Wie hoch ist die Kaution normalerweise?

Zuletzt aktualisiert am 29. Januar 2026

Die Höhe der Kaution ist gesetzlich festgelegt Als gesetzliche Grundlage zur Kaution dient §551 BGB zu „Begrenzung und Anlage von Mietsicherheiten“. Demnach darf die Mietkaution maximal drei Nettokaltmieten betragen.

Wie hoch ist eine übliche Mietkaution?

Die Höhe der Kaution bei Mietwohnungen ist also gesetzlich auf höchstens drei Monatsmieten beschränkt. Wichtig ist, dass zur Berechnung nur die monatliche Grund- bzw. Kaltmiete herangezogen wird.

Wie hoch ist eine angemessene Kaution?

Gegenüber Privatpersonen dürfen Sie als Vermieter bis zu drei Monatskaltmieten als Kaution einfordern. Ein selbstverständlicher Anspruch darauf besteht jedoch nicht. Sie müssen die Höhe und Notwendigkeit der Kaution also im Mietvertrag festhalten, welcher zwangsläufig vom Mieter zu unterzeichnen ist.

Wie hoch ist normal eine Kaution?

Üblich sind 3 Monatsmieten. Der Oberste Gerichtshof hat als generellen Richtwert für die höchstzulässige Kaution einen Wert von sechs Bruttomonatsmieten angesprochen. Bei außergewöhnlichem Sicherungsinteresse der Vermieter:innen könnten hier im Einzelfall aber höhere Beträge zulässig sein.

Wie hoch muss der Vermieter die Kaution verzinsen?

Eine Vorgabe für die Anlage des Kapitals gibt es indes nicht, jedoch gibt es eine gesetzliche Mindestverzinsung des Kapitals (0.01% bis 0.10% im Januar 2023). Aufgelaufene Zinsen gehen jedoch zugunsten der Mieter:innen. Dabei ist es unerheblich, wer das Konto eröffnet hat bzw. unter welchem Namen.

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Welche Höhe der Kaution ist angemessen?

Die Höhe der Kaution ist gesetzlich festgelegt

Als gesetzliche Grundlage zur Kaution dient §551 BGB zu „Begrenzung und Anlage von Mietsicherheiten“. Demnach darf die Mietkaution maximal drei Nettokaltmieten betragen.

Was passiert, wenn der Vermieter die Kaution nicht angelegt hat?

Wenn ein Vermieter die Kaution nicht angelegt hat oder ein Mieter seinen Vermieter vergeblich dazu auffordert einen Nachweis über die ordnungsgemäße Anlage der Kaution zu erbringen, dann darf er im Extremfall vorübergehend die Mietzahlung (in Höhe der Kaution) einstellen.

Wie hoch ist normalerweise die Kaution für eine Mietwohnung?

Es ist per Gesetz geregelt, wie hoch die Mietkaution sein darf: maximal drei Nettokaltmieten. Die Höhe der Mietkaution muss im Mietvertrag aufgeführt sein. Kleines Rechenbeispiel: Beträgt die Kaltmiete 620 Euro und die Warmmiete 710, darf die Mietkaution nicht höher sein als maximal 1860 Euro.

Ist die Schlüsselübergabe gegen Kaution erlaubt?

Die Zahlung der gesamten Kaution vor der Schlüsselübergabe ist nicht erforderlich. Der Vermieter darf lediglich die Zahlung der ersten Rate der Kaution zur Bedingung für die Schlüsselübergabe machen​. Wenn der Mieter die erste Rate der Kaution nicht zahlt, darf der Vermieter die Übergabe der Schlüssel verweigern.

Wem gehören die Zinsen auf der Mietkaution?

Während der Mietdauer wird das Guthaben verzinst und bleibt vom Vermögen des Vermieters getrennt. So ist es vor unberechtigtem Zugriff geschützt. Nach dem Auszug wird das Konto aufgelöst, und der Mieter erhält seine Kaution zusammen mit den angefallenen Zinsen zurück, sofern keine offenen Forderungen bestehen.

Ist eine Kaution von 2 Monatsmieten kalt oder warm?

Die Höhe der Mietkaution darf die dreifache Monatsmiete nicht überschreiten. Unter der Monatsmiete wird die Grundmiete, also Nettokaltmiete der Wohnung, verstanden. Betriebskosten bleiben dabei außer Betracht (§ 551 Abs. 1 BGB).

Wie viel Kaution darf der Vermieter bei Mietende einbehalten?

Ein Einbehalt wegen noch abzurechnender Nebenkosten ist zulässig. Die Vermieterseite darf bei Mietende aber nicht die gesamte Kaution, sondern allenfalls für jeweils 3 bis 4 Monate Mietzeit einen Betrag in Höhe von einer monatlichen Vorauszahlung einbehalten (AG Hamburg, 47 C 1373/95, Urteil v. 27.2.1996).

Wie berechnet man die Mietkaution?

Gemäß § 551 Absatz 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) darf sie höchstens drei Monats-Kaltmieten betragen. Wie berechnet sich also die Mietkaution? Im Grunde ganz leicht: Dreimal die Grundmiete für die Wohnung ohne Betriebskosten und Abschlagszahlungen für Strom, Wasser usw.

Wie viel Mietkaution darf ich verlangen?

Die Vermieterschaft darf eine Kaution verlangen, wenn dies im Mietvertrag vereinbart wird. Die Höhe muss vertraglich definiert sein. Es genügt, diese in einer bestimmten Anzahl von Monatszinsen anzugeben. In den meisten Fällen werden drei Monatsmieten (inklusive Nebenkosten) verlangt.

Muss ich die Kaution bar übergeben?

Wenn Sie die Mietkaution in bar bezahlen möchten, sollten Sie von Ihrem Vermieter oder Ihrer Vermieterin eine Quittung über den Erhalt des Geldes erhalten. So haben Sie einen Nachweis für die Zahlung der Kaution. Ihr:e Vermieter:in darf das Geld nicht in bar lagern, sondern muss es auf ein Konto einzahlen oder anlegen.

Ist Mietsicherheit das Gleiche wie Kaution?

In Deutschland ist die Mietsicherheit (umgangssprachlich Mietkaution) die Leistung eines Geldbetrages durch den Mieter an seinen Vermieter zur Sicherung der aus dem Mietverhältnis herrührenden Forderungen des Vermieters (Miete, Nebenkosten und Reparaturleistungen bei Beendigung des Mietverhältnisses, ...

Wann keine Kaution zurück Wohnung?

Die häufigsten Gründe für das Einbehalten der Kaution

Schäden an der Wohnung: Schäden, die über normale Abnutzung hinausgehen, dürfen von der Kaution einbehalten werden. Vermieter:innen müssen jedoch beweisen, dass die Schäden tatsächlich mieterseitig verursacht wurden und die Reparaturkosten gerechtfertigt sind.

Ist Wohnungsübergabe gleich Schlüsselübergabe?

Schlüsselübergabe: Das Wichtigste in Kürze

Die Schlüsselübergabe ist in der Regel auch die Wohnungsübergabe und damit ein wichtiger formaler Akt beim Ein- und Auszug.

Kann der Vermieter die Kaution vor Einzug verlangen?

Kann der Vermieter die Kaution vor Einzug verlangen? Ja. Der Vermieter darf die Zahlung vor Schlüsselübergabe verlangen. Der Mieter behält jedoch sein Recht, die Summe in drei Raten zu zahlen (erste Rate bei Mietbeginn).

Wie hoch ist die normale Kaution für eine Mietwohnung?

Die gesetzlichen Regelungen zur Begrenzung und Anlage von Mietsicherheiten sind in § 551 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) festgeschrieben. Die Höhe der Mietkaution darf maximal drei Monatsmieten ohne Betriebskosten betragen und wird üblicherweise im Mietvertrag festgehalten.

Wie lange hat der Vermieter Zeit, die Kaution zurück zu zahlen?

Wie lange sich der Vermieter Zeit lassen kann, ist immer vom Einzelfall abhängig, normalerweise sind es jedoch drei bis sechs Monate. Danach verjähren die Ansprüche, wenn der Vermieter sie nicht geltend macht. Dann muss er die Mietkaution auszahlen (§ 548 BGB).

Was kann alles von der Kaution abgezogen werden?

Die Mietkaution kann für folgende Zwecke einbehalten werden:
  • Nicht gezahlte Miete.
  • Nicht gezahlte Nebenkosten.
  • Schönheitsreparaturen oder Schadensersatz wegen. nicht erfolgter Schönheitsreparaturen.
  • Schadensersatz wegen Beschädigung der Mietsache.
  • Nachzahlung nicht beglichener Betriebskosten.

Ist der Vermieter verpflichtet, die Kaution zu verzinsen?

Verzinsung der Kaution

unabdingbare gesetzliche Vorschrift, so dass auch bei entgegenstehender Vereinbarung im Mietvertrag die Verpflichtung des Vermieters besteht, die Kaution zu verzinsen. Die Verzinsung erfolgt zumindest mit dem üblichen Zinssatz für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist.

Kann der Vermieter mehr als die Kaution fordern?

Kann ein Vermieter mehr Geld verlangen als nur deine Kaution einzubehalten? Ja, das kann er. Die Kaution ist nur eine Möglichkeit, eventuelle Schäden einfach außergerichtlich zu regulieren, aber das heißt nicht, dass ein Mieter nicht verpflichtet sein kann, Schäden zu ersetzen, die die Kaution übersteigen.

Hat der Vermieter Zugang zum Kautionskonto?

Grundsätzlich fungiert der Vermieter als Treuhänder im Hinblick auf die Kaution und auch die Zinsen. Ein Zugriff auf die Kaution ist dem Vermieter ausschließlich dann möglich, wenn er einen Anspruch gegen seinen Mieter hat. Dieser Anspruch muss aber aus dem Mietverhältnis selbst resultieren.