Wie viele deutsche Touristen starben beim Tsunami 2004?

Zuletzt aktualisiert am 5. Februar 2026

Der Tsunami vom 26. Dezember 2004 kostete etwa 230.000 Menschen das Leben, darunter waren auch 537 Deutsche. Die Fotos von einem Besuch in Khao Lak im Februar 2005 zeigen das Ausmaß der Zerstörung.

Wie viele deutsche Tote gab es beim Tsunami 2004?

Laut EM-DAT kamen in Sri Lanka mehr als 35.000 Menschen ums Leben, in Indien 16.389 und in Thailand 8345. In Thailand waren unter den Todesopfern auch zahlreiche Touristen im Weihnachtsurlaub, darunter 534 Deutsche.

Wie viele Touristen starben beim Tsunami 2004?

Allein in Indonesien starben rund 165.000 Menschen, weitere Zehntausende in Sri Lanka, Indien und Thailand. Unter den Toten waren auch etwa 2.000 ausländische Touristen, die an den betroffenen Küstenabschnitten ihren Weihnachtsurlaub verbracht hatten, die Hälfte davon aus Schweden und Deutschland.

Wie viele Menschen wurden in Bayern durch den Tsunami 2004 vermisst?

230.000 Menschen verloren bei dem Tsunami-Unglück vor 20 Jahren ihr Leben, darunter 86 österreichische Urlauberinnen und Urlauber. 19 Personen aus Niederösterreich starben, fast alle in Thailand. Viele galten zunächst als vermisst.

Wie viele Iren starben beim Tsunami 2004?

Insgesamt kamen vier irische Touristen ums Leben. Die 27-jährige Dublinerin Eilis Finnegan, Stewardess von United Airlines, starb in Thailand. Frau Finnegan aus Ballyfermot war mit ihrem Freund Barry Murphy (29) aus Castleknock in Dublin am Strand der Phi Phi-Inseln, als der Tsunami zuschlug.

Tsunami in Thailand 2004 | Augenzeugen-Video

Bei welchem Tsunami starben die meisten Menschen?

Im Jahr 2004 bildete sich im Indischen Ozean ein Tsunami, der neben Indonesien weite Teile Südostasiens und Afrika traf. Er ist der bis dato tödlichste Tsunami weltweit. Insgesamt starben rund 228.000 Menschen. Häufigste Auslöser eines Tsunamis sind Seebeben.

Wie viele Menschen sind beim Tsunami 2011 gestorben?

Am 11. März 2011 war die japanische Ostküste von einem Erdbeben der Stärke 9,0 und einem Tsunami getroffen worden. Durch die Naturkatastrophe kamen 18.000 Menschen ums Leben.

Wie hoch war die Welle 2004 in Thailand?

Dezember 2004 gegen 8 Uhr Ortszeit brach eine mehr als 30 Meter hohe Tsunami-Welle über die Küsten des Indischen Ozeans. Mehr als 230.000 Menschen kamen ums Leben, darunter viele ausländische Touristinnen und Touristen. Isolde Fries aus Ludwigsburg machte damals gerade Urlaub mit ihrem Mann im thailändischen Phuket.

Hat Natalia Wörner den Tsunami überlebt?

Natalia Wörner hat überlebt

Eigentlich wollten sie an diesem Tag zurück nach Bangkok fliegen, doch dann kam die Katastrophe auf sie zu. Das Paar überlebte den Tsunami unbeschadet.

Wo war der Tsunami 2004 am schlimmsten?

Tsunami 2004 - Fakten

Das Beben vor der Nordwestküste Sumatras hatte eine Stärke von 9,1 auf der Richterskala und war damit das drittstärkste jemals gemessene Seebeben. Am stärksten betroffen waren die Küstenregionen in Indien, Indonesien, Malaysia, Sri Lanka, Thailand, Somalia und die Maldiven.

Wie lange dauerte der Tsunami 2004?

Das Ende der Welt

Binnen weniger Minuten reißt der Tsunami 80 bis 90 Prozent aller Gebäude der Stadt mit sich oder beschädigt sie irreparabel. Die Welle ergießt sich mehr als drei Kilometer weit ins Land. Zwei Tage lang steht ein großer Teil der Stadt unter Wasser.

Was sollte man bei einem Tsunami tun?

Der einzig sichere Ort auf dem Land ist bei einem Tsunami eine Erhöhung wie ein Berg oder Hügel, auf den man sich so schnell wie möglich flüchten sollte. Ist keine natürliche Erhöhung in der Nähe, kann man sich auch auf Dächer stabiler, robuster Gebäude retten.

Wie hoch war die Tsunami-Welle 2004 in Sri Lanka?

Das einströmende Wasser erreichte eine Höhe von bis zu 30 Metern. Sri Lanka, Indien und Thailand wurden zwischen eineinhalb und zwei Stunden später von den Tsunamiwellen getroffen. Es dauerte sieben bis acht Stunden, bis die Wellen auch die Küsten von Madagaskar und Ostafrika erreichten.

Wie viele Kinder starben beim Tsunami 2004?

SOS-Kinderdörfer zum 20. Jahrestag Tsunami. Am zweiten Weihnachtstag vor zwanzig Jahren ereignete sich der bislang tödlichste Tsunami. Über 230.000 Menschen starben, darunter zehntausende Kinder.

Hatte Deutschland schon mal einen Tsunami?

Am 5. Juni 1858 ereignete sich ein Tsunami, der sich bis in die Nordsee ausbreitete. Er wurde von Jürgen Newig und Dieter Kelletat 2011 wissenschaftlich untersucht und beschrieben.

Waren die Malediven vom Tsunami 2004 betroffen?

Die Atolle schützen zwar vor extremer Zerstörung durch den Tsunami 2004, aber die Inselns sind großflächig betroffen. Günther Geiger war einer unserer Delegierter vor Ort und berichtet vom Wiederaufbau.

Wie viele Menschen starben beim Tsunami 2011?

Das Tohoku-Erdbeben und der damit verbundene Tsunami im Jahr 2011, oft auch als das Große Erdbeben und der Große Tsunami in Ostjapan bezeichnet, forderten über 18.000 Todesopfer, darunter mehrere Tausend Opfer, die nie geborgen wurden.

Wie hoch war die höchste Tsunami-Welle jemals?

Die maximale Höhe (Auflaufhöhe), welche die Wassermassen erreichten, betrug 524,6 Meter. Während die verheerendsten Tsunamis mit den meisten Todesopfern in der Regel durch Seebeben ausgelöst werden, sind es häufig großräumige Erdrutsche, die Tsunamis mit einer hohen Auflaufhöhe der Wassermassen verursachen.

Wieviel Deutsche starben beim Tsunami 2004?

Vor 20 Jahren überfluteten von einem Seebeben ausgelöste Wellen zahlreiche Küsten am Indischen Ozean – teilweise waren die Wellen in Küstennähe mehr als 40 Meter hoch. Der Tsunami vom 26. Dezember 2004 kostete etwa 230.000 Menschen das Leben, darunter waren auch 537 Deutsche.

Kann ein Tsunami Deutschland treffen?

Vielen ist nicht bewusst, dass auch hier bei uns an den Küsten der Nord- und Ostsee sogenannte „Meteo–Tsunamis“ auftreten können. Küstenbewohnerinnen und -bewohner sowie erfahrene Seeleute nennen sie „Seebären“. Lange galten sie als Seemannsgarn – bis Messsysteme sie erstmals erfassen konnten.

Wo war der schlimmste Tsunami aller Zeiten?

Am 26. Dezember 2004 um 07:58:53 Uhr Ortszeit (UTC+7) ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 9,2–9,3 mit Epizentrum vor der Westküste von Aceh im Norden Sumatras, Indonesien .

Wie hoch war die Tsunami-Welle 2004 in Thailand?

Beim Tsunami 2004 kam es zu ansteigenden Flutwellen von mehr als 30 Höhenmetern. Beim Auftreten auf die Küsten richteten sie und die nachschiebenden Wassermassen verheerende Schäden an. Zerstörerisch waren aber nicht nur die Wellen, sondern auch die ungeheure Sogkraft.

Welches Land wird am stärksten von einem Tsunami getroffen?

Die meisten Tsunamis wurden in Japan registriert. Betrachtet man jedoch nur Tsunamis > 1 m, ereignete sich die größte Anzahl in Indonesien. Papua-Neuguinea, Indonesien und die Philippinen gehören zu den acht Ländern mit der höchsten Tsunami-Rate. Die Daten stammen von NCEI/WDS (2021).

Wie viele Briten starben beim Tsunami 2004?

Schätzungsweise 10.000 britische Bürger waren betroffen, 149 starben, viele von ihnen in den Badeorten Thailands und Sri Lankas. Die zahlreichen Fotos und die leicht zugänglichen englischsprachigen Interviewpartner führten den Menschen in Großbritannien das Grauen der Katastrophe auf einzigartige Weise vor Augen.

Was war die schlimmste Katastrophe der Welt?

Das Unglück von Bhopal gilt bis heute als die schlimmste Chemiekatastrophe der Menschheitsgeschichte. Von den ursprünglich geforderten 3 Milliarden Schadenersatz wurden vom verantwortlichen US-Konzern Union Carbide bis heute lediglich 470 Millionen bezahlt.