Wie sieht eine Buchungsliste aus?

Zuletzt aktualisiert am 25. Februar 2026

In der Buchungsliste (mitte) sehen Sie in der linken Spalte die jeweilige Buchungsnummer, anschließend den Vorgang, sowie ob es sich um eine Betriebsausgabe oder Betriebseinnahme handelt. Sofern Sie umsatzsteuerpflichtig sind, sehen Sie auch den entsprechenden Umsatzsteuer-Prozentsatz.

Was sind Buchungslisten?

Die Buchungsliste (früher Tagebuch) ist eine Übersicht über sämtliche von Ihnen durchgeführte Buchungen. Im oberen Bereich sehen Sie die Gesamtanzahl Ihrer Buchungen, den Gesamtbetrag Ihrer Einnahmen und Ausgaben, sowie den Zwischensaldo (Einnahmen – Ausgaben = Zwischensaldo).

Wie sieht eine Buchungsreferenz aus?

Eine Buchungsnummer besteht nach internationalem Standard aus sechs Zeichen. Diese können aus Buchstaben, Zahlen oder einer Kombination aus beiden bestehen. Ein typisches Beispiel für eine Buchungsnummer wäre: TX3ER5. Dieser Code ist einzigartig für Ihre Buchung und wird verwendet, um Ihre Reise eindeutig zuzuordnen.

Wie sieht ein Buchungssatz aus?

Die allgemeine Grundregel für Buchungssätze lautet: „Soll an Haben, Betrag“. Werden also beispielsweise 100 Euro von der Kasse auf das Betriebskonto überwiesen, lautet der Buchungssatz für diese Transaktion: Bank an Kasse, 100 Euro.

Wie bilde ich Buchungssätze?

Buchungssätze bilden in 5 Schritten
  1. Betroffene Konten bestimmen (laut Kontenplan)
  2. Kontenarten bestimmen (Aktiv-/Passivkonto, Aufwands-/Ertragskonto)
  3. Bewegungen auf den Konten bestimmen (Zugang oder Abgang?)
  4. Konto-Seite festlegen (Soll oder Haben?)
  5. Buchungssatz formulieren: „Soll an Haben“

DATEV Kanzlei-Rechnungswesen - Die Logik der Buchungstechnik: Konto + Gegenkonto statt Soll + Haben

Soll und haben Eselsbrücke?

Eine bekannte Eselsbrücke für Soll und Haben lautet: „Wo ein per ist, ist auch ein an.

Was sind einfache Buchungssätze?

Buchungssätze werden verwendet, um die Konten anzugeben, auf denen gebucht werden soll. Bei einem einfachen Buchungssatz werden lediglich zwei Konten angesprochen. Dabei erfolgt eine Buchung im Soll eines Kontos, die andere im Haben eines anderen Kontos.

Wie lautet der Buchungssatz immer?

Die grundsätzliche Form eines Buchungssatzes lautet immer "Soll an Haben". Dabei werden bei jeder Buchung mindestens zwei Konten angesprochen. Eine Unterteilung erfolgt zudem in einfache und zusammengesetzte Buchungssätze.

Wie buche ich eine Eingangsrechnung in der Buchhaltung?

Eine Eingangsrechnung wird in der Kreditorenbuchhaltung des Empfängers gebucht. Beim Buchen einer Eingangsrechnung werden verschiedene Konten im Soll und im Haben angesprochen und mit dem gleichen Betrag bebucht. Die Forderungen des Lieferanten werden auf dem Kreditorenkonto als Verbindlichkeit im Haben eingestellt.

Soll und haben erklärt für Dummies?

In der Buchführung werden die Begriffe: „Soll und Haben“ ähnlich definiert: Soll: Stellt in der Buchhaltung Vermögenswerte dar, zum Beispiel verfügbares Vermögen aus Bank- und Barvermögen. Haben: Stellt in der Buchhaltung Verbindlichkeiten dar. Beispiel hierfür lang- und kurzfristige Kredite und Schulden.

Ist eine Buchungsanfrage schon eine Buchung?

Bei einer unverbindlichen Buchungsanfrage bekundest du dein Interesse an der Buchung einer Ferienwohnung, verpflichtest dich aber noch nicht zu einer Buchung. Der Gastgeber nimmt nach deiner unverbindlichen Buchungsanfrage schnellstmöglich Kontakt mit dir auf und ihr besprecht alle weiteren Details.

Wie sieht eine Toma-nummer aus?

Am Ende der Nummer ist noch eine Versionsnummer wie folgt angehängt: “1234567/1”. Der Schrägstrich und die Zahl danach sind nicht Teil der Buchungsnummer. Wenn Sie eine Reise bei FTI gebucht hatten, geben Sie bitte die fünfstellige Buchungsnummer und die achtstellige Nummer des Toma-Vorgangs ein.

Was zählt als Buchung?

Eine Buchung beschreibt jede Kontobewegung, die auf einem Bankkonto stattfindet, zum Beispiel Überweisungen, SEPA-Lastschriften oder Bargeldtransaktionen. Beleghafte Buchungen werden in Papierform eingereicht und müssen manuell bearbeitet werden, während beleglose Buchungen elektronisch und automatisiert ablaufen.

Was steht im Buchungstext?

In einen Buchungstext gehören Informationen, die die zugehörige Buchung klar und eindeutig beschreiben, sodass der Geschäftsvorfall auch zu einem späteren Zeitpunkt noch nachvollzogen werden kann.

Was ist ein Buchungssystem?

Unter einem Buchungssystem versteht man eine Computeranwendung, mit der Ressourcen zeitlich begrenzt und konfliktfrei reserviert werden können. Die Software enthält häufig ein integriertes Abrechnungssystem und kann in neueren Versionen auch online von Kunden selbst zur Buchung benutzt werden.

Was ist die Grundlage einer Buchung?

Der Buchungssatz ist eine der Grundlagen für die doppelte Buchführung: Dank ihm kann jede Buchung erfasst und registriert werden. Als „Buchung“ gelten in diesem Fall alle Einnahmen und Ausgaben, die im Unternehmen anfallen – Kosten für Rohstoffe, Gehalt für Mitarbeitende oder Umsatz durch Produktverkäufe zum Beispiel.

Was ist der Unterschied zwischen Kontieren und Buchen?

Was ist der Unterschied zwischen Kontieren und Buchen? Kontieren meint die Zuordnung der Konten zu einem Geschäftsvorfall (vor der Buchung), während Buchen die Erfassung des Geschäftsvorfalls in den Büchern des Unternehmens (nach der Kontierung) bezeichnet.

Wie erfasse ich eine Eingangsrechnung?

Die Pflichtangaben einer Eingangsrechnung
  1. Name und Anschrift des Ausstellers.
  2. Name und Anschrift des Empfängers.
  3. Rechnungsdatum.
  4. Rechnungsnummer.
  5. Zeitpunkt der Lieferung oder Leistungserbringung.
  6. Anzahl und Bezeichnung der gelieferten Waren oder Art und Umfang der erbrachten Leistung.
  7. Netto-Rechnungsbetrag.
  8. Mehrwertsteuer.

Wie lautet der Buchungssatz, wenn ich eine Rechnung bezahle?

Wenn also ein Kunde eine Rechnung per Überweisung bezahlt, wird dein Bankguthaben größer, die Forderungen kleiner. Der Buchungssatz lautet demnach: Bank an Forderungen. Überweist der Unternehmer eine Kreditrate, verringern sich Bankkonto und auch der Kredit, also heißt es: Kredit an Bank.

Ist die Kasse aktiv oder passiv?

Aktivkonten sind alle Konten, die sich auf der Aktivseite der Bilanz befinden. Dazu zählen Konten wie z.B. Gebäude, Maschinen, Fuhrpark oder Kasse.

Was ist BGA?

Die Blutgasanalyse, kurz BGA, ist ein Diagnoseverfahren, das es ermöglicht, Aussagen über die Gasverteilung von Sauerstoff und Kohlendioxid sowie über den pH-Wert und den Säure-Basen-Haushalt zu treffen.

Was ist ein T-Konto?

Das T-Konto ist die übliche grafische Darstellungsform für ein Konto in der doppelten Buchführung. Das T-Konto ist ein gängiges buchhalterisches Kontoblatt, welches in der grafischen Form dem Buchstaben T entspricht. Das T-Konto ist eine Darstellungsform für ein Konto in der doppelten Buchführung.

Wie sieht eine einfache Buchführung aus?

Bei der einfachen Buchführung werden für die verschiedenen Geschäftsvorgänge einzelne Konten (Rubriken) eingerichtet, zum Beispiel für Mietzahlungen und den Kauf von Büromaterialien etc. Die Ein- und Ausgänge (Buchungen) protokollieren Unternehmer in diesen Konten in chronologischer Reihenfolge.

Ist das Bankkonto ein Aktivkonto?

Kasse und Bank sind Aktivkonten. Auf dem Konto Kasse verbucht man den Vorgang im Soll, da sich das Kassenguthaben erhöht. Im Haben des Kontos Bank vermerkt man eine Minderung.