Zuletzt aktualisiert am 24. Januar 2026
Diese Methode sieht vor, dass 50 % der Trinkgelder an das Personal verteilt werden, das im Raum tätig ist, und die anderen 50 % vom Küchenpersonal einbehalten werden. Um genauer zu sein: Wenn 30 Personen in der Küche arbeiten, sollten 50 % der Trinkgelder auf alle aufgeteilt werden.
Wie teile ich Trinkgeld auf?
Deine Kellner dürfen zum Beispiel die Hälfte des Trinkgelds behalten und die andere Hälfte wird unter allen anderen gleichmäßig aufgeteilt. Bei diesem System kombinierst du die faire Aufteilung mit dem persönlichen Anreiz jedes Angestellten, möglichst viel mitzunehmen.
Wie teilt man Trinkgelder gleichmäßig auf?
So teilen Sie das Trinkgeld nach den geleisteten Arbeitsstunden auf. Um das Trinkgeld für die Kellner nach den geleisteten Arbeitsstunden aufzuteilen, addieren Sie die Gesamtsumme des Trinkgelds und teilen Sie diese Zahl durch die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden . Multiplizieren Sie diese Zahl anschließend mit den Arbeitsstunden eines einzelnen Kellners.
Wie gebe ich Trinkgeld?
Gibt es eine Faustregel für Trinkgeld? Ja, es gibt einige allgemeine Faustregeln für das Geben von Trinkgeld. In Restaurants sind etwa 10 Prozent der Rechnungssumme üblich, wenn der Service nicht bereits in der Rechnung enthalten ist. In Cafés und Bars lassen Sie das Wechselgeld oder runden auf den nächsten Euro auf.
Wird Trinkgeld auch 70/30 aufgeteilt?
Das Trinkgeld muss ebenfalls im Verhältnis 70/30 aufgeteilt werden. Dabei ist zu bedenken, dass Trinkgeld keine Vorsteuer enthält.
Praxistipps zur neuen Trinkgeld-Verordnung
Wie kann man Trinkgeld abrechnen?
Trinkgeld ist steuerfrei, wenn:
Ein persönlicher Bezug zwischen dem Trinkgeldgeber und der Bedienung besteht. Das bedeutet, dass der Gast das Trinkgeld für den guten Service der Person direkt zahlt, die ihn bedient hat. Dann muss es nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Dafür gibt es auch keine Betragsgrenze.
Wird Trinkgeld mit der Küche geteilt?
Gastronominnen und Gastronomen können von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht verlangen, dass sie das Trinkgeld abgeben, um es – beispielsweise mit dem Küchenpersonal – zu teilen.
Sind 2 Euro Trinkgeld zu wenig?
Möchten Sie jedoch freiwillig einen besonders guten Service belohnen, sind ungefähr zehn Prozent angemessen. Sie können zum Beispiel Trinkgeld geben, wenn Sie ein Reiseführer mehrere Tage lang begleitet. Hier sind ein bis zwei Euro pro Tag und pro Person angemessen.
Wie viel Trinkgeld sollte ich beim Friseur bei 150 Euro geben?
Beim Friseur ist Trinkgeld in Höhe von 5 – 10 % des Rechnungsbetrags angemessen. Kostet der Haarschnitt 20 €, beträgt das Trinkgeld demnach 1 – 2 €. Bei einem Haarschnitt von 80 €, würde man 4 – 8 € Trinkgeld geben. Ab einem Gesamtbetrag von 100 € ist es hingegen ausreichend, wenn man sich nach den 5 % richtet.
Wie sind die Regeln für Trinkgeld in Deutschland?
Der „Knigge“ rät in Deutschland zu einem Trinkgeld zwischen 5 % und 10 % des Rechnungsbetrags, dieses ist aber in der Regel von der Zufriedenheit des Gastes und Beziehung der Gäste untereinander abhängig. Es kann weniger oder gar kein Trinkgeld gezahlt werden, ohne dass hierüber Rechenschaft abgelegt werden muss.
Wie rechnet man das Trinkgeld aus?
Servicekräfte bekommen ein Trinkgeld von etwa 10 % der Gesamtrechnung. Wenn deine Rechnung mehrere hundert Euro beträgt, dann reichen aber auch um die 5 % aus. Zum Beispiel: Du bekommst in deinem Lieblingsrestaurant eine Rechnung in Höhe von 45 €. Mit 10 % Trinkgeld würdest du 49,50 € zahlen.
Wie geben wir Trinkgeld?
Die wohl geläufigste Erklärung ist: Wir geben Trinkgeld als Belohnung. Für ein gutes Essen, für eine gute Bedienung, für Aufmerksamkeit, all so was. Und wenn es uns nicht gefallen hat, dann geben wir weniger oder kein Trinkgeld. Das ist der Standardansatz, und es gibt sicher Gäste, die es genauso handhaben.
Wie bekommt man gutes Trinkgeld?
- Gepflegtes Äußeres. Ein gepflegtes Äußeres sollte in der Gastronomiebranche eine Selbstverständlichkeit sein! ...
- Auffällige Kleidung. ...
- Freundlichkeit. ...
- Persönlich vorstellen. ...
- Hinhocken beim Aufnehmen der Bestellung. ...
- Nicken. ...
- Bestellung wiederholen. ...
- Unauffällige Berührungen.
Ist es ok, kein Trinkgeld zu geben?
Wenn du in einem Lokal mit Selbstbedienung isst oder das Essen zum Mitnehmen orderst, dann ist Trinkgeld unüblich. Aber du darfst natürlich trotzdem gerne was geben. Wer einen regelmäßigen Service anbietet, bekommt gewöhnlich kein Trinkgeld (Kurierdienste, Postbote, Müllarbeiter).
Wie gebe ich Trinkgeld, wenn ich mit Karte bezahle?
Auch bei der Auswahl am Kartenterminal gibt es wieder zwei Möglichkeiten: Trinkgeld in Prozent (Beträge ab 10 Euro): Der Gast kann zwischen 10%, 15% oder 20% (oder einem anderen, beliebig vom Unternehmen angepassten) Trinkgeldsatz wählen oder einen selbstgewählten Betrag manuell eintippen.
Wie viel Trinkgeld macht ein Kellner am Tag?
Mit Trinkgeld das Gehalt beim Kellnern aufbessern
Gäste können zwar freiwillig entscheiden, ob sie Trinkgeld geben oder nicht, aber eigentlich gehört es in Deutschland zum guten Ton, der Bedienung zwischen 5 und 10 % des Rechnungsbetrages zusätzlich zu spendieren.
Wie teilt man Trinkgeld gerecht auf?
Diese Methode sieht vor, dass 50 % der Trinkgelder an das Personal verteilt werden, das im Raum tätig ist, und die anderen 50 % vom Küchenpersonal einbehalten werden. Um genauer zu sein: Wenn 30 Personen in der Küche arbeiten, sollten 50 % der Trinkgelder auf alle aufgeteilt werden.
Kann ein Chef Trinkgeld behalten?
„Das darf der Arbeitgeber natürlich nicht behalten“, stellt Jürgen Markowski, Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Nürnberg, klar. Das Trinkgeld stehe den Mitarbeitern zu. „Das ist ein Geldbetrag, den ein Dritter dem Arbeitnehmer gibt, ohne dass dafür eine bestimmte Leistung erbracht wird.
Wo ist Trinkgeld nicht üblich?
Finnland, Norwegen, Schweden, Dänemark: Aufrunden ist keine Pflicht. In Skandinavien gilt: Qualität hat ihren Preis – Trinkgeld ist im Service bereits enthalten. In Restaurants oder Cafés wird ein Aufrunden auf volle Beträge als freundlich angesehen, nicht aber als Pflicht.
Wie ist die gesetzliche Trinkgeldregelung in der Gastronomie?
In einigen Branchen sind Trinkgelder üblich und in der Regel steuerfrei. Eine gesetzliche Freibetragsgrenze gibt es dafür grundsätzlich nicht mehr. Trinkgelder in fünfstelliger Höhe und mehr sind nach aktuellen Urteilen jedoch steuerpflichtige Einkünfte.
Warum Trinkgeld nicht per Karte?
Einige Restaurants oder Cafés bitten Gäste dennoch um Bar-Trinkgeld – oft aus praktischen Gründen. Bei Kartenzahlungen fallen nämlich Transaktionsgebühren auf den Gesamtumsatz an, also auch auf das Trinkgeld. Diese Kosten trägt der Betrieb, was gerade für kleinere Lokale eine zusätzliche Belastung sein kann.
Wie viel Trinkgeld ist bei einer Rechnung von 500 Euro üblich?
Trinkgeld in Restaurants und Hotels
Sowohl im Service in der Gastronomie- und in der Hotelbranche ist ein Trinkgeld von 5-10 Prozent üblich. Liegt der Rechnungsbetrag bei 500 Euro, gibt man normalerweise zwischen 25 - 50 Euro Trinkgeld.
Sind 10 € ein gutes Trinkgeld?
Allgemeiner Trinkgeld-Knigge
In vielen Ländern ist es üblich, 5 bis 10 % des Rechnungsbetrags zu geben. Allerdings gibt es Unterschiede, ob der Service bereits inkludiert ist oder nicht. Es gilt: Auf die Rechnung schauen und gegebenenfalls freundlich nachfragen.
Wer gibt am wenigsten Trinkgeld?
Norwegen, Schweden und Dänemark. Trinkgeld ist hier ungewöhnlich. In Bars und Restaurants geben die Kunden bei ausgezeichnetem Service zwischen 5 % und 15 % der Rechnung an Trinkgeld; dies ist jedoch eine Ausnahme.
Ist es verboten, Trinkgeld zu annehmen?
Es besteht ausdrücklich kein Rechtsanspruch auf die Zahlung. Es ist aber auch nicht verboten. Kunden, die sich freiwillig dafür entscheiden, ihre Wertschätzung mit einem Trinkgeld zu zeigen, stehen häufig vor der Frage, welcher Betrag hier angemessen ist.