Wie viele Tage im Jahr ist eine Ferienwohnung vermietet?

Zuletzt aktualisiert am 15. Februar 2026

Die ortsübliche Auslastung von Ferienwohnungen und Ferienhäusern in A habe in den Jahren 2011 bis 2015 - nach den Erhebungen des Statistischen Amtes MV - zwischen 92 und 110 Tage betragen.

Wie hoch ist die Auslastung einer Ferienwohnung?

Ganze 68 % der Ferienimmobilien in Deutschland haben demnach eine Auslastung zwischen 9 und 32 Wochen im Jahr. Mehr als 32 Wochen schaffen lediglich 12 %, dafür liegen jedoch auch nur 20 % bei 8 Wochen oder weniger.

Was gilt für die 90-Tage-Regel bei Ferienvermietungen?

Dies bedeutet, dass für jede Immobilie, die für Kurzzeitvermietungen mit einer Gesamtdauer von mehr als 90 Nächten pro Kalenderjahr genutzt wird, eine Baugenehmigung der zuständigen Gemeinde erforderlich ist . Wer seine Immobilie unter Verstoß gegen dieses Gesetz vermietet, riskiert, dass die Gemeinde baurechtliche Maßnahmen gegen ihn ergreift.

Was sind ortsübliche Vermietungstage?

Der Begriff „ortsübliche Vermietungstage“ oder auch „ortsübliche Vermietungszeit“ bezeichnet die durchschnittliche Auslastung von Ferienimmobilien oder Zimmern in einer bestimmten Region. Sie wird in der Regel in Tagen pro Jahr angegeben.

Wann ist eine Ferienwohnung rentabel?

Je vielversprechender und zukunftssicherer eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus erscheint, desto höher darf diese Kennzahl, der Mietmultiplikator, sein. Im Idealfall liegt der Kaufpreis bei weniger als dem 20-fachen Wert einer Nettomiete pro Jahr.

Ferienwohnungen als Investment

Wie viel Geld verdient man mit einer Ferienwohnung?

Für eine solide Rendite reicht es aber meistens: Drei Prozent vom Kaufpreis nimmt der durchschnittliche Vermieter im Jahr vor Steuern ein, wenn das Haus auf Kredit gekauft wurde – so die Zahlen von Fewo-Direkt. Im Schnitt vermietet sich eine Ferienimmobilie 24 Wochen im Jahr und bringt 14 000 Euro.

Was muss ich beachten, wenn ich eine Ferienwohnung vermieten will?

Checkliste: Ferienwohnung vermieten - was beachten?
  1. Verfassen Sie eine gute Beschreibung Ihrer Ferienwohnung bzw. Ihres Ferienhauses. ...
  2. Legen Sie Ihre Preise fest. ...
  3. Machen Sie gute Fotos. ...
  4. Machen Sie eine Bestandsaufnahme. ...
  5. Sicherheitsaspekte. ...
  6. Verwenden Sie einen Vertrag. ...
  7. Kurtaxe. ...
  8. Melden Sie Ihre Immobilie als Ferienwohnung bzw.

Was passiert, wenn man über dem Mietspiegel vermietet?

Anders als der Mietwucher ist die unzulässige Mietpreisüberhöhung keine Straftat, sondern eine Ordnungswidrigkeit. Die liegt vor, wenn die Miethöhe 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt. Dabei muss zusätzlich eine Zwangslage des Mieters vorliegen, die der Vermieter ausnutzt.

Wie hoch ist die durchschnittliche Auslastung einer Ferienwohnung auf Usedom?

Ferienwohnungen als Renditeobjekt

Die Vermieter unserer Ferienwohnung erklärten uns, dass auf Usedom eine Auslastung von 30 bis 35% für Ferienwohnungen bereits eine ordentliche Leistung sei.

Welche Anlage bei Ferienwohnung?

Die Anlage V-FeWo ist bei Vorliegen einer Ferienwohnung zusätzlich zur Anlage V abzugeben. Für jede Ferienwohnung ist jeweils eine Anlage V und eine Anlage V-FeWo einzureichen.

Ist es erlaubt, eine Ferienwohnung dauerhaft zu bewohnen?

Das Wohnen in einer Ferienwohnung oder in einem Wochenendhaus ist dauerhaft nicht gestattet. Denn laut Baunutzungsverordnung dienen Ferienwohnungen und Wochenendhäuser nur zum vorübergehenden Wohnen in den Ferien oder der Freizeit und dürfen daher nicht als dauerhafter Wohnsitz genutzt werden.

Wie lange dürfen Gäste in einer Ferienwohnung wohnen?

Größtenteils gilt jedoch die Vereinbarung zwischen Vermieter und Gast. Das gute ist, dass es keine verbindlichen Regelungen gibt. Für die in Ihrem Mietvertrag festgelegte Dauer dürfen Ihre Gäste also in der Ferienwohnung bleiben, solange keine besonderen Umstände dazwischen kommen.

Welches Recht gilt bei einer Ferienwohnung?

Was viele nicht wissen: Es gilt das Mietrecht. : §§ 535 ff BGB ! Der Urlauber hat einen Anspruch auf Überlassung der Ferienwohnung zum vertragsgemäßen Gebrauch. Das heißt: Die Wohnung muss sauber sein, die vereinbarte Ausstattung und Größe haben, die Einrichtung muss vollständig und gebrauchsfähig sein.

Wie lange darf man eine Ferienwohnung vermieten?

In Deutschland gilt grundsätzlich, dass eine Ferienwohnung nicht länger als 6 Monate an die gleiche Person vermietet werden darf, um den Status als Ferienwohnung zu behalten. Wenn also ein Mieter länger als 6 Monate in der Wohnung bleibt, könnte das als langfristige Mietwohnung angesehen werden.

Was macht eine Ferienwohnung attraktiv?

Die Grundlage für jede attraktive Ferienwohnung ist Sauberkeit und Ordnung. Stellen Sie sicher, dass Ihre Wohnung bei Ankunft der Gäste makellos sauber ist. Betten sollten frisch bezogen, Oberflächen staubfrei und Böden glänzend sein. Ein aufgeräumtes Ambiente vermittelt den Eindruck von Pflege und Professionalität.

Ist es erlaubt, täglich Besuch in meiner Ferienwohnung zu empfangen?

Besuch ist auch in der Ferienwohnung erlaubt

Nach dem allgemeinen Mietrecht ist der Mieter berechtigt, Besuche zu jeder Zeit und in beliebiger Anzahl zu empfangen, soweit damit keine Störung des Hausfriedens oder die vertragswidrige Benutzung der Wohnung (z. B. Prostitution in der Wohnung) verbunden ist.

Wie groß sollte eine Ferienwohnung sein?

Besonders gefragt sind Ferienwohnungen mit einer Fläche zwischen 50 und 70 Quadratmetern und zwei Schlafzimmern sowie Ferienhäuser mit 80 bis 100 Quadratmetern und drei Schlafzimmern. Je nach Standort lassen sich diese das ganze Jahr über gewinnbringend vermieten.

Warum ist Usedom so teuer?

Betroffen ist nicht nur Usedom, sondern die gesamte Region. Die Gründe dafür sind vielfältig, jedoch spielen gestiegene Kosten für Energie, Personal und Lebensmittel sowie eine hohe Nachfrage nach Inlandsreisen seit Corona eine bedeutende Rolle.

Wie viele Deutsche besitzen eine Ferienwohnung?

Laut einer aktuellen Erhebung des Instituts für Demografie (IfD) Allensbach besitzen im Jahr 2020 rund 1,26 Millionen Menschen in Deutschland ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung (Stand: Juli 2020).

Was passiert, wenn man zu billig vermietet?

Gefährlich wird es, wenn eine Miete von weniger als 10 % der ortsüblichen Miete gezahlt wird. Dann geht das Finanzamt von einer unentgeltlichen Überlassung aus und es droht die steuerpflichtige Entnahme aus dem Betriebsvermögen zum Verkehrswert des Wohnhauses.

Was ist die 66% Regel?

Beträgt der Mietpreis mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete, so gilt die Vermietung als entgeltlich. Vermieter können Werbungskosten und andere eventuelle Posten wie üblich vollständig geltend machen und so die Steuerlast der Mieteinnahmen entsprechend mindern.

Wie überprüft das Finanzamt Mieteinnahmen?

Bei jeder Vermietung prüft Ihr Finanzamt, ob Sie Ihre Immobilie vollentgeltlich vermieten. Hierbei wird die laut Mietvertrag vereinbarte Warmmiete mit der ortsüblichen Warmmiete verglichen. Diese ermittelt das Finanzamt zum Beispiel unter anderem anhand eines Mietspiegels.

Wie viel kostet es, eine Ferienwohnung anzumelden?

In der Regel liegt sie zwischen 5 Prozent und 20 Prozent des Betrags der Nettokaltmiete. Mit dieser Frage verbunden ist die Gewerbemeldung. Nutzten Sie die Ferienwohnung überwiegend selbst und melden hier korrekt Ihren Zweitwohnsitz an, entfällt gegebenenfalls die Anmeldung eines Gewerbes.

Kann man von der Vermietung von Ferienwohnungen leben?

Einnahmen aus Vermietung sind steuerpflichtig

Bis zu einer Freigrenze von 520 Euro bei selbstgenutztem Wohnraum profitieren Eigentümer. Einnahmen aus der Vermietung von Ferienwohnungen, die die Freigrenze überschreiten sind natürlich steuerpflichtig und müssen dem Finanzamt gemeldet werden.

Kann man eine normale Wohnung als Ferienwohnung vermieten?

Wer eine zum normalen Wohnen genutzte Wohnung als Ferienwohnung vermieten will, muss beim zuständigen Bauamt einen Antrag auf Nutzungsänderung stellen.