Wie viel Freizeit haben Lokführer?

Zuletzt aktualisiert am 20. August 2026

Lokführer/innen haben in jeder Schicht feste Pausenzeiten. „Länger als sechs Stunden dürfen wir nicht durcharbeiten, aber meistens machen wir schon früher eine Pause, in längeren Schichten auch zwei,“ erzählt Zafer.

Wie viel Freizeit haben Lokführer?

Die Arbeitszeiten unterliegen den sogenannten Hidden Regulations*, die besagen, dass eine Schicht nicht länger als zwölf Stunden arbeiten darf und dies auch nur, wenn nach der elften Stunde keine Fahrten mehr stattfinden. Zwischen den Schichten müssen Sie außerdem mindestens zwölf Stunden frei haben.

Was macht ein Lokführer den ganzen Tag?

Als Lokführer:in bereitest du Züge auf die rechtzeitige Abfahrt vor und fährst sie sicher und pünktlich vom Start zum Ziel. Du hast also Verantwortung für Menschen oder Güter. Dein Alltag als Lokführer:in ist jeden Tag anders und beginnt zu einer unterschiedlichen Uhrzeit.

Wie sieht der Schichtplan eines Lokführers aus?

Lokführer fahren im unregelmäßigen Schichtdienst, d.h. der Schichtbeginn kann zu jeder Tageszeit erfolgen und das Schichtende ebenso. Typische Schichtzeiten können genauso von 4:27 bis 15:12 liegen wie 13:10-19:43, 19:16-2:19 oder 21:36-7:08. Von den Einsatzstellen aus sind unterschiedliche Strecken zu befahren.

Wie ist der Job als Lokführer?

Als Lokführer*in – auch Triebfahrzeugführer *in genannt – sind Sie für das Führen und Steuern von Lokomotiven und Triebwagen verantwortlich. Sie bedienen diese, überwachen die Geschwindigkeit und die Signalisierung entlang der Strecke und sorgen für die sichere und pünktliche Führung des Fahrzeugs.

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Wie ist der Tagesablauf eines Lokführers?

Lokführer/innen haben keinen 9-17-Uhr-Job. Sie arbeiten im Wechselschichtdienst. Dabei hat jede Schicht einen minutengenauen Zeitplan, abgestimmt auf den Fahrplan der Bahnlinie und auf die Schichtzeiten aller Kolleg/innen. Eine Tagesschicht startet beispielsweise um 11.17 Uhr und endet um 18.07 Uhr.

Was machen Lokführer den ganzen Tag?

Kontrollen und Ausrüstung vor und nach Fahrten prüfen . Züge zwischen Bahnhöfen oder Güterdepots gemäß Fahrplan fahren. Signalisierung, Geschwindigkeit und Sicherheitsanweisungen entlang der Strecken befolgen. Während der Fahrt mit Kontrollzentren und Signalbedienern sprechen.

Ist Lokführer schwer?

Weil der Beruf Lokführer:in sehr anspruchsvoll ist, wird bei der psychologischen Eignungsuntersuchung das Konzentrations- und Reaktionsvermögen getestet. Auch mathematisches Wissen und logisches Denken stehen auf dem Plan.

Wie gut muss ein Lokführer sehen?

Folgende Anforderungen an das Sehvermögen müssen erfüllt sein: a) Fern-Sehschärfe mit oder ohne Sehhilfe: 1,0; mindestens 0,5 für das schlechtere Auge; b)

Wie viele Urlaubstage hat ein Lokführer bei der DB?

Es geht um Jahresschichtpläne und die Bezahlung von Wegezeiten bei der DB Netz. Dabei sind die Arbeitsbedingungen bei der Bahn schon jetzt großzügig. Lokführer haben beispielsweise bis zu 42 Tage Regelurlaub und können durch Nachtschichten weitere Tage dazuverdienen.

Wann gehen Lokführer auf die Toilette?

Denn anders als man vielleicht denkt, gibt es in der Lok keine eigene Toilette. Stattdessen heißt es im Falle des dringenden Bedürfnisses: Beim nächsten Halt Beine in die Hand nehmen und schnell die Toilette im Bahnhof aufsuchen – vielleicht schafft man es sogar bis zur Betriebstoilette der Einsatzstelle.

Ist Lokführer stressig?

Vor einigen Jahren waren es noch 900 Suizide pro Jahr, heutzutage sind es zwischen 700 und 800. Allerdings wird der Berufsalltag für Lokführer immer stressiger.

Wie lange darf ein Lokführer maximal am Stück fahren?

Sie dürfen maximal viereinhalb Stunden am Stück fahren - dann sind 45 Minuten Rast Pflicht. Alternativ können sie die Pause auch in zwei Teile (mindestens je 15 und 30 Minuten) aufteilen.

Kann ich mit 40 noch Lokführer werden?

Geht nicht, gibt's nicht. Für die Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer oder zur Triebfahrzeugführerin gibt es nur eine Altersgrenze: nämlich die Vollendung des 20. Lebensjahrs bei Abschluss der Ausbildung. „Der Lokführerberuf ist ein anspruchsvoller Beruf.

Werden viele Lokführer gesucht?

Bis zu 10.000 Lokführer gesucht

In den vergangenen Jahren bis einschließlich 2022 waren es pro Jahr lediglich 1000 bis 2000 neue Beschäftigte in diesem Bereich, wie der Verband auf Basis von Daten der Bundesagentur für Arbeit ermittelt hat.

Warum will niemand Lokführer werden?

Grund dafür war keine Stellwerkstörung oder ein Gleisschaden, sondern «der aktuell angespannte Personalbestand bei den Lokführern», erklärte SBB-Sprecherin Sabine Baumgartner am Samstag. Dass von früh bis spät eine ganze Linie wegen Personalmangel ausfällt, ist wohl einzigartig in der jüngeren Bahngeschichte.

Welche Krankheiten darf ein Lokführer nicht haben?

Medizinische Voraussetzungen sind eine gute allgemeine Gesundheit. Triebfahrzeugführer dürfen nicht unter gesundheitlichen Störungen leiden oder die Tauglichkeit einschränkende Medikamente und Stoffe einnehmen.

Wie hoch ist die Durchfallquote bei Lokführern?

Es handelt sich um einen komplexen Test, der aus verschiedenen Prüfungen besteht. Die Durchfallquote liegt bei rund 70 Prozent, was die Schwierigkeit unterstreichen dürfte. Aber: Kein Grund nervös zu werden, denn im Folgenden erfährst du ganz genau, was dich in den Prüfungen erwartet.

Wie viel verdient ein Lokführer netto?

Als erreichbares Einkommen sprechen wir oft von bis zu 3.500,- € netto. Grundlage dafür ist ein Querschnitt der Gehälter von Lokführern, die von ihrer Einstellungsgarantie Gebrauch gemacht und nach ihrer Weiterbildung bei der HSL Logistik angefangen haben.

Wie ist der Alltag eines Lokführers?

Typische Schichtzeiten können zum Beispiel von 4:27 bis 15:14 Uhr gehen, ebenso wie von 12:10 bis 18:43 Uhr oder von 21:25 bis 7:04 Uhr. Dazu gehört es dann manchmal, dass die Lokführer*innen mitten in der Nacht aufstehen müssen, um ihre Schicht zu beginnen.

Wie alt dürfen Lokführer sein?

Um als Lokführer zu arbeiten, musst du mindestens 18 Jahre alt sein und die körperliche Eignung nachweisen. Die Führung von Lokomotiven und anderen Antriebsfahrzeugen ist erst ab 19 oder manchmal auch 20 Jahren erlaubt.

Wie heißt Lokführer auf Englisch?

locomotive driver [ TECH. ] driver (Brit.)

Kann jeder Lokführer werden?

Lokführer werden könnt. Prinzipiell kann fast jeder diesen Beruf erlernen und ausüben, auch ohne Vorkenntnisse. Die Umschulung bzw. Weiterbildung richtet sich insbesondere an Quereinsteiger und Arbeitsuchende.