Wie ist die Wasserqualität in einem Naturpool?

Zuletzt aktualisiert am 1. Mai 2026

Wasserqualität im Naturpool Das Wasser in der Anlage wird nachhaltig biologisch gereinigt und muss nie ausgewechselt werden. Durch die Wasserspeicherung in einer Großstadt wird ein wichtiger ökologischer Beitrag geleistet. Die Wasserqualität in der Anlage ist teilweise über Trinkwasserqualität zu stellen.

Wie sauber ist ein Naturpool?

Grundsätzlich gilt, Ihr Naturpool ist so sauber, wie Sie ihn pflegen. Prinzipiell bleibt das Wasser zwar klar, bei fehlender Pflege können sich jedoch Beläge an den Beckenflächen bilden. Wichtig ist deshalb, wie bei jedem Pool, regelmäßig seinen Poolroboter zum Einsatz kommen zu lassen.

Ist das Wasser in einem Naturpool klar?

Der Naturpool – Klarheit mit System

Ein Naturpool vereint klares Wasser mit biologischer Wasseraufbereitung – und das ganz ohne Chlor. Die Reinigung übernimmt zum Beispiel eine fein abgestimmte Technik aus Filter, Skimmer, Pumpe und biologischen Prozessen.

Was sind die Nachteile eines Naturpools?

Die Nachteile von Naturpools

Die Kehrseite der geringen Wartungskosten von Naturpools ist eine höhere Anfangsinvestition. Der Bau eines Naturpools kann ziemlich teuer werden - bedenken Sie, dass ein Naturpool einen komplett separaten Pool direkt daneben für die Filterung benötigt.

Ist ein Naturpool selbstreinigend?

Das Wasser in einem Naturpool ist dank der biologischen Selbstreinigung komplett chlorfrei und kristallklar. Sie können mit geöffneten Augen untertauchen, den angenehmen Duft und das weiche Gefühl des Wassers genießen.

Garten / Pool: So cool ist ein Naturpool und das ist der Unterschied zum Pool?

Kann ein Naturpool kippen?

Kann es im Sommer beim Naturpool zu einem "Kippen" des Wassers kommen? Nein, wird der Naturpool nach unseren Vorgaben betrieben, kann das Wasser nicht kippen. Unser Biokreislauf entzieht dem Wasser permanent die Nährstoffe, welche zu einer Algenbildung führen.

Was ist der Unterschied zwischen Schwimmteich und Naturpool?

Denn das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zwischen Naturpool und Schwimmteich ist die Art der Wasserreinigung. Beim Naturpool wird das Wasser ständig durch einen Filter vom Regenerationsbecken in den Schwimmbereich gepumpt, während der Schwimmteich ganz ohne Technik auskommt.

Warum Algen im Naturpool?

Eine intensive Nutzung des Pools durch eine hohe Anzahl an Personen kann das Wachstum von Algen verstärken. Denn Badende verunreinigen das Wasser auf "natürliche" Weise durch den Eintrag von Stoffen wie Schweiß, Haare, Sonnencreme usw. Aber auch eine unzureichende Reinigung des Beckens kann zur Algenbildung führen.

Ist ein Naturpool genehmigungspflichtig?

Diese müssen unbedingt eingehalten werden, um später keine Probleme zu bekommen. So muss ein Naturpool beispielsweise, der mindestens eine Fläche von 100 Quadratmetern aufweist, von einer zuständigen Behörde genehmigt werden. Gleiches gilt auch für Gewässer, die tiefer als 1,50 Meter sind.

Sind Pools Wasserverschwendung?

Auch bei Einhaltung aller bekannten Mittel, Methoden und Regeln zum umweltschonenden Betrieb eines privaten Pools ist dieser weder nachhaltig noch umweltschonend. Der hohe Wasserverbrauch und der Chemikalieneinsatzes zur Desinfektion belasten die Umwelt. Außerdem fehlt eine Kontrolle hygienischer Kriterien.

Wie tief darf ein Naturpool sein?

Es hindert Sie aber natürlich nichts, den Naturpool größer zu planen. Die Wassertiefe sollte 1,50 Meter bis 1,80 Meter betragen. Tiefere Naturpools erlauben ein paar Schwimmzüge mehr.

Wie bekomme ich glasklares Wasser im Pool?

Die 5 wichtigsten Tipps für kristallklares Poolwasser
  1. Pool Grundreinigung. Einmal jährlich den Pool gründlich reinigen. ...
  2. pH-Regulierung. Achten Sie auf einen korrekt eingestellten pH-Wert. ...
  3. Desinfektion. Entkeimen Sie das Poolwasser mit Chlor oder Aktivsauerstoff. ...
  4. Hilfsmittel. ...
  5. Algenverhütung.

Wie pflegt man einen Naturpool?

Mindestens eine jährliche Rückspülung des Filterkörpers, um die dort angereicherten Nährstoffe zu entfernen und Einstellung des Nährstoffmanagements durch den Fachbetrieb – Regelmäßiger Einsatz eines Poolroboters zur Reinigung des Poolbodens – Regelmäßige Reinigung des Skimmers durch den Naturpool-Besitzer.

Wie warm darf das Wasser in einem Naturpool werden?

Das Wasser in einem Naturpool wird nicht behandelt und auch nicht geheizt. Aus gutem Grund darf die Wassertemperatur nicht mehr als 24 °C betragen.

Wie viel kostet ein Naturpool pro Quadratmeter?

Die Kosten für einen Naturpool liegen bei 400 bis 600 Euro pro Quadratmeter.

Ist ein Naturpool beheizbar?

Immer wieder stellen uns Naturpoolinteressenten die Frage, ob ein Naturpool beheizt werden kann. Grundsätzlich lautet die Antwort erstmal, dass eine Poolheizung auch für Naturpools kein Problem ist. Je nach Beckenhersteller gibt es Temperaturobergrenzen für den dauerhaften Betrieb der Becken.

Was sind die Voraussetzungen für einen Naturpool?

Beim Naturpool benötigst du in jedem Fall die Technik. Auf die Teichfolie des späteren Regenerationsbereiches gibst du anschließend Füllsand und Teicherde, damit die Wasserpflanzen gut anwachsen. Den Boden im Schwimmbereich gestaltest du mit Sand und Erde naturnah. Anschließend füllst du den Badeteich mit Wasser.

Kann man einen Naturpool überdachen?

Kann ein Naturpool überdacht werden? Ja! Eine Poolüberdachung oder Abdeckung kann genutzt werden, um den Pool vor Laub zu schützen und die Wassertemperatur stabil zu halten.

Wie tief ist ein Naturpool?

Die meisten Becken bleiben unter 10 m Länge und 4 m Breite. Wassertiefe: 1,3 m (aus rechtlichen Gründen empfohlene Tiefe). Die oft gelieferte Beckentiefe von 1,5 m kann wegen der Technik und Wellenentwicklung nie ganz gefüllt werden.

Kann ich trotz Algen im Pool baden?

Kann ich trotz grünem Poolwasser baden gehen? Bei leicht grünlichen Poolwasser können Sie in der Regel weiterhin unbesorgt im Pool planschen. Für sich gesehen, sind Algen nicht schädlich für die Gesundheit. Sie können also weiterhin in Ihrem Pool baden, wenn der pH-Wert stimmt.

Wie funktioniert der Biofilm in einem Naturpool?

Das Wasser aus dem Schwimmbereich des Naturpools wird permanent durch ein Kiesmedium gepumpt und dadurch auf natürliche Weise gefiltert. An der Oberfläche des Kieses entsteht eine mikrobielle Welt (= Biofilm). Dieser Biofilm entzieht dem Wasser die darin enthaltenen Nährstoffe und reinigt es dadurch.

Welchen pH-Wert mögen Algen nicht?

Eine der notwendigen Maßnahmen, um Algen und Algensporen zu bekämpfen und damit die Wasserqualität deines Pools zu erhöhen, ist der Einsatz von Algizid (auch Algenschutzmittel genannt). Beachte, dass auch solch ein Mittel einen pH-Wert zwischen 7,0 und 7,4 benötigt.

Ist es möglich, einen Biopool ohne Pflanzen zu haben?

Eine 100% biologische Filterung ist bei einem Biopool auch ohne Pflanzen und Tiere möglich. Für Becken bis zu 50.000 Litern reichen lediglich 2 m² Biofilter, die diskret unter einem Holzdeck oder ähnlichen Elementen verborgen werden können.

Wie funktioniert ein Naturpool?

Die Funktion eines Naturpools ist der eines fließenden Gewässers, nachempfunden. Das Wasser wird dabei durch einen sogenannten Biofilm gereinigt. Dieser wird auf angeströmten Oberflächen, also Materialien wie z.B. Steinen unter Wasser, aus einer Zusammensetzung diverser Mikroorganismen, aufgebaut.

Wie legt man einen Naturpool an?

Ein Natur-Pool sollte windgeschützt sein und in der größten Mittagshitze zwischen 11 und 14 Uhr möglichst im Halbschatten liegen. Doch Vorsicht bei Bäumen oder Sträuchern in der Nähe: Mit dem Laub gelangen viele Nährstoffe in den Natur-Pool, was die Wasserqualität beeinträchtigt und die Algenbildung begünstigt.