Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026
Der mittlere Wasserstand des Neusiedler Sees liegt aktuell bei rund 115,10 Metern über Adria (Stand August 2026). Damit befindet sich der Pegel etwa 20 bis 23 Zentimeter unter dem langjährigen Durchschnitt, womit dem See weiterhin ein spürbares Wasservolumen auf den Normalwert fehlt.
Hat der Neusiedler See wieder genug Wasser?
Der Neusiedler See hat derzeit einen sehr niedrigen Wasserstand (Niederwasserbereich bei rund 115,1 Metern über Adria), der knapp über dem historischen Tiefstand von 1965 liegt. Dennoch reicht das Wasser aus: Schifffahrt, Wassersport und Tourismus funktionieren weitgehend ohne größere Einschränkungen.
Wann wird der Neusiedler See austrocknen?
Das Austrocknen ist für den Neusiedler See nicht nur normal, sondern er braucht sogar solche Dürrezeiten. Im Durchschnitt trocknet er ein bis zwei Mal in 100 Jahren aus. Obwohl der See weniger Schlamm bildet als andere Gewässer, sammelt sich dieser im Laufe der Zeit auf dem Seegrund an.
Wie hoch ist der aktuelle Wasserstand im Neusiedler See?
Der aktuelle mittlere Wasserstand des Neusiedler Sees liegt Anfang August 2026 bei rund 115,10 bis 115,12 Meter über Adria (bzw. ca. 108 bis 110 cm an den lokalen Pegelmessstellen). Der See ist trotz sommerlicher Verdunstung uneingeschränkt nutzbar.
Warum ist der Neusiedler See so niedrigwasser?
Immer häufiger auftretende Hitzewellen im Sommer lassen den Wasserstand des Neusiedler Sees oft tief absinken. Im September 2022 war der Wasserstand so niedrig wie seit 1965 nicht mehr. Seitens der Tourismuswirtschaft besteht die Sorge, dass der See demnächst wieder austrocknet.
Neusiedler See trocknet aus. Tiefster Wasserstand! Rote Boote Schwäne Neusiedlersee Hafen Rust Fertő
Wie tief ist der tiefste Punkt im Neusiedler See?
Die maximale Wassertiefe des Neusiedler Sees beträgt nur knapp 1,8 bis 2 Meter. Diese tiefste Stelle liegt im Bereich der Verbindungslinie zwischen der alten Wulkamündung und dem Golser Kanal. Im Durchschnitt ist der See hingegen nur etwa 1 Meter tief.
Hat der Neusiedler See Trinkwasserqualität?
Der Neusiedler See ist kein Trinkwasser, sondern ein natürliches Badegewässer, das über eine ausgezeichnete, regelmäßig kontrollierte Badewasserqualität verfügt.
Wie tief ist der Neusiedler See aktuell?
Der Neusiedler See ist relativ seicht. Die tiefste Stelle beträgt nur knapp 2 Meter und liegt im Bereich der Verbindungslinie zwischen alte Wulkamündung und Golser Kanal. Die mittlere Tiefe beträgt nur knapp 1 Meter.
Welcher Ort am Neusiedler See liegt direkt am Wasser?
Podersdorf ist der einzige Ort am Neusiedler See, der direkt am Wasser liegt.
Wie viel Grad hat der Neusiedler See Wassertemperatur?
Die aktuelle Wassertemperatur im Neusiedler See liegt je nach Messstelle bei sommerlichen 25 bis 31 °C. Der flache Steppensee heizt sich im Hochsommer sehr stark auf. Genaue Echtzeit-Messwerte rufen Sie über das Wasserportal Burgenland ab.
Welcher ist der schönste Ort am Neusiedler See?
Den Titel als schönsten Ort am Neusiedler See gibt es nicht, da die Dörfer und Städtchen sehr unterschiedlich sind. Für Postkarten-Idyll gilt die Freistadt Rust mit ihrer barocken Altstadt und den vielen Storchennestern als Favorit. Podersdorf am See punktet mit dem berühmten Leuchtturm und den besten Badestränden, während Purbach durch seine historische Kellergasse besticht.
Wer besitzt den Neusiedler See?
Der österreichische Teil des Sees ist zum größeren Teil Eigentum der Familie Esterházy; kleinere Teile gehören den Anrainergemeinden.
Was passiert mit dem Schilf vom Neusiedler See?
Die Halme, oft bis zu drei Meter lang, werden geputzt, zu Bündeln gebunden und sorgfältig geschlichtet. Nach dem Trocknen beginnt das Sortieren – und schließlich der Verkauf in alle Welt. Früher war das Schilf auch im Burgenland eines der wichtigsten Baumaterialien der Region. Dach für Dach wurde damit gedeckt.
Wie tief ist der See in Podersdorf?
Der Neusiedler See in Podersdorf ist im Schnitt nur etwa 1 bis 1,5 Meter tief. Da der Wasserstand stark schwankt, liegt die Tiefe in Ufernähe oft darunter.
Wie tief ist der Zicksee?
Der Zicksee hat eine maximale Tiefe von rund 1,4 Metern und eine durchschnittliche Tiefe von etwa 1,0 Meter. Als flacher Steppensee im Burgenland unterliegt der Wasserstand starken natürlichen Schwankungen und ist stark von Grundwasser und Verdunstung abhängig.
Wie tief ist der Neusiedler See?
Der Neusiedler See liegt im Mittel auf einer Seehöhe von etwa 115 Metern über Adria (müA). Er befindet sich damit in der am tiefsten gelegenen Region Österreichs, deren Umgebung teils sogar bis auf rund 114 Meter abfällt.
Welcher Ort im Burgenland ist der schönste?
Im Burgenland ist es besonders am Neusiedler See mit den malerischen Ortchen Rust und Podersdorf, im historischen Eisenstadt sowie in der sanften Hügellandschaft des Südens bei Bad Tatzmannsdorf und Stegersbach am schönsten. Die Region besticht durch pannonische Weinkultur, idyllische Kellergassen und einzigartige Natur.
Kann man im Neusiedler See baden?
Ja, man kann im Neusiedler See sehr gut baden. Rund um den See gibt es viele ausgebaute Strandbäder und Badeanlagen (zum Beispiel in Podersdorf, Neusiedl am See, Rust und Mörbisch), die mit Liegewiesen, Rutschen und Gastronomie ausgestattet sind.
Wann war der Neusiedler See das letzte Mal zugefroren?
Der Neusiedler See war im Januar 2026 das letzte Mal komplett zugefroren, was an mehreren Tagen Eislaufen und Spaziergänge auf dem Eis erlaubte.
Welcher Fisch ist der größte im Neusiedler See?
Der größte Fisch im Neusiedler See ist der Wels (auch Waller genannt), der eine Länge von über zwei Metern erreichen kann. Weitere große Raubfische im See sind der Hecht und der Zander.
Wo ist die tiefste Stelle im Neusiedler See?
Die maximale Wassertiefe des Neusiedler Sees beträgt nur knapp 1,8 bis 2 Meter. Diese tiefste Stelle liegt im Bereich der Verbindungslinie zwischen der alten Wulkamündung und dem Golser Kanal. Im Durchschnitt ist der See hingegen nur etwa 1 Meter tief.
Wem gehört der Neusiedler See?
Der österreichische Teil des Neusiedler Sees gehört zu großen Teilen (etwa zu der Hälfte) der ungarischen Adelsfamilie Esterházy. Die restlichen Flächen des österreichischen Anteils befinden sich im Besitz der jeweiligen Anrainergemeinden am See.
Wo ist das härteste Wasser in Österreich?
Die Wasserhärte kann von Ort zu Ort unterschiedlich ausfallen. In Wien beträgt die Wasserhärte etwa 6 bis 11 Grad deutscher Härte (°dH). In Salzburg liegt der durchschnittliche Wert bei 9 bis 10 °dH. Das Wiener und Salzburger Wasser kann man als mittelhartes bis hartes Wasser bezeichnen.
Wo sollte man kein Wasser aus der Leitung trinken?
In den meisten Teilen Deutschlands, Westeuropas, Nordamerikas und Australiens ist Leitungswasser sicher. Sie sollten es jedoch in weiten Teilen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas sowie in einigen süd- und osteuropäischen Ländern (wie der Türkei, Albanien oder Bulgarien) meiden. Auch in sehr alten Häusern mit bleihaltigen Rohren oder bei länger in der Leitung stehendem Stagnationswasser ist Vorsicht geboten.