Wie hoch ist der Eigenanteil bei einem Krankentransport?

Zuletzt aktualisiert am 29. November 2025

Was kostet ein Krankentransport? Wer gesetzlich krankenversichert ist, zahlt nur den Eigenanteil von 10 Prozent der Fahrtkosten. Dieser liegt zwischen fünf Euro und höchstens zehn Euro pro Fahrt. Auch bei privat Versicherten übernimmt die Krankenkasse in aller Regel die Kosten, wenn eine Verordnung vorliegt.

Wie hoch ist der Eigenanteil der Krankenkasse für Krankentransporte?

Krankentransport – Gebühren und Zuzahlungen

Ein Krankentransportwagen kostet je nach Strecke und Aufwand zwischen 80 und 200 Euro. Falls die Krankenkasse zahlt, bleibt meist eine Zuzahlung von 10 Prozent der Kosten, mindestens 5 und höchstens 10 Euro pro Fahrt. Wer von Zuzahlungen befreit ist, zahlt nichts.

Wie hoch ist die Zuzahlung für einen Krankentransport?

Versicherte haben 10 Prozent des Fahrpreises, mindestens 5 Euro und maximal 10 Euro pro Fahrt, jedoch nie mehr als die tatsächlich entstandenen Kosten als gesetzliche Zuzahlung selbst zu tragen.

Wie hoch ist die Zuzahlung bei einem Transportschein?

Gesetzlich Versicherte müssen eine Zuzahlung für die Patientenbeförderung leisten. Dabei beträgt die Zuzahlung 10 % der Fahrtkosten. Allerdings gibt es eine minimale Zuzahlung von 5 Euro, die Patienten mit Ausnahmen immer zahlen müssen. Bei 10 Euro ist die Zuzahlung gedeckelt.

Wann muss man einen Krankentransport selber zahlen?

Wenn ein Patient sich weigert, ins Krankenhaus transportiert zu werden, nachdem er oder sie den Notarzt gerufen hat, dann müssen die Kosten für die so entstandene Leerfahrt des Rettungswagens selbst bezahlt werden. Den Notarzteinsatz übernimmt die Krankenkasse.

Krankenfahrt 2021 | Kurz erklärt | Anspruch und Kosten | Unterschied zu Krankentransporte

Wie viel kostet ein Krankentransport mit einem Krankenwagen?

In bestimmten Fällen müssen Sie den Krankentransport selbst bezahlen, zum Beispiel wenn die Krankenkasse die Fahrt nicht als medizinisch notwendig erachtet. Die Kosten für einen Krankentransport für Selbstzahler sind regional unterschiedlich. Meist fällt eine Grundgebühr zwischen 100 und 300 Euro an.

Warum erhalte ich eine Rechnung vom Krankenwagen?

Der häufigste Grund ist natürlich, weil Sie privat versichert sind. Sie erhalten von uns die Rechnung über die Leistungen der Notfallrettung oder des Krankentransportes und reichen diese bei Ihrer Krankenversicherung nach den für die gültigen Regeln ein.

Wie hoch sind die Kosten für einen Krankenrücktransport ohne Versicherung?

Der Krankenrücktransport wird unabhängig vom Urlaubsort grundsätzlich nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Je nach Standort kann der Transport Kosten von mehreren Tausend Euro verursachen: für einen Rücktransport von Mallorca müssen Sie bereits mit mindestens 12.500 Euro rechnen.

Wird bei Pflegegrad 3 der Krankentransport bezahlt?

Schwerbehinderten werden die Kosten für Fahrten zur ambulanten Behandlung erstattet, wenn sie einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „ aG “ (außergewöhnliche Gehbehinderung), „Bl“ (blind) oder „H“ (hilflos) haben oder die Pflegebedürftigkeit der Pflegegrade 3, 4 oder 5 vorliegt.

Wie hoch ist der Fahrkostenzuschuss der AOK?

Sie zahlen pro Fahrt zehn Prozent des Fahrpreises zu, mindestens fünf und maximal zehn Euro, jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Kosten. Dabei gelten die Hin- und Rückfahrt jeweils als Einzelfahrt. Auch für Kinder und Jugendliche ist die volle Zuzahlung zu leisten.

Wie hoch ist die Zuzahlung für einen Krankenwagen?

Bei stationären Behandlungen beträgt die Zuzahlung 10 Euro je Kalendertag der Inanspruchnahme einer solchen Leistung. Bei Krankenhausbehandlung und bei Anschlussheilbehandlung ist die Zuzahlung auf 28 Tage im Kalenderjahr begrenzt.

Was ist ein Transportschein für einen Krankentransport?

Für einen Krankentransport benötigen Sie einen Transportschein von einem Arzt oder einer medizinischen Einrichtung – sonst sind die Kosten selbst zu tragen. Rufen Sie mindestens einen Tag vorher beim Roten Kreuz in der Leitstelle an – oder wählen Sie die dafür vorgesehene Nummer.

Wie hoch ist die Fahrtkostenerstattung für Pflegegrad 2?

Die Höhe richtet sich nach dem Pflegegrad:

Pflegegrad 2: 600 Euro. Pflegegrad 3: 1.100 Euro. Pflegegrad 4 oder 5: 1.800 Euro.

Wie hoch ist die Zuzahlung für den Krankentransport?

Patienten zahlen bei jeder Transportart 10 % der Fahrtkosten selbst, mindestens jedoch 5 € und höchstens 10 €. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche. Die Befreiung von der Zuzahlung ist bei Überschreiten der Belastungsgrenze möglich, Näheres unter Zuzahlungsbefreiung Krankenversicherung.

Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Fahrten?

Fahrkosten sind von Krankenkassen zu übernehmen, wenn Fahrten im Zusammenhang mit einer Leistung der Krankenkasse (z. B. stationäre Behandlung) aus zwingenden medizinischen Gründen notwendig sind. Ohne einen zwingenden medizinischen Grund erfolgt keine Kostenübernahme.

Wie hoch ist der Selbstbehalt für Krankentransporte?

bei einer Krankenbeförderung ein Selbstbehalt zu bezahlen. Bei Krankenbeförderungen – also Fahrten ohne Sanitäterin bzw Sanitäter, mit einem Taxi oder Fahrtendienst – fällt ein Kostenanteil in Höhe der Rezeptgebühr von 7,55 Euro (2025) an.

Wann muss ich die Kosten für einen Krankentransport selbst bezahlen?

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für einen Krankentransport nur bei vorliegender Genehmigung. Ausnahmen sind: Fahrten zur onkologischen Strahlen- oder Chemotherapie. Fahrten zur ambulanten Dialysebehandlung.

Wie hoch sind die Kosten für einen Krankentransport?

Wie viel kostet ein Rettungswageneinsatz? Ein Rettungswageneinsatz kostet in Deutschland je nach Region und Einsatzart zwischen etwa 200 Euro und über 2.000 Euro. In Berlin gibt es bei Spezialtransporten sogar Rechnungen über 3.400 Euro.

Was kann ich tun, wenn der Patient den Krankenwagen nicht mitnimmt?

▶ Sofern ein Transport gegen den erklärten Willen des Patienten unabwendbar ist, müssen Sie die Polizei / Ordnungsbehörde rufen. Diese kann den Patienten ggf. in Gewahrsam nehmen, um ihn ins Krankenhaus zu bringen [8]. Das kommt aber nur in Betracht, wenn der Patient akut erkrankt und entscheidungsunfähig ist.

Wann muss ich einen Rettungseinsatz selbst bezahlen?

Echter Notfall oder angenommene Notsituation: Wenn es sich um eine echte Rettung handelt oder der Anrufer von einer Notsituation ausgehen musste, übernimmt die Allgemeinheit die Kosten. Bei medizinischen Notfällen entscheidet die Rettungsleitstelle. In solchen Fällen zahlt die Krankenkasse.

Übernimmt die Krankenkasse die Fahrtkosten für eine Chemotherapie?

Gesetzlich Versicherte müssen einen Anteil der Fahrtkosten zuzahlen: Übernimmt die Krankenkasse die Fahrtkosten zur Krebstherapie, beträgt die Zuzahlung pro Fahrt 10 Prozent des Fahrpreises – mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro. Insgesamt müssen Versicherte aber nicht mehr zahlen als die Fahrt tatsächlich kostet.

Was gilt als dauerhafte Mobilitätseinschränkung?

Eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität gilt als gegeben, wenn der Patient entweder einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“ (außergewöhnlich gehbehindert), „Bl“ (blind) oder „H“ (hilflos) oder einen Einstufungsbescheid in die Pflegestufe 2 oder 3 vorweist.

Wie bekomme ich die 500 Euro von der AOK?

So bekommen Sie Kosten erstattet
  1. Anmelden. Sie müssen sich nicht extra anmelden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ärztin bzw. Hebamme. ...
  2. Einreichen. Mit der personifizierten Rechnung bzw. dem Rezept (bei Alternativen Arzneimitteln, Osteopathie* oder Arzneien für Schwangere) melden Sie sich bei uns. ...
  3. Kosten erstattet bekommen.

Wie hoch ist die Fahrtkostenerstattung der Krankenkasse für die Krankenbeförderung?

Fahren Sie mit einem privaten PKW, erstatten wir Ihnen 20 Cent je gefahrenem Kilometer. Für Fahrten mit Taxi oder Mietwagen muss Ihnen Ihr Arzt eine Verordnung über die medizinische Notwendigkeit ausstellen.

Wann übernimmt die AOK Taxikosten?

Dafür muss mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt sein: ein Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“, „BI“ oder „H“ liegt vor, Pflegegrad 4 oder 5, Pflegegrad 3 und die Patientin oder der Patient benötigt aber aufgrund dauerhaft eingeschränkter Mobilität eine Beförderung.