Zuletzt aktualisiert am 28. Mai 2026
Pro Jahr verunglücken acht bis zehn Menschen tödlich. Seit der Erstbesteigung vor mehr als 150 Jahren sind am Matterhorn über 500 Menschen umgekommen, der Grossteil davon auf Schweizer Seite. An keinem anderen Berg weltweit sterben offiziell so viele Alpinisten.
Wie viele Bergsteiger starben am Matterhorn?
Seit der Erstbesteigung im Jahr 1865 ist am Matterhorn so gut wie kein Jahr vergangen ohne tödliches Unglück. In den letzten 25 Jahren waren es nach Angaben des Schweizer Alpenclubs insgesamt 115 Todesfälle.
Wie viele Menschen sind beim Wandern aufs Matterhorn gestorben?
Seit der Erstbesteigung sind mehr als 500 Menschen beim Auf- oder Abstieg am Matterhorn gestorben – durchschnittlich drei bis vier pro Jahr.
Wie gefährlich ist das Matterhorn für Bergsteiger?
Offiziell: Matterhorn (4.478 m)
Betrachtet man alle offiziellen Statistiken weltweit, dann ist das Matterhorn der Berg mit den meisten Todesfällen. Rund 600 Alpinisten haben seit der Erstbesteigung 1865 auf der formschönen Felspyramide ihr Leben gelassen. Ein Grund ist mit Sicherheit die Schwierigkeit des Berges.
Wie viele Menschen werden am Matterhorn vermisst?
Die Bergung ihrer Überreste gelingt oft nicht vollständig. Die Landschaft am Fuss des Matterhorns gibt oft Jahrzehnte später Körperfragmente frei, die nicht konkret Verunglückten zugeordnet werden können. 27 Vermisste sind bis heute nicht aufgefunden worden.
Tod am Matterhorn – Die tragische Geschichte der Erstbesteigung | Doku | SRF Dok
Wurden die 5 Leichen in Zermatt gefunden?
Rettungskräfte haben die Leichen von fünf Skifahrern in der Nähe des Schweizer Luxus-Resorts Zermatt gefunden . Die Bergung erfolgte einen Tag, nachdem eine Gruppe von Bergsteigern, die das Rimpfischhorn – einen 4.199 Meter hohen Gipfel in den Walliser Alpen – bestiegen, die Rettungskräfte über mehrere unbeaufsichtigte Paar Skier in Gipfelnähe informiert hatte.
Ist die Besteigung des Matterhorns schwierig?
Die Besteigung des Matterhorns ist für viele, die es besteigen, das grösste Ziel. Obwohl technisch nicht schwierig erfordert die Besteigung gute Fitness und Erfahrung im Fels- und Eisklettern, damit der Gipfel rechtzeitig erreicht wird. Der Aufstieg dauert normalerweise zwischen 4 und 5 Stunden.
Welcher Berg hat die meisten Todesopfer?
Ähnlich häufig ist der Weg auf die Spitze des 8.586 Meter hohen Kangchenjunga ohne Wiederkehr (4,2 Prozent). In absoluten Zahlen starben zwar auf dem Mount Everest, dem höchsten Berg der Welt, die meisten Personen (etwa 330).
Ist das Matterhorn schwieriger als der Everest?
Für viele Bergsteiger erscheint das Matterhorn oft schwieriger als der Everest – obwohl der Everest viel höher ist – , weil die Schwierigkeit nicht nur in der Höhe, sondern auch in den technischen Anforderungen liegt .
Wie viele Menschen besteigen das Matterhorn?
Jährlich versuchen zwischen 300 bis 400 Personen den Gipfel des Matterhorns mit einem Bergführer zu besteigen. Davon erreichen rund 20 Personen den Gipfel nicht. Ohne Bergführer sind es jährlich ca. 3'500 Personen, wovon erfahrungsgemäss 65 Prozent aufgeben.
Kann man auf dem Matterhorn wandern?
Das Matterhorn Summer Paradise bietet eine Vielfalt an Wanderwegen und das Zermatter Wandernetz ist einwandfrei ausgebaut. Manch ein Startpunkt ist bequem mit der Bahn zu erreichen. Die Zermatt Bergbahnen ermöglichen es, mühelos auf über 3'000 m ü. M.
Was ist am Matterhorn passiert?
Am Montag, dem 4. August 2025, kam es am Matterhorn in Zermatt zu einem tödlichen Unfall. Ein Alpinist stürzte beim Aufstieg über den Hörnligrat aus rund 4150 Metern Höhe ab. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Warum sterben so viele Bergsteiger am Mount Everest?
In dieser Saison sieht der Everest-Experte Arnette vor allem vier Gründe für die Todesfälle: Zu viele Menschen; zu wenig Zeitfenster, um den Gipfel zu erreichen; zu viele unerfahrene Bergsteiger sowie unzureichende Unterstützung und schlechte Ausrüstung.
Wer starb am Matterhorn?
Von da an war er bis zu seinem Tod als Bergführer tätig. Zusammen mit Charles Hudson, Douglas Robert Hadow und Francis Douglas stürzte er beim Abstieg vom Gipfel des Matterhorns am 14. Juli 1865 zu Tode. Der unverheiratete Croz wurde in Zermatt begraben.
Wie lange dauert der Aufstieg auf das Matterhorn?
Bergtour auf das Matterhorn
Gehzeit 8–9 Stunden. Bis ca. 1600 Höhenmeter. Für erfahrene Alpinist:innen mit sehr guter Ausdauer.
Wie viel kostet es, den K2 zu besteigen?
Etwa eine Verdopplung der bisherige Preise
Ein Permit für den K2, den zweithöchsten Berg der Erde, kostet künftig 3500 Dollar pro Bergsteigerin oder Bergsteiger aus Ausland. Ursprünglich war eine Gebühr von 5000 Dollar pro Person geplant gewesen, was etwa eine Verdreifachung des Preises bedeutet hätte.
Kann jeder das Matterhorn besteigen?
Der Weg ist technisch nicht sehr anspruchsvoll, aber es erfordert eine gute Kondition und Erfahrung im Bergsteigen. Die Nordwand ist die anspruchsvollste Route auf das Matterhorn. Sie ist nur für sehr erfahrene Bergsteiger geeignet und erfordert eine hervorragende körperliche Verfassung und Technik.
Welcher Berg darf nicht mehr bestiegen werden?
Wie sieht es heute an dem heiligen Berg aus? Der Uluru darf bereits seit fünf Jahren nicht mehr bestiegen werden. Lange Jahre hatte das lokale Anangu-Volk gefordert, touristische Klettertouren auf den Uluru zu unterbinden – vor fünf Jahren trat das Verbot nach langem Ringen in Kraft.
Was passiert mit Toten Bergsteigern?
Da der Permafrost die Toten konserviert, dienen einige der verunglückten Bergsteiger als Wegmarken beim Auf- bzw. Abstieg. Sherpas bezeichnen den Aufstieg auf den Gipfel des Mount Everest teilweise als „Leichengasse“.
Kann ich als Anfänger das Matterhorn besteigen?
Als Anfänger, der das Matterhorn besteigen möchte, solltest du einen Bergführer engagieren und dich von ihm beraten lassen, wie du trainieren kannst. Er kann dir auch bei der Sicherheit helfen. In den Alpen gibt es eine Vielzahl von Bergführern, aus denen du wählen kannst.
Wie fit muss man sein, um das Matterhorn zu besteigen?
Hinweis: Wer die achtstündige Tour auf das Matterhorn schaffen will, braucht Erfahrung im Klettern mit Steigeisen und viel Ausdauer. Es ist alpine Kletterei im 3. bis 4. Schwierigkeitsgrad: Man klettert am Grat im steilen Gelände auf Fels und Eis.
Kann man ohne Bergführer aufs Matterhorn?
Dritte über die Tour informieren und wenn möglich nie alleine gehen. Markierte Wege nicht verlassen und sich nicht ohne Bergführer auf Gletscher begeben. Das Begehen der Skipisten ist verboten.