Wie viel kostet eine Namensänderung insgesamt?

Zuletzt aktualisiert am 5. Januar 2026

Kosten einer Namensänderung 25€. Hinzu kommen die Gebühren für beglaubigte Abschriften aus dem Familienbuch in Höhe von etwa 10€. Aber: Nach einer Namensänderung müssen auch alle wichtigen Dokumente wie Personalausweis, Reisepass, Krankenkassenkarte, Führerschein etc. geändert werden.

Wie teuer ist es, sich umbenennen zu lassen?

Für die Änderung oder Feststellung eines Familiennamens können Gebühren zwischen 50,00 und 1.500,00 EUR anfallen. Für die Änderung von Vornamen können Gebühren zwischen 25,00 und 500,00 EUR anfallen.

Wie viel kostet eine Namensänderung in Österreich?

Generell: 163 Euro. Bei Rückführung in die ursprüngliche deutsche Namensform (soweit die Person diesen Namen bereits geführt hat): 54,50 Euro.

Wie hoch sind die Kosten für eine Namensänderung?

Änderungen des Familiennamens bewegen sich im Preisrahmen zwischen 50 EUR und 1.500 EUR. Für die Änderung des Vornamens liegt die Gebühr zwischen 25 EUR und 500 EUR.

Kann man seinen Nachnamen einfach so ändern?

Eine Beliebigkeit zur Namensänderung besteht nicht. Grundsätzlich beurteilt sich der Name einer Person nach den privatrechtlichen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches. Danach kommt eine Namensänderung nur in einigen Ausnahmefällen, wie etwa im Falle einer Eheschließung, Scheidung oder Adoption, in Betracht.

Kann ich meinen Familiennamen ändern lassen? SRH Lawcast klärt auf

Wie viel kostet eine Namensänderung bei einem Doppelnamen?

Je nach Behörde und Bundesland werden zwischen 10 und 15 EUR fällig. Zur Namensänderung des Kindes nach der Heirat sind folgende Unterlagen mitzubringen: Ausweise der Erziehungsberechtigten. Ausweis des Kindes.

Was ist ein wichtiger Grund für eine Namensänderung?

Gründe für die Änderung des Familiennamens können sein: Familiennamen, die anstößig oder lächerlich klingen oder die zu unangemessenen oder frivolen Wortspielen Anlass geben. Schwierigkeiten in Schreibweise und Aussprache, die über das Normalmaß hinausgehend behindern.

Was kostet eine Namensänderung bei Transsexualität?

Die Anmeldung ist kostenfrei. Die Erklärung kostet 35,50€. Werden mehrere Erklärungen im selben Zuge abgegeben, erhöht sich die Gebühr auf 50,50€.

Wie lange dauert die Bearbeitung eines Antrags auf Namensänderung?

Die Dauer des Verfahrens ist unterschiedlich, je nach Bundesland kann mit ca. sechs Monaten gerechnet werden. Für eine Namensänderung – egal ob Vor- oder Nachname – muss ein wichtiger Grund bestehen, der die Namensänderung rechtfertigt (vgl. § 3 Namensänderungsgesetz).

Was kostet es, wenn man seinen Mädchennamen wieder annehmen möchte?

Gebühren. Für die Wiederannahme eines früheren Namens wird eine Gebühr von 21 Euro erhoben. Eine Bescheinigung über die neue Namensführung kostet 9 Euro. Die Gebühren können bar oder bargeldlos mit Karte bezahlt werden.

Ist mein Reisepass nach einer Namensänderung noch gültig?

Wenn sich Ihr Nachname geändert hat (etwa durch Heirat oder Scheidung), hat Ihr bisheriger Pass mit dem früheren Namen eine unzutreffende Eintragung und ist deshalb ungültig geworden. Sollten Sie auch weiterhin einen Reisepass benötigen, müssen Sie unverzüglich ein neues Dokument beantragen.

Ist es in Österreich erlaubt, mehrere Vornamen zu haben?

Eine Person kann mehrere Vornamen haben (so ihr Heimatrecht dies erlaubt). Rufname: Ist der Vorname, mit dem eine Person normalerweise angesprochen wird und unter dem die Person vor der Behörde auftritt.

Kann ich mich einfach umbenennen?

Eine Namensänderung erfolgt auf Antrag beim zuständigen Standes- oder Einwohnermeldeamt. Der Antrag muss schriftlich erfolgen, entsprechende Formulare teilt die zuständige Behörde aus.

Wie viel kostet eine Namensänderung nach einer Scheidung?

Während die Bestimmung eines gemeinsamen Ehenamens bei der Eheschließung normalerweise kostenlos ist, fällt für die Namensänderung nach der Scheidung eine Gebühr an. Diese ist jedoch mit ca. 25 bis 30 Euro (je nach Standesamt) überschaubar.

Was passiert, wenn der Vater der Namensänderung nicht zustimmt?

Wenn ein Elternteil der Namensänderung des Kindes nicht zustimmt, kann das Familiengericht die fehlende Zustimmung ersetzen (§ 1617 Abs. 1 Satz 2 BGB). Das bedeutet, das Gericht entscheidet anstelle des verweigernden Elternteils, sofern die Namensänderung dem Wohl des Kindes dient.

Was kostet eine offizielle Namensänderung?

Die Erklärungen zur Namensänderung müssen öffentlich beglaubigt werden, was je nach Bundesland zwischen 20 und 30 Euro kosten kann.

Was brauche ich für eine Namensänderung?

Für die Namensänderung nach der Eheschließung benötigen Sie in der Regel Ihre Heiratsurkunde (Original oder beglaubigte Kopie), ein aktuelles biometrisches Passfoto sowie einen gültigen Personalausweis. Diese Dokumente sind notwendig, um neue Ausweise wie den Reisepass oder Führerschein zu beantragen.

Welchen Nachnamen bekommt das Kind bei unverheirateten?

Familienname vom Kind: Wenn Sie unverheiratet sind, richtet sich der Familienname nach dem Sorgerecht. Haben die Elternteile sich bei der Eheschließung nicht auf einen gemeinsamen Familiennamen geeinigt oder die Eltern sind gar nicht verheiratet, liegt kein gemeinsamer Ehename vor.

Kann man seinen Nachnamen in Österreich ändern?

Volljährige Österreicher*innen und volljährige Konventionsflüchtlinge und Subsidiär Schutzberechtigte können die Namensänderung online beantragen. Wenn Sie staatenlos sind oder Ihre Staatsangehörigkeit nicht geklärt ist, wenden Sie sich bitte an das Namensänderungsreferat.

Wann wird eine Namensänderung abgelehnt?

Eine Namensänderung kommt nicht in Betracht, wenn sie nur damit begründet wird, dass der bestehende Name dem Antragsteller nicht gefällt oder dass ein anderer Name klangvoller ist oder eine stärkere Wirkung auf Dritte ausübt.

Wie viele Nachnamen sind in Österreich erlaubt?

Aus einem Doppelnamen aber einen Dreifachnamen zu machen, wird auch weiterhin nicht erlaubt sein. Soll also der Doppelname Familienname werden, muss der andere Partner einen Namen aus dem Doppelnamen aufgeben. Bandwurmnamen aus drei oder mehr Nachnamen sind nämlich nicht erlaubt.

Was sind gute Gründe für eine Namensänderung?

Änderung des Familiennamens

Dies können schutzwürdige Interessen anderer Beteiligter oder im Sinne des öffentlichen Interesses Grundsätze der Namensführung sein, zu denen auch die soziale Ordnungsfunktion des Namens und das öffentliche Interesse an der Beibehaltung des bisherigen Namens gehören.

Welcher Name kommt zuerst bei Doppelnamen?

Schon bei der Anmeldung der Eheschließung können Sie angeben, dass einer der beiden Eheleute einen Doppelnamen führen möchte. Auch später kann oft noch ein Doppelname erklärt werden. Im ersten Schritt muss immer zuerst ein gemeinsamer Familienname (Ehenamen) erklärt werden.

Kann ich als Erwachsener meinen Nachnamen ändern?

Der volljährige Erwachsene möchte seinen Familiennamen ändern. Es gilt nicht mehr das Namensrecht des BGB zu Familiensachen, §§ 1616 ff BGB.