

Mit einem hohen Verdienstpotenzial im sechsstelligen Bereich in verschiedenen Bereichen der Luftfahrt scheint der Weg zum Millionär unausweichlich. Doch in der Realität erreichen viele Piloten nie wirkliche finanzielle Unabhängigkeit. Der Grund ist einfach: Vermögen entsteht nicht allein durch Einkommen.

Wie oft muss ein Pilot im Monat fliegen?

Ein Linienpilot fliegt im Monat meistens zwischen 75 und 100 Stunden, was etwa 12 bis 20 Einsatztage im Monat ausmacht. Die genaue Anzahl hängt stark davon ab, ob auf der Kurz- oder Langstrecke geflogen wird.

Kann ich Pilot werden, wenn ich schlecht in Mathe bin?

Aber keine Sorge, Mathekenntnisse sind nicht der einzige Weg zu einer erfolgreichen Pilotenkarriere. Tatsächlich können Sie sogar darauf verzichten und trotzdem den Pilotenschein erwerben! Anders als viele denken, kann man auch Pilot werden, wenn man nicht gut in Mathe ist.

Wie viel darf man als Pilot wiegen?

Körpergewicht: Das Körpergewicht eines Jetpiloten muss mindestens 70 kg und darf maximal 120 kg betragen. Der BMI sollte höchsten bei 27,5 liegen.

Kann ich Pilot ohne Abitur werden?

Schulabschluss. Für die Ausbildung zum Verkehrspiloten wird in der Regel das Abitur oder Fachabitur vorausgesetzt. Fluggesellschaften wie die Lufthansa legen großen Wert darauf, dass du eine solide schulische Basis mitbringst. Für die Ausbildung zum Berufspiloten reicht oft ein Realschulabschluss.

Kann man mit 30 Jahren noch Pilot werden?

Es gibt kein gesetzliches Höchstalter für die Pilotenausbildung.

Wie viele Flüge fliegt ein Pilot pro Tag?

Ein Pilot absolviert im Schnitt 2 bis 4 Flüge (sogenannte „Legs“) pro Tag. Die genaue Anzahl hängt stark vom Einsatzbereich ab. Auf der Kurzstrecke sind bis zu 5 oder in seltenen Ausnahmen 6 Flüge möglich, während es auf der Langstrecke meist nur ein Hin- oder Rückflug ist.

In welchem Land ist die Pilotenausbildung am günstigsten?

Vor allem in den USA liegen die Ausbildungskosten teilweise erheblich niedriger als in Deutschland. Hier sind die Honorare der Fluglehrer und die Flugstunden deutlich günstiger.

Wann darf ein Pilot nicht mehr Fliegen?

Ein Pilot darf im gewerblichen Linien- und Charterverkehr nicht mehr fliegen, sobald er das 65. Lebensjahr vollendet hat. Zudem ist der Flugbetrieb bei Verlust der medizinischen Tauglichkeit (Medical), nach Überschreitung der gesetzlichen Flug- und Dienstzeiten oder bei Einfluss von Alkohol, Drogen und akuter Übermüdung untersagt.

Wie schlau muss man als Pilot sein?

Der gängigste Weg, Pilot/in zu werden ist dabei die Ausbildung bei einer Airline. Hier benötigt man in der Regel die Allgemeine Hochschulreife. Außerdem sollte man (sehr) gute Mathe-, Englisch- und Physikkenntnisse mitbringen und vorweisen können.

Ist man mit 31 zu alt, um Pilot zu werden?

Du bist nicht zu alt zum Fliegen

Alter ist kein Hindernis für den Einstieg in die Luftfahrt. Die FAA legt keine Altersgrenze für den Beginn der Flugausbildung fest, und Tausende von Piloten beginnen ihre Laufbahn erst im Erwachsenenalter. Mit 30 oder 40 Jahren Pilot zu werden, ist nicht ungewöhnlich. Im Gegenteil, es wird immer häufiger.

Warum dürfen Piloten nach dem 65. Lebensjahr nicht mehr fliegen?

Das derzeitige Renteneintrittsalter für Piloten entspricht internationalen Sicherheitsstandards und gewährleistet Stabilität im Flugbetrieb. Eine Anhebung des Renteneintrittsalters würde den Flugbetrieb stören, Unsicherheit schaffen und neue Risiken mit sich bringen – ohne ein wirkliches Problem zu lösen.

Wann geht Pilot in Rente?

Piloten gehen meist zwischen 55 und 65 Jahren in Rente. Früher gab es oft feste Übergangsregeln ab 55 Jahren mit Vorruhestand (Übergangsversorgung). Nach EU-Recht ist ein erzwungener Ausstieg mit 60 Jahren jedoch unzulässig. Daher entscheiden die individuelle Fitness, das Unternehmen und die Lizenzen, ob bis maximal 65 Jahre geflogen wird.

Wie alt ist der jüngste Pilot?

Max will hoch hinaus: Der 14-Jährige ist an seinem Geburtstag erstmals alleine mit einem Segelflieger abgehoben.