Wie hoch ist die Gebühr für die Namensänderung?

Zuletzt aktualisiert am 18. April 2026

Für die Änderung oder Feststellung eines Familiennamens können Gebühren zwischen 50,00 und 1.500,00 EUR anfallen. Für die Änderung von Vornamen können Gebühren zwischen 25,00 und 500,00 EUR anfallen.

Wie viel kostet es, sich umbenennen zu lassen?

Für die Kosten existiert ein Gebührenrahmen, innerhalb dessen sich die Kosten bewegen sollen. Für die Änderung des Vornamens liegt die Gebühr zwischen 25 EUR und 500 EUR. Für die Änderung des Familiennamens liegt die Gebühr zwischen 50 EUR und 1500 EUR.

Wie hoch sind die Kosten für eine Namensänderung?

Die jeweiligen Gebühren werden in diesem Rahmen für den Einzelfall nach dem Verwaltungsauf- wand berechnet. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass bei durchschnittlichem Aufwand für die Änderung eines Familiennamens Gebühren i.H.v. 300 Euro und für die Änderung eines Vornamens 180 Euro entstehen.

Wie viel kostet eine Namensänderung insgesamt?

Kosten der Namensänderung nach der Hochzeit

Für den Antrag fallen lediglich 14,30€ an. Bei einem elektronischen Antrag mit Bürgerkarte sind es sogar nur 8,60€.

Was kostet es, wenn man seinen Mädchennamen wieder annehmen möchte?

Gebühren. Für die Wiederannahme eines früheren Namens wird eine Gebühr von 21 Euro erhoben. Eine Bescheinigung über die neue Namensführung kostet 9 Euro. Die Gebühren können bar oder bargeldlos mit Karte bezahlt werden.

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Kann ein Erwachsener seinen Nachnamen ändern?

Eine Beliebigkeit zur Namensänderung besteht nicht. Grundsätzlich beurteilt sich der Name einer Person nach den privatrechtlichen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches. Danach kommt eine Namensänderung nur in einigen Ausnahmefällen, wie etwa im Falle einer Eheschließung, Scheidung oder Adoption, in Betracht.

Wie lange dauert ein Antrag auf Namensänderung?

Die Dauer des Verfahrens ist unterschiedlich, je nach Bundesland kann mit ca. sechs Monaten gerechnet werden. Für eine Namensänderung – egal ob Vor- oder Nachname – muss ein wichtiger Grund bestehen, der die Namensänderung rechtfertigt (vgl. § 3 Namensänderungsgesetz).

Wie viel kostet eine Namensänderung bei einem Doppelnamen?

Je nach Behörde und Bundesland werden zwischen 10 und 15 EUR fällig. Zur Namensänderung des Kindes nach der Heirat sind folgende Unterlagen mitzubringen: Ausweise der Erziehungsberechtigten. Ausweis des Kindes.

Welche Unterlagen sind für eine Namensänderung notwendig?

Für die Namensänderung nach der Eheschließung benötigen Sie in der Regel Ihre Heiratsurkunde (Original oder beglaubigte Kopie), ein aktuelles biometrisches Passfoto sowie einen gültigen Personalausweis. Diese Dokumente sind notwendig, um neue Ausweise wie den Reisepass oder Führerschein zu beantragen.

Was ist ein wichtiger Grund für eine Namensänderung?

Gründe für die Änderung des Familiennamens können sein: Familiennamen, die anstößig oder lächerlich klingen oder die zu unangemessenen oder frivolen Wortspielen Anlass geben. Schwierigkeiten in Schreibweise und Aussprache, die über das Normalmaß hinausgehend behindern.

Wie viel kostet eine Namensänderung nach einer Scheidung?

Während die Bestimmung eines gemeinsamen Ehenamens bei der Eheschließung normalerweise kostenlos ist, fällt für die Namensänderung nach der Scheidung eine Gebühr an. Diese ist jedoch mit ca. 25 bis 30 Euro (je nach Standesamt) überschaubar.

Was kostet eine Namensänderung bei Transsexualität?

Die Anmeldung ist kostenfrei. Die Erklärung kostet 35,50€. Werden mehrere Erklärungen im selben Zuge abgegeben, erhöht sich die Gebühr auf 50,50€.

Kann man seinen Vornamen einfach ändern lassen?

Gründe für Namensänderungen

Nach den Grundsätzen des deutschen Namensrechts steht der Name einer Person grundsätzlich nicht zur freien Verfügung des Namensträgers. Deshalb darf ein Familienname oder Vorname nur dann geändert werden, wenn hierfür ein wichtiger Grund vorliegt.

Kann ich mich einfach umbenennen?

Eine Namensänderung erfolgt auf Antrag beim zuständigen Standes- oder Einwohnermeldeamt. Der Antrag muss schriftlich erfolgen, entsprechende Formulare teilt die zuständige Behörde aus.

Was kostet eine offizielle Namensänderung?

Die Erklärungen zur Namensänderung müssen öffentlich beglaubigt werden, was je nach Bundesland zwischen 20 und 30 Euro kosten kann.

Was passiert, wenn der Vater der Namensänderung nicht zustimmt?

Wenn ein Elternteil der Namensänderung des Kindes nicht zustimmt, kann das Familiengericht die fehlende Zustimmung ersetzen (§ 1617 Abs. 1 Satz 2 BGB). Das bedeutet, das Gericht entscheidet anstelle des verweigernden Elternteils, sofern die Namensänderung dem Wohl des Kindes dient.

Was ist zu tun bei Namensänderung durch Heirat?

Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihren Nachnamen nach der Hochzeit zu ändern, sind einige Behördengänge erforderlich. Sobald Sie eine Namensänderung veranlasst haben, sollten Sie als Erstes einen neuen Personalausweis und einen neuen Reisepass beantragen. Dafür ist das Einwohnermeldeamt zuständig.

Wann wird eine Namensänderung abgelehnt?

Auch wenn Ihr Name änderungsfähig ist, wird der Antrag in der Regel abgelehnt, wenn Sie im Schuldnerverzeichnis eingetragen, Strafverfahren gegen Sie anhängig oder Sie erheblich oder wiederholt vorbestraft sind.

Welcher Name kommt zuerst bei Doppelnamen?

Schon bei der Anmeldung der Eheschließung können Sie angeben, dass einer der beiden Eheleute einen Doppelnamen führen möchte. Auch später kann oft noch ein Doppelname erklärt werden. Im ersten Schritt muss immer zuerst ein gemeinsamer Familienname (Ehenamen) erklärt werden.

Kann man als Erwachsener seinen Nachnamen ändern?

Änderung des Geburtsnamens als Volljähriger. Künftig können Volljährige ihren Geburtsnamen einmalig durch Erklärung gegenüber dem Standesamt neu bestimmen, ohne dass ein familienrechtliches Ereignis wie Eheschließung oder Scheidung hinzutreten muss.

Was brauche ich für eine Namensänderung?

Sie benötigen für den Antrag auf Namensänderung neben dem Formular folgende Unterlagen:
  • aktueller und gültiger Lichtbildausweis (Pass oder Personalausweis)
  • Geburtsurkunde des Antragstellers (etwa bei Antrag auf Rückkehr zum Geburtsnamen)
  • Eheurkunde (auch bei neuer Ehe der Kindesmutter)
  • Scheidungsurkunde.

Kann ich als Erwachsener den Nachnamen meines Vaters annehmen?

Keine zwangsläufige Namensänderung bei Adoption als Erwachsener. Wer erwachsen ist und adoptiert wird, kann künftig seinen bisherigen Nachnamen behalten, wenn sie oder er einer Änderung vor der Adoption widerspricht. Bislang ging das nicht, allenfalls ein Doppelname war, wenn schwerwiegende Gründe vorliegen, möglich.

Welche Gründe rechtfertigen eine Namensänderung für Vor- und Nachnamen?

Soll der Nachname zum Beispiel nach einer Heirat, Scheidung oder Adoption geändert werden, ist dafür das Standesamt zuständig. Wollen Sie den Vor- oder Nachnamen ändern lassen, weil Sie ständig verwechselt oder deswegen gemobbt werden, müssen Sie den Antrag bei der Namensänderungsbehörde stellen.