Zuletzt aktualisiert am 24. Januar 2026
Er beträgt 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr der Betriebszugehörigkeit. Die Berechnung lautet daher: 4.000 Euro x 0,5 x 20 Jahre = 40.000 Euro. Diesen Betrag erhalten Sie als Abfindung, wobei es sich um die gesetzliche Untergrenze handelt. Mehr ist jederzeit möglich, weniger allerdings nicht.
Was steht mir nach 20 Jahren an Abfindung zu?
Nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit sind sechsstellige Abfindungssummen – also 100.000€ und mehr – keine Seltenheit. In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich die Abfindung nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit berechnet und welche Aspekte bei der Verhandlung besonders wichtig sind.
Was bekommt man für 20 Jahre Betriebszugehörigkeit?
- 5 Jahren Betriebszugehörigkeit = 7.500 Euro.
- 10 Jahren Betriebszugehörigkeit = 15.000 Euro.
- 15 Jahren Betriebszugehörigkeit = 22.500 Euro.
- 20 Jahren Betriebszugehörigkeit = 30.000 Euro.
Wie hoch ist eine gute Abfindung?
Viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber orientieren sich bei Verhandlungen über die Höhe einer Abfindung an der Daumenregel, dass ein halbes bis volles Bruttomonatsgehalt pro Jahr der Beschäftigung "angemessen" ist.
Wie lange ist die Kündigungsfrist bei 20 Jahren Betriebszugehörigkeit?
Verlängerte Kündigungsfristen nach § 622 BGB: Bei einer Betriebszugehörigkeit von 20 Jahren beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist für den Arbeitgeber sieben Monate zum Monatsende.
Abfindungshöhe bei Langzeitbeschäftigten: Besonderheiten?
Wie kann ich die Höhe meiner Abfindung berechnen?
Wie berechne ich eine Abfindung? Die Abfindungshöhe lässt sich mit folgender Formel berechnen: 0,5 x Dauer der Betriebszugehörigkeit in Jahren x Brutto-Monatsgehalt in €. Falls Sie mitten im Jahr gekündigt werden, erfolgt ab 6 Monaten eine Aufrundung auf ein Jahr.
Wie viel bleibt von einer 50000 Abfindung?
Wie viel bleibt von einer Abfindung von 50.000 Euro übrig? Von 50.000 Euro Abfindung bleiben nach Steuern in der Regel rund 30.000 bis 38.000 Euro netto. Die genaue Summe hängt vom persönlichen Steuersatz, der Anwendung der Fünftelregelung und weiteren Einkünften im selben Jahr ab.
Bei welcher Kündigung gibt es Abfindung?
Meist wird die Abfindung dann gezahlt, wenn eine ordentliche Kündigung des Arbeitnehmers nur unter Einhaltung hoher Hürden möglich wäre oder ein etwaiges Risiko einer Kündigungsschutzklage gemindert werden soll.
Wie viel ist bei Abfindung steuerfrei?
Der steuerfreie Höchstbetrag liegt bei 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung, multipliziert mit der Anzahl der Beschäftigungsjahre (begrenzt auf maximal zehn Jahre). Beispiel West, Jahr 2023: Für 2023 lag der steuerfreie Höchstbetrag bei 35.040 Euro.
Ist man nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit unkündbar?
Daraus ergibt sich: Eine Unkündbarkeit besteht nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit. Weiteren Vorschriften zufolge sind Beschäftigte ebenfalls unkündbar ab dem 55. Lebensjahr. Dazu müssen sie jedoch mindestens 20 Jahre im Unternehmen angestellt gewesen sein.
Sind 20 Jahre ein Jubiläum?
Das Jubiläum ist umso bedeutender, je häufiger es durch die vorgenannten Zahlen teilbar ist. Innerhalb der ersten 100 Jahre sind in der Regel 5 – 10 – 20 – 25 – 50 – 75 – 100 bedeutsam. In der Arbeitswelt werden 10-, 20-, 25-, 30-, 40- oder 50-Dienstjahr-Jubiläen oft gewürdigt.
Ist die Abfindung Brutto oder netto?
Eine Abfindung wird immer als Bruttobetrag vereinbart. Das heißt: Auf den genannten Betrag fallen in der Regel Steuern an.
Hat man Anspruch auf Arbeitslosengeld trotz Abfindung?
Das Wichtigste in Kürze. Eine Abfindung hat keinen Einfluss auf die Höhe Deines Arbeitslosengeldes (ALG I). Wenn Du einen Aufhebungsvertrag unterzeichnest, besteht aber das Risiko, dass Du eine Sperrzeit beim ALG I bekommst!
Wann sollte ich meine Abfindung auszahlen lassen?
Um die steuerliche Belastung zu reduzieren, kann es für Arbeitnehmer im Einzelfall empfehlenswert sein, sich die Abfindung erst im Folgejahr auszahlen zu lassen. Voraussetzung ist, dass der Arbeitnehmer im Folgejahr erheblich geringere Einkünfte zu erwarten hat.
Wie hoch ist die Abfindung nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit?
Er beträgt 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr der Betriebszugehörigkeit. Die Berechnung lautet daher: 4.000 Euro x 0,5 x 20 Jahre = 40.000 Euro. Diesen Betrag erhalten Sie als Abfindung, wobei es sich um die gesetzliche Untergrenze handelt. Mehr ist jederzeit möglich, weniger allerdings nicht.
Welches Gehalt zählt bei Abfindung?
Zur Berechnung einer Abfindung ist also zunächst das Monatsgehalt zu ermitteln. Allerdings sind auch ein 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld, Boni, Zuschläge, Provisionen und sonstige Einmalzahlungen, aber auch ein Dienstwagen und andere geldwerte Vorteile zu berücksichtigen.
Wann muss der Arbeitgeber keine Abfindung zahlen?
Vom Grundsatz, dass es keine Abfindung gibt, wenn die Kündigung wirksam ist, gibt es Ausnahmen. Z.B. wenn ein Sozialplan zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat verhandelt und dort eine Abfindung für den Arbeitnehmer vereinbart wurde. Dann ist die dort festgelegt Abfindung nach Ablauf der Kündigungsfrist zu zahlen.
Warum werden langjährige Mitarbeiter gekündigt?
Betriebsbedingte Kündigung langjähriger Mitarbeiter
Betriebsbedingte Kündigungen stützen sich auf dringende betriebliche Erfordernisse, etwa bei: Auftragsrückgang oder Umsatzrückgang. Umstrukturierungen. Stilllegung von Betriebsteilen.
Welche Abfindung ist bei einer Kündigung üblich?
In der Praxis liegen gute Abfindungen bei 0,6 bis 0,9 Monatsgehältern pro Jahr Betriebszugehörigkeit. Sehr gute Abfindungen können 1,0 bis 1,4 Monatsgehälter pro Jahr betragen, außergewöhnlich hohe sogar 1,5 bis 1,9 Monatsgehälter. Mehr als das Doppelte eines Monatsgehalts wird nur in seltenen Ausnahmefällen gezahlt.
Wie kündigt man zum 1. oder 31.?
Üblicherweise erfolgen Kündigungen zum Monatsende. In Ihre Kündigung schreiben Sie also den letzten Tag des Monats, zu dem Sie kündigen wollen. Als Beispiel: Wenn Sie zum Ende des Monats Dezember kündigen wollen, schreiben Sie „zum 31. Dezember“.
Was bleibt von einer 50000 Euro Abfindung?
Ein Beispiel: Eine ausscheidende Arbeitnehmerin erhält eine Abfindung von 50.000 Euro. Diese wird durch fünf geteilt, also 10.000 Euro. Der zusätzliche Steuerbetrag, der auf das Jahreseinkommen zzgl. 10.000 Euro (ein Fünftel der Abfindung) entfällt, wird berechnet und anschließend mit fünf multipliziert.
Wie viel Steuern bei 10.000 Euro Abfindung?
Mit der Fünftelregelung beträgt die Steuer auf Jakobs Abfindungshöhe von 10.000 Euro insgesamt 3.265 Euro. Zusätzlich zahlt er auf sein reguläres Einkommen 7.461 Euro Steuern. Insgesamt beträgt die Steuerlast bei der Einkommensteuer also 3.265 + 7.461 = 10.726 Euro.
Welche Tricks gibt es, um Abfindungen zu versteuern?
- Umwandlung in Rente.
- Sondertilgung für Immobilienkredite.
- Vorzeitige Bezahlung von Krankenversicherungsbeiträgen.
- Kapitalanlage in erneuerbare Energien.
- Geldanlage in Aktien, ETFs und Fonds.